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Weltweite Erzeugungsraten: Afrikaner versus Bitcoins!

world-1302936_1280Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

als Analytiker beschäftige ich mich täglich mit Zahlen und Statistiken. Vor allem die hervorragenden Daten und Grafiken des Statistikportales Statista helfen mir dabei sehr. Statistische Zahlen sind dabei für mich weder eine trockene, noch eine langweilige Materie meiner Arbeit. Ganz im Gegenteil. Nachfolgend gilt mein Blick den hochinteressanten, aktuellen Zahlen unterschiedlicher Bereiche, die ich für Sie heute aufbereitet und zusammengefasst habe.

Von einer aktuellen  Studie zur weltweiten Lebensqualität in Metropolen, über durchaus bedenkliche Entwicklungen bei den Wachstumsprognosen und Geburtenraten der Weltbevölkerung – den menschlichen Erzeugungsraten – hin zu der künstlichen Erzeugungsrate des Bitcoin, der im Gegensatz zur Menschheit eine algorithmische Limitierung aufweist.

Goodbye Deutschland: 3,5 Millionen Bundesbürger leben im Ausland

Die wirkungsvollste Möglichkeit, sich vor negativen Entwicklungen in seinem Land oder seiner Region zu schützen, ist die Verlagerung des Wohnsitzes ins Ausland. Laut einem aktuellen Bericht der OECD leben derzeit rund 3,5 Millionen Deutsche im Ausland. Auch zahlreiche Millionäre haben in den letzten Jahren ihre Heimat verlassen.

Die zunehmende Auswanderung von vermögenden Bürgern ist ein Trend, der in vielen Ländern der Europäischen Union zu beobachten ist. Die Hauptgründe liegen in den Schuldenproblemen und strukturellen Defiziten zahlreicher EU-Staaten sowie der Sorge vor steigender Kriminalität, Umverteilungen oder gar drohenden Enteignungen.

Auswanderungs-Ziel: Erhalt oder Steigerung der Lebensqualität

Ich bin bereits im Jahr 1998 aus Deutschland ausgewandert. Zunächst aus beruflichen Gründen nach Österreich, dann in die Schweiz. Seit dem Jahr 2005 ist Mallorca mein Wohn- und Steuersitz. Steuerliche Gründe waren dabei nicht ausschlaggebend für meine Auswanderung auf die Balearen, sondern die für mich und meine Bedürfnisse idealen Rahmenbedingungen auf Mallorca. Vor allem die hohe Lebensqualität der Insel durch Klima, Sonnentage und Meer, die moderne Infrastruktur und die ausgezeichneten Flugverbindungen.

Das sind die 10 lebenswertesten Städte der Welt 2017

Wenn Sie in der lebenswertesten Stadt der Welt leben möchte, sollten Sie Ihre Sachen packen und nach Australien oder Kanada auswandern. Kanada ist neben dem Fürstentum Liechtenstein, der Schweiz und Norwegen eines meiner Favoriten-Länder. So sieht es auch ein aktuelles Ranking des britischen Magazins „Economist”.

Melbourne ist demnach die lebenswerteste Stadt der Welt. Zwei weitere Städte des Landes schaffen es auf Platz sechs und sieben. Die kanadischen Städte Vancouver, Toronto und Calgary sichern sich Platz drei bis fünf.

Der Blick auf Europa: Wien auinfografik_10726_die_lebenswertesten_staedte_der_welt_nf Rang 2, Helsinki auf 9 und Hamburg auf 10

Allerdings: Auch Deutschland hat es mit einer Stadt in die Top Ten geschafft, und zwar nicht mit der Hauptstadt, sondern mit Hamburg, der Stadt an der Elbe und Perle des Nordens. Die Hansestadt sichert sich mit 95 von 100 möglichen Punkten den zehnten Platz im Ranking. Die Umfrage wurde allerdings offensichtlich vor dem G20-Gipfel in Hamburg erstellt. Das ist allerdings nur eine Vermutung von mir, ich kann nicht belegen, dass die Ereignisse des G20-Wochenendes – bleibende – Auswirkungen auf die Lebensqualität der Stadt Hamburg haben.

Unser Nachbarland Österreich schafft es mit seiner Hauptstadt Wien gar auf Platz zwei, wie die Grafik von Statista zeigt. Mit Helsinki schafft es auch noch eine dritte europäische Stadt in das Ranking.

Der globale Blick: 7,55 Milliarden Menschen leben derzeit auf unserer Welt

Laut Weltbevölkerungsuhr der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung leben aktuell (Stand 12. Juli 2017) rund 7,55 Milliarden Menschen auf der Welt. Die Zahl der Erdenbewohner wird sich laut einer UN-Prognose zur Entwicklung der Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,7 Milliarden und bis 2100 auf 11,2 Milliarden erhöhen. Die Länder mit der größten Bevölkerung 2017 sind China mit 1,39 Milliarden, Indien mit 1,33 Milliarden und die USA mit 326 Millionen Menschen. Bezogen auf die Bevölkerung nach Kontinenten leben rund 60 Prozent der Menschen in Asien.

Afrika-am-juengsten_DSW-Datenreport_2017Derzeit wächst die Weltbevölkerung jährlich um rund 83,7 Millionen Menschen

Die Länder mit dem höchsten Bevölkerungswachstum im Jahr 2015 waren der Oman, Libanon und Niger. In einigen Ländern ist jedoch auch ein Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen. Wichtig für die Bevölkerungsentwicklung sind neben Wanderungsbewegungen und der Lebenserwartung die Geburtenraten. Die Länder mit den höchsten Fertilitätsraten (Fruchtbarkeitsraten) liegen fast alle in Afrika. Spitzenreiter ist der Niger, wo eine Frau im Jahr 2015 durchschnittlich rund 7,6 Kinder zur Welt brachte.

Afrikas durchschnittliche Erzeugungsrate liegt bei 4,7 – Die Europas nur bei 1,6

In vielen wohlhabenden Ländern geht die Zahl der Geburten hingegen zurück. An der Spitze der Länder mit den niedrigsten Fertilitätsraten im Jahr 2015 stehen Hongkong (China) mit durchschnittlich 1,2 Geburten je Frau, Portugal mit durchschnittlich 1,23 Geburten je Frau und weitere ostasiatische und europäische Staaten. Unter den Top 10 Ländern mit den geringsten Fertilitätsraten weltweit finden sich auch sechs europäische Staaten. In Deutschland liegt die Geburtenrate bei 1,5 Prozent.

Afrikas hohe Erzeugungsraten sind gefährlich für den afrikanischen Kontinent wie für Europa!

Während in Afrika im Jahr 2016 jede Frau durchschnittlich 4,7 Kinder bekam, waren es in Europa nur 1,6. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 2,5 Kindern. Das natürliche Bevölkerungswachstum (ohne Berücksichtigung der Migration) ist daher in Afrika mit durchschnittlich 2,6 Prozent am höchsten – in Europa hingegen würde die Bevölkerungszahl ohne Zuwanderung von außen stagnieren.

Afrikas Erzeugungsraten sind eine Gefahr für den Kontinent selbst, weil die wirtschaftlichen Entwicklungen und die Lebensqualität aber auch Bereiche wie Gesundheit, Versorgung, Arbeit, Produktion, Wirtschaftswachstum oder Produktivität nicht annähernd parallel zur Bevölkerungsentwicklung verlaufen. Gleichzeitig sind diese unausgeglichen Entwicklungen auch eine Gefahr für Europa, im Hinblick auf die stark zunehmenden Migrationsgefahren. Nun von den menschlichen Erzeugungsraten zur künstlichen Erzeugungsrate des Bitcoin, die in der Zukunft – im diametralen Gegensatz zum Afrikaner – weiter abnimmt.

Erzeugungsrate_Bitcoin16,50 Millionen Stück bedeuten einen aktuellen Erzeugungsgrad von 78,50 Prozent beim Bitcoin

Der Bitcoin ist eine virtuelle Währung, die seit 2009 ohne Einfluss von Staaten oder Finanzinstitutionen erzeugt und gehandelt wird. Sie wird durch das Lösen komplexer mathematischer Probleme, dem sogenannten “Mining” oder Schürfen, erschaffen. Überweisungen erfolgen über eine spezielle Peer-to-Peer Anwendung, weshalb keine zentrale Abwicklungsstelle nötig ist.

Der Bitcoin ist mathematisch limitiert auf 21 Millionen Stück. Die virtuelle Geldeinheit Bitcoin BTC wird dezentral in einem Computernetz geschöpft (gemined) und verwaltet und kann an Online-Börsen gegen andere Währungen getauscht werden. Ende Juli 2017 waren insgesamt rund 16,50 Millionen Bitcoins im Umlauf. Das bedeutet 78,5 Prozent aller zu schöpfenden Bitcoins sind aktuell bereits erzeugt. (Bild: Clubcomputer.at). Deutschland ist allerdings nach wie vor ein Bitcoin-Entwicklungsland, dafür aber ein Land der Sparbuchinhaber.

Y14BuIM542 Prozent der Deutschen vertrauen nach wie vor auf das Sparbuch

Der Anteil der Deutschen die den Bitcoin als Investment nutzen ist derzeit noch im Promillebereich. Das Sparbuch hingegen führt weiterhin in der Beliebtheitsskala. In einer aktuellen Erhebung gaben etwa 42 Prozent der befragten Deutschen an, dass sie derzeit ein Sparbuch bzw. Spareinlagen zur Geldanlage nutzen.

Renten- und Kapitallebensversicherungen wurden im Frühjahr 2017 von circa 32 Prozent der Bundesbürger genutzt. Auf dem vorletzten Platz der Top 10 der beliebtesten Geldanlagen der Deutschen standen mit etwa 15 Prozent Aktien vor festverzinslichen Wertpapieren mit 6 Prozent. Befassen Sie sich daher mit den Geldsystemen der Zukunft die heute schon Gegenwart sind! Falls Sie Berührungsprobleme mit dem Bitcoin-System haben, schauen Sie sich einmal das GoldMoney-System basierend auf BitGold an!

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Afrika und Illinois!

AfrikaSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

der vergangene G-20 Gipfel oder enorm „wichtige“ Themen wie zuvor die „Ehe für Alle“ überlagern in den breiten Medien gravierende nationale oder internationale Entwicklungen, die von der Bevölkerung überhaupt nicht mehr wahrgenommen werden. Im nationalen Bereich gehört dazu das in einer Nacht- und Nebelaktion von wenigen Abgeordneten beschlossene Netzwerkdurchsetzungsgesetz, oder die totale Abschaffung des Bankgeheimnisses in Deutschland. Auch international gibt es dramatische Entwicklungen bzw. latente Risikofaktoren, die nur am Rande Erwähnung finden. Beispielsweise im afrikanischen Nigeria oder im US-Bundesstaat Illinois.

Kennen Sie die IOM?

Die UNO, die NATO, die OECD oder der IWF sind supranationale Organisationen die Sie sicherlich kennen. Die IOM hingegen dürfte nach meiner Einschätzung nach wie vor relativ unbekannt sein. Dieser Organisation kommt aber in der nahen Zukunft eine immer größer werdende Bedeutung zu.

IOM steht für „Internationale Organisation für Migration“. Diese weltweit und in diesem Segment führende Vereinigung beschäftigt sich mit der Thematik internationaler Migrationsbewegungen in jeglicher Hinsicht. Die IOM wurde bereits im Jahr 1951 gegründet und arbeitet mit Regierungen und weiteren internationalen Organisationen eng zusammen.

23 Millionen Menschen planen die Auswanderung – 710 Millionen Menschen können sich eine Auswanderung vorstellen!

Die IOM hat aktuell eine ebenso interessante wie auch für mich erschreckende Studie des Gallup-Institutes veröffentlicht. Demnach können sich weltweit sage und schreibe 710 Millionen Menschen aus 160 Staaten ganz grundsätzlich eine Auswanderung vorstellen. In den letzten Jahren ist diese Zahl immer weiter angestiegen.

Die Experten des Gallup-Institutes gehen davon aus, dass sich derzeit rund 23 Millionen Menschen in ganz konkreten Vorbereitungen für ihre Auswanderung befinden. Immerhin 33 Prozent der Auswanderungswilligen setzen diesen Plan dann auch wirklich in die Tat um.

Der Blick auf Afrika: Nigeria ist ein massives Migrationsrisiko für Europa!

Das beliebteste Zuzugsland sind die USA. Es folgen Großbritannien, Saudi-Arabien, Kanada und Frankreich. Auf dem 6. Platz liegt bereits Deutschland. Sehr interessant an der Studie ist für mich der Aspekt, dass rund die Hälfte aller Auswanderungswilligen aus lediglich 20 Staaten stammen.

Acht Staaten davon liegen in Afrika. Nigeria ist der Spitzenreiter. Nigeria hat 182 Millionen Einwohner. In die USA können Nigerianer kaum auswandern. Nach Kanada und Saudi-Arabien auch nicht. Was macht eigentlich EU-Europa und Deutschland, falls es in Nigeria – vergleichbar mit Syrien oder Afghanistan – zu einer großen Migrationswelle nach Europa kommt?

In Deutschland ist zu beobachten, dass in den letzten Jahren verstärkt Millionäre auswandern. Im Jahr 2015 kehrten bereits 1.000 Millionäre Deutschland den Rücken. Diese Zahl verdreifachte sich im Jahr 2016 auf 4.000 ausgewanderte Millionäre.

Wer sich den Gesetzen nicht beugen will muss die Gegend verlassen in der sie gelten!

Schon Johann Wolfgang von Goethe, der zahlreiche Auslandsreisen zu seiner Zeit unternahm, stellte fest: „Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, muss die Gegend verlassen in der sie gelten.“ Die Auswanderung ist die konsequenteste und effizienteste Antwort auf Fehlentwicklungen in Deutschland und EU-Europa.

ChicagoNach Kalifornien ist Illinois das zweite Griechenland der USA

Der US-Bundesstaat Illinois liegt im mittleren Westen der USA. In Illinois befindet sich mit Chicago (Bild: Skyline von Chicago)  immerhin die – nach New York City und Los Angeles – drittgrößte Stadt der USA.

Illinois ist der fünftgrößte US-Bundesstaat und hat mit rund 13 Millionen Einwohnern einen höheren Bevölkerungsanteil als Griechenland mit rund 11 Millionen Einwohnern. Im Bereich der Verschuldung oder besser gesagt der Überschuldung ist der Vergleich zwischen Illinois und Griechenland bestens geeignet.

Die Pleitewahrscheinlichkeit Illinois ist auf 53 Prozent angestiegen

Illinois verfügt mit Baa3 heute schon über das schlechteste Rating aller 50 US-Bundesstaaten. Nach einer Erhebung von Thomson Reuters ist die Pleitewahrscheinlichkeit von Illinois von 18 Prozent im Jahr 2014 auf derzeit 53 Prozent explodiert. Die Ratingagentur Moodys prüft aktuell ob die Zahlungsfähigkeit des Bundesstaates weiter gesenkt wird. Das wäre dann ein Schrottstatus.

Wie dramatisch die Lage ist verdeutlich der Fakt, dass Illinois bereits seit zwei Jahren über kein offizielles Budget mehr verfügt. Allein die offenen Rechnungen belaufen sich mittlerweile auf über 15 Milliarden US-Dollar. Das sind fast schon Peanuts gegen die Beträge, die in der Rentenkasse fehlen in Höhe von 130 Milliarden US-Dollar. Zehnjährige Illinois-Bundesanleihen notieren mittlerweile bei einer Rendite von rund 6 Prozent.

Die staatlichen Insolvenzverschleppungen gehen ungebremst weiter

In den USA gibt es keinen Länderfinanzausgleich oder eine Beistandspflicht für verschuldete Bundesstaaten wie in Deutschland. Ein Bankrott von Illinois wäre verbunden mit massiven Verwerfungen an den US-Kapitalmärkten für Kommunalobligationen.

Weitere Kettenreaktionen würden folgen. Deswegen wird versucht werden, eine Pleite zu verhindern. Wie? Durch noch mehr Schulden, so wird die staatlich geförderte Insolvenzverschleppung schließlich auch im europäischen Griechenland seit Jahren „erfolgreich“ praktiziert.

Die internationalen Staatsverschuldungen sind ein auf die Bürger zurollender Schneeball

Die gigantischen Schuldenberge sind ein immer stärker werdendes Risiko für die Stabilität unseres derzeit noch bestehenden Geld- und Währungssystems. Basierend auf einer ungedeckten Kreditschöpfung aus dem Nichts oder zumindest fern der realwirtschaftlichen Fakten. Das ist vergleichbar mit einem rollenden Schneeball.

Aus diesem Grunde rate ich zur Strukturierung von Geld- und Kapitalanlagen in Ländern, die faktisch keine Staatsverschuldung haben. Dazu zählt das schuldenfreie Fürstentum Liechtenstein mit seinem Banken- und Versicherungssystem. Mein Finanzplatz und meine Haftungsschutz-Oase Nr. 1 in Europa.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Die Demografie spricht für Aktien der Emerging Markets!

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

Markus Miller – Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. – www.geopolitical.biz

Sehr geehrte Damen und Herren,

zahlreiche Privatanleger sind in Bezug auf die weiteren Entwicklungen der Schwellenländer aufgrund negativer Meldungen und Analysteneinschätzungen stark verunsichert. Nach meiner Einschätzung wäre es jedoch ein großer Fehler, die Aktienmärkte der Emerging Markets in der Zukunft zu meiden. Für mich bergen die Industrieländer derzeit weit mehr Risiken als Chancen.

Das liegt zum einen an der durchaus ambitionierten Börsenbewertung allen voran beim Deutschen Aktienindex DAX, aber auch bei den Amerikanischen Leitbörsen Dow Jones und dem S&P 500.

Die Demografie wird zu einem Belastungsfaktor der Aktienmärkte werden

Im Gegensatz zur schnelllebigen Börsenwelt, an der sich Kursbewegungen innerhalb von Sekunden abspielen, gehen Demografische Entwicklungen sehr langsam von statten. Auf lange Sicht haben Demografische Veränderungen jedoch dramatische Auswirkungen. Gerade auch im Hinblick auf die Kapitalmärkte. Deutschlands Bevölkerung schrumpft aktuell, was auch in den kommenden Jahrzehnten der Fall sein wird. Das liegt daran, dass in Deutschland mit 1,4 Kindern pro Frau eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt vorliegt. Wir spüren die Folgen der deutschen Geburtenarmut heute schon in allen Bereichen des täglichen Lebens. Besonders gravierend werden die Auswirkungen bei der Altersvorsorge zu spüren sein. Allen voran durch die massive Abnahme der Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. 

Das Verhältnis von Beitragszahlern und Leistungsempfängern liegt derzeit noch bei 1,5. In zehn Jahren wird es auf 1,2 sinken bevor im Jahr 2030 auf einen Rentner ein arbeitender Beitragszahler kommt. Die gesetzliche Rentenleistung kann somit nicht sicher sein.

Japan ist den USA und Deutschland im Alterungsprozess rund 10 Jahre voraus

Japan ist schon 10 Jahre weiter in seinem Schrumpfungs- und Alterungsprozess und daher aus meiner Sicht ein interessantes Beispiel für mögliche Entwicklungen in Deutschland. Die Niedrigzinspolitik nach dem Vorbild Japans ist ein weiter Aspekt, der diese möglichen Entwicklungen bestätigt.

Niedrige Zinsen haben zur Folge, dass ein Vermögensaufbau über Geldwerte oder Lebensversicherungen schlicht nicht mehr möglich ist. Es erfolgt eine Verschiebung hin zu den Aktienmärkten. Auch hier tickt allerdings längst die demografische Zeitbombe.

Demografische Entwicklungen wirken sich allen voran durch das Konsumverhalten der Bevölkerung auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung von Unternehmen aus. Das ist relativ verständlich. Mir ist durch eine fundierte Studie des amerikanischen Zukunftsforschers Harry Dent bewusst geworden, dass die Demografie sich zusätzlich auch auf die Bewertungen von Aktien auswirken wird.

Das US-Konsumverhalten zeigt einen Gleichlauf zu den Aktienmärkten

Der Konsum ist zweifelsohne die treibende Kraft einer Volkswirtschaft und somit auch der Aktienkursentwicklungen. Das hat Harry Dent belegt in einer empirischen Untersuchung die zurückreicht bis in das Jahr 1956. US-Konsumenten geben im Alter zwischen 46 und 50 Jahren das Meiste Geld aus. Davor fehlt ihnen die Finanzkraft, danach sind wesentliche Ausgaben getätigt und die Kauflust nimmt massiv ab. In Relation zu den US-Geburtenraten ist Dents Ergebnis sehr bedrohlich für die USA.

Der Höhepunkt der Konsumausgaben ist längst erreicht und steht vor einem langjährigen Rückgang, der erst in rund 10 Jahren einen Boden finden wird. Deutschland hat aufgrund seines Spar- und Konsumverhaltens noch etwas mehr Zeit. Nach Dents Studie fällt Deutschland 2015 in den Bereich rückläufiger Konsumausgaben, wobei der Boden erst im Jahr 2025 gefunden wird. Ergänzend zu diesen Zahlen hat die US-Notenbank aus San Francisco eine Studie publiziert, die genau diese Prognosen von Harry Dent bestätigen. Die Notenbanker kommen zu dem Ergebnis, dass es einen starken Zusammenhang zwischen dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von Aktien in Relation zu den Entwicklungen geburtenstarker Jahrgänge gibt.

Je stärker die Anzahl der US-Bevölkerung zwischen 40-49 Jahren war, bei denen Aktienanlagen sehr beliebt sind, desto höher war das KGV von US-Aktien. Setzt sich dieser Zusammenhang fort, dann würde das in der nahen Zukunft sehr wahrscheinlich eine Belastung für den US-Aktienmarkt bedeuten. Gleiches wäre dann auch auf Deutschland analog der Auswertungen von Harry Dent zu übertragen.

Den Aktienmärkten der Industriestaaten kann ein schweres Jahrzehnt bevorstehen

Sie kennen mich, ich bin nun wahrlich kein Schwarzmaler und halte ebenso wenig von Prognosen. Die Bevölkerungsentwicklung und die damit verbundenen Folgen sind allerdings keine Prognosen, sondern die Geburtenraten und die Auswirkungen auf die Demografie basieren auf realen Zahlen. Ich finde es sehr interessant, dass zwei vollkommen unterschiedliche Analysen (Dent, FED) des US-Aktienmarktes zum gleichen plausiblen Ergebnis kommen.

Für den langfristigen Vermögensaufbau bergen die Aktienmärkte der großen Industrienationen USA, Deutschland, Frankreich oder Japan erhebliche Risiken, die in den negativen demografischen Strukturen der Länder liegen. Die Industrienationen stehen vor einem Jahrzehnt der Überalterung und eines damit verbundenen Konsumrückgangs.

Die Demografie spricht für die Aktienmärkte der Emerging Markets Aktien aus den Emerging Markets werden hingegen in der Zukunft aufgrund der weit besseren demografischen Grundlagen dieser Länder profitieren. Im Gegensatz zu den USA, Europa und Japan haben Afrikanische, Lateinamerikanische- oder Südostasiatische ideale demografische Voraussetzungen mit einem hohen Anteil an jungen Menschen und Konsumenten.

Ein ideales, weil risikooptimiertes Investment für die Aktienanlage in Emerging Markets finden Sie in der Best-Buy-Strategie-Empfehlungsliste meines Premium-Magazins.

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