Die Methusalemisierung Deutschlands!

Deutschland_MethusalemisierungSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

zur drohenden Islamisierung Deutschlands bzw. Europas mit den damit verbundenen, negativen Folgen für die Vaterländer, Völker und Gesellschaften Europas habe ich mich in der letzten Zeit sehr umfassend, klar und deutlich geäußert. Heute widme ich mich einem hierzu korrelierenden Themenbereich, der ebenfalls große Risiken, aber natürlich auch damit verbundene Chancen bietet. Ich spreche von der zunehmenden Methusalemisierung, also der Vergreisung der Gesellschaft und des Volkes in Deutschland.

Methusalemisierung: Deutschland steht vor der Vergreisung!

Den Begriff der Methusalemisierung verwende ich deswegen, weil Methusalem – nicht zu verwechseln mit Methusalix – als Großvater Noahs der älteste, in der Bibel erwähnte Mensch ist, der angeblich 969 Jahre alt wurde. Von der realistischen Erreichung dieses biblischen Alters sind wir selbsverständllich Jahrhunderte entfernt, dennoch ist der Mensch, der erstmals 150 Jahre alt werden wird nach Experten-Einschätzungen heute bereits geboren. Auf die massiv steigenden Lebenserwartungen sind allerdings unsere Renten- und Gesundheitssysteme nicht vorbereitet.

In Deutschland sind lediglich 14% der Menschen noch jünger als 15 Jahre

Demographische Kennzahlen finden aus meiner Sicht nach wie vor viel zu wenig Beachtung in Politik, Gesellschaft, aber auch Wirtschaft und Börse. Im Gegensatz zu unserer schnelllebigen Börsen- und Finanzwelt gehen demografische Veränderungen ganz langsam von statten. Ihre Auswirkungen werden jedoch absolut bedeutend sein, für die Börsen, die Kapitalmärkte und somit Ihr Vermögen in der Zukunft.

In der Bundesrepublik Deutschland sind lediglich 14% der Menschen noch jünger als 15 Jahre. Aufgrund nachhaltig schwacher Geburtenraten wird sich die negative Altersentwicklung weiter verstärken. 20% der Bevölkerung in Deutschland sind hingegen bereits heute älter als 65 Jahre. Auch dieser Negativtrend wird weiter zunehmen, bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung.

Kinder sind die Basis all unserer Systeme!

Geld kann gedruckt werden. Zinsen können gesenkt werden. Renten können gekürzt werden, Steuern können erhöht werden, Immobilien können gebaut, Unternehmen gegründet werden. Abgaben können erhoben werden. Arbeitsplätze können abgebaut werden und so weiter und so fort.

Kinder, als Basis der Zukunft für unsere Volkswirtschaft, unserer Geld-, Renten- und Sozialsysteme sind jedoch nicht so einfach und schnell zu produzieren aus gesamtvolkswirtschaftlicher Sicht. In den breiten Medien finden sich seit einiger Zeit zahlreiche Vergleiche zur Japanischen Volkswirtschaft im Hinblick auf mögliche Deflationsgefahren. Diese Vergleiche Teile ich, es sind klare Parallelen zu erkennen.

Demografischer_Wandel_Deutschland_EntwicklungDie Demografische Vergreisung ist schlimmer als jede Inflation oder Deflation!

Deflation, allen voran ein Verfall von Vermögenspreisen wäre sicherlich für Deutschland eine absolut negative Entwicklung. Keine Deflation oder auch Inflation ist für eine Volkswirtschaft allerdings so dramatisch wie die demografische Vergreisung. Diese Gefahr besteht für Deutschland wie auch für große europäische Industrieländer, beispielsweise Frankreich ganz massiv. Hier ist Japan ein warnendes Beispiel, das leider zur negativen Blaupause für Deutschland wird.

Windelverkäufe sind eine volkswirtschaftliche Kennzahl

Weltweit gehört Japan zu den Ländern mit dem größten Anteil an alten Menschen. Aus dem Land der aufgehenden Sonne gibt es in Bezug auf die Demografie längst dramatische Entwicklungen zu berichten.

Zum ersten Mal in der Geschichte Japans – und der Erfindung der Einwegwindel – wurden im Jahr 2014 mehr Windeln für Erwachsene verkauft, als für Babys. Dieser Windel-Indikator hat für mich eine sehr hohe Bedeutung in seiner Aussagekraft. Er spiegelt die Vergreisung einer Volkswirtschaft ganz klar wider. Leider sind diese Entwicklungen auch vorgezeichnet für Deutschland. Hersteller von Erwachsenenwindeln dürften in der nahen Zukunft weiter steigende Verkaufszahlen verzeichnen.

In 30 Jahren werden 4,5 Millionen Bürger in Deutschland pflegebedürftig sein – 3 Millionen Bürger werden 2050 an Demenz leiden!

Wie in Japan werden auch in Deutschland die Menschen immer älter, was grundsätzlich sehr erfreulich ist. Leider entsteht aber mit dieser Entwicklung auch eine stark zunehmende Pflegebedürftigkeit. Jeder zweite unter Ihnen hat Angst vor Demenz. Diese Sorge ist leider absolut berechtigt. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland auf 4,5 Millionen verdoppeln.

Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass davon allein 3 Millionen aufgrund einer Demenzerkrankung pflegebedürftig sein werden. Diese absoluten Zahlen bedeuten, dass jede zweite Frau und jeder dritte Mann, die das Alter von 65 Jahren erreichen, an Demenz erkranken werden. Jahr für Jahr erkranken so rund 40.000 Menschen in Deutschland zusätzlich an Demenz. Die Überalterung unserer Gesellschaft kann langfristig durch massiv steigende Gebrurtenraten gelöst werden. Das ist nicht wahrscheinlich. Die andere Alternative ist die Zuwanderung durch junge Menschen.

Die qualifizierte Zuwanderung ist die volkswirtschaftliche Alternative zu Kindern!

Fehlen die Kinder, ist eine Zuwanderung die Alternative für die Systemstabilität einer Volkswirtschaft. Hier ist allerdings zwingend erforderlich, dass eine gesteuerte, kontrollierte Einwanderung erfolgt. Von jungen, qualifizierten Menschen als Leistungsträger und Beitragszahler in die Arbeitsmärkte. Nicht als Leistungsempfänger in die Sozialsysteme.

In Bezug auf die Auswirkungen der massiven Flüchtlings- und Migrationsbewegungen ist für Deutschland derzeit jedoch letzteres festzustellen. Das bedeutet die bestehenden Probleme – aufgrund der Demographie – werden zusätzlich weiter verschärft. Deutschland wird durch die Flut junger, aber leider unqualifizierter und kulturfremder Einwanderer dann zukünftig zwar nicht vergreisen, aber nach meiner festen Überzeugung massiv an Qualität, Wohlstand, Sicherheit und Lebensqualität verlieren.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.


5 Gedanken zu „Die Methusalemisierung Deutschlands!

  1. Michael

    Qualifizierte Zuwanderung, schön und gut, aber warum werden in unserer Gesellschaft so wenige Kinder geboren? Ist das Leben nicht lebenswert, hier nicht lebenswert, in dieser Gesellschaft nicht lebenswert, mit diesen Werten nicht lebenswert oder was ist der Grund dafür? Sind die potentiellen Eltern dem Lebenskampf nicht gewachsen, denn darum geht es meines Erachtens, auch und ganz besonders in Sachen Nachwuchs. Wenn die bloße Existenssicherung die persönlichen Kampfkräfte so sehr beansprucht, dass für den Nachwuchs keine Kraft mehr da ist, dann stimmt etwas nicht.

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  2. Edgar Baumeister

    Das Problem mit den zuwenig Kindern hängt eindeutig mit der massiven Benachteiliung von selbstversorgenden Familien (Eltern und Alleinerziehenden) gegenüber Kinderlosen zusammen. Faktisch findet ein Transfer über die Kosten der Kinder – die weit das Übersteigen was der Staat Steuerbefreiung/Kindergeld zuschießt. Die Kosten der Kinder (dabei nicht einmal die Opportunitätskosten oder auch die Risiken mit Krankheit, Behinderung .. ) sind sogesehen individualisiert während die Rendite – Steuern, Beiträge zur Rentenversicherung und Krankenversicherung .. sozialisiert werden – und damit den Kinderlosen zugute kommen.
    Hier geht es nicht um 50 Euro monatlich, sondern um die Kosten einer schönen Wohnung, eines kleinen Einfamilienhauses oder einen Ferraris.
    Die Politik ist nicht gewillt dieses Problem zu lösen – obwohl es schon seid der Gründung der Bundesrepublik Deutschlands bekannt ist. Nach dem Motto “Nach mir die Sintflut” – oder wie Adenauer damals sinngemäss sagte – was in 40 Jahren ist interessiert mich nicht mehr.

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  3. Christine

    Man könnte ja auch mal selbst auf die Idee kommen und recherchieren, was denn die Gründe für soviel Alzheimer und Demenz sind?!!! Dann würde man auf Sachen wie Chemtrails und Fluorid im Trinkwasser stoßen sowie Vergiftungen der Ackerböden durch Glyphosat und man müsste sich mal fragen, warum die Volksvertreter schon lange nicht mehr die Interessen des Volkes vertreten sondern nur noch die eigenen. Da die Menschheit aber lieber wegschaut anstatt aufzuwachen, werden in Zukunft halt noch viele Leute diese vermeidbaren Krankheiten ereilen… und wer möchte noch unbedingt Kinder in die Welt setzen, wenn man Zuwanderern (die Transferleistungen beziehen) höhere Rechte einräumt als der heimischen zwangssteuernzahlenden Bevölkerung?
    Und wenn jeder sehen kann, dass islamische Integration nicht funktioniert, egal wie viel Geld man in “Bildungsmaßnahmen” zweifelhafter Art investiert? Die Liste kann endlos fortgesetzt werden.
    Wenn man Miß-ständen im eigenen Inneren ins Auge schaut, wird man auch unweigerlich sehen, was im Außen nicht stimmt. Dann kann man Maßnahmen ergreifen diese Zustände zum Besseren zu wandeln. Leider sehen Menschen entweder gar nichts (Optimisten, die nicht ins Handeln kommen) oder nur was im Außen nicht stimmt (Jammern und Nörgeln) und tragen durch Ihre Weigerung an sich selbst zu arbeiten dazu bei, dass marode Systeme noch maroder werden! Time to WAKE UP!!!

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  4. Jörg Lenau

    Ist immer wieder ermüdend, diese Gesellschaftsnorm zu beobachten. Wie sie alle da sitzen und warten. Warten darauf, daß sich die Dinge irgendwie regeln. Geregelt werden ist nach wir vor der Stand der Dinge – regeln lassen von anderen. Und inwiefern sich da was regelt, darauf hatte Helmut Schmidt vor 10 Jahren bereits hingewisen. Nämlich daß (zu der Zeit) nur noch 60% der Renten aus der Rentenkasse bezahlt werden. Es ist klar und eindeutig ein Auslaufmodell, aber noch läuft da was und daran halten alle fest.

    Ich hatte vor 20 Jahren aufgrund meines zu erwartenden noch lange andauernden autodidakten Studiums mich intensivst mit der staatlichen Rentensituation beschäftigt und es war maßgeblich der demographische Wandel, welcher mir aufzeigte, daß eine Investition in die Rente für mich sich nicht lohnt. Dies war elementar für mich, denn ein derartig tiefgriefendes und weitreichends Studium zu betreiben und regulär arbeiten zu gehen, war undenkbar.

    Stattdessen habe ich mir ein Konzept erarbeitet, welches mich im Alter trägt und ich darüber von dem Staatsregulat unabhängig bin. Es ist an sich denkbar einfach und beruht auf unserer jahrtausendealten Kultur. Hierbei geht es darum, eine (‘geschäftlich fundierte’) Gemeinschaft zu begründen und auszubauen, welche mich innerhalb dessen trägt.

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  5. Jan Müller

    1. Europa droht keine Islamisierung. Europa ist mittendrin. Wenn nichts Entscheidendes passiert, ist Europa (bis auf Osteuropa) in 10-20 Jahren islamisiert.
    2. Qualifizierte Zuwanderung ist mit dem aktuellen Parteiensystem nicht möglich. Hinter den Parteien stehen andere Entscheider und Ziele.
    3. Pflegebedürftigkeit und Demenz werden sich nach dem Bürgerkrieg von selbst auflösen. Ich weiß das ist für viele unangenehm und kaum vorstellbar aber mehr als wahrscheinlich.
    4. Die Hochfinanz wird das für sich nutzen, das bankrotte Finanzsystem endlich zusammenfallen lassen (Bürgerkrieg war daran schuld, dass die Pensionen weg sind) und ein neues Finanzsystem installieren.
    5. Game Over – neues Spiel. Die Karten werden neu gemischt und so Gott will, wurde Europa nicht islamisiert. Die Großfamilie kommt zurück und bildet die Basis für die Rente in einem bürokratisch drastisch abgespeckten “Staat”.

    Ich denke so oder so ähnlich wird es in den Geschichtsbüchern stehen. Dann sind wir noch einmal mit dem “blauen Auge” davon gekommen.

    Mit Verlaub, kommt die vollständige Kehrtwende in Europa nicht SOFORT und die Islamisierung wird vollendet, braucht niemand mehr über die oberen Punkte philosophieren. Da braucht es nur einen realistischen Blick in die islamische Welt oder auf folgenden Link/Video (keine FakeNews): https://philosophia-perennis.com/2017/04/03/jordanischer-tv-kanal/

    Ich wünsche allen Landsleuten, kommen Sie alle gut durch.

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