Kategorie-Archiv: Steuern

7 Strategien für Norwegen!

NorwegenSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

meine Sonderausgabe „Kanada“ aus dem Jahr 2015 ist bei meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich auf ein sehr großes Interesse gestoßen. Gleiches gilt für meine umfassenden Berichte, die ich zur Schweiz (40 Schweizer Banken im Test) oder zum Fürstentum Liechtenstein erstellt habe. Aus diesen Gründen habe ich aktuell eine neue Sonderausgabe erstellt zu einem hochattraktiven Land: Dem Königreich Norwegen.

Königreich Norwegen: Das stabile Land der Berge und Fjorde

Das Königreich Norwegen ist mit einer Fläche von 387.000 Quadratkilometern das siebtgrößte Land Europas. Das mit lediglich 5 Millionen Einwohnern dünnbesiedelte Königreich ist enorm vielfältig. Norwegen ist Natur pur, lediglich rund 4% der Landesfläche sind kultiviert. Im Westen des Landes finden Sie steile Berge, Gletscher, und zahlreiche Fjorde. Ein Viertel der Landesfläche ist mit Wald bedeckt.

Unterschiedliche Studien – beispielsweise von den Vereinten Nationen – haben bereits mehrfach bestätigt, dass Norwegen zum Land mit der höchsten Lebensqualität weltweit zählt. Gründe dafür sind ganz grundsätzlich das ausgezeichnete Bildungsniveau, die vorbildlichen Sozialeinrichtungen, die hohe Lebenserwartung der Bürger, die erstklassige medizinische Versorgung sowie die gesunden Staatsfinanzen.

Norwegische_Kronen_200Die Norwegische Krone ist eine der ältesten Währungen weltweit

Die Norwegische Krone mit dem Währungskürzel NOK ist eine der ältesten noch bestehenden Währungen weltweit. Eingeführt wurde sie bereits 1875. 100 Norwegische Kronen entsprechen derzeit einem Gegenwert von rund 11 Euro. Die Untereinheiten der Krone werden als Öre bezeichnet. 100 Öre sind eine Krone. Diese Recheneinheit ist allerdings nur noch für den Zahlungsverkehr relevant. Wie in Finnland die 1- und 2-Cent-Münzen wurden die Öre-Münzen im Jahr 2012 – allerdings komplett – aus dem Bargeldverkehr genommen.

Münzen gibt es somit nur noch im Wert von 1, 5, 10 und 20 Kronen. Norwegische Banknoten gibt es zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Kronen. Alle Banknoten haben eine unterschiedliche Größe. Diese nimmt sowohl in der Länge als auch in der Breite mit steigendem Geldwert zu.

Norwegens Notenbankpolitik ist grundlegend solide

Verantwortlich für die Geldpolitik ist die eigenständige – und selbstverständlich von der EZB vollkommen unabhängige – Zentralbank Norwegens mit dem Namen Norges Bank, die bereits 1816 gegründet wurde. Norwegens Geldpolitik folgt dabei Werten und Wegen, die EU-Europa längst verlassen hat.

So definiert die Regierung Norwegens ein Inflationsziel für die Geldpolitik, das derzeit bei 2,5% liegt. An dieser Größe orientiert sich die norwegische Notenbank, um über eine solide Geldpolitik optimale Rahmenbedingungen für Produktion und Beschäftigung zu gewährleisten. Im Gegensatz zur EZB versucht die Notenbank Norwegens dabei nicht, durch eine expansive Geldpolitik die Fehler der Politik zu kaschieren oder gar einzelne Staaten durch verdeckte Finanzierungen über Anleiheaufkaufprogramme zu retten.

2,w=993,q=high,c=0.bildNorwegens Bürger leben in großem Wohlstand

Die nordischen Volkswirtschaften sind führend in Europa. Norwegens Bürger leben in großem Wohlstand verbunden mit hoher Lebensqualität und einem stark ausgeprägten Wohlbefinden. Im Weltatlas des Wohlbefindens belegt das Königreich Norwegen die klare Nr. 1. Der skandinavische Staat ist reich an Rohstoffen, vor allem an Öl und Gas. Norwegen ist der weltweit siebtgrößte Ölexporteur.

Das Land weist dabei trotz Problemen durch den rapiden Ölpreisverfall des Jahres 2014 eine hohe Solidität und Wirtschaftsleistung auf. Das belegen die eindrucksvollen Staats- und Außenhandelsbilanzen. Rund 250 Prozent des Bruttoinlandsproduktes hat der Staat Norwegen über seinen gigantischen Staatsfonds weltweit sehr breit gestreut investiert. Das ist einzigartig in Europa. Das skandinavische Land bietet Ihnen innerhalb Europas, aber außerhalb der EU ein hervorragendes Instrument zur Risikostreuung. Das Königreich trotzt der Krise im Euroraum hervorragend.

Gigantisches Staatsvermögen bei moderaten Schulden

Norwegen ist Westeuropas größter Öl- und Gasproduzent. Einnahmen aus der Energiebranche fließen in Norwegens 885 Milliarden US-Dollar schweren Staatsfonds, den größten der Welt. Die aktuelle Staatsverschuldung in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt in Norwegen bei moderaten 27,94 %. Das lob ich mir! Deutschlands Verschuldungsquote liegt – ohne EU-Haftungsrisiken – derzeit bei rund 69 %. Frankreich bei 96 %. Spanien bei 100 %, Italien gar bei 133 % und Griechenland bei rund 180 %. Der EU-Schnitt liegt bei hohen 86 %.

Norwegische Unternehmen sind aufgrund der vergleichsweise kleinen Binnenmärkte in Skandinavien bereits seit Jahrzehnten sehr stark auf den Export ausgerichtet. Deshalb wissen sie, wie sie am Weltmarkt wettbewerbsfähig agieren. Ich beurteile dabei vor allem die Branchen Landwirtschaft & Fischerei sowie Energie & Wasserversorgung als am attraktivsten.

Die besten Strategien für Ihr Standbein in Norwegen!

Meine Sonderausgabe „Norwegen“ erhalten meine Leser von Kapitalschutz vertraulich zusammen mit der Monatsausgabe Februar. Mir haben meine umfassenden Recherchen wieder sehr viel Freude gemacht. Ich bin mir sicher, für jeden unter Ihnen ist mindestens eine interessante Strategie dabei. Insgesamt stelle ich Ihnen 7 grundlegende Strategien mit weiteren, individuellen Strukturierungsmöglichkeiten vor.

Sei es in den Bereichen Kontoführung oder Fremdwährungs-Investments bei norwegischen Banken, Immobilien und Aktien in Norwegen, oder die Grundlagen für ein Leben und Arbeiten im Königreich Norwegen mit zahlreichen Tipps und Kontaktadressen. Sie dürfen gespannt sein!

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Wie funktioniert ein Familienpool?

FamilienpoolSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

trotz der Tatsache, dass ich mich nach über 11 Jahren auf Mallorca mittlerweile mit Swimmingpools auch sehr gut auskenne, geht es im Kontext des Familienpools im nachfolgenden Beitrag natürlich um ein Rechts- und Steuerthema. Vermögenswerte innerhalb der Familie zu schützen ist ein Anspruch, den jeder Kapitalinhaber hat, zumindest solange die Familie intakt ist. Für große oder komplexe Familienvermögen werden oftmals eigene Gesellschaften (AG, GmbH, GmbH & Co. KG) gegründet, die diese Werte verwalten.

Dadurch werden die Vermögenswerte zu einem Betriebsvermögen, was bei optimaler Gestaltung attraktive Steuervorteile mit sich bringt. Dieser Aufwand schreckt natürlich zahlreiche Anleger mit mittleren Vermögenswerten ab. Was viele Kapitalanleger hier nicht wissen: Die Vorteile des Gesellschaftsrechts sind auch weit einfacher nutzbar – beispielsweise über einen Familienpool als vermögensverwaltende Gesellschaft.

Wie funktioniert ein Familienpool als vermögensverwaltende Gesellschaft?

Vermögensgegenstände – allen voran Grundstücke, Immobilien oder Wertpapiere – können dahin übertragen werden, so dass diese Familiengesellschaft die neue Eigentümerin der Vermögenswerte ist. An diesem Familienpool werden dann neben dem bisherigen Vermögensinhaber alle Familienmitglieder beteiligt, auf die das Vermögen übergehen soll. Die Vermögensübertragung wird also nur noch durch Ein- und Austritt der jeweiligen Familienmitglieder als Gesellschafter und durch die Veränderung der Beteiligungsquoten gesteuert.

Für eine derartige Vermögenskonstruktion bietet sich dabei die Gesellschaftsform einer Personengesellschaft an, in welcher die Vermögenswerte weiterhin Privatvermögen bleiben. Die in der Praxis gängigsten Gesellschaftsformen sind hierfür die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) sowie die Kommanditgesellschaft bei Beteiligung minderjähriger am Familienpool (KG). Nachfolgend wesentliche Vorteile eines Familienpools auf einen Blick:

infografik-erbschaftssteuerSteuervorteile für Erbschaft- und Schenkungssteuern

Durch Nutzung eines Familienpools können Sie Ihre hohen Freibeträge (je nach Verwandtschaftsverhältnis bis zu 500.000 Euro) optimal ausnutzen. Gesellschaftsanteile am Familienpool lassen sich prozentual weit besser aufteilen, als sich einzelne Vermögensgegenstände übertragen lassen. Die Freibeträge können dabei alle 10 Jahre neu genutzt werden.

Bildquelle ARAG: * Versorgungsfreibeträge für Ehegatten und Lebenspartner: 256.000 € ** Versorgungsfreibeträge für Kinder, Stiefkinder, Adoptivkinder, Kinder von verstorbenen Kindern oder Stiefkindern: bis 5 Jahre: 52.000 €, 5 bis 10 Jahre : 41.000 €, 10 bis 15 Jahre: 30.700 €, 15 bis 20 Jahre: 20.500 €, 20 bis 27 Jahre: 10.300 €.

Gezielte Gestaltungsmöglichkeiten im Hinblick auf den Erbfall

Die Vorteile ergeben sich durch die bessere Übertragbarkeit von Gesellschaftsanteilen, was im Gesellschaftervertrag an individuelle Bedingungen geknüpft werden kann. Gesellschaftsanteile fallen so im Todesfall beispielsweise nicht in den Nachlass und unterliegen somit bei entsprechender vertraglicher Gestaltung keinen Pflichtteilsansprüchen. Das ist beispielsweise wichtig bei möglichen Streitigkeiten und Konflikten innerhalb der Familie oder bei Familienzuwachs.

Optimierter Zusammenhalt und Schutz des Vermögens

In zahlreichen Fällen führen Erbschaften und Schenkungen zu einer Zersplitterung der Vermögenswerte. Im Unterschied zu einer Erbengemeinschaft kann beim Familienpool keiner der Gesellschafter eine Teilungsversteigerung erzwingen. Sie können beispielsweise im Gesellschaftervertrag im Voraus eine Abfindung für Gesellschafter festlegen, die ihre Anteile veräußern möchten. Ebenso können Nießbrauchsrechte oder Widerrufsrechte sowie weiterführende Bedingungen festgelegt werden.

Vorteile bei der Einkommensteuer

Durch eine gezielte Verteilung der Einkünfte auf die Gesellschafter können Sie erhebliche Vorteile in der Einkommensteuerprogression erzielen – insbesondere durch die Beteiligung von Kindern oder nicht erwerbstätigen Personen an der Familiengesellschaft. Auch hier lassen sich die Freibeträge durch Definition entsprechender Gewinnverteilungsschlüssel im Gesellschaftsvertrag optimal nutzen.

Die Einbringung von Immobilienvermögen in den Familienpool ist im Übrigen grunderwerbsteuerfrei. Ein Familienpool lohnt sich also insbesondere bei größeren Vermögen oder komplexen Familienverhältnissen.  Ob es nun besser ist, für Vermögenswerte ein eigenständiges Betriebsvermögen zu schaffen, oder die Vermögenswerte weiterhin im Privatvermögen zu belassen, kann ich pauschal nicht beantworten. Es kommt auf Ihre individuellen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse an.

Hier müssen Sie einen kompetenten steuer(recht)lichen Beistand für die Ausgestaltung des Gesellschafts- sowie des Einbringungsvertrages hinzuziehen. Meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich stehen dafür ausgesuchte Spezialisten und persönliche Ansprechpartner aus unserem einzigartigen Experten-Netwerk zur Verfügung.

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Vermögensverwaltung in Liechtenstein!

_plate.engine.phpSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

zu Beginn des Jahres 2016 habe ich für meine Leser von Kapitalschutz vertraulich einen umfassenden Test des Schweizer Bankplatzes gemacht. 40 Banken hatte ich dafür getestet. Neben meinem favorisierten Discountbroker habe ich dabei nur noch drei Banken als empfehlenswert eingestuft. Daran hat sich nichts geändert, im Gegenteil.

Die „Schweizer Postbank“ Postfinance hat vor kurzem zusätzliche, monatliche Kontoführungsgebühren für Ausländer in Höhe von 25 Schweizer Franken eingeführt. Damit scheidet auch sie für Auslandskunden, beziehungsweise Auslandskonten und Wertpapierdepots aus. Aktuell habe ich mich mit dem Bankplatz im Fürstentum Liechtenstein intensiv befasst.

Das Fürstentum Liechtenstein bietet Ihnen einzigartige Standortvorteile

Das Fürstentum Liechtenstein verfügt traditionell über einen sehr hohen Schutz Ihrer Eigentumsrechte und Ihrer Privatsphäre. Basierend auf einer stabilen Sozial-, Rechts- und Wirtschaftsordnung, sowie einem hohen Maß an politischer und rechtlicher Kontinuität und Stabilität. Verbunden mit einer liberalen Wirtschaftspolitik und einem liberalen Gesellschaftsrecht.

Die Besteuerung der Unternehmensgewinne ist moderat. 12,5 % beträgt der Einheitssteuersatz für Unternehmen in Liechtenstein. Das Fürstentum Liechtenstein hat keine Staatsschulden – als eines von weltweit nur noch 5 Ländern – aufgrund der soliden Finanzpolitik der öffentlichen Haushalte. Die öffentliche Hand verfügt dadurch über eine große Kapitalkraft. Gesetzliches Zahlungsmittel ist der starke Schweizer Franken. Dies führt zu einem AAA Länder-Rating durch Moody’s und Standard & Poors.

Ein großer Vorteil des Landes ist die überschaubare Größe der Volkswirtschaft mit nur 39.000 Einwohnern. Das bringt eine hohe Flexibilität und kurze Entscheidungswege mit sich. Der Bank- und Versicherungsplatz im Fürstentum Liechtenstein verfügt über eine hohe Vermögensverwaltungskompetenz und Nischenprodukte, die aufgrund der EWR-Mitgliedschaft Liechtensteins EU-kompatibel sind.

Map-Europe-big-deIm Fürstentum Liechtenstein gibt es lediglich 14 Banken

Das Fürstentum Liechtenstein ist aufgrund dieser Rahmenbedingungen ein einzigartiger Finanzplatz im Herzen Europas. Die Liechtensteiner Banken zeichnen sich seit jeher durch stabile Geschäftsmodelle und eine sehr solide Eigenmittel-Ausstattung aus. Das liegt daran, dass der Kern des Bankgeschäftes in Liechtenstein in der soliden Betreuung privater Vermögenswerte liegt und nicht im spekulativen Investmentbanking.

Liechtenstein ist bezogen auf die dort vertretenen Versicherungskonzerne und Banken mein Finanzplatz Nr. 1 in Europa. Die Eigenkapitalquote der 14 im liechtensteinischen Bankenverband vertretenen Banken beträgt solide 21,4 %. Zum Vergleich einmal der Blick auf die deutschen Großbanken: Die Deutsche Bank kommt derzeit auf eine Eigenkapitalquote von 7,8 %, die Commerzbank auf 7,4 %.

Liechtensteins Banken sind auf Anlageberatung und Vermögensverwaltung spezialisiert

Zum Ende des Jahres 2016 habe ich nun 14 Banken in Liechtenstein einem Test unterzogen. Hier ist festzustellen, dass der Bankplatz Liechtenstein vor allem auf Vermögensberatungen und -verwaltungen spezialisiert ist. Dadurch ist die Eröffnung eines einfachen Bankkontos für den Zahlungsverkehr bereits mit relativ großen Hürden und Kosten verbunden. Konto- und Depotführungen bleiben für Anlagesummen unter mindestens 100.000 Euro absolut unwirtschaftlich.

Bei meinen Recherchen bin ich auf einen empfehlenswerten Vermögensverwalter aus Liechtenstein gestoßen, der bankenunabhängig die Konto- und Depotführung bei unterschiedlichen Banken in Liechtenstein anbietet zu hervorragenden Konditionen. Weiterführende Details und Kontaktdaten dieses Vermögensverwalters aus dem Fürstentum Liechtenstein finden meine Leser von Kapitalschutz vertraulich in meiner ersten Monatsausgabe Januar des neuen Jahres 2017.

Weiterführende, freie Grundlagen-Informationen zu dieser Thematik finden Sie zusätzlich auf unserem Portal: 10 Gründe für Ihr sicheres Standbein im Fürstentum Liechtenstein!

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Immobilien-Risiko Straßenbaubeitrag!

Lageplan1.BASehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

ich weiß, dass viele unter Ihnen über Immobilieneigentum bzw. Grund und Boden verfügen. Das ist grundsätzlich ein absolut sinnvoller, weil solider, Vermögensbaustein. Dennoch haben Grundstücke und Gebäude einen Nachteil. Sie können nicht verlagert werden oder gar auswandern, wie beispielsweise ein Unternehmen oder eine Privatperson. Dieser Aspekt weckt zunehmend staatliche Begehrlichkeiten.

Immer mehr Kommunen bessern ihre Finanzen auf, indem sie Grundstücks- bzw. Immobilieneigentümer immer mehr zur Kasse bitten. Neuester Trend: fragwürdige Straßenbaubeiträge. Doch häufig können Sie sich erfolgreich gegen solche Beiträge wehren. Ich zeige Ihnen, wie.

Worum geht es bei Straßenbaubeiträgen?

Der Straßenbaubeitrag hat – anders als manche annehmen – nichts mit den Erschließungskosten für neue Baugrundstücke zu tun. Es geht vielmehr hierum: Liegt ein Grundstück innerhalb eines bebauten Gemeindegebiets an einer vorhandenen Straße, die erneuert oder saniert wird, kann die Gemeinde dafür Straßenausbaubeiträge von den Anwohnern erheben, auch wenn bereits Erschließungsbeiträge bezahlt wurden.

Manche Kommunen schlagen hier so satt zu, dass die Gebührenbescheide für die betroffenen Anwohner manchmal existenzbedrohend sind. Das zeigt auch das erste der beiden nachfolgenden Praxis-Fälle:

Praxisfall 1: 140.000 Euro Gebührenrechnung für ein einfaches Einfamilienhaus

In Niedersachsen „bitten“ zwei von drei Kommunen die Anwohner bei den Kosten für Straßenbauarbeiten zur Kasse. In Stade wurde eine Straße seit 48 Jahren nicht mehr saniert. Dadurch hat sich eine wahre Schlaglochpiste entwickelt, die nach jedem Winter lediglich notdürftig geflickt wurde. Jetzt plant die Gemeinde, diese Straße zu sanieren und auszubauen.

Kreuzungen sollen durch Kreisel ersetzt werden, Rad- und Gehwege sollen gebaut werden, neue Kanäle und Versorgungsleitungen sollen entstehen und Straßenlaternen sollen installiert werden. Befragt hat die Anwohner dazu übrigens niemand.

karte-strac39fenausbaubeitragssatzung-in-den-gemeindenDer Ausbau verursacht Kosten von 9,5 Millionen Euro!

Nach der dortigen Straßenbaubeitragssatzung darf die Gemeinde 1,5 Millionen Euro auf die 160 Anlieger nach Grundstücksgröße und Geschosszahl umlegen. Für ein Ehepaar, das ein altes, einfaches Einfamilienhaus mit einer großen Wiese an dieser Straße besitzt, bedeutet das eine gigantische Gebührenrechnung von 140.000 Euro!

Ein anderer Anwohner hat eine Beitragsrechnung von 105.000 Euro erhalten. Viele Anrainer können sich diese Gebührenbescheide schlicht nicht leisten, ohne sich massiv zu verschulden. Als Entgegenkommen schlägt die Bürgermeisterin bislang lediglich Ratenzahlungen oder Grundbucheinträge vor.

Praxisfall 2: Gebührenbescheid für Anwohner trotz einwandfreier Straße

In einer Gemeinde in Hessen wurde ein Straßenbaubeitrag von den Anwohnern gefordert, obwohl die Straße in bestem Zustand war. Was hingegen marode war, war das unter der Straße liegende Kanalsystem. Es bestand die Gefahr, dass schädliche Abwässer in das Grundwasser eindringen. Das ist kein Einzelfall.

Viele Städte und Gemeinden haben Kanalsysteme, die völlig veraltet und somit stark sanierungs- oder gar komplett erneuerungsbedürftig sind. In der besagten Gemeinde musste somit die Straße aufgerissen werden. Nach der Kanalsanierung wurde die Straße komplett erneuert. Die Kosten dafür wurden einfach auf die Anwohner umgelegt.

Das war nicht zulässig, weil die Frist für die Straßenerneuerung (meist 15-20 Jahre) in diesem Fall noch nicht abgelaufen war und weil die Straße keinen Sanierungsbedarf hatte. Die betroffenen Anwohner konnten somit die Gebührenbescheide erfolgreich abwehren.

Bayern hat vollkommen unbemerkt zum 01.04.2016 Straßenbaubeiträge eingeführt

Es gibt nicht nur für viele vollkommen überraschende Einmalbeiträge, sondern auch regelmäßig wiederkehrende Straßenbaubeiträge. In Rheinland-Pfalz gibt es diese Gesetze bereits seit den 1980er Jahren. Das nehmen sich jetzt immer mehr Kommunen zum Vorbild. Von der breiten Öffentlichkeit vollkommen unbemerkt wurde beispielsweise in Bayern zum 01. April 2016 eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes eingeführt. Die bayerischen Kommunen haben jetzt ebenfalls die Möglichkeit, jährlich wiederkehrende Straßenausbaubeiträge zu erheben.

Nutzen Sie Ihr Recht: Die meisten Gebührenbescheide sind nicht korrekt!

Ich rate Ihnen: Informieren Sie sich, welche Gesetzeslage in Ihrer Kommune gilt, vor allem natürlich für den Fall, falls Sie bereits von einem Straßenbaubeitrag betroffen sind. Wenn Sie einen Gebührenbescheid Ihrer Gemeinde zur Zahlung eines Straßenbaubeitrages erhalten, sollten Sie umgehend aktiv werden. Über mein Experten-Netzwerk von Kapitalschutz vertraulich stehen meinen Lesern und Abonnenten zwei Top-Anwaltskanzleien für dieses spezifische Themengebiet des Verwaltungs- und Beitragsrechts zur Verfügung.

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Recht: So optimieren Sie Ihre Rente!

GEOPOLITICAL.BIZ_Markus_Miller_VenedigSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Senioren, die ihren größeren Teil der Einkünfte aus BfA-Renten oder Pensionen beziehen, spüren es zunehmend: Die Kaufkraft der Altersbezüge nimmt deutlich ab. Dazu kommt häufig, dass die selbstbewohnte Immobilie auch in die Jahre gekommen ist. Sanierungen oder Modernisierungen in größerem Umfang stehen an. Wie aber die Rente aufbessern, wenn die lieb gewonnene Immobilie und Nachbarschaft nicht verlassen werden sollen? Denn gerade hier gilt die Maxime: Einen alten Baum verpflanzt man nicht mehr!

Die Leibrente ist ein sinnvolles Instrument aus dem Mittelalter

Hier gibt es häufig eine sogenannte Leibrentenzahlung innerhalb der Familie oder zwischen zwei privaten Personen. Der Senior überträgt seine Immobilie an die Nachfolgegeneration oder an einen Dritten. Im Gegenzug erhält er eine Leibrente und ein lebenslanges Wohnrecht in, oder einen Nießbrauch an der Immobilie.

Dabei werden in diesen Fällen die Erwartungen der Senioren nicht immer ohne Probleme erfüllt, sind sie doch abhängig von einzelnen – in der Regel nahestehenden – Privatpersonen. Ebenso stellt sich die Frage der Handlungsoptionen für den mittlerweile sehr häufigen Fall der Kinderlosigkeit.

Die Leibrente gab es schon im Mittelalter. Bereits zu dieser Zeit stellte ein Gläubiger seinem Schuldner einen Geldbetrag zur Verfügung und bekam als Gegenleistung bis zu seinem Tode eine Leibrente. Im Mittelalter wie auch in der späteren Neuzeit nutzten Christen diese Leibrenten, um das damals geltende kirchliche Zinsverbot zu umgehen.

Zinsverbot: Die Notenbanken sind die Kirchen der Gegenwart

Ich sehe zwischen dem kirchlichen Zinsverbot aus dem Mittelalter und der Zinspolitik der heutigen Notenbanken deutliche Parallelen. Die künstlich festgelegten Null- oder gar Negativzinsen der großen Zentralbanken entsprechen in der Praxis einem Zinsverbot. Die „Leibverrentung“ des selbstgenutzten Immobilienvermögens ist für mich daher bereits seit vielen Jahren ein sehr interessantes Modell. Auch angesichts der zunehmenden Anzahl von Singlehaushalten und kinderlosen Paaren lässt sich hierüber das Langlebigkeitsrisiko durch eine zusätzliche Renteneinnahmequelle bestens absichern.

Attraktive Gestaltungsmodelle: Leibrenten für Immobilienbesitzer

Zahlreiche ältere Immobilienbesitzer wohnen heute mietfrei und bekommen eine relativ niedrige Rente. Daneben erzielt ihr Sparvermögen aufgrund der Nullzinspolitik keine Zusatzeinnahmen mehr durch Zinserträge. Für dieses Problem ist die Leibrente eine attraktive Lösung. Nachfolgend habe ich Ihnen einmal die wichtigsten Vorteile einer Leibrente auf Immobilien übersichtlich zusammengefasst.

Die wichtigsten Vorteile für Immobilieneigentümer auf einen Blick

+ Erzielung einer lebenslangen zusätzlichen Rente mit monatlicher Auszahlung

+ Notarielle Eintragung eines lebenslangen grundbuchgesicherten Wohnrechts

+ Notarielle Beurkundung des Leibrentenvertrages

+ Wegfall von Instandhaltungskosten für die Immobilie

+ Wegfall von Grundsteuern und Versicherungen für die Immobilie

+ Keine Notar- und Gutachterkosten bei Abschluss

+ Nutzung von umfassenden zusätzlichen Serviceleistungen auf Wunsch. Beispielsweise Hausmeisterdienste, Gärtnerservice, Unterstützung bei der Suche nach Hilfestellungen wie Essen auf Rädern, Hausnotruf, Übernahme der Hausverwaltung oder Hilfestellung bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit

+ Weiterzahlung der Rente auch beim Umzug in ein Senioren- oder Pflegeheim

Leibrenten auf Immobilien schaffen ein lebenslanges Zusatzeinkommen und reduzieren das Langlebigkeitsrisiko

Im deutschen Recht ist die Leibrentenzahlung im in den §§ 759 ff. BGB geregelt. Leibrenten auf Immobilienbasis, die auch Immobilienrenten genannt werden, sind speziell für kinderlose Immobilieneigentümer eine sehr empfehlenswerte Möglichkeit, ein lebenslanges Zusatzeinkommen zu generieren. Das finanzielle Langlebigkeitsrisiko wird dadurch reduziert.

Zusätzlich entsteht der Kapitalschutzeffekt eines Rentenmodells mit Überschuldungsschutz, beispielsweise für den Fall von Zwangshypotheken Dritter. Meine Empfehlungen für die praktische Umsetzung einer Leibrente finden meine Leser von Kapitalschutz vertraulich in meinem „Sonderreport Immobilien“ mit den 6 wichtigsten Kapitalschutz-Strategien für Immobilen.

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Family Trust: Die Strategien der Superreichen!

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Die Krupp-Familie Bertha und Gustav Krupp von Bohlen und Halbach mit ihren sieben Kindern – Historisches Archiv Krupp

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letzte Woche hatte ich einen Vortrag auf der DKM in Dortmund. Das ist die Leitmesse der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche.

Dabei habe ich seitens eines Teilnehmers eine Frage gestellt bekommen, die ich von Privatkunden sehr häufig erhalte. Diese lautet: „Kann ich über eine liechtensteinische Versicherungspolice Minderjährige begünstigen bei gleichzeitigem Entzug des Elternzugriffs?“

Trennungswahrscheinlichkeiten bei Kindern belasten Großeltern

Hintergrund dieses Wunsches ist meist der, dass Großeltern ihre Kinder, allen voran die Schwiegertochter oder den Schwiegersohn, in der gesetzlichen Erbfolge bewusst überspringen möchten. Wesentliche Teile des Vermögens sollen direkt den Enkeln zugutekommen, die allerdings oftmals beim Vertragsabschluss noch minderjährig sind.

Die Gründe für diese Vorgehensweise seitens der Großeltern sind dabei sehr vielschichtig. Großeltern haben häufig eine große Liebe für ihre Enkel und nicht selten fallen Kinder, allen voran Schwiegerkinder, in Ungnade oder es fehlt das Vertrauen. Vor allem die Sorge vor einer möglichen Trennung und Scheidung der eigenen Kinder in der Zukunft ist nach meiner Erfahrung sehr hoch.

Viele Großeltern haben den Wunsch, ihre Enkel direkt abzusichern

Übertragene Gelder sollen vor allem nicht vorher verbraucht werden, durch die gesetzlichen Vertreter oder möglicherweise sogar durch Dritte, bei erneuter Heirat der dann geschiedenen Eltern der Enkel. Rechtlich gilt grundsätzlich in Deutschland, dass Auszahlungen von Versicherungsleistungen an Minderjährige nicht möglich sind. Ist eine bezugsberechtigte Person minderjährig, wird an den gesetzlichen Vertreter, in der Regel also die Eltern ausgezahlt. Allerdings gibt es auch hier ganz einfache, rechtssichere Lösungswege.

Praxisbeispiele für die Begünstigung von Minderjährigen

Um Minderjährige rechtssicher zu begünstigen, gibt es drei grundlegende Möglichkeiten:

 1. Ausschluss des Verwaltungsrechts der Eltern

In diesem Fall benennt das Vormundschaftsgericht einen Pfleger. Der Versicherungsnehmer kann eine gewünschte Person dafür in den Vertragsbedingungen benennen. Das Vormundschaftsgericht ist an diese Weisung gebunden.

2. Vereinbarung einer treuhänderischen Auszahlung

Vor allem wenn Versicherungsnehmer den Wunsch haben, dass nicht bereits bei Volljährigkeit der Begünstigten die Versicherungsleistung ausgezahlt wird, macht diese Lösung Sinn.

3. Einräumung einer Term-Fix-Klausel

Die beste Lösung aus meiner langjährigen Erfahrung ist die Einräumung einer sogenannten Term-Fix-Klausel. Über die Versicherungspolice wird ganz unkompliziert festgehalten, dass eine minderjährige Person beispielsweise erst mit Vollendung des 35. Lebensjahres die Versicherungsleistung erhält. Auch andere Bedingungen sind hier flexibel definierbar. So können Sie Menschen, die Ihnen lieb und wichtig sind, zusätzlich vor sich selbst schützen. Beispielsweise bei fehlender Reife in jungen Jahren, oder auch vor Dritten im Falle einer Scheidung.

Der Vorteil dieses Gestaltungsmodelles liegt darin, dass der Vorgang der rechtlichen Strukturierung gegenüber den Kindern beziehungsweise den Familienangehörigen diskret bleiben kann. Eine offene Kommunikation – dass die Schwiegertochter oder der Schwiegersohn gezielt übersprungen werden sollen – zu Lebzeiten oder zu Zeiten, in denen die Familienharmonie stimmt, ist nicht empfehlenswert.

Schutz der Familie bedeutet auch Schutz vor der Ex-Familie

Es ist ja auch nicht sicher, dass die Befürchtungen der Erblasser eintreten. Auch nach dem Tod ist eine derartige Kommunikation über ein Testament aus meiner Sicht nicht ratsam. Ich habe in der Praxis einige, eigentlich intakte Familien erlebt, in denen nach der Testamentsverlesung der Familienfrieden nachhaltig und irreparabel gestört war.

Hier kommt ein ganz entscheidender Hauptvorteil von Liechtenstein-Policen zum Tragen. Sehr häufig ist hier nämlich nicht der angebliche Schutz der Privatsphäre gegenüber dem Staat oder dem Finanzamt am wichtigsten, sondern die Diskretion gegenüber der eigenen Familie. Schutz der Familie bedeutet auch Schutz vor Familienangehörigen, die aus dem Familienzusammenhalt – aus welchen Gründen auch immer – ausscheiden.

Nehmen Sie sich die Strategien der Superreichen dieser Welt zum Vorbild

Große Familien-Dynastien wie die Krupps, die Quandts, die Oetkers, die Rothschilds oder die Rockefellers berücksichtigen diese Werte seit Generationen. Im Beispiel der Oetker-Familie wird übrigens sehr eindrucksvoll deutlich, wie wichtig frühzeitige Strukturierungen sind, vor dem Hintergrund von Familienstreitigkeiten. Sei es über Stiftungen, Vermögensverwaltende Gesellschaften oder angelsächsische Trusts. Versicherungspolicen aus Liechtenstein sind ein weiteres, weil absolut praktikables wie effizientes Werkzeug für Sie, ebenfalls an den über Jahrhunderten bewährten Strategien der Superreichen zu partizipieren.

Mit Liechtenstein-Policen schaffen Sie Ihren eigenen Familien-Trust

Interessant für viele unter Ihnen ist neben der gezielten Begünstigung von natürlichen oder juristischen Personen beziehungsweise Institutionen vor allem die Definition einer flexiblen Quotenregelung für Ihr Vermögen. Das kann natürlich auch bei eigener Kinderlosigkeit komplett innerhalb der Familie geschehen. Beispielsweise 50 % Geschwister, 50 % Nichten und Neffen.

In der Praxis sehe ich oftmals derartige Quotenregelungen für uneheliche Kinder oder Geliebte bzw. Liebhaber. Gerade diese beiden Personengruppen sollen ebenfalls durch Vermögenswerte bedacht werden. Sie sollen der eigenen Familie allerdings natürlich nicht bekannt werden. Auch nicht im Zuge einer testamentarischen Verfügung nach dem Tode.

Mittels einer Liechtenstein-Police kann diese Aufgabe ebenso einfach wie effizient gelöst werden. Selbst bei kleineren Vermögen kann dadurch der Effekt eines eigenen „Familien-Trusts“ geschaffen werden, der ansonsten nur Multimillionären zugänglich ist.

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Staatsbürger bürgen für den Staat!

StaatsbürgerSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

vielen Bürgern ist der Begriff des EU-Rettungsschirms über den ESM-Vertrag durchaus geläufig. Die enormen Bedrohungen für das eigene Vermögen werden jedoch weitgehend nach wie vor massiv unterschätzt.

Bürgschaftsrecht – Die Fakten: Darum haften Sie als Staatsbürger mit Ihrem Geld für den ESM

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) hat im Oktober 2012 den befristeten Hilfsmechanismus EFSF abgelöst. Insgesamt stehen im ESM derzeit rund 700 Milliarden Euro an abrufbarem Kapital und lediglich rund 80 Milliarden Euro an Bareinzahlungen zur Verfügung. Die Differenzsumme in Höhe von 620 Milliarden Euro sind somit Bürgschaften.

Die Höhe der Einzahlungen der einzelnen Länder orientiert sich dabei an der jeweiligen Wirtschaftskraft des Bruttoinlandsprodukts. Das führt dazu, dass Deutschland und das deutsche Volk die höchsten Bürgschaftsverpflichtungen zu tragen haben. Auf Deutschland entfällt derzeit eine Haftungssumme von 190 Milliarden Euro.

Der ESM-Vertrag ist eine Bürgschaft des Staates – und gefährdet auch Ihr Kapital!

Im ersten Lehrjahr meiner Banklehre habe ich in der Kreditabteilung meiner Ausbildungsbank den Satz gelernt: „Den Bürgen sollst du würgen, hast du ihn erwürgt, hat er ausgebürgt: Deswegen bürge niemals!“.

In meiner Ausbildungszeit habe ich dann zahlreiche meist tragische Fälle erlebt, in denen unsere Bank Bürgen in Anspruch genommen hat, um für die Kreditverbindlichkeiten eines Anderen einzustehen. Ich weiß daher aus eigener Praxis, wie gefährlich Bürgschaften sind. Aus einer Gefälligkeitsunterschrift für eine Kreditauszahlung ist nicht selten eine Existenzbedrohung geworden.

Politiker verharmlosen Bürgschaften

In Aussagen von Politikern wird oftmals argumentiert, dass Bürgschaften, die Deutschland eingegangen ist, nur Garantieversprechen auf dem Papier sind – ohne direkte Folgen. Es wären ja auch noch keine Zahlungen geflossen. Solche Argumente sind für mich nicht nachvollziehbar: Bürgschaften sind etwas ganz Dramatisches und keine harmlosen oder gar unverbindlichen Zusagen.

Was ist eine Bürgschaft und warum ist diese so gefährlich?

Eine Bürgschaft ist ein einseitig verpflichtender Vertrag, durch den sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten, dem Hauptschuldner, verpflichtet, für die Erfüllung der Verbindlichkeiten des Dritten einzustehen. Der Gläubiger will sich durch eine Bürgschaft für den Fall der Zahlungsunfähigkeit seines Schuldners absichern.

Nichts anderes ist der ESM. Deutschland ist darin der Hauptbürge für den Hauptschuldner „EU-Europa“. Deutschland haftet für die Schulden der anderen Länder. Da Sie als Kapitalanleger und Staatsbürger wiederum für Deutschland bürgen und haften, bedeutet der ESM eine indirekte Gefahr für Ihr Kapital.

Sie heißen deswegen Staatsbürger weil Sie für den Staat bürgen!

Als natürliche Person sind Sie Staats- oder Steuerbürger eines Landes. Sie heißen Staatsbürger, weil Sie für den Staat mit seinen Staatsschulden bürgen – mit Ihrem persönlichen Vermögen. Im Fall einer Bürgschaft wird dadurch Ihr Privatvermögen automatisch zum Volksvermögen zur Deckung der Volksschulden. Der ESM, der beschönigend Euro-Rettungsschirm genannt wird, erhöht nun Ihre Bürgschaftsverpflichtungen nochmals massiv – zusätzlich zu den bestehenden deutschen Staatsschulden.

Sie bürgen und haften mit Ihrem Privatvermögen nicht nur für Ihr eigenes Land, sondern für die gesamte Staatengemeinschaft der Euro-Länder, die den ESM-Vertrag unterschrieben haben. Sollten dabei große Länder wie Spanien, Italien oder gar Frankreich ausfallen, gehen deren Haftungsanteile auf die verbleibenden Länder über und die Haftungssummen erhöhen sich noch einmal. Das trifft wiederum Deutschland an erster Stelle – es sei denn Deutschland beantragt vorher den Staatsbankrott.

Fazit: Die ESM-Länder sind eine Haftungs- und Umverteilungsunion

Der ESM-Vertrag wurde von Juristen und Politikern konzipiert. Juristen rechnen jedoch nicht (Judex non calculat). Mathematik ist im Gegensatz zu Jura eine Naturwissenschaft. Naturgesetze können durch Menschenhand nicht einfach interpretiert oder geändert werden. Der Tag, an dem diese ESM-Bürgschaften in Anspruch genommen und die Bürger der Länder gewürgt werden, wird mit einer stark zunehmenden Wahrscheinlichkeit kommen. Das ist für mich mathematisch ein Fakt.

Ja zu Kapitalanlagen im Ausland – aber nicht in ESM-Ländern

Meine Konzepte der geografischen Streuung und rechtlichen Diversifikation durch Banken im Ausland dienen der Risikostreuung. Der ESM bündelt aber mittlerweile Risiken. Aus diesem Grund rate ich Ihnen, Ihre Auslandskonten zu überprüfen.

Haben Sie Bankverbindungen oder Depots in einst durchaus empfehlenswerten Ländern wie Österreich, Luxemburg, Belgien oder den Niederlanden, rate ich Ihnen, diese in Länder zu verlagern, die kein direktes ESM-Haftungsrisiko haben. Dazu zählen in Europa beispielsweise die Schweiz, Großbritannien oder Norwegen. Allen voran aber das Fürstentum Liechtenstein als meine absolute Nummer eins.

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Der mächtigste Staat der Welt!

OECD_Powerful_Staate_Welt_MachtSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

kennen Sie José Angel Gurria? Dieser Mann stammt aus Mexico, war einst Finanzminister und Außenminister Mexicos und zählt für mich heute zu den einflussreichsten Menschen dieser Welt.

Breits seit dem Jahr 2006 ist er der Chef der OECD. Die OECD ist die mächtige Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die OECD ist ein eigener Staat mit 1,3 Milliarden Menschen

Die OECD (Bildquelle OECD) ist im Prinzip ein eigener Staat mit Hauptsitz in Paris, dem 34 wirtschaftsstarke Mitgliedsländer angehören. Rund 1,3 Milliarden Menschen werden hier zwischenstaatlich vertreten in einer Art dauerhaft tagenden Konferenz. Die Macht der OECD wird auch dadurch verdeutlicht, dass ihre Beschlüsse völkerrechtlich bindend sind.

9914997804_5a2e1e8576_mDaher ist es erstaunlich, dass der OECD-Generalsekretär José Angel Gurria (Bild) in der breiten Öffentlichkeit vielen Bürgern überhaupt kein Begriff ist.

Ein Bereich bei dem die OECD einen massiven Einfluss nimmt ist der Automatische Informationsaustausch bei Bankkontodaten.

Automatischer Informationsaustausch: Rund 100 Staaten sind mittlerweile dabei

Am 29.10.2014 wurden durch das OECD-Abkommen die Grundlagen für den Automatischen Informationsaustausch (AIA) gelegt. Mittlerweile haben sich aufgrund des massiven internationalen Drucks rund 100 Länder bereit erklärt, den Automatischen Informationsaustausch von Bankkontodaten umzusetzen.

Darunter befinden sich einst beliebte Anlageländer für diskrete Bankkonten und Wertpapierdepots wie die Schweiz, das Fürstentum Liechtenstein, Österreich oder Luxemburg. Ebenso zahlreiche Steueroasen in Übersee wie die British Virgin Islands, die Cayman Islands, Saint Kitts and Nevis oder die Isle of Man.

Eingeknickt: Auch Panama wird am Meldeverfahren teilnehmen

Panama hat sich lange geweigert, am Automatischen Informationsaustausch teilzunehmen. Wenige Wochen nach den Panama Papers ist auch hier der Druck offensichtlich zu groß geworden. Mitte April hat Panama der OECD mitgeteilt, dass es am Automatischen Informationsaustausch teilnehmen wird. Darüber hinaus sollen nationale Steuerregister miteinander vernetzt werden, um mehr Transparenz über Offshore-Firmen, deren handelnden Personen und Eigentümer zu schaffen.

Bye Bye Bankgeheimnis: Österreich hat neue Meldegesetze eingeführt

Österreich hat längst sein einst verfassungsrechtlich verankertes Bankgeheimnis aufgegeben. Kaum bekannt ist aber, dass zum 01.01.2016 eine umfassende Reform des Bankwesens umgesetzt wurde, mit unter Umständen gravierenden Folgen für deutsche Kapitalanleger, die in Österreich noch Konten haben oder hatten. Österreich hat zu Jahresbeginn ein zentrales Kontenregister eingeführt. Alle wirtschaftlichen Beziehungen (Kontoinhaber, Bevollmächtigte, wirtschaftlich Berechtigte) die zum 01.03.2015 bestanden haben, müssen an das österreichische Bundesfinanzministerium gemeldet werden.

Ausländische Staaten erhalten mittels Gruppenanfragen Zugriff auf Kundendaten

Auch in der Schweiz gibt es für diese Entwicklungen einen aktuellen Beleg. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat einer Gruppenanfrage aus den Niederlanden zugestimmt. Die betroffene Bank ist die UBS. Der Niederländische Fiskus wollte von der UBS mittels einer pauschalen Gruppenanfrage wissen, welche holländischen Staatsbürger Konten oder Depots mit mindestens 1.500 Euro (!) bei der UBS unterhalten. Allerdings hat das Schweizer Bundesverwaltungsgericht die Zustimmung der ESTV vorerst wieder gekippt.

Die Abgeltungsteuer war die bisherige Antwort auf Steueroasen

Die Abgeltungsteuer wurde im Jahr 2009 eingeführt, und zwar als Anreiz für Kapitalanleger, ihre Vermögenswerte aus dem Ausland zurückzuholen und ordnungsgemäß zu versteuern. Durch den Automatischen Informationsaustausch ist dieser Anreiz nicht mehr nötig.

Deswegen wird es hier aller Wahrscheinlichkeit nach zu Änderungen und somit zu Steuererhöhungen für Kapitalanleger kommen. Ich rechne zukünftig mit einer Abgeltungsteuer von 35 %. Oder der Abschaffung und Rückkehr zur Progressionsbesteuerung mit Spitzensteuersätzen von 45 %.

Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!

Dennoch gibt es nach wie vor zahlreiche, ebenso attraktive wie legitime, internationale Handlungsalternativen für gut informierte Bürger und Investoren. Für meine Leser von Kapitalschutz vertraulich habe ich aktuell zu dieser Thematik einen „Steuerschutzreport 2016“ erstellt. Ganz nach meinem grundlegenden Prinzip: Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!

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Deutschland: Die 10 größten Ängste 2016!

German_AngstSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

seit 25 Jahren veröffentlicht die R+V Versicherung eine fundierte Studie bezüglich der größten Ängste der Deutschen. Niemals zuvor sind dabei die Sorgen innerhalb eines Jahres so massiv in die Höhe geschnellt, wie im Jahr 2016. Die Themen Terror, Extremismus, Gewalteskalation, Flüchtlingskrise und Zuzug von Ausländern schüren Ängste. Zusätzlich verharrt die Sorge vor den Auswirkungen der ungelösten EU-Schuldenkrise auf einem sehr hohen Niveau.

Die Mehrheit der Deutschen hat das Vertrauen in die Politik verloren

Eine große Mehrheit, nämlich 66 Prozent der Bundesbürger befürchten, dass die große Zahl der Flüchtlinge die Deutschen und ihre Behörden überfordert. 65 Prozent der Bürger sind dabei der Auffassung, dass unsere Politiker ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen sind. Die aktuellen Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern, wie auch die Ausschreitungen in Bautzen, bestätigen aus meiner Sicht die Nachhaltigkeit dieser Erhebungen.

Eine schwere Krankheit ist weit wahrscheinlicher als ein Terroranschlag

Terrorangst und politisch bedingte Sorgen dominieren in diesem Jahr das Angstprofil vieler Menschen in Deutschland, aber auch in zahlreichen weiteren Ländern Europas. Unter den zehn größten Ängsten der Deutschen befinden sich auf den Plätzen sieben und acht aber auch individuelle, persönliche Risiken.

Ich spreche von der Angst der Bürger, im Alter ein Pflegefall zu werden, oder die Angst vor dem Eintritt einer schweren Krankheit wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall und Demenz. Die Wahrscheinlichkeit, von diesen persönlichen Schicksalsschlägen in der Zukunft betroffen zu sein, ist dabei weitaus höher, als Opfer eines Terroranschlages zu werden.

Individuelle Risiken, wie die Angst vor einer schweren Krankheit oder dem Eintritt eines Pflegefalls, lassen sich eigenverantwortlich deutlich reduzieren. Zumindest im Hinblick auf die negativen finanziellen Auswirkungen, indem Sie sich ganz einfach gegen den Eintritt derartiger Ereignisse absichern und versichern.

Ich kenne Menschen in meinem persönlichen Umfeld, die an Krebs erkrankt, oder mittlerweile daran gestorben sind. Ich kenne allerdings niemanden aus meinem Bekanntenkreis, der bei einem Terroranschlag ums Leben kam. Ich bin mir sicher, Ihnen geht es genauso. Deswegen lohnt sich auch im Jahr 2016 ein differenzierter Blick auf die größten Ängste der Deutschen.

Die 10 größten Ängste der Deutschen auf einen Blick

Terrorismus 73%
Politischer Extremismus 68%
Spannungen durch Zuzug von Ausländern 67%
Überforderung von Deutschen/Behörden durch Flüchtlinge 66%
Überforderung der Politiker 65%
Kosten für Steuerzahler durch Schuldenkrise von EU-Staaten 65%
Pflegefall im Alter 57%
Schwere Erkrankung 55%
Krieg mit deutscher Beteiligung 54%
Steigende Lebenshaltungskosten 54%

Die Quelle der obigen Daten ist die R+V Studie „Die Ängste der Deutschen 2016“. In der aktuellen Angst-Studie haben die schrecklichen Ereignisse von Ansbach, München, Reutlingen und Würzburg übrigens noch gar keine Berücksichtigung gefunden. Daher ist bei den Themen Terror, Migration und Flüchtlinge noch ein weiteres Aufwärtspotential für die Zukunft zu erwarten.

Der dramatische Vertrauensverlust gegenüber den grundlegendsten Funktionen unseres Staates ist höchstbedenklich. Verlassen Sie sich nicht auf den Staat. Verstärken Sie weiterhin eigenverantwortliche Vorsorge-Konzepte und individuelle Kapitalschutz-Strategien.

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Steuern: 5 wichtige Prinzipien!

Doppelbesteuerungsabkommen_abkommen-im-steuerbereich

Sehr geehrte Damen und Herren,
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der Rechtsbereich von Doppelbesteuerungsabkommen ist ein Gebiet des internationalen Steuerrechts. Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) sind völkerrechtliche Verträge, die Vorrang vor dem nationalen Recht haben. Sie verfolgen das Ziel, eine Doppelbesteuerung derjenigen Steuerbürger zu vermeiden, die beispielsweise im Ausland ihre Konten führen, im Ausland berufstätig sind, eine Auslandsimmobilie vererben oder anderweitige grenzüberschreitende Aktivitäten entwickelt haben.

Eine Doppelbesteuerung liegt vor, wenn Sie als Steuerpflichtiger wegen des gleichen Steuertatbestandes für den gleichen Zeitraum eine gleichartige Steuer an verschiedene Staaten entrichten müssen.

Wann kommt es zu einer Doppelbesteuerung?

Eine internationale Doppelbesteuerung kommt vor allem dadurch zustande, dass Staaten nach ihrem nationalen Steuerrecht neben inländischen Wirtschaftsvorgängen und Vermögenswerten (Quellenprinzip) auch im Ausland geschehene Wirtschaftsvorgänge und gegebenenfalls im Ausland liegende Vermögenswerte besteuern, falls deren Ergebnisse einer inländischen natürlichen oder juristischen Person zu gute kommen (Wohnsitzprinzip oder Welteinkommensprinzip).

Das würde zu einer Kumulation von steuerlichen Belastungen führen, die Wettbewerbsverzerrungen hervorrufen und die Freizügigkeit des Waren- und Dienstleistungsverkehrs sowie des Einsatzes von Kapital und Arbeit erschweren. Inwieweit Doppelbesteuerungen vermieden werden können, wird in dem jeweiligen DBA geregelt. Somit ist ein gut ausgebautes und funktionierendes Netz von Doppelbesteuerungsabkommen eine wesentliche Voraussetzung für einen attraktiven Wirtschafts- und Investitionsstandort.

Nach welchen Prinzipien kann sich eine Doppelbesteuerung grundsätzlich richten?

In Deutschland gilt für Inländer das Wohnsitzland- und Welteinkommensprinzip, für Nicht-Inländer gilt das Quellenland- und Territorialitätsprinzip. Nach dem deutschen Einkommensteuergesetz wird beispielsweise die Person, die ihren Wohnsitz in Deutschland und ein Wertpapierdepot im Ausland hat, mit Einkünften aus dieser Kapitalanlage grundsätzlich in Deutschland steuerpflichtig.

Das DBA in dem betreffenden ausländischen Staat legt dann fest, ob Einkunftsarten wie beispielsweise Dividendenzahlungen von Deutschland oder dem ausländischen Staat besteuert werden dürfen. Nachfolgend habe ich Ihnen einmal fünf grundlegende, internationale Besteuerungsprinzipien zusammengefasst.


5 Internationale Besteuerungsprinzipien im Überblick

1. Wohnsitzlandprinzip: Eine Person ist in dem Staat steuerpflichtig, in dem sie ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.

2. Quellenlandprinzip: Eine Person ist in dem Staat steuerpflichtig, aus dem das Einkommen stammt.

3. Welteinkommensprinzip: Der Steuerpflichtige wird mit seinem gesamten Welteinkommen besteuert.

4. Territorialitätsprinzip: Der Steuerpflichtige wird nur mit dem Einkommen veranlagt, das er auf dem Territorium des betreffenden Staates erwirtschaftet hat.

5. Belegenheitsprinzip: Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen (Mieteinkünfte bei Immobilien) und das unbewegliche Vermögen selbst (bei den Substanzsteuern) müssen weiterhin in dem Land besteuert werden, in welchem die Immobilie „liegt“.


Das Steuern ist wichtiger als die Steuern

Deutschland hat im Laufe der Jahre ein umfangreiches Netz an Doppelbesteuerungsabkommen geschaffen zu weit mehr als 100 Staaten. Gleichzeitig hat Deutschland aber auch Doppelbesteuerungsabkommen in bestimmten Segmenten gekündigt, um Einnahmeausfälle durch steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten zu unterbinden und Steuerschlupflöcher zu schließen.

Dennoch gibt es nach wie vor zahlreiche, ebenso attraktive wie legitime, internationale Handlungsalternativen für gut informierte Bürger und Investoren. Für meine Leser von Kapitalschutz vertraulich habe ich aktuell zu dieser Thematik einen „Steuerschutzreport 2016“ erstellt. Ganz nach meinem grundlegenden Prinzip: Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!

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