Kategorie-Archiv: Steuern

Target2-Salden explodieren auf Allzeithoch!

ban-95478_1280Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

als junger Bankkaufmann habe ich einst in der Kreditabteilung meiner Ausbildungsbank den Satz gelernt „Den Bürgen sollst du würgen, hast du ihn erwürgt, hat er ausgebürgt!“. In der Bank habe ich die großen Gefahren von Bürgschaften persönlich gesehen. Ein älteres Ehepaar hatte beispielsweise eine Bürgschaft für ihre Tochter unterschrieben, damit diese einen Kredit erhalten konnte, um ihren Traum vom eigenen Kosmetikstudio zu erfüllen.

Die Tochter wurde einige Zeit später leider krank in Form einer Depression, ihr Geschäft scheiterte und sie musste in weiterer Folge Privatinsolvenz anmelden. Die Bürgschaft der Eltern wurde schlagend, mit dramatischen Folgen für das Rentnerpaar. Ihr Eigenheim wurde später zwangsversteigert, da sie die Bürgschaftsverpflichtung nicht aus ihren freien Ersparnissen und ihrer Rente bewältigen konnten. Auch Sie haben als Staatsbürger automatisch bzw. zwangsläufig eine Art Bürgschaftserklärung unterschrieben, dazu später mehr.

Am 29.03.20  18 lief die positive klingende dpa-Meldung “Deutschlands Staatsschulden 2017 weiter gesunken” über den Ticker. Diese Nachricht übernehmen zahlreiche Medien undifferenziert. Ja, künstlich geschaffene Hochkonjunktur und Negativzinsen führen zu sinkenden, bilanzierten Staatsschulden. Aber der außerbilanzielle Bereich Deutschlands verschlechtert sich derzeit – mit hoher Dynamik – dramatisch.

Das Target-2-System hält die Europäische Union und das Bankensystem noch am Leben

Nach meiner Einschätzung kennen 90 Prozent der Büger die Funktionsweise des Target2-Systems nicht, oder können es zumindest nicht einmal ansatzweise erklären. Target2 ist ein Zahlungsverkehrssystem, über das nationale und grenzüberschreitende Zahlungen in Zentralbankgeld schnell und endgültig abgewickelt werden. Das hört sich sehr harmlos an. Faktisch ist das Target-2-Zahlungsverkehrssystem allerdings ein verdecktes, aber offensichtliches Staatsfinanzierungsprogramm und Kreditsystem zur Rettung der EU und des Euro. Seit mehr als 3 Jahren explodieren die Target-2-Salden durchschnittlich um 25 Prozent jährlich. Das Target-2-System ist eine tickende Zeitbombe.

Deutschlands Forderungen sind nicht gedeckt: Sie werden verloren gehen!

Deutschlands Forderungen sind ohne feste Laufzeit, ohne festen Zinssatz, tilgungsfrei und vor allem OHNE Besicherung! Im Bundeshaushalt sind die Target-2-Salden überhaupt nicht bilanziert. Gleiches gilt für die ESM-Bürgschaftsverpflichtungen. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Gelder zu Lasten des Deutschen Volkes der Bürger und Steuerzahler und kommender Generationen verloren sind grenzt für mich an Sicherheit.

Deutschlands unbesicherte! Forderungen oder besser gesagt Bürgschaften betragen allein im Target2-System derzeit bereits 914 Milliarden Euro! Die Verbindlichkeiten Italiens hingegen belaufen sich annähernd auf 450 Milliarden Euro! Diesen Systemdefekt verdeutlicht die nachfolgende “Welt-Grafik” sehr gut.

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Sie heißen deswegen „Staatsbürger“, weil Sie zwangsläufig für Ihren Staat bürgen!

Was vielen Menschen nicht bewusst ist: Jeder Bürger, auch Sie haben eine Bürgschaftserklärung unterschrieben, durch Ihre Staatsbürgerschaft und Ihren Wohnsitz. Zunächst einmal mit Ihren Steuergeldern, kalter Progression und Finanzieller Repression. Reichen diese Methoden nicht mehr aus, werden auch Ihre Ersparnisse und Vermögenswerte zur Erfüllung von staatlichen Bürgschaftsverpflichtungen herangezogen. Mittels Steuererhöhungen, Zwangsabgaben oder Notfalls auch einer direkten Enteignung. Als deutscher Steuerzahler haften Sie für den EU- und EURO-Bürgschaftswahnsinn über den ESM, die EU-Bankenunion und das Target2-System der Notenbanken.

Nur so ist ein Pleiteland wie Italien aktuell überhaupt noch am Leben. Das Target2-System ist ein Schneeballsystem. Wir geben Italien Geld, damit es seinen Verpflichtungen nachkommen kann und deutsche Produkte und Diensleistungen kaufen kann. Das ist vergleichbar mit einem Bäcker, der seinen Kunden Geld gibt damit diese bei ihm Brötchen kaufen können, und sich am Abend über die erzielten Umsätze freut. Nachfolgend eine Grafik (

Target2_SaldoDie Entwicklungen in Hamburg müssen eine Warnung für Berlin und jeden Bürger sein!

Deutsche Politiker beschwichtigen seit Jahren, dass Target2 und ESM ja lediglich Forderungen bzw. „nur Bürgschaftsverpflichtungen“ sind und kein Geld fließt. Wie schnell derartige Bürgschaften schlagend werden zeigt sich nicht nur beim beschriebenen Rentnerpaar, sondern derzeit in Hamburg.

2003 entstand aus der Landesbank Schleswig-Holstein und der Hamburgischen Landesbank die HSH Nordbank. Neben zahlreichen Eigenkapitalspritzen zur Rettung der Bank kam es auch zu einer Bürgschaft beider Bundesländer in Höhe von 10 Milliarden Euro. Die HSH Nordbank wurde jetzt notverkauft. Die Bürgschaften wurden schlagend. Dafür gerade stehen müssen die Steuerzahler in Schleswig-Holstein und Hamburg in Form eines Nachtragshaushalts. Das muss eine Warnung für die naive EU-Politik in Berlin sein.

man-2990405_1280Olaf Scholz: Der Bundesminister für Enteignung und Umverteilung!

Ich habe hier aber keine Hoffnung. Mit Olaf Scholz ist der ehemalige Hamburger Bürgermeister jetzt Bundesfinanzminister. Er bringt gewaltige „Bürgschaften“ aus Hamburg mit. Vom G20-Gipfel über die Elbphilharmonie bis hin zur HSH-Nordbank. Olaf Scholz wird jetzt auf Bundesebene seinen Beitrag zur Umverteilung und Enteignung von deutschen Steuerzahlern leisten.

Europa First: Mehr deutsches Steuergeld für die EU!

Wolfgang Schäuble hat in seiner Amtszeit etwas geschafft, dass seit Jahrzehnten keinem deutschen Finanzminister mehr gelungen ist: ein Haushalt ohne Neuverschuldung. Die berühmte schwarze Null. Allerdings sind die großen Bürgschaftsrisiken Deutschlands über den ESM-Vertrag, die EU-Bankenunion und die Target-2-Systeme hier nicht berücksichtigt.

Wolfgang Schäuble hatte zudem als Bundesfinanzminister stets das Glück einer boomenden Konjunktur mit Rekordsteuereinnahmen. Das wird – ebenso wie immer weiter steigende Aktienkurse – nicht ewig so bleiben. Sein Nachfolger, Olaf Scholz von der SPD, sagte in seiner ersten Regierungserklärung als neuer Bundesfinanzminister „Nach dem Brexit muss Deutschland noch mehr anpacken“. Das heißt auf Deutsch: Mehr deutsches Steuergeld für die EU! Das klingt nach einer roten Null, zulasten der Bürger und Steuerzahler.

policy-1698550_1280GroKo, Brexit, Frankreich und Italien sind eine gefährliche Mischung für die EU-Stabilität und deutsche Steuerzahler

Die Probleme Europas verschärfen sich, auch unabhängig vor einem möglichen Handelskrieg mit den USA. Durch den Brexit fehlen in Zukunft Milliarden im EU-Haushalt. Frankreichs Präsident Macron benötigt dringend umverteilte EU-Gelder zur Reformierung seines maroden Landes. Gleiches gilt für Italien, das nach einer Protestwahl mit massivem Rechtsruck ohne stabile Regierungsmehrheit dasteht.

Angela Merkel hat in ihrer ersten Regierungserklärung im Jahr 2018 betont: „Deutschland geht es nur gut, wenn es Europa gut geht“. Ihr Weg heißt somit „Europa First“. Dadurch werden höhere EU-Zahlungen Deutschlands legitimiert. In ihrer letzten Amtszeit wird sie primär an ihrem politischen Denkmal als „große Europäerin“ arbeiten. Der Dienst zum Wohle des deutschen Volkes ist dafür zweitrangig. Das zeigt auch ihre Flüchtlingspolitik. Merkels politisches Denkmal wird vor allem teuer für deutsche Steuerzahler!

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Edelmetalle: Haben Sie etwas zu verzollen?

Zoll_Schweiz_GrenzeSehr geehrte Damen und Herren,
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heute widme ich mich einem Thema, zu dem ich im Internet zahlreiche Falschinformationen gelesen habe. Selbst auf Websiten von Edelmetallhändlern. Ich hab mich hingegen bei meinen nachfolgenden Recherchen direkt an die Pressestelle des Deutschen Zoll, wie auch die des Schweizer Zoll gewandt. Vielen Dank an dieser Stelle an beide Behörden, für die tolle Zusammenarbeit!

Achtung Anlagemünzen: Zollmeldung bei Grenzübertritt!

Anlagemünzen werden aus den Edelmetallen Gold, Silber, Platin oder Palladium mit einem hohen Feingehalt in einer hohen Stückzahl hergestellt. Sie liegen von ihren Kaufkursen relativ nahe am Materialpreis mit relativ moderaten Aufschlägen und werden daher als mobile Wertspeicher sehr gerne durch konservative Kapitalanleger erworben. Das ist jetzt vermutlich nichts wirklich Neues für Sie.

Anlagemünzen müssen ab 10.000 Euro beim Grenzübertritt gemeldet werden – Barren nicht!

Wissen Sie aber, dass Anlagemünzen wie der Wiener Philharmoniker oder der Krügerrand ganz erhebliche, zollrechtliche Nachteile haben im Gegensatz zu Barren aus Edelmetallen? Wer Gold- und/oder Silbermünzen im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr aus Deutschland in ein Drittland (z.B. die Schweiz) überführt, muss diesen Betrag bei der Ausreise unaufgefordert bei der zuständigen deutschen Zollstelle schriftlich anmelden.

Wer Edelmetalle in Form von Barren oder Nuggets im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr aus Deutschland in ein Drittland verbringt, muss diesen Betrag bei der Ausreise auf Befragen der Zollbediensteten mündlich anzeigen. Im innergemeinschaftlichen Verkehr besteht die mündliche Anzeigepflicht sowohl für Barmittel (Scheine und Münzen) als auch für sonstige Edelmetalle (Barren und Nuggets).

Das heißt, wenn ein Bürger mit einem Goldbarren mit einem Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr von Deutschland in die Schweiz fährt, dann muss er den Betrag auf Befragen des Zollbediensteten mündlich anzeigen. Bei Münzen mit einem Wert von über 10.000 Euro muss der Betrag bei der zuständigen deutschen Zollstelle unaufgefordert, schriftlich angemeldet werden.

Zoll_KontrolleSchweiz: Anlagemünzen müssen Sie auch bei Einfuhr anmelden!

Nach den zollrechtlichen Bestimmungen bei der Ausfuhr von Edelmetallen im Hinblick auf die Unterschiede bei Barren und Münzen in Deutschland jetzt zu den Zollbestimmungen in der Schweiz. Müssen hier beim Schweizer Zoll auch bestimmte Vorschriften beachtet werden? Im Gegensatz zu zahlreichen Internet-Aussagen gilt rechtlich ein klares: JA!

Barmittel müssen bei Einfuhr in die Schweiz ab 10.000 CHF auf Nachfrage angegeben werden

Für die Einfuhr von Barmitteln und von Edelmetallen in die Schweiz gelten unterschiedliche Bestimmungen. Als Barmittel gelten gemäß Artikel 3 der Verordnung über die Kontrolle des grenzüberschreitenden Barmittelverkehrs Bargeld (Banknoten und Münzen, die als Zahlungsmittel im Umlauf sind) und übertragbare Inhaberpapiere, Aktien, Obligationen, Schecks und ähnliche Wertpapiere.

Barmittel, die unter diese Verordnung fallen, müssen nicht explizit angemeldet werden. Führt eine Person Barmittel im Gegenwert von 10.000 Schweizer Franken oder mehr mit, muss sie diese nur auf ausdrückliche Befragung eines Zollbeamten anmelden. Sie muss der Zollstelle zudem Auskunft erteilen zu ihrer Person, über die Herkunft, den vorgesehenen Verwendungszweck und über die wirtschaftlich berechtigte Person.

customs-44004_1280Anlagemünzen müssen unabhängig vom Wert angemeldet werden!

Führt eine Person (Anlage)Münzen, die nicht als Zahlungsmittel im Umlauf sind, und Edelmetalle ein, müssen diese auf jeden Fall – unabhängig vom Wert – aufgrund der Zollgesetzgebung in der Schweiz angemeldet werden: entweder elektronisch als Handelswaren oder mündlich als Waren des Reiseverkehrs.

Edelmetalle, die einer Bank oder einem Schließfachanbieter zur Aufbewahrung oder zu Anlagezwecke überlassen werden gelten als Handelswaren und müssen somit elektronisch angemeldet werden. Führt eine in der Schweiz wohnhafte Person Edelmetalle ein, um sie bei sich zu Hause aufzubewahren, gelten diese als Waren des Reiseverkehrs und müssen mündlich angemeldet werden.

Zurück zu den Anlagemünzen. Da es sich beim Krügerrand oder beim Wiener Philharmoniker um Edelmetall zu Anlagezwecken und nicht um Zahlungsmittel im Umlauf handelt, fallen diese nicht unter die Bestimmungen der Barmittel und müssen somit – unabhängig vom Wert – elektronisch angemeldet werden!

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2018: Digitalisierung, Geopolitik, Ökologie und Ökonomie!


new-years-day-2566661_1280Sehr geehrte Damen und Herren,
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wenn ich aus analytischer Sicht zurückblicke auf das Jahr 2017, dann war es für mich – mit Blick auf die politische und ökonomische Welt – ein weiteres Übergangsjahr voller ungelöster Probleme. Nur die Symptome wurden – seit dem vorläufigen Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2008 – seitens der Politik und der Notenbanken weiter kaschiert und in die Zukunft verschoben. Gleichzeitig werden die Problemlösungen immer stärkere Anstrengungen und Opfer erfordern, allen voran von den steuerzahlenden Bürgern und Vermögensinhabern.

Innenpolitische Herausforderungen 2018: Demographie, Migration und Staatsverschuldung

Rund 3 Monate nach der Bundestagswahl ist Deutschland relativ orientierungslos, ohne gewählte Regierung, in das neue Jahr 2018 gegangen. In diesem Jahr werden die bestehenden, innenpolitischen Probleme der Demographie, der Migration und der Staatsverschuldung nicht weniger. Zusätzlich gibt es außenpolitisch zahlreiche geopolitische Krisenherde.

Außenpolitische Herausforderungen: Brexit und Geopolitik

Der bevorstehende Brexit und die weitere Politik der USA unter Donald Trump werden die globale Welt, und somit auch Sie als Bürger, Steuerzahler und Kapitalanleger auch im Jahr 2018 vor große Herausforderungen stellen. Dennoch liegen essentielle Probleme unserer Welt in ganz anderen Bereichen. Neben großen Chancen, beispielsweise rund um die Themenbereiche Bitcoin, Blockchain, Cryptocoins und Fintechs habe ich auch im Jahr 2017 wieder zahlreiche kritische Beiträge verfasst zu einer Welt, die in vielen Bereichen aus den Fugen geraten ist.

IRAN_GEOPOLITIK_GEOPOLITICAL.BIZNaher Osten: Quo Vadis Iran?

Von den explodierenden, weltweiten Staatsschulden über die System- und Strukturkrise in EU-Europa, die Auswirkungen der ungelösten Flüchtlingskrise, die nach meiner Überzeugung die Euro-Krise noch weiter verstärken wird und die Wahl Donald Trumps mit den damit verbundenen geopolitischen Auswirkungen und Risiken, bis hin zum beschlossenen und geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU. Gerade die aktuellen Entwicklungen im Iran sind mit großer Aufmerksamkeit zu verfolgen. Der Iran ist auf dem geopolitischen Schachfeld dieser Welt bereits seit Jahrzehnten eine wichtige Schlüsselfigur.

Was ist schlimmer: Strafzinsen, Schulden, Trump, Brexit oder Glyphosat?

Vor kurzem gab Deutschlands Agrarminister Christian Schmidt vor der EU-Kommission seine Zustimmung für den weiteren Einsatz des Unkrautgifts Glyphosat. Die Nutzung dieser fragwürdigen Chemikalie in der konventionellen bzw. industriellen Landwirtschaft ist für viele Experten mit ein Grund für den dramatischen Rückgang in der Artenvielfalt.

Das Artensterben ist eine der größten Katastrophen unserer Zeit

Das Artensterben ist für unsere Welt und für nachkommende Generationen – auch nach meiner Überzeugung – weit gravierender als beispielsweise die Euro-Krise oder die weltweiten Staatsschuldenkrisen. Reale Entwicklungen wie das Bienensterben, der Verlust wertvoller Böden aufgrund von Überdüngung und die Zunahme pestizidbelasteter Nahrung werden uns noch lange Zeit begleiten, als Verbraucher, aber auch als Kapitalanleger.

Oekologie_GEOPOLITICAL.BIZDie Permakultur ist eine ökologisch sinnvolle Antwort auf industrielle Monokulturen

Dennoch hat jeder einzelne von uns die Möglichkeit, einen kleinen Teil zur Veränderung – auch im eigenen Sinne und dem nachfolgender Generationen – beizutragen. Beispielsweise durch Kapitalanlagen die ökonomisch und ökologisch sinnvoll sind. Zu den Themenbereichen „Grund und Boden“ in Kombination mit einer landwirtschaftlichen Nutzung in Form von Ackerland habe ich in den letzten Jahren zahlreiche Anfragen bekommen. Von den Beteiligungsmöglichkeiten hat mich allerdings kaum ein Konzept überzeugt.

Jetzt bin ich auf ein neues Genossenschaftsmodell aus Deutschland gestoßen. Solide Genossenschaftsanteile können dabei bereits ab einer Investitionssumme von 50 Euro gezeichnet werden zum Erwerb von Agrarflächen in ganz Europa für den Anbau von Bio-Lebensmitteln in Permakultur, also einer dauerhaften Garten- und Landwirtschaft.

Landwirtschaftlichen Produkte in Form unbelasteter Lebensmittel – die gänzlich ohne künstliche Dünger und Pestizide auskommen – fördern die Artenvielfalt. Beispielsweise durch den Aufbau neuer Humusschichten, die das Grundwasser schonen und für die Bindung von CO2 aus unserer Atmosphäre sorgen. Nutzen Sie diese ökonomisch wie ökologisch lukrativen Möglichkeiten, die ich meinen Lesern im Rahmen von Kapitalschutz vertraulich vorstelle.

Unternehmen wissen was Sie klicken, was Sie lesen, was Sie suchen, was Sie kaufen und wie Sie bezahlen!

Im Zusammenhang mit der Überwachung durch Dritte haben mich die nachfolgenden Zahlen nicht wirklich überrascht, aber dennoch sehr stark beeindruckt und weiter sensibilisiert. Google kontrolliert und dokumentiert nach einer Analyse des Unternehmens Ghostery fast zwei Drittel des gesamten Web-Traffics. Das belegt nach einer Meldung von Ghostery eine aktuelle Analyse von über 144 Millionen geladenen Internetseiten. Das verdeutlicht die nachfolgende Grafik auf einen Blick.

infografik_12252_tracking_reichweite_von_internet_unternehmen_nAmazon oder Google kennen Ihr digitales Leben!

Bei 77,4 Prozent aller geladenen Webseiten (engl. page loads) sind laut Ghostery, einem Anbieter von Anti-Tracking-Software, Tracker (z.B. Google Analytics) involviert. Die Analyse basiert auf über 144 Millionen durch 850.000 Ghostery-Nutzer (in mehr als 20 Ländern) geladenen Seiten.

Mitunter werden Onliner von neugierigen Skripten durch weite Teile des Internets verfolgt. Googles Tracking-Tools erfassen sogar 64,4 Prozent aller page loads. Die größte Reichweite hat Google Analytics gefolgt von Facebook Connect. Daneben sind noch weitere Google-Dienste, darunter etwa der Tag Manager oder das Werbenetzwerk DoubleClick, weit verbreitet. Ich zeige Ihnen im Rahmen von Kapitalschutz vertraulich und KRYPTO-X wie Sie sich vor diesen Entwicklungen wirkungsvoll schützen können, ohne dass Sie Ihr Internet “abmelden” müssen.

Der Verlust von Steuervorteilen ist ein Risiko für die Aktienmärkte

Die Themen Kapital, Recht und Steuern korrelieren stark zueinander. Die Paradise Papers haben zuletzt erneut verdeutlicht, dass internationale Großkonzerne und Superreiche kaum Steuern bezahlen. Diese Steuerungsmöglichkeiten ermöglichen es Aktiengesellschaften wie Apple und Google, aber auch der Allianz, Bayer und Siemens – um nur einige wenige beispielhaft zu nennen –, ihre Gewinne zu maximieren. Das strahlt wiederum positiv auf die Aktienkursentwicklungen an der Börse aus.

infografik_5610_apples_barreserven_nUS-Konzerne erwirtschaften 40% ihrer Gewinne in Steueroasen

Apple unterhält mittlerweile 250 Milliarden US-Dollar seines Konzernvermögens in Steueroasen. Im Jahr 2016 waren es noch rund 215 Milliarden US-Dollar wie die Grafik veranschaulicht. 40% aller Unternehmensgewinne erwirtschaften US-Großkonzerne in Steueroasen. Nike bezahlte auf seine milliardenschweren Auslandsgewinne beispielsweise nur 1,4% Steuern.

Ein deutscher Steuerzahler gilt ab einem zu versteuernden Einkommen von 53.666 Euro bereits als Spitzenverdiener und bezahlt 42% Steuern. In Europa spart Amazon hingegen dank der vorteilhaften Bedingungen im EU-Land Luxemburg jährlich über 250 Millionen Euro an Steuern. Das passt schlicht nicht zusammen.

Die Paradise Papers erhöhen den Steuerdruck auf Unternehmensgewinne und Börsenkurse

Die vorteilhaften Bedingungen, die sich für die internationalen Großkonzerne nur noch verschlechtern können, relativieren natürlich die guten Unternehmensgewinne und Kurssteigerungen an den Börsen. Neben den geopolitischen Risiken und konjunkturellen Gefahren ist der Verlust der Steuervorteile daher ein weiteres Damoklesschwert für die Aktienmärkte in der Zukunft. Alternative Anlagestrategien werden vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen daher immer wichtiger.

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Investmentfonds: Die 5 wichtigsten Änderungen 2018!

SteuerberatungSehr geehrte Damen und Herren,
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nach wie vor beklagen viele Medien und auch zahlreiche Politiker immer wieder die angeblich so hohe Komplexität des deutschen Steuersystems. Edmund Stoiber oder Guido Westerwelle stützten stellvertretend für viele weitere „Experten“ einst die Behauptung, dass 60 Prozent bis 80 Prozent der weltweiten Steuerliteratur in Deutsch verfasst sind. Speziell Steuerberater fördern diesen Mythos ebenfalls. Vermutlich um die Sorge der Steuerbürger vor der Steuerklärung zu bewahren. Ein uninformierter oder verunsicherter Steuerzahler ist nämlich der beste Kunde eines jeden Steuerberaters.

Die angebliche Komplexität des deutschen Steuerrechts ist ein Mythos!

Fundierte Untersuchungen kamen längst zu dem Ergebnis, dass lediglich rund 10 Prozent der Weltsteuerliteratur in Deutsch verfasst sind. Das sind „nur“ rund 200 Regalmeter an Büchern. Aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich: Die Angst vor dem Finanzamt und Steuersystem ist unbegründet!

infografik_8940_steuer_und_abgabenlast_oecd_vergleich_nDas Steuern ist wichtiger als die Steuern

In unserem aktuellen Steuerrecht gibt es heute noch gültige Gesetze, die bereits über ein Jahrhundert alt sind. Beispielsweise die Schaumweinsteuer aus dem Jahre 1902, die damals zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt wurde und heute noch in Kraft ist.

Bereits im Jahr 1906 hat das Preußische Verwaltungsgericht eine Feststellung getroffen, die ebenfalls heute noch ihre Gültigkeit besitzt: „Niemand ist verpflichtet, sein Vermögen so zu verwalten oder seine Ertragsquellen so zu bewirtschaften, dass dem Staat darauf hohe Steuern zufließen.“ Das muss für Sie die ein Anspruch sein dem Sie folgen zum Schutz Ihres Geldes und getreu meinem Motto: „Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!“

Zum 01.01.2018 tritt das neue Investmentsteuerreformgesetz in Kraft

Die Einführung der Abgeltungsteuer zum 01.01.2009 war die letzte wesentliche Änderung, was die Besteuerung von Kapitalanlagen betrifft. Bereits im Dezember 2016 hat der Deutsche Bundestag mit dem Investmentsteuerreformgesetz InvStRefG ein neues Gesetz beschlossen, das die Besteuerung von Investmentfonds ganz grundlegend verändert und das zum 01.01.2018 in Kraft treten wird. Vor allem bei in Deutschland aufgelegten Investmentfonds und ETFs kommt es zu mehreren gravierenden Änderungen.

Die aktuellen Regelungen sind europarechtswidrig

Ausländische Fonds mit Erträgen aus deutschen Quellen waren bislang steuerlich schlechter gestellt als deutsche Fonds. Das widerspricht dem Europarecht. Deswegen waren die Änderungen zwingend erforderlich. Ein weiterer Grund ist das Bestreben, das Steuersystem einfacher und verständlicher zu gestalten. Allerdings ist von einer Vereinfachung des Steuersystems in meinen Augen weit und breit nichts zu sehen, wenn Sie sich die nachfolgenden Punkte betrachten. Aber das war wohl auch nicht wirklich zu erwarten.

5_wichtige_Aenderungen_InvestmentsteuerreformgesetzDie 5 wichtigsten Änderungen ab 2018 auf einen Blick

1. Körperschaftsteuer

Bisher waren Erträge auf Fondsebene steuerfrei, die Besteuerung fand in der Regel erst auf Anlegerebene statt. Ab 2018 müssen deutsche Fonds Dividendenausschüttungen, Mieteinnahmen sowie Kursgewinne aus Immobilienverkäufen mit 15 % versteuern, sofern diese Einkünfte in Deutschland erzielt werden. Sämtliche anderen Erträge bleiben auf Fondsebene steuerfrei, etwa Gewinne aus Veräußerungen von Wertpapieren oder Erträge aus Zinsen und Termingeschäften.

2. Zwischengewinnbesteuerung

Die bisherige Zwischengewinnbesteuerung fällt weg. Steuerliche Kennzahlen wie Zwischengewinn und Immobiliengewinn werden somit abgeschafft.

3. Zufluss-Prinzip

Die Fondsbesteuerung wird auf ein Zufluss-Prinzip umgestellt. Das bedeutet, dass Ausschüttungen zukünftig stets in voller Höhe steuerpflichtig sind. Es wird keine Unterteilung der Ausschüttungen nach steuerfreien und steuerpflichtigen Anteilen mehr geben.

4. Basisertrag und Vorabpauschale

Zukünftig ermittelt die depotführende Bank einen sogenannten Basisertrag, der versteuert werden muss. Er beträgt 70% des sogenannten Basiszinssatzes. Der Basiszins leitet sich aus der langfristigen Rendite öffentlicher Anleihen ab, den die Deutsche Bundesbank jeweils auf den ersten Börsentag des neuen Jahres errechnet. Für das Jahr 2016 beträgt dieser 1,1%. Erfreulicherweise ist dieser Basisertrag auf den Wertzuwachs im Kalenderjahr begrenzt. Dadurch wird nichts besteuert, was nicht auch Erwirtschaftet wurde.

Falls ein Fonds nicht ausschüttet (thesauriert) oder weniger als den Basisertrag ausschüttet, gilt die Differenz zum Basisertrag als sogenannte Vorabpauschale. Durch dieses Verfahren stellt der Gesetzgeber sicher, dass der Fonds-Anleger einen Mindestbetrag zu versteuern hat. Wirtschaftlich betrachtet ist die Vorabpauschale eine vorweggenommene Besteuerung zukünftiger Wertsteigerungen. Daher wird die Vorabpauschale beim Verkauf der Fondsanteile auch vom tatsächlichen Veräußerungsgewinn abgezogen.

Technisch behält Ihre Bank als depotführende Stelle am ersten Tag des neuen Kalenderjahres die Abgeltungsteuer auf die Vorabpauschale ein. Damit es nicht zu einer Doppelbesteuerung kommt, werden als Ausgleich zukünftige Erträge beim Anleger teilweise freigestellt. Diese Teilfreistellung beträgt zum Beispiel bei Aktienfonds 30%.

5. Bestandsschutzwegfall

Für Investmentfondsanteile, die vor dem 01.01.2009 erworben wurden, entfällt ab 01.01.2018 der Bestandsschutz für erzielte Kursgewinne. Das ist schmerzlich. Allerdings werden die aufgelaufenen Gewinne zum 31.12.2017 automatisch steuerfrei realisiert, ohne dass Sie tätig werden müssen.

Danach erhalten Sie einen hohen, einmaligen Freibetrag in Höhe von 100.000 Euro. Erst wenn dieser in der Zukunft aufgebraucht ist, müssen Sie wieder Steuern auf Kursgewinne Ihrer Investmentfonds, die einen Bestandsschutz hatten, bezahlen. Für Eheleute erhöht sich dieser Freibetrag sogar auf 200.000 Euro.

Finanzamt_SteuererklärungSie haben die Pflicht, Steuern zu zahlen – nutzen Sie Ihr Recht, Steuern zu sparen!

Der Bundesgerichtshof urteilte im Jahr 1965: „Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, hat das Recht, Steuern zu sparen!“ Dieses Urteil müssen Sie sich als Steuerbürger und Steuerzahler zum Vorbild nehmen. Und zwar zur Optimierung Ihrer Steuerlast durch die intelligente Strukturierung und Steuerung Ihrer Vermögenswerte im Hinblick auf den Schutz Ihres Geldes und Ihres Kapitals.

Im Steuerrecht ist es wie in der Medizin: In bestimmten Fällen ist der Weg zum Spezialisten wichtig und richtig!

Sie alle haben einen Hausarzt, einen Allgemeinmediziner. An ihn wenden Sie sich vertrauensvoll bei einer Grippe, bei Kopf- oder Bauchschmerzen, Übelkeit oder sonstigen leichten Gebrechen. Ein Kopfschmerz kann ganz harmlose Gründe haben, aber sich auch als Gehirntumor herausstellen. Würden Sie jetzt auf die Idee kommen, sich einer Gehirnoperation bei Ihrem Hausarzt zu unterziehen? Sicherlich nicht, weil er kein spezialisierter Chirurg ist.

Ähnlich beurteile ich auch die Zusammenarbeit mit Steuerberatern. Zwischen der Erstellung eines Lohnsteuerjahresausgleichs und der Abgabe einer strafbefreienden Selbstanzeige ist für mich beispielsweise ein ähnlicher Unterschied, wie zwischen einer Grippebehandlung und einer Gehirnoperation. Uli Hoeneß hat die Folgen einer fehlerhaften und somit unwirksamen Selbstanzeige durch einen nicht versierten Steuerberater dramatisch zu spüren bekommen. Er musste ins Gefängnis!

Kapitalschutz_Vertraulich_Markus_Miller_GEOPOLITICAL.BIZDie grenzüberschreitende Steuerkompetenz wird zunehmend wichtiger

Ich bin sehr stolz auf mein internationales Experten-Netzwerk an renommierten Rechtsanwälten und Steuerberatern, das ich mir über die letzten Jahre bzw. mittlerweile sogar Jahrzehnte aufgebaut habe und auch weiter ganz gezielt ausbaue. Auslandsinvestments und Dienstleister in Ländern und Rechtsräumen außerhalb der fragilen Systeme der Europäischen Union sind bereits seit vielen Jahren ein ganz wichtiger Baustein meiner Strategieempfehlungen.

Der Freibetrag für den Altbestandschutz kann erhöht – ja sogar vervielfacht – werden!

Beim Thema internationale Diversifikation stoßen klassische, rein regional fokussierte Steuerberater allerdings häufig schnell an die Grenzen ihrer Beratungskompetenz. In meiner kommenden Ausgabe von KAPITALSCHUTZ VERTRAULICH stelle ich Ihnen eine Steuerberatungskanzlei aus Liechtenstein vor, die sowohl für Steuerbürger aus dem Fürstentum und der Schweiz, aber auch aus Deutschland und Österreich ebenso kompetente wie empfehlenswerte Möglichkeiten bietet.

Dabei präsentiere ich Ihnen ein weitestgehend unbekanntes Gestaltungsmodell – zur mehrfachen Erhöhung des Freibetrages für Altbestände bei Investmentfonds – im Hinblick auf das Investmentsteuerreformgesetz 2018. Diese Gestaltungsvariante ist vollkommen legal, ebenso natürlich auch legitim und wurde mittlerweile durch deutsche Finanzämter bestätigt.

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HongkongSehr geehrte Damen und Herren,
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ich befasse mich intensiv mit ausländischen Bankplätzen und Finanzzentren. Von der Schweiz und Liechtenstein über Norwegen bis Kanada. Es ist in diesem Bereich sehr wichtig, aktuelle Entwicklungen im Auge zu behalten. Die „Schweizer Postbank“ Postfinance hat beispielsweise vor einiger Zeit zusätzliche, monatliche Kontoführungsgebühren für Ausländer in Höhe von 25 Schweizer Franken eingeführt. Damit scheidet auch sie für Auslandskunden, beziehungsweise Auslandskonten aus. Das gilt gerade auch für Wertpapierdepots, die die Postfinance für Ausländer schon seit längerer Zeit nicht mehr anbietet. Bestehenden Auslandskunden wurde die Geschäftsbeziehung gekündigt.

40 Schweizer Banken im Test: Nur 3 sind empfehlenswert!

Zu Jahresbeginn 2016 habe ich für meine Leser von Kapitalschutz vertraulich einen umfassenden Test des Schweizer Bankplatzes gemacht. 40 Banken aus der Schweiz habe ich dafür getestet. Neben meinen beiden favorisierten Schweizer Discountbrokern stufe ich dabei nur noch drei Banken als empfehlenswert ein. Daran hat sich nichts geändert, im Gegenteil. Neben der Schweiz befasse ich mich mit dem Bankplatz im Fürstentum Liechtenstein sehr intensiv. Bei den dortigen Banken gibt es aktuell ebenfalls sehr interessante Entwicklungen

2 von 14 Banken aus LiechteMason-Group_Hongkong_Liechtensteinnstein haben jetzt Eigentümer aus Hongkong!

2 der kleineren Banken aus dem Fürstentum Liechtenstein haben mittlerweile Haupteigentümer oder Mehrheitsaktionäre aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong. Das Unternehmen Citychamp Watch & Jewellery Group Ltd. aus Hong Kong ist ein Luxusgüterkonzern mit dem Hauptaugenmerk auf Uhren und Schmuck. Für den Kaufpreis von 93,5 Millionen Schweizer Franken hat Citychamp bereits im Oktober 2016 83 Prozent der Aktien der Valartis Bank AG übernommen, die heute unter Bendura Bank AG firmiert.

Im Oktober 2017 hat die an der Hongkonger Börse notierte Mason Group Holdings (Bild: Unternehmenslogo) die Raiffeisen Privatbank Liechtenstein AG mit Sitz in Vaduz von dem bisherigen Eigentümer aus dem österreichischen Kleinwalsertal – der Walser Privatbank AG – übernommen. Der Kaufpreis betrug in diesem Fall 58,6 Millionen Schweizer Franken. Auch hier ist zu erwarten, dass der bisherige Name „Raiffeisen Privatbank Liechtenstein“ nicht mehr allzu lange bestehen bleiben wird.

Interessant ist für mich, dass die Mason Group auch bereits beim Kauf der Valartis Bank AG mitgeboten hatte, damals aber nicht zum Zuge kam. Aus persönlichen Gesprächen weiß ich, dass bestehende Kunden der Raiffeisen Privatbank Liechtenstein AG diesen Verkauf „ihrer“ Bank ins chinesische Hongkong durchaus sehr skeptisch bewerten. Wie im Falle der Bendura Bank AG ist es auch hier sehr wichtig, die weiteren Entwicklungen unter dem neuen Eigentümer aus China im Auge zu behalten.

Die Übernahme durch die kapitalstarke Mason Group Holdings bietet natürlich auch Chancen für die Bank und Kunden, aber für mich steht außer Frage, dass sich die einst genossenschaftliche Identität und DNA der Raiffeisen Privatbank Liechtenstein AG – wegen der zahlreiche Anleger dieses Institut mit österreichischen Wurzeln im Fürstentum Liechtenstein ausgewählt haben – nachhaltig verändern wird.

Flagge_HongkongHongkongs besonderer Status ist bis 2047 garantiert

Honkong zählt zu den international bedeutendsten Finanzzentren. Im Jahr 2011 traf das Weltwirtschaftsforum WEF in einer vielbeachteten Studie erstmals die Feststellung, dass die chinesische Sonderverwaltungszone das höchstentwickelte Finanzsystem der Welt aufweist. Hongkong vereint heute die wirtschaftliche Macht Chinas mit den liberalen und rechtssicheren Rahmendbedingungen aus den Zeiten als britische Kronkolonie.

Neben Singapur ist Hongkong einer der wichtigsten Finanzplätze in der boomenden Region Südostasiens. Hongkong ist dabei nicht nur ein sehr großer, sondern auch ein liberaler Finanzplatz. Die beeindruckende Metropole liegt am Südchinesischen Meer im Mündungsgebiet des Perlflusses. Der besondere Status der lediglich 1.104 km2 großen Sonderverwaltungszonist gegenüber China bis in das Jahr 2047 garantiert.

Diese Bedingung der Unabhängigkeit von Großbritannien aus dem Jahr 1997 schafft eine hohe Rechts- und Planungssicherheit. Der auf Grund der Geschichte bestehende britische Einfluss führt zu einer wirtschaftsfreundlichen Gesetzgebung. Die offizielle Landessprache ist weiterhin Englisch, die Landeswährung ist der Hongkong-Dollar, der wiederum seit dem Jahr 1983 zu einem festen Wechselkurs an den US-Dollar gekoppelt ist.

Das Fürstentum Liechtenstein bietet Ihnen einzigartige Standortvorteile

Das Fürstentum Liechtenstein verfügt traditionell über einen sehr hohen Schutz Ihrer Eigentumsrechte und Ihrer Privatsphäre. Basierend auf einer stabilen Sozial-, Rechts- und Wirtschaftsordnung, sowie einem hohen Maß an politischer und rechtlicher Kontinuität und Stabilität. Verbunden mit einer liberalen Wirtschaftspolitik und einem liberalen Gesellschaftsrecht.

Die Besteuerung der Unternehmensgewinne ist moderat. Das Fürstentum Liechtenstein hat keine Staatsschulden – als eines von weltweit nur noch 5 Ländern – aufgrund der soliden Finanzpolitik der öffentlichen Haushalte. Die öffentliche Hand verfügt dadurch über eine große Kapitalkraft. Gesetzliches Zahlungsmittel ist der starke Schweizer Franken. Dies führt zu einem AAA Länder-Rating durch Moody’s und Standard & Poors.

Ein großer Vorteil des Landes ist die überschaubare Größe der Volkswirtschaft mit nur 39.000 Einwohnern. Das bringt eine hohe Flexibilität und kurze Entscheidungswege mit sich. Der Bank- und Versicherungsplatz im Fürstentum Liechtenstein verfügt über eine hohe Vermögensverwaltungskompetenz und Nischenprodukte, die aufgrund der EWR-Mitgliedschaft Liechtensteins EU-kompatibel sind.

Map-Europe-big-deSolide: Die Banken im Fürstentum Liechtenstein haben sehr hohe Eigenkapitalquoten

Das Fürstentum Liechtenstein ist aufgrund dieser Rahmenbedingungen ein einzigartiger Finanzplatz im Herzen Europas. Die Liechtensteiner Banken zeichnen sich seit jeher durch stabile Geschäftsmodelle und eine sehr solide Eigenmittel-Ausstattung aus. Das liegt daran, dass der Kern des Bankgeschäftes in Liechtenstein in der soliden Betreuung privater Vermögenswerte liegt und nicht im spekulativen Investmentbanking.

Liechtenstein ist bezogen auf die dort vertretenen Versicherungskonzerne und Banken mein Finanzplatz Nr. 1 in Europa. Die Eigenkapitalquote der 14 im liechtensteinischen Bankenverband vertretenen Banken beträgt solide 21,3 Prozent. Zum Vergleich einmal der Blick auf die deutschen Großbanken: Die Deutsche Bank kam im Banken-Stresstest des Jahres 2016 auf eine Eigenkapitalquote von 7,8 Prozent, die Commerzbank auf 7,4 Prozent.

Liechtensteins Banken sind auf Anlageberatung und Vermögensverwaltung spezialisiert

Zum Jahresbeginn 2017 habe ich die 14 Banken in Liechtenstein einem Test unterzogen. Hier ist festzustellen, dass der Bankplatz Liechtenstein vor allem auf Vermögensberatungen und Vermögensverwaltungen spezialisiert ist. Dadurch ist die Eröffnung eines einfachen Bankkontos für den Zahlungsverkehr bereits mit relativ großen Hürden und Kosten verbunden. Konto- und Depotführungen bleiben für Anlagesummen unter einem Mindestvolumen von 300.000 Euro absolut unwirtschaftlich.

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Fürstentum: Liechtenstein versus Monaco!

crown-2024423_1280Sehr geehrte Damen und Herren,
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das Fürstentum Liechtenstein ist der viertkleinste Staat in Europa. Mit einer Landesfläche von lediglich 160 km² Fläche liegt das Fürstentum in der Liste der kleinsten Staaten der Welt auf dem sechsten Platz. Mit seinen 38.000 Einwohnern ist Liechtenstein vergleichbar mit einer deutschen Kleinstadt. Die Hauptstadt Vaduz ist mit seinen rund 5.500 Einwohnern eher vergleichbar mit einem Dorf.

Liechtenstein ist eines der reichsten Länder und ökonomisch stärksten Länder der Welt

Den dörflichen Einwohnerzahlen steht allerdings eine beeindruckende Wirtschaftsbilanz gegenüber. Durchaus kurios ist dabei der Fakt, dass Liechtenstein genauso viel Arbeitsplätze bietet wie Einwohner. Viele davon sind somit Pendler aus den Nachbarländern der Schweiz und Österreich, aber auch aus Deutschland. In den vergangenen 20 Jahren hat sich das Bruttoinlandsprodukt aufgrund der nachhaltigen Vollbeschäftigung auf rund 5,3 Milliarden Schweizer Franken verdoppelt. Das ist beeindruckend.

Unter den rund 4.500 im Fürstentum domizilierten Unternehmen finden sich weltbekannte Namen. Beispielsweise der Bautechnologiekonzern Hilti, der Automobilzulieferer thyssenkrupp Presta, oder der Industriekonzern Oerlikon Balzers. Liechtenstein ist der wahre Exportweltmeister, da fast alle produzierten Güter für den Export bestimmt sind. Waren im Wert von rund 3 Milliarden Schweizer Franken werden Jahr für Jahr ausgeführt. Die Güter die in die Schweiz gehen sind dabei gar nicht mitgezählt, da zwischen beiden Ländern bereits seit 1923 eine Zoll- und Währungsunion besteht.

Map-Europe-big-de1861 wurde die erste Bank im Fürstentum Liechtenstein gegründet

Nach wie vor sind viele Menschen der Ansicht, dass der Bankensektor einen großen Teil der volkswirtschaftlichen Leistung ausmacht. Das ist ein Trugschluss. Finanzdienstleistungen haben nur noch einen Anteil von 24% am Bruttoinlandsprodukt. 40% hingegen die Industrie und das warenproduzierendes Gewerbe. Selbst der allgemeine Dienstleistungssektor liegt mit 28% noch vor der Bruttowertschöpfung aller Finanzdienstleistungen.

Dennoch ist der Finanzdienstleistungsbereich eine der drei tragende Säule der Volkswirtschaft in Liechtenstein. Verbunden mit einer langen Tradition und einer hohen Stabilität. Die erste Bank in Liechtenstein wurde bereits im Jahr 1861 gegründet. Heute schätzen Banken, Versicherungen, Treuhänder, Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter und gemeinnützige Stiftungen den liechtensteinischen Finanzplatz gleichermaßen. Das Fürstentum Liechtenstein ist stabil und souverän, sein Finanzplatz transparent, sicher und professionell. Auch Sie als ausländischer Bürger können diese Vorteile – absolut rechts- und steuerkonform – nutzen. Das muss ich offensichtlich in Zeiten von Luxemburg-Leaks, Panama- oder Paradise Papers – leider – nach wie vor dazuschreiben.

Liechtenstein hat den Status den Großbritannien nach dem Brexit gerne hätte

Absolut rechts- und steuerkonfrom deswegen, weil Liechtenstein seit 1995 Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) ist. Dadurch kann das Fürstentum alle Vorteile des EU-Binnenmarktes nutzen, ohne die Haftungs- und Umverteilungsnachteile des EURO- und des ESM-Systems tragen zu müssen. Das ist genau der Status, den Großbritannien nach dem Brexit gerne hätte. In Liechtenstein finden Sie diese vorteilhaften Rahmenbedingungen!

monaco-1758837_1280Ist das Fürstentum Monaco eine Alternative zum Fürstentum Liechtenstein?

Ich bekomme häufiger die Frage gestellt, ob das Fürstentum Monaco eine Alternative zum Fürstentum Liechtenstein wäre? Beide Länder bzw. Fürstenhäuser haben durchaus einige Gemeinsamkeiten. Beispielsweise die Einwohnerzahl mit rund 38.000 Bürgern. Dennoch ist Liechtenstein flächenmäßig weit größer.

160 km² Staatsfläche in Liechtenstein stehen lediglich 2 km² in Monaco gegenüber. Auch in Monaco gibt es den Mythos vom Kasino- und Finanzplatz. Der Finanz- und Bankensektor ist zwar der größte Ertragspfeiler des Landes, aber dennoch liegt dieser nur bei 16% des Bruttoinlandsproduktes BIP. Der Kasinosektor trägt lediglich 1% zum BIP bei.

In Liechtenstein gibt es 14 Banken, in Monaco hingegen 31 und zusätzlich 53 Vermögensverwaltungsgesellschaften sowie 40 Treuhandfirmen. Unter den Banken befinden sich führende Schweizer Adressen wie UBS, Julius Bär, J. Safra Sarasin, EFG International, Edmond de Rothschild oder die Union Bancaire Privée (UBP). Auch zahlreiche französische Banken sind im Fürstentum vertreten.

Nur für Multimillionäre ist Monaco eine interessante Alternative

Als einzige lokale Bank gilt die Compagnie Monégasque de Banque (CMB) die ausschließlich in Monaco tätig ist. Diese verwaltet sogar einen Teil des Staatsvermögens. Ist nun das Fürstentum Monaco eine Alternative zum Fürstentum Liechtenstein? Ja, wenn Sie ein liquides Vermögen von mindestens 5 bis 10 Millionen Euro haben.

Umfassende Dienstleistungen für kleinere Vermögenswerte, wie diese im EWR-Staat Liechtenstein – in unterschiedlichen Formen – möglich sind gibt es im Fürstentum Monaco aber schlicht nicht. Im Umkehrschluss ist allerdings das Fürstentum Liechtenstein auch für Multimillionäre aus Monaco eine attraktive Alternative und Ergänzung mit seinem Banken- und Versicherungssystem.

flag-map-40467_1280Der kurze Blick auf das fast schon vergessene 3. Fürstentum in Europa!

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass es in Europa noch ein weiteres Fürstentum gibt. Das einzige Land der Welt, in dem zwei ausländische Amtsträger zusammen die Funktion des Staatsoberhauptes wahrnehmen. Diese Doppelherrschaft führen der Bischof von Urgell und der Präsident von Frankreich.

Ich spreche dabei vom Fürstentum Andorra, dem mit 468 km² und rund 80.000 Einwohnern größten unter den 6 europäischen Zwergstaaten. Als Finanzplatz hat Andorra heute aus meiner Sicht – nach einem gigantischen Geldwäscheskandal und  einem massiven Konflikt mit den USA –  überhaupt keine Reputation und Relevanz mehr. Der Tourismus und der Wintersport sind in Andorra heute der mit Abstand wichtigste Wirtschaftsfaktor.

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KRYPTO-X: Blockchain, Cryptocoins und Fintechs!

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Sehr geehrte Damen und Herren,
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in der vergangenen Woche habe ich in Aachen einen exklusiven Vortrag gehalten vor Sparkassen-Vorständen, etablierten Unternehmern und jungen Startup-Firmen zum Thema Bitcoin und Blockchain. Auf Einladung des Venture Capital Arms der Sparkassen-Organisation S-UBG. Obwohl von rund 30 Teilnehmern erst einer ein Bitcoin-Konto hatte, war ich sehr überrascht, wie offen meine Zuhörer für die grundlegende Thematik waren. Allen voran die umfassenden Möglichkeiten der Blockchain-Technologie trafen auf ein großes Interesse.

Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial für eine branchenübergreifende Revolution!

Hinter einer Blockchain, was mit „Blockketten-Technik“ übersetzt werden kann, steht einfach ausgedrückt ein Register, in dem alle Transaktionen wie in einem elektronischen Kassenbuch verzeichnet werden. Dieses Register wird von einer Vielzahl von Rechnern dezentral verwaltet. Das macht die Technik fälschungssicher. Im übertragenen Sinne zu herkömmlichen Währungen ersetzt die unabhängige Blockchain somit die Bank, oder auch andere Dienstleister. Beispielsweise einen Notar oder Rechtsanwalt.

Grundlegend sind Blockchains nichts anderes als Software-Architekturen, die Prozesse in einer neuartigen Infrastruktur programmieren und automatisiert verarbeiten. Eine hohe Schnelligkeit, große Transparenz und Sicherheit, sowie niedrige Transaktionskosten sind dabei die großen Pluspunkte. Blockchains werden in Zukunft in Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen Einzug halten. Ebenso in staatliche Behörden, Notenbanken oder den Geschäftsbanken, verbunden mit der Digitalisierung unseres Geldes.

close-1540642_1280Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen: Start von KRYPTO-X

Vor diesen Rahmenbedingungen habe ich seit Monaten intensiv an einem neuen Projekt gearbeitet, für das ich jetzt den Startschuss geben kann. Frei nach Aristoteles “Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen”. Sie dürfen gespannt sein. Gemeinsam mit dem Investor Verlag aus der Verlagsgruppe Norman Rentrop startet zum Ende des Jahres KRYPTO-X.

Ich freue mich sehr, Ihnen die ersten Details heute bereits präsentieren zu dürfen, über die Website www.krypto-x.biz. Hier finden Sie eine kostenlose Registrierungsmöglichkeit für ausführliche Informationen zu den kommenden Entwicklungen! Ebenso lade ich Sie sehr herzlich ein, in unsere neuen KRYPTO-X Community auf XING die Sie ebenfalls über www.krypto-x.biz finden. Für frei zugängliche Informationen und Diskussionen rund um die Themenbereiche Blockchain, Cryptocoins und Fintechs.

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GoldMoney führt Cryptocoins ein!

Y14BuIM5Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

das – seit dem Merger mit BitGold – börsennotierte Unternehmen GoldMoney (ISIN: CA38149A1093) aus Kanada ist einer unserer langjährigen PREMIUM PARTNER. Am 28.09.2017 kam eine Meldung über den Ticker, auf die ich schon sehr lange – fast sehnsüchtig – gewartet habe.

Ich spreche vom Meilenstein der Einführung von Cryptocurrencies bzw. Cryptocoins wie Bitcoin und Ethereum bei GoldMoney. Einen ausführlichen Bericht zu den grundlegenden Funktionen und Möglichkeiten von GoldMoney – mit direkter Eröffnungsmöglichkeit einer GoldMoney-Holding – finden Sie auf unserem Portal: Das Alternative Geldsystem von GoldMoney und BitGold!

Nachfolgend habe ich Ihnen die wichtigsten Innovationen, Revolutionen und Evolutionen, die GoldMoney aktuell bekanntgegeben hat – komprimiert und übersichtlich – zusammengefasst.

GOLDMONEY_APP_GEOPOLITICAL.BIZDigitale Vermögenswerte: Die neuen Möglichkeiten bei GoldMoney auf einen Blick!

+ Mit BlockVault Inc. gibt es jetzt eine neue Tochtergesellschaft, über die digitale Vermögenswerte (Cryptoassets) verwaltet werden.

+ Dadurch wird jetzt der Kauf und Verkauf von digitalen Vermögenswerten, mit sicherer Verwahrung in separierten bzw. segregierten Wallets (Online Geldbörsen) möglich.  

+ Die handelbaren  Cryptocurrencies zum Start sind die beiden führenden Cryptocoins Bitcoin und Ethereum. Im Laufe der nächsten Zeit werden weitere Cryptocoins hinzugefügt.

+ Ab sofort können Sie Ihre Goldmoney Holding bereits mit 50 unterschiedlichen Cryptocoins befüllen. Ebenso stehen Ihnen 9 konventionelle Fremdwährungen (Fiat Money-Währungen) zur Verfügung. Details hierzu auf unserem Portal unter: Das Alternative Geldsystem von GoldMoney und BitGold!

+ Auf Basis einer strategischen Partnerschaft mit Lend and Borrow Trust entstehen sogenannte Peer-to-Peer (“P2P”) Kreditvergabemöglichkeiten. Das bedeutet Sie können auch bankenunabhängig Kredite in Anspruch nehmen, oder selbst vergeben.

+ Zum Jahresende soll darüber hinaus ColdBlocks (TM) von BlockVault gestartet werden. Das ist eine kryptografische Innovation für die Verdinglichung von Blockchain-Kryptowährungen in institutionell eingestufte Vermögenswerte. Das ist derzeit einzigartig!

Konventionelle Währungen (Fiat Money), physische Edelmetalle (Gold Money) und digitale Währungen (Crypto Money) aus einer Hand!: Eröffnen Sie jetzt – kostenlos – eine GoldMoney-Holding

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Rechtsruck? Deutschland erhält seine blaue Quittung!

Bundestagswahl_2017Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Sie kennen den Blauen Brief aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Beginnend in der Schule. Hier steht der Blaue Brief umgangssprachlich für eine Benachrichtigung, dass die Versetzung gefährdet ist. Also quasi eine Frühwarnung. Im Berufsleben werden Kündigungsschreiben derart tituliert. Die Bezeichnung der blauen Briefe stammt ursprünglich aus dem 18. Jahrhundert, die in dieser Zeit preußisch Blau waren.

infografik_11220_so_hat_deutschland_gewaehlt_nDie blaue AFD wird drittstärkste Kraft im Deutschen Bundestag

Am 24.09.2017 gab es im Rahmen der Wahl zum Deutschen Bundestag nun keinen blauen Brief, aber eine blaue Quittung des Deutschen Volkes für die Politik in Deutschland und eine Frühwarnung für die Gesellschaft.

Die Alternative für Deutschland AFD zieht in großer Fraktionsstärke als drittstärkste Kraft in den Bundestag im Reichstagsgebäude ein.

Warum wurde die AFD drittstärkste Kraft in Deutschland?

infografik_11222_warum_die_afd_drittstaerkste_kraft_wurde_nDieses Ergebnis ist vor allem die Quittung für die unbefriedigende Zusammenarbeit der Großen Koalition in den letzten Jahren. Die unqualifizierte und verantwortungslose Flüchtlingspolitik – unter maßgeblicher Führung Angela Merkels – war und ist dabei für mich der bestimmende Faktor dieser blauen Quittung.

Im Zuge der Bundestagswahl 2017 kam es bereits am Wahlabend zu ebenso interessanten, teilweise überraschenden aber auch bedenklichen Entwicklungen. Die SPD unter ihrem blassen, phrasendreschenden EX-EU-Bürokraten Martin Schulz liefert dabei einen Tiefpunkt für die Parteien-Demokratie in Deutschland. Vor wenigen Tagen noch posaunte Martin Schulz – bereits relativ unglaubwürdig – seine angebliche Überzeugung von seiner kommenden Kanzlerschaft über diverse Marktplätze und TV-Mikrofone in Deutschland.

SPDDie SPD setzt ihr existenzielles Eigeninteresse vor Deutschland

Demokratie bedeute vor allem auch Verantwortung für das Land zu übernehmen, in dem man antritt. So wie im Fußball der Verein immer größer ist als der einzelne Spieler, so ist in der Politik stets die Partei wichtiger als die einzelne Person. Aber das Land muss gleichzeitig stets wichtiger sein als eine einzelne Partei.

Diese wichtigen Leitplanken und Werte einer demokratischen Kultur tritt die Schulz-SPD aus parteipolitischen Gründen nun mit Füßen. Ohne jegliche Verhandlungen geben die SPD-Parteifunktionäre wenige Minuten nach dem Schließen der Wahllokale bekannt, dass die SPD für eine neue Regierung, bzw. eine neue Große Koalition nicht mehr zur Verfügung steht. Die SPD stellt ihre existenziellen Parteiinteressen somit vor das Deutsch Volk und die Interessen des Landes.

JamaicaDie Alternativlosigkeit geht weiter: Deutschland wird in eine Jamaika-Koalition genötigt

Es gibt somit nur noch eine realistische Koalitionsmöglichkeit. Die Zusammenarbeit von CDU/CSU mit der FDP und den Grünen. Hier einen gemeinsamen Nenner zu finden – und sei er auch noch so klein – wird eine enorme Herausforderung. Martin Schulz hat sich für mich bereits demaskiert und in der großen Fernsehrunde am Wahlabend um Kopf und Kragen geredet.

Er weiß, dass sich die SPD in der Opposition neu sammeln kann, gleichzeitig erwartet er ein mittel- bis langfristiges Scheitern der Jamaika-Koalition, so dass dann die SPD scheinbar wieder wie der berühmte Phönix aus der Asche steigen kann. Dieser berechnende Weg ist charakterlos, weil verantwortungslos gegenüber Deutschland. Das Kommunikationsverhalten von Schulz ist aber auch gleichzeitig unfassbar dumm. Der Bundespolitiker Martin Schulz ist für mich jetzt bereits endgültig verbrannt und gescheitert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Mann jemals für Deutschland eine politische Verantwortung übernehmen kann und wird. Für die EU hingegen schon.

bundestag-2463236_1280Nicht „Rechtsruck“ ist die Hauptgefahr für Deutschland sondern „Stillstand“!

In zahlreichen Medien ist nun von einem angeblichen „Rechtsruck“ in Deutschland zu lesen. Das ist für mich rational nicht nachvollziehbar. Die CDU unter Angela Merkel hat in den letzten Jahren zahlreiche Themen der SPD bzw. der Linken und Grünen schlicht übernommen. Vom Atomausstieg bis hin zur „Ehe für Alle“. Es kam daher zu einer sukzessiven Linksverschiebung der Merkel-Union. Das Vakuum, dass hier entstanden ist, hat nun die AFD, aber natürlich auch die wiedererstarkte FDP, aufgefüllt. Es gibt somit gar keinen signifikanten Rechtsruck in Deutschland und daher auch keine neue Gefahr von rechts.

Franz_Josef_StraussDie CSU wird ihr rechtskonservatives Profil massiv schärfen

Das große Risiko, dass auf Deutschland jetzt zukommt ist ein Stillstand basierend auf den eingeschränkten, alternativlosen Koalitionsmöglichkeiten in Kombination mit der großen thematischen Unterschiedlichkeit des Jamaika-Bündnisses aus CDU, CSU, FDP und den Grünen. Allein der massive Absturz der CSU in Bayern wird – ein Jahr vor der bayerischen Landtagswahl – dazu führen, dass diese ihr rechtskonservatives Profil durch Maßnahmen und Taten stärken muss. Aktuell hat die AFD diese Postionen sogar in der Wahlkampwerbung (Bild) übernommen. Dieses Profil wird aus meiner Sicht in wesentlichen Punkten kaum kompatibel sein, mit den Positionen der Grünen. “Rechts von uns darf Nichts mehr sein” waren einst die Worte des CSU-Übervaters Franz Josef Strauß. Darauf wird sich die CSU wieder rückbesinnen müssen. Seehofers Ende ist längst eingeläutet.

Jamaika ist für mich ein traumhaftes Urlaubsland, aber kein Vorbild für Deutschland. Auch nicht rein farblich. Die Gefahr ist sehr groß, dass diese exotische Koalition Deutschland in endlose Debatten und Flügelkämpfe führen wird. In einer außenpolitischen Welt aus den Fugen ist ein innenpolitisches Jamaika-Experiment für mich zwar spannend zu analysieren, aber gefährlich für Deutschland.

Gruene_Logo_RGB_aufTransparent_hellesBlau_aufGruenGrüne in der Regierung = Weniger Rechts- und Planungssicherheit!

Durch die Beteiligung der Grünen an einer neuen Regierung im Rahmen eines Jamaika-Bündnisses sinkt für mich darüber hinaus die Rechts- und Planungssicherheit in Deutschland signifikant. Auch Neuwahlen sind im Bereich des Möglichen. Hier würde die blaue Quittung allerdings nach meiner Überzeugung noch deutlicher ausfallen. Das können die Altparteien nicht wollen.

Meine feste Überzeugung ist es, dass die Flüchtlingskrise die EU- und Euro-Krise massiv verschärfen wird. Ausgetragen wird dieser Konflikt überwiegend bzw. überproportional auf dem Rücken der deutschen Steuerzahler. Schützen Sie sich selbstbestimmt und eigenverantwortlich vor diesen Entwicklungen durch eine finanzielle Selbstverteidigung.

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Österreich: Bankensterben in Jungholz und im Kleinwalsertal!

Steuerhinterziehung_Schwarzgeld_Jungholz_KleinwalsertalSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

heute einmal ein kleiner persönlicher Rückblick, verbunden mit einer Analyse. Nicht zurück im Zorn, sondern mit sehr viel Gelassenheit, Dankbarkeit und auch einem sehr breiten Lachen in Bezug auf meine eigene Zeit als Banker. Diese möchte ich heute nicht mehr missen, aber auch nicht mehr eintauschen wollen.

Nach Beendigung meiner im Jahr 1994 begonnenen Banklehre und anschließender Tätigkeit bei einer deutschen Volksbank in Neu-Ulm bin ich 1998 zu einer Genossenschaftsbank nach Österreich gewechselt. Der Raiffeisenbank Reutte mit ihrer Zweigniederlassung, dem Bankhaus Jungholz. Das Bankhaus Jungholz hat zusätzlich auch einen Standort in der Schweiz in St. Gallen.

Von Jungholz über das Kleinwalsertal nach Mallorca

Zunächst war ich für die Raiffeisenbank Reutte bzw. das Bankhaus Jungholz als Wertpapierhändler (Broker), dann als Leiter des Wertpapierhandels und später als Treasurer tätig. Ein Treasurer ist im übertragenen Sinne eine Art „Schatzmeister“, der zuständig ist für das Finanzmanagement eines Unternehmens. In meinem Fall also die verantwortungsvolle Aufgabe der Verwaltung und Steuerung des Eigenkapitals der Bank.

Nach meiner Zeit beim Bankhaus Jungholz bin ich zur Raiffeisenbank Kleinwalsertal gewechselt, die sich heute von ihrem einstigen, schwarzgeldbelasteten Namen gelöst hat und jetzt unter Walser Privatbank AG firmiert. Im Kleinwalsertal leitete ich – auch für die Tochterbank in Liechtenstein der heutigen Raiffeisen Privatbank Liechtenstein – ein Projekt mit dem schönen Namen “Moving Mountains” und dem Ziel neue Wege zu gehen, neue Märkte zu erschließen und somit neue Kunden zu gewinnen. Einer dieser Wege führte mich dabei nach Mallorca, wo ich bis heute geblieben bin. Deswegen bin ich rückblickend für die Möglichkeiten die sich mir damals eröffnet haben sehr dankbar. Ebenso die zahlreichen Erlebnisse und Erfahrungen.

Das „Geschäftsmodell Schwarzgeld“ gibt es nicht mehr

Was war nun das Besondere an den beiden Bankplätzen? Aufgrund der geografischen Lage – eine Zufahrtmöglichkeit besteht nur über Deutschland – war die Gemeinde Jungholz wie auch das benachbarte Kleinwalsertal einst ein sehr beliebtes Zollanschlussgebiet für ausländische Kapitalanleger. Unter dem Schirm und Schutz des einstmals sehr strengen, österreichischen Bankgeheimnisses im Verfassungsrang. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei. Das damals so lukrative „Geschäftsmodell Schwarzgeld“ der in Jungholz und im Kleinwalsertal beheimateten Banken gibt es heute schlicht nicht mehr.

Die Folgen für die beiden Bankplätze und die dort beheimateten Banken waren gravierend. Im Prinzip begann – ein wenig augenzwinkernd – der massive Niedergang der beiden westösterreichischen Bankplätze, nachdem ich das Kleinwalsertal im Jahr 2005 verlassen hatte, um mich auf Mallorca mit meinem eigenen Unternehmen selbständig zu machen.

Logo_Sparkasse_AllgauWas ist aus den Bankplätzen in Jungholz und dem Kleinwalsertal heute geworden?

Jungholz war bzw. galt einst als der Ort mit der höchsten Bankendichte der Welt. Das liegt daran, dass die Gemeinde Jungholz nur rund 300 Einwohner hat, zur damaligen Zeit aber über drei Banken verfügte. Neben dem Bankhaus Jungholz waren das die Sparkasse und die Volksbank in Jungholz. Mit dem Wegfall des österreichischen Bankgeheimnisses und somit dem Ende des Geschäftsmodelles des Bankplatzes als Steueroase, oder besser gesagt als Steuerhinterziehungsstandort, haben sowohl die Sparkasse Jungholz als auch die Volksbank Jungholz mittlerweile ihre Niederlassungen in dem kleinen Bergdorf in Tirol geschlossen.

Eine vergleichbare Entwicklung musste auch der Finanzplatz im Kleinwalsertal über sich ergehen lassen. Im Kleinwalsertal gab es zu Hochzeiten sogar zwei Sparkassen. Die Dornbirner Sparkasse, die zur Sparkassenorganisation in Österreich gehört, sowie eine Niederlassung der deutschen Sparkasse Allgäu (Bild) in Kempten. Beide Sparkassen-Niederlassungen in Riezlern im Kleinwalsertal gibt es heute nicht mehr. Ebenso hat die Bank Austria im Kleinwalsertal ihre Tore geschlossen.

Oesterreich_Flagge_Jungholz_KleinwalsertalBankplatz Österreich: Die große Zeit ist lang vorüber!

Unlängst wurde die Sparkasse Kempten sogar von ihren österreichischen Altlasten eingeholt, trotzdem dass die Filiale im Kleinwalsertal bereits im Juni 2016 geschlossen wurde. Die Augsburger Staatsanwaltschaft hat Mitte März 2017 Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung gegen mehrere Mitarbeiter der Bank eingeleitet.

Wenn ich mir diese Entwicklungen heute anschaue, dann bin ich sehr froh, dass ich im Jahr 2005 meinen zweisitzigen Kleinwagen aus Zuffenhausen packen konnte und mit einem Koffer (ohne Schwarzgeld) und einer Golftasche Richtung Mallorca gefahren bin, in ein neues Leben! Für den Bankplatz Österreich gilt frei nach der inoffiziellen Nationalhymne Österreichs – I am from Austria – von Reinhard Fendrich: „Dei hohe Zeit ist lang vorüber und a die Höll hast hinter dir, vom Ruhm und Glanz ist wenig über, sag mir wer zieht noch den Hut vor dir, außer mir“.

Das Fürstentum Liechtenstein ist heute mein Finanzplatz Nr. 1 in Europa!

Steueroasen für Privatanleger gehören der Vergangenheit an. Heute gilt es stabile Rechtsschutz- und solide Standortoasen zu nutzen. Nicht um Steuern zu sparen oder gar Steuern zu hinterziehen. Nein, um Ihre Werte und Ihre Lebensqualität abzusichern in einem fragilen Finanzumfeld. Ich bin davon überzeugt, ganz nach dem Titel meines neuen Buches: Die Welt steht vor dem Geldinfarkt!

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