Kategorie-Archiv: Sachwerte

Interview auf n-tv zum Buchstart “Die Welt vor dem Geldinfarkt”

N-TV_Markus_MillerSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

zum 12. Juni 2017 ist mein neues Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt” offizell erschienen. Es freut mich sehr, dass der Nachrichtensender n-tv parallel zur Neuerscheinung bereits einen großen Beitrag – zu einem spezifischen Kapitel und Themenbereich meines neuen Buches – veröffentlicht hat, basierend auf einem Interview mit mir.

Interview mit Markus Miller auf n-tv + Telebörse: Papiergeld überlebt nicht “Die Zukunft gehört den Cryptocoins”

Die Bevölkerung verliert zunehmend das Vertrauen in das Geldsystem

Das Wort “Geldsorgen” verbinden wir in der Regel damit, dass bei einzelnen Personen oder Familien zu wenig Einkommen oder Vermögen vorhanden ist. Mittlerweile hat dieser Begriff aber auch für eigentlich wohlhabende Bürger eine wichtige Bedeutung bekommen. Ich spreche von der Sorge um die grundsätzliche Stabilität unseres Geldes.

Unsere verschuldeten und inflationären Papiergeldwährungen verlieren in immer größeren Teilen der Bevölkerung stark an Vertrauen. Das belegt unter anderem eine Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest sehr deutlich. 46 Prozent aller Deutschen haben mittlerweile Angst, dass ihr Vermögen durch eine kommende Inflation verloren geht. Jeder Dritte Deutsche gibt in der Studie an, seinen Glauben an die Stabilität des Euro verloren zu haben. Am größten ist der Vertrauensverlust in die eigene Währung bei Bürgern zwischen 40 und 59 Jahren. Staatliche Regulierungen und notenbankpolitische Eingriffe führen weltweit zu einem Vertrauensverlust in etablierte Währungen.

Parallel dazu erlebt die weltweit führende, zentralbankfreie Digitalwährung Bitcoin einen wahren Boom. Von Henry Ford (1863–1947) stammt das Zitat: »Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh«. Von 599 Papiergeldsystemen, die in den letzten 1.000 Jahren eingeführt wurden, sind 100 Prozent gescheitert! Die durchschnittliche Lebensdauer einer Währung beträgt dabei lediglich 27 Jahre!

Ludwig_von_MisesDas schuldenbasierte Geldsystem ist ein latentes Risiko

Ich bin mir bewusst, dass ich, genau wie alle anderen, nichts weiß, bis auf den Fakt, dass unser Geldsystem sehr krank ist. Durch künstliche Eingriffe der Notenbanken wird es aber weiter am Leben erhalten. Aber auch hier kann niemand seriös prognostizieren, wie lange das noch gutgehen wird. Die Welt steht nach meiner Überzeugung daher vor dem Geldinfarkt.

Je länger die Fehlsteuerungen andauern, desto größer wird der Schmerz

Der große Ökonom Ludwig von Mises hat bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts nachfolgende Feststellung getroffen, die heute so gültig ist wie selten zuvor.

„Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem“.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Geld für den Müll!

1_Euro_Cent_MuenzeSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

mit Italien hat ein weiteres Land beschlossen, die Ein- und Zwei-Cent-Münzen abzuschaffen. Finnland und die Niederlande haben diesen Schritt bereits seit langem vollzogen. Italien ist mittlerweile das fünfte Euro-Land, das auf das umgangssprachliche “Klimpergeld” verzichtet. Auf Basis von Statistiken der Europäischen Zentralbank EZB gibt es in der Eurozone rund 122 Milliarden Münzen. Diese haben einen Wert von ungefähr 27 Milliarden Euro. Den größten Anteil machen dabei die Ein- und Zwei-Cent-Münzenn aus. Das verdeutlicht die nachfolgende Grafik von Statista.

1,65 Cent an Kosten für 1 Cent an Wert!

Das Prägen dieser Kupfercent-Münzen ist dabei sehr teuer. Die Prägekosten liegen über dem reinen Materialwert. Es kostet beispielsweise 1,65 Cent, eine 1-Cent-Münze zu produzieren. Zahlreiche dieser Münzen sind darüber hinaus überhaupt nicht im Umlauf. Sie lagern häufig in Spardosen oder sonstigen Gefäßen. Ihr Gesamtwert am Münzumlauf ist zusätzlich sehr gering.

infografik_9657_muenzumlauf_in_den_euro_staaten_nBargeld: Die Abschaffung des Kleingeldes ist längst überfällig und sinnvoll!

Als gebürtigem Schwaben wurde mir einst ein Zitat in die Wiege gelegt, dass ich seit meinen frühesten Kindheitstagen in Erinnerung habe: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“. In diesem Sprichwort steckt die Annahme, dass Menschen die mit kleinen Beträgen achtlos umgehen, es zu keinem Wohlstand bringen werden. In unserer Gesellschaft führt das dazu, dass sich zahlreiche Bürger nach wie vor um jeden Pfennig, beziehungsweise Cent bücken, obwohl eine Coladose oder eine Plastikpfandflasche beispielsweise einen weitaus höheren Wert aufweisen.

Wertemaßstab oder Aberglaube? „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“

Wenn Sie einmal in den USA oder in Kanada waren, werden Sie bestätigen können, dass dieses ausgeprägte Verhalten auf Basis der angeblich so begrüßenswerten Einstellung „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“ dort nicht üblich ist. Ich habe selten so viele US-Centmünzen auf den Straßen gesehen, wie beispielsweise bei meinen Besuchen in New York.

Deswegen muss dieses Verhalten hinterfragt werden. In Deutschland bücken sich viele Menschen nicht wegen dem Wert und der damit verbundenen Kaufkraft nach einer Euro-Centmünze, sondern weil es für viele Bürger eben eine generationenübergreifend überlieferte Tugend ist, das zu tun.

Das wurde mir selbst erst vor wenigen Jahren richtig bewusst. Meine Eltern sind Kriegskinder, ich ein Wohlstandskind, dennoch habe ich mir dieses Verhalten aufgrund meiner prägenden Erziehung in der Kindheit angeeignet. Das ist auch grundsätzlich sehr gut so, nur die Zeiten haben sich auch gewandelt. Mir ist mittlerweile Bewusst geworden, dass dieses Verhalten kein rationaler Wertemaßstab ist, sondern ein innerlicher Aberglaube.

Nach wie vor ist der Aberglaube in der Bevölkerung weit verbreitet, dass ansonsten Armut und Unglück folgen, falls man ein auf dem Boden entdecktes Centstück nicht aufhebt. Ich habe auch Jahrzehnte so gedacht und gehandelt. Heute tue ich das nicht mehr. Ich habe sogar vor kurzem zahlreiche, halbverschimmelte und verrostete Centmünzen die ich seit Jahren oder wahrscheinlich sogar seit Jahrzehnten in einer alten Dose aufbewahrt hatte endlich im Müll entsorgt. Das ist für einen bayerischen Schwaben wie mich ein durchaus bemerkenswerter Vorgang. In anderen Ländern Europas allerdings mehr als üblich.

Finland_FlaggeIn Finnland wandern 1- und 2-Eurocent-Münzen regelmäßig auf den Müll

Die finnische Nationalbank hat die beiden kleinsten Centmünzen beispielsweise nie eingeführt, sondern rein für Sammlerzwecke geprägt. Touristen bringen die Münzen allerdings ins Land und die Geschäfte müssen sie annehmen, weil es gesetzliche Zahlungsmittel in EU-Europa sind. Das führt in der Praxis dazu, dass die importierten Centmünzen in Finnland überwiegend im Abfall landen. Bereits im Jahr 2006 sagte Pertti Rauhio, zum damaligen Zeitpunkt Staatssekretär im Finanzministerium Finnlands, dass 1- und 2-Eurocent-Münzen in Finnland auf den Müll wandern, weil sie keinen Wert haben.

Aufgrund der hohen Verbraucherpreise in Kombination mit den hohen Kosten für die Entgegennahme gibt es in Finnland für die Centmünzen schlicht keine ökonomische Nachfrage. Das führt in Finnland – erfreulicherweise – auch dazu, dass es im Einzelhandel keine 0,99 Euro Preisauszeichnungen gibt.

Auch Italien schafft zum 01.01.2018 die 1- und 2-Eurocent-Münzen ab

Dem Vorbild Finnlands folgt nun zum 01.01.2018 auch Italien. 1- und 2-Eurocent-Münzen werden dann nicht mehr geprägt. Sie werden sukzessive aus dem Verkehr gezogen. Preise für Waren und Dienstleistungen werden zukünftig auf den nächsten Fünf-Cent-Betrag gerundet. Ich begrüße diesen intelligenten Schritt ausdrücklich.

Zahlungsverkehrs-Münzen: Cryptocoins statt Metallcoins!

Den „Metallmüll“ endlich aus unseren Hosentaschen und Geldbörsen zu verbannen ist positiv. Die Münzen des Zahlungsverkehrs-Alltages in der Zukunft werden digital sein, nicht aus Metall. Deswegen rate ich Ihnen: Beschäftigen Sie sich jetzt mit den Funktionsweisen, Möglichkeiten, Chancen aber auch Risiken der digitalen Münzen, den sogenannten Cryptocoins wie beispielsweise dem Bitcoin und Mobile Payments. Das ist die Zukunft unserer Geldsysteme, allerdings ist Deutschland hier noch ein Entwicklungsland.

infografik_9478_laendern_in_denen_apple_pay_verfuegbar_ist_nMobile Payment: Deutschland ist ein Entwicklungsland

Aktuell ist in Deutschland keiner der großen Mobile-Payment-Anbieter nutzbar. Auch international ist es noch ein weiter Weg, bis Verbraucher überall mit dem Smartphone bezahlen können. Apple Pay ist derzeit lediglich in 18 Märkten verfügbar. Gleiches gilt für die Konkurrenz. In Europa ist Apple Pay in sechs Ländern verfügbar. Für den Start von Apple Pay gibt es in Deutschland derzeit noch keinen fixen Termin. Allerdings betonte Apple-Chef Tim Cook auf einer Deutschlandreise Anfang Februar 2017, dass das Unternehmen intensiv an der Einführung arbeitet.

Das Zahlungszeitalter von Papiergeld und Metallmünzen neigt sich dem Ende entgegen!

Die üblichen Dauerpessimisten und Bargeldfanatiker hingegen werden hier selbstverständlich umgehend wieder ein neues Signal für ein kommendes Bargeldverbot erkennen. Erste Berichte und Warnungen habe ich bereits gelesen. Bei allen negativen Entwicklungen der Einschränkung von Bürger- und Freiheitsrechten – über die ich ja auch regelmäßig berichte – sind derartige Schlussfolgerungen und Warnungen für mich schlicht ein nicht belastbarer Unsinn.

Die Diskussion um eine Abschaffung des Bargelds hat zweifelsohne deutlich an Fahrt gewonnen. Dänemark oder Schweden begründen die Abschaffung von Bargeld mit den hohen Produktions-, Zähl- und Bearbeitungskosten. In den nordischen Ländern Europas hat das elektronische Bezahlen das Zahlen mit Bargeld bereits weitestgehend verdrängt. Die Notenbank Dänemarks hat angekündigt, ab 2017 keine neuen Banknoten mehr zu drucken.

Auch Italien begründet die Abschaffung der kleinen Centmünzen berechtigterweise mit den hohen Herstellungskosten. Im Gegensatz zu Skandinavien lehnen in Deutschland nach wie vor drei von vier Bürgern die Abschaffung von Bargeld ab. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in der Furcht vor einem absolut gläsernen Menschen. Freiheits- und Eigentumsrechte könnten dann eingeschränkt werden. Ja, richtig!

Geldinfarkt_Markus_Miller_3DDie Abschaffung der kleinen Centmünzen hat NICHTS mit einem staatlichen Bargeldverbot zu tun, sondern ist ökonomisch sinnvoll!

Selbstverständlich sind diese Ängste grundsätzlich berechtigt. Dennoch sehe ich Bargeld in seiner heutigen Form als Auslaufmodell. Ich erwarte allerdings keine vollkommene Abschaffung. Das Geldsystem wird sich aber allein aufgrund der technologischen Entwicklungen massiv verändern.

Wenn ich jetzt allerdings Berichte oder gar Warnungen lese, dass die Abschaffung der Centmünzen in Italien die Vorboten bzw. ein weiterer Mosaikstein des kommenden Bargeldverbotes sein sollen und die Freiheit dadurch eingeschränkt wird, muss ich schlicht laut lachen. In meinem neuen Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt” befasse ich mich im Detail auf 352 Seiten mit den aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungen unserer Geldsystems.

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Sicherheit: Deutschland verliert 31 Plätze!

Terror_Political_Risikokarte_2017Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

das World Economic Forum WEF hat aktuell sein in regelmäßigen Abständen veröffentlichtes Ranking der sichersten Reiseländer der Welt erstellt. Die Terroranschläge in Europa, aber auch die zunehmende Kriminalität beeinflussen dabei die gefühlte Sicherheit von Touristen mittlerweile enorm. Das verdeutlicht die neue Studie des Weltwirtschaftsforums ganz eindeutig.

Die aktuelle Analyse des Weltwirtschaftsforums vergleicht die Länder der Welt hinsichtlich ihrer touristischen Wettbewerbsfähigkeit. Die Auswertung legt dabei ein Hauptaugenmerk darauf, wie gefahrlos Urlauber in den jeweiligen Ländern reisen können. Das Sicherheitsranking bewertet dabei neben den Terrorismusauswirkungen wichtige Kriterien wie die Zuverlässigkeit der Polizei, die Anzahl an Tötungsdelikten, sowie die Kosten, die aufgrund von Gewaltdelikten bzw. Kriminalität entstehen.

Sichere Reiseländer: Deutschland auf Rang Nr. 51

Die letzte WEF-Studie datiert aus dem Jahr 2015. Damals – vor dem nachhaltigen Ausbruch der Migrationskrise und den damit verbundenen Folgen – lag Deutschland in diesem Sicherheitsranking des WEF auf dem 20. Platz. Seither hat sich die Sicherheitslage für Touristen – und parallel dazu natürlich auch für die im Inland lebende Bevölkerung – offensichtlich massiv verschärft. Im aktuellen Ranking verliert Deutschland sage und schreibe 31 Plätze und rutscht auf Rang Nr. 51 ab.

Wenn Sie nun denken der Rang Nr. 51 ist ein sehr schlechtes Ergebnis, dann irren Sie sich. Frankreich liegt noch deutlich hinter Deutschland auf Rang 67. Italien auf Rang 70. Großbritannien nur auf Platz 78 und die USA sogar nur auf Platz 84.

Finland_FlaggeDie Nr. 1 der sichersten Reiseländer ist Finnland


Das aktuelle Ranking verdeutlich ebenso, dass Nordeuropäische Länder wie Finnland, Island und Norwegen wiederum sehr stark in den Top 10 vertreten sind. Finnland belegt sogar den ersten Platz. Nachfolgend die besten 10 Länder in Bezug auf die Reisesicherheit: 1. Finnland, 2. Vereinigte Arabische Emirate, 3. Island, 4. Oman, 5. Hongkong, 6. Singapur, 7. Norwegen, 8. Schweiz, 9. Ruanda und 10. Katar.

Die letzten drei Plätze der Studie belegen die Staaten El Salvador, der Jemen und Kolumbien. Ich finde die neue Sicherheitsstudie des WEF ebenso interessant wie auch überwiegend plausibel nachvollziehbar. Der 9. Platz für das zentralafrikanische Land Ruanda hat mich allerdings sehr überrascht. Diese Eingruppierung ist für mich rational nicht nachvollziehbar. Außer, die Sicherheit reisender Touristen ist in Ruanda deswegen so hoch, weil dort gar keine Touristen reisen. Mich bestätigt diese Studie in grundsätzlich auch in meinen Strategien, beispielsweise für Strukturen und Investitionen in Ländern wie Norwegen der Schweiz oder dem Fürstentum Liechtenstein.

Weltkarten: Terror und politische Risiken 2017

Das britische Unternehmen Aon mit Sitz in London ist ein globaler Dienstleister für Risikomanagement, sowie Versicherungs- und Rückversicherungsmakler mit mehr als 72.000 Mitarbeitern in über 120 Ländern. In Deutschland sind an acht Standorten rund 1.700 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. Die Deutschlandzentrale befindet sich in Hamburg.

Terrorismus und Populismus erhöhen weltweit die Risiken für Unternehmen

In regelmäßigen Abständen – meist jährlich – veröffentlicht Aon die Weltkarten der Terrorgefahren und politischen Risiken. So auch für das Jahr 2017. Die Anzahl an Terroranschlägen ist im Jahr 2016 weltweit um 14 Prozent angestiegen. In Kombination mit einem zunehmenden, populistischen Nationalismus erzeugen diese Entwicklungen nach der aktuellen Aon-Studie unberechenbare Rahmenbedingungen für die internationale Wirtschaft.

Die beiden neuen Weltkarten, die Aon aktuell veröffentlich hat dokumentieren auch, dass die Anschläge auf westliche Länder weniger als drei Prozent der terroristischen Gewalt weltweit ausmachen. Und das trotz der deutlichen Zunahme terroristischer Vorfälle im Westen. Die USA hatten im Jahr 2016 sogar die höchste Zahl an terroristischen Anschlägen seit einem Jahrzehnt zu verzeichnen.

Die Bedrohung durch den Islamischen Staat und Al-Kaida nimmt zu

Die aktuellen Auswertungen heben hervor, dass die Terror-Bedrohung vor allem durch den islamischen Staat und Al-Kaida zunimmt. Davon sind immer mehr Bereiche in immer mehr Ländern betroffen, aufgrund der unterschiedlichen Taktiken und Tötungsabsichten der Terroristen. Neben dem persönlichen Leid der Opfer und der Angehörigen haben Terroranschläge auch große Auswirkungen auf Wirtschaftsunternehmen. Von Störungen bei den Lieferketten, bis hin zu Betriebsunterbrechungen.

Politische_Risikolandkarte_2017Deutschland erhält den Status „mittleres Risiko“

Die aktuelle Weltkarte der „Terrorrisiken und politischen Gefahren“ stuft diese in Deutschland als „mittleres Risiko“ ein. Gleiches gilt für Belgien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Großbritannien und Griechenland. Unerhebliche Risiken gibt es dagegen in Grönland, Luxemburg, Island, Liechtenstein, Norwegen, Finnland, Tschechien, Kroatien, Slowenien und der Slowakei. Diese Staaten sind somit nach der Aon-Studie die sichersten Länder in Europa vor diesem Hintergrund. In allen anderen europäischen Ländern werden die Risiken als „niedrig“ eingestuft. Die Türkei, die ebenfalls mit einer kleinen Landfläche auf europäischem Boden liegt, hat hingegen die höchste Risikostufe „Rot“.

Weltweit gibt es immer weniger Länder die als sehr sicher eingestuft werden

Wenn ich mir die aktuelle Weltkarte (1. Karte ganz oben) nach den Farben betrachte (Rot = hohes Risiko bis Grün = unerhebliches Risiko) stelle ich fest, dass die grünen Flecken immer weniger werden. In Asien und Ozeanien gibt außer den kleinen Stadt- und Inselstaaten wie Macau, Vanuatu, Palau, Nauru, Kiribati, Tavalu, Tonga, den Komoren oder den Seychellen nur noch zwei Länder, die grün sind. Das sind Bhutan und Neuseeland.

Auch in Afrika finden sich nur noch zwei „grüne“ Länder. Das sind Namibia und Botswana. In Nordamerika ist kein grüner Bereich mehr zu finden. In Mittel- und Südamerika – abgesehen von zahlreichen Karibikinseln wie Kuba oder Jamaika – noch ein paar wenige Länder wie Belize, Costa Rica, Surinam oder Französisch Guiana. Bezeichnenderweise ist Französisch Guiana somit deutlich sicherer als Frankreich selbst!

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VIDEO: Markus Miller – Die Welt vor dem Geldinfarkt!

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

nachfolgend der Videomitschnitt meines Vortrages zum Titelthema meines neuen Buches “Die Welt vor dem Geldinfarkt” vom 07.04.2017 im Rahmen der Invest 2017 in Stuttgart. Die Vortragspräsentation als PDF finden Sie auf unserem Portal im Download-Bereich.

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Bradley Birkenfeld: Des Teufels Banker!

Des Teufels BankerSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

auf der Finanzmesse Invest 2017 in Stuttgart hatte ich erstmalig die Möglichkeit, Bradly Birkenfeld (Bild unten) persönlich zu treffen. Wir haben intensive Gespräche geführt und durchaus – bei vielem was uns trennt – auch Gemeinsamkeiten entdeckt.

Allen Voran unsere berufliche Historie, dass wir beide einst für Offshore-Banken gearbeitet haben, die Kunden aktiv – durch die unterschiedlichsten Konzepte, Modelle und Strukturen von Nummernkonten bis hin zu Stiftungen – geholfen haben, systematisch Steuern zu hinterziehen und Schwarzgelder illegal zu veranlagen.

Bradley Birkenfeld war für große Banken in der Schweiz in den USA tätig, allen voran für die UBS. Ich für weit kleinere Institute bzw. Privatbanken aus Reutte, Jungholz und Riezlern im Kleinwalsertal in Österreich, Vaduz im Fürstentum Liechtenstein und St. Gallen in der Schweiz. Diese Vergangenheit ist ein wesentlicher Teil meines Berufslebens als Banker, den ich in meiner Vita nicht ausblende. Im Gegenteil, ich habe enorm viel daraus gelernt und längst meine Konsequenzen gezogen.

Markus_Miller_Bradley_BirkenfeldHeute bin ich sehr stolz darauf, dass ich sehr frühzeitig den damaligen Offshore-Banken den Rücken gekehrt habe und in den Medien- und bankenunabhängigen Beratungsbereich gewechselt bin. Durch Gründung meines eigenen Medien- und Consultingunternehmens GEOPOLITICAL.BIZ im Jahr 2005 auf Mallorca, sowie meiner journalistischen Tätigkeit als Chefredakteur und Chefanalyst für Kapitalschutz vertraulich seit dem Jahr 2006.

Wer ist Bradley C. Birkenfeld?

Vielleicht fragen Sie sich, wer denn Bradley Birkenfeld überhaupt ist? Bradley C. Birkenfeld wurde am 26. Februar 1965, in Brookline, Massachusetts, einem Vorort von Boston, geboren. Er ist nach wie vor glühender Fan des Eishockey-Teams Boston Bruins. Die Unterstützung für das Engagement der Bruins für benachteiligte Kinder steht auf der Liste seiner wohltätigen Aktivitäten weit oben.

Birkenfeld ist heute ein Finanzexperte im Ruhestand. Seinen Wohnsitz hat er mittlerweile nach Malta verlegt. Er ist als wichtigster Whistleblower der Finanzbranche eine Legende. Durchaus vergleichbar mit Edward Snowden für die IT-Branche. Seine Karriere als Banker begann Birkenfeld in Bosten. Später zog er nach Europa, wo er erfolgreich als Privatbanker bei der Credit Suisse, der Barclays Bank und der UBS arbeitete.

James Bond, Robin Hood oder doch nur ein geldgieriger Judas?

Bradley Birkenfeld war Meister im Spiel um Millionen, die er für vermögende Kunden in den Untiefen des Schweizer Bankensystems versteckte. Für die Schweizer Großbank UBS jettete er um die Welt, traf sich mit den Schönen und Reichen und half, deren Vermögen vor den Steuerbehörden oder den Ehe- und Geschäftspartnern zu verbergen. Ein Leben wie in einem James-Bond-Film, mit schnellen Autos, attraktiven Frauen und mehr Geld, als man in einem Leben ausgeben kann.

Bradley Birkenfeld sieht sich selbst als eine Art Mischung aus James Bond und Robin Hood. Für zahlreiche Kritiker oder auch direkt Betroffene seines Weges und seiner Aktivitäten ist er jedoch schlicht ein Judas, weil Datendieb, Denunziant und verurteilter Verbrecher. Vor allem die Schweizer Medien schreiben derzeit relativ häufig zu Birkenfelds Buch Des Teufels Banker – Wie ich das Schweizer Bankgeheimnis zu Fall brachte von einem “Rachefeldzug”. Ich habe für beide Sichtweisen Verständnis.

UBS_Bradley_Birkenfeld

Bild: Birkenfelds einstige Original-Visitenkarte von der UBS

Bradley Birkenfeld brachte das Schweizer Bankgeheimnis zu Fall

Im Jahr 2005 – dem Jahr in dem auch ich „meine“ letzte Offshore Bank im Kleinwalsertal verlassen habe – protestierte Bradley Birkenfeld bei der UBS gegen illegale Praktiken, weil Mitarbeiter amerikanische Kunden mit hohem Vermögen beim Hinterziehen von Steuern unterstütze.

Er stieß auf eine interne Anweisung die ihm verdeutlichte, dass die UBS die großen rechtlichen Risiken der illegalen Geschäftspraktiken mit US-Kunden ganz einfach auf die Kundenberater abwälzte im Notfall. Als er Wind davon bekam, dass ihn die UBS für genau jene so lukrativen Tätigkeiten als Sündenbock opfern wollte, brach er sein Schweigen und wandte sich als Whistleblower an die US-Regierung.

Aber anstatt auf offene Ohren zu stoßen, wurde er als Verschwörungstheoretiker abgestempelt, das Justizministerium versuchte, ihn mundtot zu machen. Doch Birkenfeld ließ sich nicht einschüchtern und gab seine Informationen an den US-Senat sowie die Aufsichts- und Steuerbehörden weiter.

104 Millionen US-Dollar Belohnung!

Daraus resultierten nicht nur der Fall des Schweizer Bankgeheimnisses, sondern auch mehr als 15 Milliarden US-Dollar an Steuernachzahlungen, Bußgeldern und Strafen für amerikanische Banken. Allein die UBS musste 780 Millionen US-Dollar Strafe bezahlen und 4.500 Kundendaten an die USA übermitteln. Birkenfeld wurde hingegen in den USA wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung verurteilt und saß 30 Monate im Gefängnis. Später wurde er für seinen mutigen Einsatz rehabilitiert und auch finanziell mehr als fürstlich entschädigt.

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Bild: Kopie des Original-Schecks der US-Steuerbehörde an Bradley Birkenfeld

Als Belohnung bekam er seitens der US-Steuerbehörden einen Scheck – nach Abzug aller Abgaben und Steuern – in Höhe von 75.816.958,40 US-Dollar. Weil diese Summe so unglaublich ist nochmals in Worten: Rund 76 Millionen US-Dollar – netto – als Belohnung vom Staat! Die Zahlung vor Steuern betrug – brutto – übrigens 104 Millionen US-Dollar!

9783959720502.jpg.800x0_q85Lucifers Banker – Des Teufels Banker

Heute widmet sich Bradley Birkenfeld der Unterstützung von Whistleblower-Initiativen, die betrügerische Machenschaften aufdecken und bekämpfen sollen. Die New York Daily News schrieben vor einiger Zeit: „Der UBS-Whistleblower Bradley Birkenfeld verdient keine Gefängnisstrafe, sondern ein Denkmal an der Wall Street“.

Ein hoher Beamter der mächtigen US-Steuerbehörde IRS ließ auf die Frage „Hat Birkenfeld die Belohnung von 104 Millionen US-Dollar verdient“ verlauten: „Jeden Cent davon!“. Selbst das US-Justizministerium hat seine Meinung längst geändert. Ein Beamter dieser Behörde lies unlängst verlauten: „Ich bin nicht sicher, ob die US-Regierung dieses massive Betrugsprogramm heute schon aufgedeckt hätte, wenn Birkenfeld nicht im Sommer 2007 zum Justizministerium gekommen wäre“.

Seine einzigartige Geschichte hat Bradley Birkenfeld mittlerweile niedergeschrieben in seinem englischsprachigen Buch „Lucifers Banker“. Erfreulicherweise hat der FinanzBuchVerlag aus München – hier erscheint auch mein neues Buch „Die Welt vor dem Geldinfarkt“ – sein Werk ganz aktuell auf Deutsch verlegt mit dem Titel: „Des Teufels Banker – Wie ich das Schweizer Bankgeheimnis zu Fall brachte“. In Kürze wird das Buch auch in Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Polen, Rumänien, Russland, Spanien und Thailand erscheinen.

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Die Methusalemisierung Deutschlands!

Deutschland_MethusalemisierungSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

zur drohenden Islamisierung Deutschlands bzw. Europas mit den damit verbundenen, negativen Folgen für die Vaterländer, Völker und Gesellschaften Europas habe ich mich in der letzten Zeit sehr umfassend, klar und deutlich geäußert. Heute widme ich mich einem hierzu korrelierenden Themenbereich, der ebenfalls große Risiken, aber natürlich auch damit verbundene Chancen bietet. Ich spreche von der zunehmenden Methusalemisierung, also der Vergreisung der Gesellschaft und des Volkes in Deutschland.

Methusalemisierung: Deutschland steht vor der Vergreisung!

Den Begriff der Methusalemisierung verwende ich deswegen, weil Methusalem – nicht zu verwechseln mit Methusalix – als Großvater Noahs der älteste, in der Bibel erwähnte Mensch ist, der angeblich 969 Jahre alt wurde. Von der realistischen Erreichung dieses biblischen Alters sind wir selbsverständllich Jahrhunderte entfernt, dennoch ist der Mensch, der erstmals 150 Jahre alt werden wird nach Experten-Einschätzungen heute bereits geboren. Auf die massiv steigenden Lebenserwartungen sind allerdings unsere Renten- und Gesundheitssysteme nicht vorbereitet.

In Deutschland sind lediglich 14% der Menschen noch jünger als 15 Jahre

Demographische Kennzahlen finden aus meiner Sicht nach wie vor viel zu wenig Beachtung in Politik, Gesellschaft, aber auch Wirtschaft und Börse. Im Gegensatz zu unserer schnelllebigen Börsen- und Finanzwelt gehen demografische Veränderungen ganz langsam von statten. Ihre Auswirkungen werden jedoch absolut bedeutend sein, für die Börsen, die Kapitalmärkte und somit Ihr Vermögen in der Zukunft.

In der Bundesrepublik Deutschland sind lediglich 14% der Menschen noch jünger als 15 Jahre. Aufgrund nachhaltig schwacher Geburtenraten wird sich die negative Altersentwicklung weiter verstärken. 20% der Bevölkerung in Deutschland sind hingegen bereits heute älter als 65 Jahre. Auch dieser Negativtrend wird weiter zunehmen, bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung.

Kinder sind die Basis all unserer Systeme!

Geld kann gedruckt werden. Zinsen können gesenkt werden. Renten können gekürzt werden, Steuern können erhöht werden, Immobilien können gebaut, Unternehmen gegründet werden. Abgaben können erhoben werden. Arbeitsplätze können abgebaut werden und so weiter und so fort.

Kinder, als Basis der Zukunft für unsere Volkswirtschaft, unserer Geld-, Renten- und Sozialsysteme sind jedoch nicht so einfach und schnell zu produzieren aus gesamtvolkswirtschaftlicher Sicht. In den breiten Medien finden sich seit einiger Zeit zahlreiche Vergleiche zur Japanischen Volkswirtschaft im Hinblick auf mögliche Deflationsgefahren. Diese Vergleiche Teile ich, es sind klare Parallelen zu erkennen.

Demografischer_Wandel_Deutschland_EntwicklungDie Demografische Vergreisung ist schlimmer als jede Inflation oder Deflation!

Deflation, allen voran ein Verfall von Vermögenspreisen wäre sicherlich für Deutschland eine absolut negative Entwicklung. Keine Deflation oder auch Inflation ist für eine Volkswirtschaft allerdings so dramatisch wie die demografische Vergreisung. Diese Gefahr besteht für Deutschland wie auch für große europäische Industrieländer, beispielsweise Frankreich ganz massiv. Hier ist Japan ein warnendes Beispiel, das leider zur negativen Blaupause für Deutschland wird.

Windelverkäufe sind eine volkswirtschaftliche Kennzahl

Weltweit gehört Japan zu den Ländern mit dem größten Anteil an alten Menschen. Aus dem Land der aufgehenden Sonne gibt es in Bezug auf die Demografie längst dramatische Entwicklungen zu berichten.

Zum ersten Mal in der Geschichte Japans – und der Erfindung der Einwegwindel – wurden im Jahr 2014 mehr Windeln für Erwachsene verkauft, als für Babys. Dieser Windel-Indikator hat für mich eine sehr hohe Bedeutung in seiner Aussagekraft. Er spiegelt die Vergreisung einer Volkswirtschaft ganz klar wider. Leider sind diese Entwicklungen auch vorgezeichnet für Deutschland. Hersteller von Erwachsenenwindeln dürften in der nahen Zukunft weiter steigende Verkaufszahlen verzeichnen.

In 30 Jahren werden 4,5 Millionen Bürger in Deutschland pflegebedürftig sein – 3 Millionen Bürger werden 2050 an Demenz leiden!

Wie in Japan werden auch in Deutschland die Menschen immer älter, was grundsätzlich sehr erfreulich ist. Leider entsteht aber mit dieser Entwicklung auch eine stark zunehmende Pflegebedürftigkeit. Jeder zweite unter Ihnen hat Angst vor Demenz. Diese Sorge ist leider absolut berechtigt. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland auf 4,5 Millionen verdoppeln.

Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass davon allein 3 Millionen aufgrund einer Demenzerkrankung pflegebedürftig sein werden. Diese absoluten Zahlen bedeuten, dass jede zweite Frau und jeder dritte Mann, die das Alter von 65 Jahren erreichen, an Demenz erkranken werden. Jahr für Jahr erkranken so rund 40.000 Menschen in Deutschland zusätzlich an Demenz. Die Überalterung unserer Gesellschaft kann langfristig durch massiv steigende Gebrurtenraten gelöst werden. Das ist nicht wahrscheinlich. Die andere Alternative ist die Zuwanderung durch junge Menschen.

Die qualifizierte Zuwanderung ist die volkswirtschaftliche Alternative zu Kindern!

Fehlen die Kinder, ist eine Zuwanderung die Alternative für die Systemstabilität einer Volkswirtschaft. Hier ist allerdings zwingend erforderlich, dass eine gesteuerte, kontrollierte Einwanderung erfolgt. Von jungen, qualifizierten Menschen als Leistungsträger und Beitragszahler in die Arbeitsmärkte. Nicht als Leistungsempfänger in die Sozialsysteme.

In Bezug auf die Auswirkungen der massiven Flüchtlings- und Migrationsbewegungen ist für Deutschland derzeit jedoch letzteres festzustellen. Das bedeutet die bestehenden Probleme – aufgrund der Demographie – werden zusätzlich weiter verschärft. Deutschland wird durch die Flut junger, aber leider unqualifizierter und kulturfremder Einwanderer dann zukünftig zwar nicht vergreisen, aber nach meiner festen Überzeugung massiv an Qualität, Wohlstand, Sicherheit und Lebensqualität verlieren.

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Bluechip Rolex!

ROLEXSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

wenn Sie einen Immobilienmakler fragen, worauf es beim Kauf einer Immobilie ankommt, werden Sie überwiegend 3 Kriterien als Antwort erhalten: Lage, Lage, Lage. Das ist grundsätzlich richtig, wenn auch die Bauqualität stimmt.

Marke, Marke, Marke!

Die wichtigsten Kriterien für den Kauf einer Edeluhr zur Kapitalanlage lauten hingegen: Marke, Marke, Marke. Darüber hinaus ist meiner Erfahrung nach zusätzlich die gezielte Auswahl eines spezifischen Markenmodells sehr wichtig. Diese Voraussetzungen bietet beispielsweise die – ganz aktuell auf der Baselworld 2017 vorgestellte – neue Rolex Yachtmaster 40 (Bild). Diese extravagante Uhr in Everosegold hat eine in beide Richtungen drehbare Lünette die mit mehrfarbigen Edelsteinen verziert ist. Mit Saphiren, grünen Tsavoriten sowie einem dreieckigen Diamanten auf der 12-Uhr-Position.

Zahlreiche Markenuhren unterliegen ab dem Kauf einem Preisverfall. Nur wenige Edelmarken und vor allem bestens erhaltene und gepflegte Modelle, die idealerweise neuwertig und ungetragen sind, werden einen Preisanstieg verzeichnen. Hierzu zählen auch alte Modelle, die sogenannten Vintage Uhren. Dabei sollten Sie einen langfristigen Anlagehorizont von fünf bis zehn Jahren beachten.

Rolex ist der Bluechip oder Krügerrand unter den Anlageuhren

Ähnlich wie im Aktienbereich gibt es auch bei Anlageuhren Modelle, die fast unglaubliche Renditen hervorbringen. Das sind überwiegend limitierte Sondereditionen bzw. Jahrgänge. Diese müssen von den Kaufpreisen auch nicht zwingend utopisch teuer sein. Allerdings hat Qualität seinen Preis.

Checkliste: Was sollten Sie beim Kauf einer Anlageuhr beachten?

Mein absoluter Uhrenfavorit ist die längst legendäre Manufaktur Rolex aus der Schweiz. Die Marke ist weltweit bekannt und anerkannt. Eine Rolex ist jederzeit sehr einfach wieder zu veräußern oder auch über ein Pfandleihaus kurzfristig beleihbar, verbunden mit einer sehr transparenten Preisbildung. Für mich gibt es drei wichtige Grundlagen, die Sie bei einem Uhrenkauf zu Anlagezwecken zwingend beachten müssen, um erfolgreich zu sein.

1. Wählen Sie für Ihre Kapitalanlage eine wertstabile Marke

Kaufen Sie grundsätzlich neuwertige und ungetragene, rein mechanische Uhren ausgewählter Marken. Kaufen Sie auf keinen Fall Quarzuhren oder gar elektronische Uhren. Das ist reine Massenindustrieware.

Mechanische Uhren sind ein Wunderwerk der Technik, entstanden durch hochwertige Handwerkskunst. Sie gehen nicht kaputt, haben keinen Verschleiß bei regelmäßiger Wartung und können bei Bedarf repariert werden. Mechanische Uhren werden oftmals über Generationen weitervererbt. Sie haben sich als Wertanlage über Jahrzehnte bewährt.

2. Niedrige Auflagen und wertvolle Materialien erhöhen das Preissteigerungspotenzial

Ganz grundsätzlich gilt: Je seltener die Auflage einer Uhr – beispielsweise bei einer limitierten Sonderedition – und je wertvoller die verwendeten Materialien sind, desto attraktiver wird eine Uhr für die Kapitalanlage. Beginnend mit der Verwendung von Edelstahl über Gold bis hin zu Platin.

Hochwertige Editionen und Modelle werden auch zusätzlich mit Diamanten veredelt, was natürlich auch mit sehr hohen Einstiegspreisen für derartige Modelle verbunden ist. Lassen Sie sich hierzu beraten. Die Beratungen, allen voran auf Messen und bei Fachhändlern, sind kostenlos. Nutzen Sie diese Möglichkeiten.

Rolex_logo-700x3893. Achtung: Fälschungen! Erwerben Sie Ihre Anlageuhr über eine seriöse Bezugsquelle

Wenn Sie in den südlichen Ländern Europas, in Nordafrika, in Asien oder in Mittel- und Südamerika Urlaub gemacht haben, sind Sie bestimmt schon einmal mit Produktfälschungen in Berührung gekommen. Die Marke Rolex (Bild: Logo) ist dabei die am meisten kopierte, beziehungsweise gefälschte Uhrenmarke der Welt. Die Plagiate ähneln den Originaluhren optisch auf den ersten Blick teilweise erschreckend.

Selbst Juweliere müssen bei manchen Fälschungen ganz genau hinschauen. Die Qualität und der Wert sind allerdings absolut minderwertig. Wenn Sie in Thailand ein Rolex-Imitat für umgerechnet ein paar Euro erwerben, das dann relativ schnell wegen seiner mangelhaften Fabrikationseigenschaften kaputtgeht, ist das nicht unbedingt ein Beinbruch.

Rolex ist die meistgefälschte Uhrenmarke der Welt

Die große Gefahr ist, dass zahlreiche Uhrenkäufer eine vermeintliche Markenuhr für mehrere Tausend Euro kaufen, die deutlich billiger ist als der Listenpreis. Das scheinbare Schnäppchen stellt sich dann aber nicht selten als plumpe Fälschung heraus. Beim Bezug von Edeluhren über Fachhändler und Juweliere haben Sie hier einen hohen Schutz. Bei Bezugsquellen im Internet müssen Sie hingegen weit stärker auf die Seriosität der Plattformanbieter, ihrer Handelspartner sowie die Qualität und Echtheit zum Erwerb einer edlen Anlageuhr achten.

Baselworld 2017: Diese neue Rolex bietet Ihnen hervorragende Preissteigerungschancen

Frisch von der beeindruckenden Uhrenmesse Baselworld 2017, der CeBIT oder IAA der Uhrenbranche präsentiere ich meinen Lesern – in meiner kommenden Mai-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich – meinen neuen Investmentfavoriten von Rolex. Das ist grundsätzlich auch die obige Rolex Yacht-Master 40 in Everosegold und Oysterflex-Band zum Preis von 59.550 Euro. Allerdings gibt es eine weitere, sehr attraktive Neuheit mit Preissteigerungspotential zu einem deutlich geringeren Kaufpreis.

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Digitale Anlageberater und Währungen!

DigitalisierungSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

die industrielle Revolution hat ihren Ursprung Ende des 18. Jahrhunderts durch die Mechanisierung von Produktionsabläufen mittels Wasser- und Dampfkraft. Darauf folgte die zweite industrielle Revolutionsstufe in Form der breiten Nutzung elektrischer Energie. Zu Begin der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts folgte darauf die 3. Stufe der industriellen Revolution in Form der Automatisierung mittels Elektronik und IT.

Cyber-Physical-Systems: Die 4. Stufe der industriellen Revolution

Heute befinden wir uns längst in der vierten Stufe der industriellen Revolution, auf Basis von Cyber-Physical-Systems. Vereinfacht ausgedrückt dem Einsatz neuer IT- und Steuerungsarchitekturen. Das verallgemeinerende Schlagwort dass wir hier häufig nutzen ist die Digitalisierung. Diese ist längst auch in der Finanzbranche sowie dem Geldwesen angekommen. Dafür zeige ich Ihnen nachfolgend zwei wesentliche Beispiele bzw. Entwicklungen.

Finanztechnologien: Die USA sind führend bei Robo-Advisors

Standardisierte Online-Anlageberatungen und automatisierte Vermögensverwaltungen, die sogenannten Robo-Advisors habe ich meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich bereits sehr frühzeitig vorgestellt. Die Thematik „Anlageroboter statt Vermögensberater“ nimmt in unserer Welt der Automatisierung und Digitalisierung mit einer immer größer werdenden Dynamik zu. Das verdeutlichen die Zahlen, die aktuell vom Statistik-Portal der Statista GmbH präsentiert wurden. Nachfolgend die wichtigsten Fakten und Zahlen der Erhebung.

Die USA sind weltweit führend bei Robo-Advisors. Dabei handelt es sich um Software, die die Dienstleistungen eines traditionellen Finanzberaters digitalisiert und automatisiert. Laut Statista Digital Market Outlook (DMO) kommen von den zwölf größten Unternehmen aus diesem Bereich allein neun aus den Vereinigten Staaten.

Führend ist das Unternehmen Vanguard, über dessen Finanztechnologie nach Statista-Schätzung 47 Milliarden US-Dollar verwaltet werden. In den Top 5 sind außerdem die beiden Start-ups Betterments (7,4 Mrd. US-Dollar) und Wealthfront (rund 5 Mrd. US-Dollar). Von dem deutschen Unternehmen Scalable Capital, das ich Ihnen bereits empfohlen habe, werden mittlerweile immerhin 125 Mio. Dollar verwaltet. Dadurch rangiert Scalable Capital weltweit auf Rang 12.

Robo_AdvisorsDas sind die 12 weltweit führenden Robo-Advisors

Die 12 führenden Robo-Advisors in der Reihenfolge nach ihrem verwalteten Anlagevermögen sind Vanguard (USA), Schwab Intelligent Portfolios (USA), Betterment (USA), Wealthfront (USA), Personal Capital (USA), Future Advisor (USA), Nutmeg (UK), AssetBuilder (USA), Wealthsimple (Kanada), Financial Guard (USA), Rebalance IRA und Scalable Capital (Deutschland).

Digitale Währungen: 4 wichtige Grundlagen!

Die Digitalisierung hat längst Einzug in unser Geldsystem gehalten. Digitale Währungen besitzen die drei grundlegenden Geldfunktionen: Sie sind Wertspeicher, Zahlungsmittel und Recheneinheit. Weltweit gibt es heute bereits mehr als 700 Digitalwährungen. Die mit deutlichem Abstand führende Kryptowährung ist dabei der Bitcoin. Bei weitem nicht jede neue Währung, die das Wort „Coin“ beinhaltet, ist jedoch eine empfehlenswerte Kryptowährung. Zu diesen nicht empfehlenswerten, Pseudo-Digitalwährungen zählen beispielsweise OneCoin und SwissCoin.

Die Idee eines freien Marktgeldes, einer marktwirtschaftlichen Geldordnung, die unabhängig ist von der Geldschöpfung der Notenbanken über die Geschäftsbanken, ist für viele Bürger und Anleger heute noch völlig neu. Nachfolgend habe ich Ihnen die vier grundlegendsten Begrifflichkeiten zusammengefasst die Sie in Bezug auf Digitalwährungen kennen sollten:

18a38883-9fbd-412e-9ed5-53d1ebb3d7ff1. Cryptocoins / Kryptowährung

Cryptocoins oder Kryptowährungen werden nicht durch Notenbanken geschaffen, sondern durch Algorithmen generiert. Diese Digitalwährungen basieren auf kryptographischen Verschlüsselungsverfahren die jeden einzelne Cyryptocoin einzigartig machen. Die weltweit verbreitetsten Kryptowährungen sind Bitcoin (BTC) und Ether (ETH). Die 10 führenden Digitalwährungen in der Reihenfolge nach ihrem Marktvolumen sind: Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin, Monero, Ethereum Classic, Dash, Augur, MaidSafeCoin und Steem.

2. Mining / Digitale Geldschöpfung

Bevor eine Goldmünze geprägt werden kann, muss das Gold aus der Erde gefördert werden, was im englischen „Mining“ genannt wird. Cryptocoins hingegen werden erschaffen durch den mathematischen Prozess des Entschlüsselns von Datensätzen über hochkomplexe Softwareprogramme auf leistungsstarken Rechnern. Analog zum „Goldmining“ trägt dieser technische Prozess der Berechnung und Generierung neuer Digitalwährungen wie dem Bitcoin den Namen „Mining“. Übersetzt wäre der treffende Begriff „Digitale Geldschöpfung“ zutreffend.

3. Blockchain / Blockketten-Technik

Hinter einer Blockchain, was mit „Blockketten-Technik” übersetzt werden kann, steht einfach ausgedrückt ein Register, in dem alle Transaktionen verzeichnet werden. Dieses Register wird von einer Vielzahl von Rechnern dezentral verwaltet. Das macht die Technik fälschungssicher. Im übertragenen Sinne zu herkömmlichen Währungen ersetzt die unabhängige Blockchain somit die Bank.

4. Wallet / Elektronische Geldbörse

Wallet ist der englischsprachige Begriff für Geldbörse. Statt Banknoten und Geldmünzen in ein Portemonnaie zu stecken, kommen bei Digitalwährungen elektronische Geldbörsen zur Anwendung, und zwar in Form von Datenspeichern auf PCs, Laptops, Smartphones, USB-Sticks oder eines sonstigen, geeigneten externen Datenspeichers. Lesen hierzu auch meinen BLOGDer Tresor für den Bitcoin.

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Gründen Sie jetzt Ihre eigene Genossenschaft!

Genossenschaft_Raiffeisen_Delitsch_Gründung_GEOPOLITICAL.BIZSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

der Tod eines jeden Menschen hat die Wahrscheinlichkeit von 100 Prozent. Dennoch haben nach wie vor 80 Prozent der Deutschen kein Testament. Das ist besonders erstaunlich, da von Jahr zu Jahr mehr Vermögen vererbt wird. Steuerpflichtige Schenkungen und Erbschaften belaufen sich – trotz hoher Freibeträge – auf rund 34 Milliarden Euro pro Jahr. Leider sehe ich in der Praxis immer wieder Erbfälle, bei denen es zu großen Familienstreitigkeiten und Gerichtsprozessen sowie vollkommen unnötigen Steuerzahlungen kommt.

Finanzämter und Nachlassverwalter freuen sich über fehlende Testamente

Selbst Ultrareiche gehen grob fahrlässig mit ihrem Vermögen um. Pablo Picasso ist hier ein prominentes Beispiel. Gestorben im Jahr 1973 betrug sein Vermögensvermächtnis rund 300 Millionen Euro. Er hinterließ – trotz Drängen seines Anwaltes – kein Testament, dafür aber viele fordernde Erben: seine Ehefrau sowie mehrere Kinder aus diversen Affären.

Der Fall Pablo Picasso: 25 Millionen Euro an Anwaltsgebühren

Der französische Staat hat sich die millionenschwere Erbschaftsteuer in Form von Gemälden auszahlen lassen. Anwälte, die seinen Nachlass jahrelang verwaltet haben kassierten 25 Millionen Euro an Gebühren! Auch wenn es bei Ihnen um weniger Geld geht: Seien Sie schlauer und sorgen Sie für Ihre Erben vor! Sprechen Sie auch Ihre Eltern, Großeltern oder Kinder auf diese Thematik an.

Häufig entsprechen vor Jahren angefertigte Testamente nicht mehr den aktuell gewünschten Zielen oder rechtlichen Rahmenbedingungen. In meiner April-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich zeige ich Ihnen die wichtigsten Grundlagen des Erb- und Schenkungssteuerrechts. Verbunden mit einer konkreten Empfehlung für die anwaltliche Beratung und Online-Testamentserstellung.

Altbewährt und zukunftsfähig: Attraktive Genossenschaften

Vor rund 20 Jahren habe ich meine Banklehre bei einer deutschen Genossenschaftsbank abgeschlossen, der Volksbank in Neu-Ulm. Daher ist mir der genossenschaftliche Gedanke – basierend auf Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann-Schulze-Delitzsch (Bild oben) schon seit meiner Ausbildung bestens vertraut: Sich gegenseitig zu helfen, um im Verbund gemeinsame Ziele besser zu erreichen, das sind die grundlegenden und äußerst sinnvollen Ziele einer jeden Genossenschaft.

800 Millionen Menschen sind weltweit in Genossenschaften organisiert. Allein in Deutschland vereinen die fast 8.000 Genossenschaften über 22 Millionen Mitglieder. Die Mitglieder einer Genossenschaft haben dabei eine ganz wesentliche Gemeinsamkeit: Sie sind gleichzeitig Eigentümer und Kunden ihrer Genossenschaft.

0.288!OpenElement&FieldElemFormat=jpgGenossenschaftsgründungen in Deutschland sind rückläufig

In ihrer 160-jährigen Geschichte haben sich Genossenschaften nicht nur bei Banken, sondern in den unterschiedlichsten Branchen etabliert und bewährt. Im deutschsprachigen Raum sind Genossenschaften vor allem im Finanzwesen, in der Landwirtschaft, in Handel und Gewerbe sowie im Wohnungsbau verbreitet. Die Neugründungen von Genossenschaften in Deutschland waren in den letzten Jahren seit 2011 allerdings stark rückläufig, trotz der großen, aber offensichtlich wohl weitestgehend unbekannten Attraktivität und den damit verbundenen Möglichkeiten. Die obige Grafik zeigt Die Neugründung von Genossenschaften in Deutschland in den Jahren von 2005 bis 2016.

Erhöhen Sie den rechtlichen und steuerlichen Schutz Ihres Immobilienbesitzes

Die Hälfte des Vermögens deutscher Bürger steckt in vermeintlich krisensicheren Immobilien. Allerdings werden gerade diese Werte staatliche Begehrlichkeiten wecken, sobald Staaten in finanzielle Schieflagen geraten. Für zahlreiche Bürger und Kapitalanleger stellen eigene Immobilien den wichtigsten Grundbaustein der persönlichen Altersvorsorge dar.

Das Wort Immobil bedeutet „nicht beweglich“. Eben weil sie nicht mobil sind, können Immobilien wie Häuser oder Grundstücke auch nicht auswandern. Sie können physisch nicht ins Ausland verlagert werden. Diese Grundlagen führen bei vielen Bürgern zu anlagespezifischen, rechtlichen aber auch steuerlichen Klumpenrisiken in Bezug auf ihr Immobilieneigentum: vom selbstgenutzten Eigenheim bis hin zu vermieteten Häusern und Wohnungen, die als Kapitalanlage und Renditeobjekte dienen.

Recht und Steuern: Selbstschutz durch Genossenschaftsgründung

Das besondere an einer Genossenschaft ist der Zweck ihrer Gründung und Unterhaltung: die wirtschaftliche Förderung ihrer Mitglieder. Das können Sie jetzt auch in Ihrer eigenen Genossenschaft realisieren. Die Gründung einer kleinen Familien-Genossenschaft ist relativ einfach umsetzbar, dennoch sind zahlreiche organisatorische und rechtliche Aspekte zu beachten.

Ich zeige Ihnen in meiner April-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich die einzigartige Möglichkeit der Gründung einer Familien-Genossenschaft, mit vielschichtigen Vorteilen zum Selbstschutz Ihres Immobilienvermögens.

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Flüssiges Gold: 467.000 Euro für eine Flasche Whisky!

barrel-373040_960_720Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Whisky ist für mich eine alternative, ebenso bewährte wie solide Kapitalschutz-Anlage mit dennoch hohem Ertragspotential. Die sehr guten Lagerfähigkeiten in Kombination mit einer hohen Wertstabilität und teilweise enormen Preissteigerungen machen den Getreidebrand für mich zum Krügerrand unter den edlen Spirituosen. Nicht nur wegen der Farbe spreche ich hier von flüssigem Gold.

Der Name Whisky – in Irland und den USA meist „Whiskey“ – kommt aus dem Schottisch-Gälischen und bedeutet „Wasser des Lebens“. So wurde es in der Vergangenheit, neben dem „Feuerwasser“ aus den Western unserer Kindheit, auch im Deutschen bezeichnet. Whisky gilt heute weltweit als eine der komplexesten, alkoholischen Spezialitäten. Der Ursprung liegt im 5. Jahrhundert, als schottische Mönche den Gerstensaft erstmals als Medizin destillierten.

Whisky: Weit verbreitetes Nationalgetränk und stilvolles Genussmittel

Im Laufe der Jahrhunderte verbreitete sich die Whiskyherstellung über das ganze Land. Eine Vielzahl privater Destillerien entstanden schottlandweit. Annähernd jeder schottische Clan brannte seinen eigenen Whisky. Durch die Besiedlung Amerikas fand die Kunst der Whiskyherstellung auch ihren Weg nach Übersee. Das ursprüngliche Herstellungsverfahren wurde an die dortigen Verhältnisse – wegen fehlender Getreiderohstoffe wie beispielsweise Gerste – angepasst. Das war der Grundstein für die Entstehung der amerikanischen Whisk(e)ys.

Heute werden Whiskys neben den Ursprungsländern Schottland und Irland nicht nur in den USA hergestellt, sondern auch in Kanada, Japan und seit dem 19. Jahrhundert sogar in Deutschland! Die bekanntesten Whiskysorten sind Irish (Irischer Whiskey), Scotch (Schottischer Whisky), Canadian (Kanadischer Whisky) sowie Bourbon, Rye, Corn und Tennessee (Amerikanische Whiskey). Als Massenware ist Whisky ein relativ günstiges Nationalgetränk in Supermärkten geworden. Gleichzeitig aber auch ein absolutes Luxusgut für Genießer durch die hochpreisigen Single Malt Whiskys. Der wichtigste und für viele Kenner beste Whisky ist dabei der ursprüngliche Malt-Whisky aus den schottischen Highlands.

Whisky ist ein weltweit geschützter Begriff

Für die Herstellung von Whisky und die damit verbundene Bezeichnung gelten heute weltweit sehr strenge Gesetze. Eine Spirituose, die den Namen Whisky trägt, muss zwingend drei grundlegende Anforderungen erfüllen:

  1. Die Herstellung darf ausschließlich aus Getreide erfolgen.
  1. Es muss mindestens eine dreijährige Reifung in Eichenfässern erfolgt sein.
  1. Nach Abfüllung muss der Whisky einen Alkoholgehalt von mindestens 40 % aufweisen.

dalmore-trinitas-64-jahreVerrückt aber real: 467.000 Euro für eine Flasche Whisky!

Der bislang höchste Preis, der je für eine Flasche Single Malt Whisky bezahlt wurde, liegt bei – umgerechnet fast schon unglaublichen – 467.000 Euro für einen Macallan M. Ein Macallan 64 Lalique Cire Perdue wurde mittlerweile von Sothebys für 367.000 Euro versteigert. Unter den teuersten Whiskys aller Zeiten finden sich zahlreiche Abfüllungen von Dalmore. Im Jahr 2011 wurde eine Flasche Dalmore 62 aus der Kollektion von Masterblender Richard Paterson in Singapur für umgerechnet rund 145.000 Euro verkauft. Im selben Jahr wurden im Londoner Luxuskaufhaus Harrods für eine Flasche Dalmore 64 (Bild: Dalmore Trinitas 64 Jahre) umgerechnet 136.000 Euro gezahlt.

Von diesen gigantischen Wertsteigerungen kann ich leider nur berichten, dennoch verfüge ich auch über eigene Praxiserfahrungen. Eine Whisky-Flasche, die ich vor wenigen Jahren für rund 300 Euro erworben hatte, könnte ich heute beispielsweise sofort für rund 900 Euro ganz einfach und schnell über das Internet (z. B. eBay) verkaufen. Das entspricht immerhin einer Rendite von 200 Prozent in relativ kurzer Zeit. Eine weitere limitierte Sonderedition eines Premium Whiskys aus Schottland der derzeit noch für rund 450 Euro pro Flasche erworben werden kann habe ich meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich im Jahr 2016 zum Kauf empfohlen. Ich beurteile es als sehr wahrscheinlich, dass dieser limitierte Whisky in den nächsten Jahren ebenfalls in Richtung vierstelliger Preisniveaus steigen wird.

Meiden Sie Supermarkt-Massenware

kw4716_mo_40_daDie in Deutschland am meisten verkauften Single Malt Whiskys stammen aus den Brennereien Glenfiddich und Glen Grant. Diese beiden Marken sind nahezu in jedem Supermarkt zu finden. Auch weltweit gehören sie zu den Marktführern. Diese Massenware sollte Sie als Kapitalanleger wie auch als Genießer jedoch meiden.

Ältere und qualitativ bessere Abfüllungen dieser Brennereien sind zu bevorzugen. Ein weiteres Beispiel: Bei der Discounterkette ALDI gibt es einen kanadischen Whisky namens “Blackstone” (Bild) oder auch “LongWood” zum absolut unschlagbaren Preis von 9,99 Euro. Ich finde diesen Whisky geschmacklich nicht einmal schlecht, aber auch das ist natürlich eine absolut ungeeignete Massenware.

In den letzten Jahren sind Single Malt Whiskys sehr stark in den Fokus von Sammlern und Kapitalanlegern getreten. Die ältesten, noch erhältlichen Whiskyflaschen stammen dabei aus den 50er Jahren. Für diese edlen Tropfen werden mittlerweile Preise zwischen 500 und 2.500 Euro aufgerufen. Die Whiskysorten der Nachkriegsjahrgänge sind relativ selten und deswegen extrem teuer. Das liegt daran, dass in diesen Jahren die Getreideernten in erster Linie für die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln dienten.

Hochwertige Whiskys müssen nicht teuer sein

Daneben gibt es auch preiswertere Whiskys, die innerhalb weniger Jahre enorme Wertsteigerungen erreichen konnten. So erzielt beispielsweise die limitierte Abfüllung „Black Bowmore“ auf Auktionen regelmäßig mehr als 2.000 Euro. Im Jahr 1996 konnte diese Flasche noch zu erschwinglichen Preisen um rund 130 Euro ganz einfach im Whiskyfachhandel erworben werden.

Investieren Sie ausschließlich in Single Malt Whisky – Kaufen Sie limitierte Flaschen-Editionen

Unter Anlage-Gesichtspunkten sollten Sie ausschließlich in schottische Single Malt Whiskys investieren. Ein Single Malt Whisky darf diesen Namen nur tragen, wenn er ausschließlich aus gemälzter Gerste (daher „Malt“) in einer einzigen Destillerie hergestellt wurde. Für Einsteiger gibt es Whiskysorten mit durchaus gegebenem Preissteigerungspotenzial bereits in der Preisklasse zwischen 30 bis 50 Euro. Empfehlenswert ist es, zusätzlich limitierte Auflagen, Sondereditionen oder begehrte Serien zu kaufen. Diese Flaschen sind später oftmals nur noch bei den Auktionshäusern zu weit höheren Preisen zu erwerben.

Whisky hat sich seit 1980 im Schnitt mit fünf Prozent jährlich verzinst

In meiner März-Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich stelle ich meinen Lesern eine neue, einzigartig attraktive Investmentmöglichkeit in Whisky vor. Der Kauf unterschiedlicher Whiskysorten und Jahrgänge bzw. Reifegrade erfolgt dabei ganz einfach online. Ebenso bequem und solide ist die versicherte Verwahrung Ihres online erworbenen, physischen Whisky-Eigentums.

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