Kategorie-Archiv: Medien

Weltweite Erzeugungsraten: Afrikaner versus Bitcoins!

world-1302936_1280Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

als Analytiker beschäftige ich mich täglich mit Zahlen und Statistiken. Vor allem die hervorragenden Daten und Grafiken des Statistikportales Statista helfen mir dabei sehr. Statistische Zahlen sind dabei für mich weder eine trockene, noch eine langweilige Materie meiner Arbeit. Ganz im Gegenteil. Nachfolgend gilt mein Blick den hochinteressanten, aktuellen Zahlen unterschiedlicher Bereiche, die ich für Sie heute aufbereitet und zusammengefasst habe.

Von einer aktuellen  Studie zur weltweiten Lebensqualität in Metropolen, über durchaus bedenkliche Entwicklungen bei den Wachstumsprognosen und Geburtenraten der Weltbevölkerung – den menschlichen Erzeugungsraten – hin zu der künstlichen Erzeugungsrate des Bitcoin, der im Gegensatz zur Menschheit eine algorithmische Limitierung aufweist.

Goodbye Deutschland: 3,5 Millionen Bundesbürger leben im Ausland

Die wirkungsvollste Möglichkeit, sich vor negativen Entwicklungen in seinem Land oder seiner Region zu schützen, ist die Verlagerung des Wohnsitzes ins Ausland. Laut einem aktuellen Bericht der OECD leben derzeit rund 3,5 Millionen Deutsche im Ausland. Auch zahlreiche Millionäre haben in den letzten Jahren ihre Heimat verlassen.

Die zunehmende Auswanderung von vermögenden Bürgern ist ein Trend, der in vielen Ländern der Europäischen Union zu beobachten ist. Die Hauptgründe liegen in den Schuldenproblemen und strukturellen Defiziten zahlreicher EU-Staaten sowie der Sorge vor steigender Kriminalität, Umverteilungen oder gar drohenden Enteignungen.

Auswanderungs-Ziel: Erhalt oder Steigerung der Lebensqualität

Ich bin bereits im Jahr 1998 aus Deutschland ausgewandert. Zunächst aus beruflichen Gründen nach Österreich, dann in die Schweiz. Seit dem Jahr 2005 ist Mallorca mein Wohn- und Steuersitz. Steuerliche Gründe waren dabei nicht ausschlaggebend für meine Auswanderung auf die Balearen, sondern die für mich und meine Bedürfnisse idealen Rahmenbedingungen auf Mallorca. Vor allem die hohe Lebensqualität der Insel durch Klima, Sonnentage und Meer, die moderne Infrastruktur und die ausgezeichneten Flugverbindungen.

Das sind die 10 lebenswertesten Städte der Welt 2017

Wenn Sie in der lebenswertesten Stadt der Welt leben möchte, sollten Sie Ihre Sachen packen und nach Australien oder Kanada auswandern. Kanada ist neben dem Fürstentum Liechtenstein, der Schweiz und Norwegen eines meiner Favoriten-Länder. So sieht es auch ein aktuelles Ranking des britischen Magazins „Economist”.

Melbourne ist demnach die lebenswerteste Stadt der Welt. Zwei weitere Städte des Landes schaffen es auf Platz sechs und sieben. Die kanadischen Städte Vancouver, Toronto und Calgary sichern sich Platz drei bis fünf.

Der Blick auf Europa: Wien auinfografik_10726_die_lebenswertesten_staedte_der_welt_nf Rang 2, Helsinki auf 9 und Hamburg auf 10

Allerdings: Auch Deutschland hat es mit einer Stadt in die Top Ten geschafft, und zwar nicht mit der Hauptstadt, sondern mit Hamburg, der Stadt an der Elbe und Perle des Nordens. Die Hansestadt sichert sich mit 95 von 100 möglichen Punkten den zehnten Platz im Ranking. Die Umfrage wurde allerdings offensichtlich vor dem G20-Gipfel in Hamburg erstellt. Das ist allerdings nur eine Vermutung von mir, ich kann nicht belegen, dass die Ereignisse des G20-Wochenendes – bleibende – Auswirkungen auf die Lebensqualität der Stadt Hamburg haben.

Unser Nachbarland Österreich schafft es mit seiner Hauptstadt Wien gar auf Platz zwei, wie die Grafik von Statista zeigt. Mit Helsinki schafft es auch noch eine dritte europäische Stadt in das Ranking.

Der globale Blick: 7,55 Milliarden Menschen leben derzeit auf unserer Welt

Laut Weltbevölkerungsuhr der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung leben aktuell (Stand 12. Juli 2017) rund 7,55 Milliarden Menschen auf der Welt. Die Zahl der Erdenbewohner wird sich laut einer UN-Prognose zur Entwicklung der Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,7 Milliarden und bis 2100 auf 11,2 Milliarden erhöhen. Die Länder mit der größten Bevölkerung 2017 sind China mit 1,39 Milliarden, Indien mit 1,33 Milliarden und die USA mit 326 Millionen Menschen. Bezogen auf die Bevölkerung nach Kontinenten leben rund 60 Prozent der Menschen in Asien.

Afrika-am-juengsten_DSW-Datenreport_2017Derzeit wächst die Weltbevölkerung jährlich um rund 83,7 Millionen Menschen

Die Länder mit dem höchsten Bevölkerungswachstum im Jahr 2015 waren der Oman, Libanon und Niger. In einigen Ländern ist jedoch auch ein Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen. Wichtig für die Bevölkerungsentwicklung sind neben Wanderungsbewegungen und der Lebenserwartung die Geburtenraten. Die Länder mit den höchsten Fertilitätsraten (Fruchtbarkeitsraten) liegen fast alle in Afrika. Spitzenreiter ist der Niger, wo eine Frau im Jahr 2015 durchschnittlich rund 7,6 Kinder zur Welt brachte.

Afrikas durchschnittliche Erzeugungsrate liegt bei 4,7 – Die Europas nur bei 1,6

In vielen wohlhabenden Ländern geht die Zahl der Geburten hingegen zurück. An der Spitze der Länder mit den niedrigsten Fertilitätsraten im Jahr 2015 stehen Hongkong (China) mit durchschnittlich 1,2 Geburten je Frau, Portugal mit durchschnittlich 1,23 Geburten je Frau und weitere ostasiatische und europäische Staaten. Unter den Top 10 Ländern mit den geringsten Fertilitätsraten weltweit finden sich auch sechs europäische Staaten. In Deutschland liegt die Geburtenrate bei 1,5 Prozent.

Afrikas hohe Erzeugungsraten sind gefährlich für den afrikanischen Kontinent wie für Europa!

Während in Afrika im Jahr 2016 jede Frau durchschnittlich 4,7 Kinder bekam, waren es in Europa nur 1,6. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 2,5 Kindern. Das natürliche Bevölkerungswachstum (ohne Berücksichtigung der Migration) ist daher in Afrika mit durchschnittlich 2,6 Prozent am höchsten – in Europa hingegen würde die Bevölkerungszahl ohne Zuwanderung von außen stagnieren.

Afrikas Erzeugungsraten sind eine Gefahr für den Kontinent selbst, weil die wirtschaftlichen Entwicklungen und die Lebensqualität aber auch Bereiche wie Gesundheit, Versorgung, Arbeit, Produktion, Wirtschaftswachstum oder Produktivität nicht annähernd parallel zur Bevölkerungsentwicklung verlaufen. Gleichzeitig sind diese unausgeglichen Entwicklungen auch eine Gefahr für Europa, im Hinblick auf die stark zunehmenden Migrationsgefahren. Nun von den menschlichen Erzeugungsraten zur künstlichen Erzeugungsrate des Bitcoin, die in der Zukunft – im diametralen Gegensatz zum Afrikaner – weiter abnimmt.

Erzeugungsrate_Bitcoin16,50 Millionen Stück bedeuten einen aktuellen Erzeugungsgrad von 78,50 Prozent beim Bitcoin

Der Bitcoin ist eine virtuelle Währung, die seit 2009 ohne Einfluss von Staaten oder Finanzinstitutionen erzeugt und gehandelt wird. Sie wird durch das Lösen komplexer mathematischer Probleme, dem sogenannten “Mining” oder Schürfen, erschaffen. Überweisungen erfolgen über eine spezielle Peer-to-Peer Anwendung, weshalb keine zentrale Abwicklungsstelle nötig ist.

Der Bitcoin ist mathematisch limitiert auf 21 Millionen Stück. Die virtuelle Geldeinheit Bitcoin BTC wird dezentral in einem Computernetz geschöpft (gemined) und verwaltet und kann an Online-Börsen gegen andere Währungen getauscht werden. Ende Juli 2017 waren insgesamt rund 16,50 Millionen Bitcoins im Umlauf. Das bedeutet 78,5 Prozent aller zu schöpfenden Bitcoins sind aktuell bereits erzeugt. (Bild: Clubcomputer.at). Deutschland ist allerdings nach wie vor ein Bitcoin-Entwicklungsland, dafür aber ein Land der Sparbuchinhaber.

Y14BuIM542 Prozent der Deutschen vertrauen nach wie vor auf das Sparbuch

Der Anteil der Deutschen die den Bitcoin als Investment nutzen ist derzeit noch im Promillebereich. Das Sparbuch hingegen führt weiterhin in der Beliebtheitsskala. In einer aktuellen Erhebung gaben etwa 42 Prozent der befragten Deutschen an, dass sie derzeit ein Sparbuch bzw. Spareinlagen zur Geldanlage nutzen.

Renten- und Kapitallebensversicherungen wurden im Frühjahr 2017 von circa 32 Prozent der Bundesbürger genutzt. Auf dem vorletzten Platz der Top 10 der beliebtesten Geldanlagen der Deutschen standen mit etwa 15 Prozent Aktien vor festverzinslichen Wertpapieren mit 6 Prozent. Befassen Sie sich daher mit den Geldsystemen der Zukunft die heute schon Gegenwart sind! Falls Sie Berührungsprobleme mit dem Bitcoin-System haben, schauen Sie sich einmal das GoldMoney-System basierend auf BitGold an!

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OneCoin the Bitcoin Killer?

OneCoin_Event_London_KillerSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

mitte dieser Woche habe ich n-tv ein neues Interview gegeben rund um die Entwicklungen bei Cryptocoins, allen voran dem Bitcoin. Mein Interview für n-tv mit dem Titel “Kryptogeld-Fieber: Bitcoin klettert in riskante Höhen” finden Sie hier.

Ich bin davon Überzeugt, dass unser Geldsystem der Zukunft auf der technologischen Basis kryptographischer Währungen und der Blockchain-Technologie basieren wird. Der Bitcoin (BTC) ist dabei heute der uneingeschränkte Marktführer und auch mein Basis-Investment in diesem spezifischen Investmentbereich. Der Blick auf weitere Kryptowährungen macht dennoch Sinn, weil es gerade auch in diesem hochinnovativen Segment nicht sicher ist, dass der First Mover sich monopolartig durchsetzt. Das Unternehmen OneCoin mit seiner gleichnamigen “Währung” bezeichnet sich dabei selbst als “Bitcoin Killer” (Bild: OneCoin Veranstaltung in London). Warum das ein absoluter Unsinn ist, zeige ich Ihnen nachfolgend.

Neben dem Fakt, dass ich grundlegend solide ausgestaltete und konzeptionierte, kryptographische Währungen, die sogenannten Cryptocoins wie Bitcoin oder Ether meinen Lesern vor Jahren bereits erstmalig vorgestellt habe, habe ich auch vor sogenannte Pseudowährungen bereits vor Jahren ausdrücklich gewarnt. Beispielsweise vor der angeblichen Digitalwährung mit dem Namen OneCoin. Auch in meinem neuen Buch „Die Welt vor dem Geldinfarkt“ gibt es mehrere warnende Berichte vor derartigen Pseudowährungen, Pyramiden- oder Schneeballsystemen.

Daraufhin wurde ich von dubiosen und überwiegend vollkommen unqualifizierten Beratern bzw. Vermittlern und sogenannten „Sponsoren“ (MLM-Fuzzis) dieser Währungen massiv angegangen und vom Unternehmen OneCoin über eine deutsche Anwaltskanzlei sogar juristisch belangt. Journalistisch lasse ich mir jedoch meinen Mund nicht verbieten und die eingeleiteten rechtlichen Schritte gegen mich waren erfolglos, da meine Berichte absolut sauber und belastbar recherchiert waren und ich selbst – über mein umfassendes Experten-Netzwerk – auch nicht gerade über die schlechtesten Anwälte verfüge. Zugleich habe ich damals die Behörden eingeschaltet.

Veranstaltungen weisen Parallelen zu einer Sekte auf!

Der scheinbare, temporäre Erfolg von Pseudo-Kryptowährungen wie OneCoin wird überhaupt erst durch die Teilnahme von aufgeputschten Menschen möglich, die sich in einer Art kollektivem Wahn befinden. Vor allem auf Verkaufsveranstaltungen sind aus meiner Sicht klare Parallelen zu Sekten erkennbar. Die Initiatoren verfügen nicht selten über eine nicht unerhebliche kriminelle Energie. Viele Vermittler die eigentlich aufrichtige Absichten haben sind schlicht von grenzenloser Naivität, bis hin zu großer Gier vollkommen irrational geblendet und geben diese Emotionen unreflektiert wiederum an Dritte weiter. Auch das zeigt die Empirie immer wieder.

Meine erste große medienwirksame Warnung gegen OneCoin und deren dubiose Vermittler datiert übrigens aus dem Mai 2016. Rund ein Jahr später hat dann auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin (Bild) massive Schritte gegen OneCoin eingeleitet. Ebenso gegen verbundene Unternehmen des komplexen OneCoin-Gesellschaftsgeflechts.

BaFin_LogoAm 27.04.2017 hat die BaFin auf ihrer Internetseite folgende Stellungnahme veröffentlicht:

„Die BaFin hat der Onecoin Ltd. (Dubai) und der OneLife Network Ltd. (Belize) heute untersagt, im Internet ein öffentlich zugängliches System anzubieten, um darüber Geschäfte mit „OneCoins“ durchzuführen. Darüber hinaus hat sie die Unternehmen angewiesen, jegliche Werbung für den Vertrieb und Verkauf von „OneCoins“ in Deutschland sofort einzustellen. Die Geschäfte mit „OneCoins“ in Deutschland sind nach Auffassung der BaFin als Eigenhandel nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 4 Kreditwesengesetz (KWG …) zu qualifizieren. Die Erlaubnis, die für diese Finanzdienstleistung nach § 32 Abs. 1 KWG für den Betrieb im Inland erforderlich ist, haben die Betreiber nicht. Der One Network Services Ltd: (Sofia/Bulgarien) hat die BaFin unterstützende Tätigkeiten untersagt. Die Verfügungen beruhen auf § 37 Abs. 1 Satz 1 und 4 KWG. Die Maßnahmen sind von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig“.

Aufsichtsbehörden weltweit sind mittlerweile gegen OneCoin eingeschritten

Zahlreiche weitere, nationale Aufsichtsbehörden sind mittlerweile gegen OneCoin und deren Verbundunternehmen aktiv geworden. Im Juli 2016 hat die Belgische Finanzaufsicht beispielsweise bereits vor OneCoin gewarnt. In Italien wurde OneCoin von den Wettbewerbsbehörden zum Jahresende 2016 faktisch bereits verboten. Zuletzt ist die Österreichische Finanzmarktaufsicht FMA mit einer Investorenwarnung am 12. Juli 2017 gegen OneCoin eingeschritten. Dazu muss ich sagen: Besser spät als nie!

Bitcoin_Label_LogoOneCoin ist keine Kryptowährung sondern missbraucht den Namen und das Konzept von Bitcoin!

OneCoin und deren Fans und Vermittler behaupten von sich der neue Bitcoin zu sein. OneCoin ist allerdings überhaupt keine alternative Kryptowährung, vergleichbar mit dem Bitcoin. Ein OneCoin ist im Gegensatz zum Bitcoin zentralisiert, hat keinen offenen Quellcode, keine effiziente Limitierung und es gibt keinen freien Handel. Mir ist vor allem in den Jahren 2015 und 2016 sehr stark negativ aufgefallen, dass zahlreiche freie Finanzdienstleister auf einmal OneCoin als alternative Kapitalanlage empfohlen haben.

Für mich ist es jetzt allerdings unbegreiflich, wie nach all diesen Entwicklungen selbst heute noch Vermittler, oder besser gesagt OneCoin-Drücker daran glauben können, dass es wirklich im Jahr 2018 zu einem Börsengang von OneCoin – wie vom Unternehmen angekündigt – kommen soll. Aufgrund der zahlreichen Klagen, behördlicher Verbote, regulatorischer Anforderungen und formaljuristischer Zulassungsvoraussetzungen kann ich mir einen Börsengang von OneCoin maximal in Nordkorea oder Taka-Tuka-Land noch vorstellen.

Viele freie Finanzdienstleister, Vermögensberater und Vermittler sind „arme Schweine“!

Diese Berater haben derzeit große Probleme. Zum einen wurden in der Vergangenheit oftmals schlechte Finanzprodukte vermittelt, die zu großen Vermögensschäden bei Kunden geführt haben, bis hin zu Totalverlusten. Das Vertrauen bei den betroffenen Kunden ist dadurch vollkommen weg. Einnahmen und Selbstvertrauen bei den Vermittlern fehlen dadurch ebenfalls. Zusätzlich sind viele Finanzberater mittlerweile in Prozesse verwickelt und dadurch teilweise in ihrer beruflichen, finanziellen und privaten Existenz bedroht.

Zum anderen haben viele freie Vermittler das sehr große Problem, dass sie aufgrund gesetzlicher Regulierungen zahlreiche Finanzprodukte gar nicht mehr beraten und vermitteln dürfen. Speziell ältere, eigentlich sehr erfahrene Finanzberater vertreiben aufgrund dieser Problematik mittlerweile ausschließlich Produkte, die keine aufsichtsrechtliche Zulassung als Finanzdienstleister erfordern.

partnership-526413_1280Zahlreiche freie Finanzberater sind heute reine Marketing-Vertriebler

Mit Erschrecken musste ich darüber hinaus feststellen, dass viele freie Finanzberater ihren Lebensunterhalt mittlerweile nicht mehr über die Beratung und Vermittlung von Finanzprodukten verdienen, sondern über sogenannte MLM-Systeme. Dieses Kürzel steht für „Multi Level Marketing“. Der Begriff ist auch unter Network- oder Empfehlungs-Marketing bekannt.

Auch das ist grundsätzlich nicht pauschal schlecht. Vielleicht kennen Sie seriöse Unternehmen wie „Tupperware“, die ihre Kunststoff-Küchenartikel sehr erfolgreich seit Jahren durch ein direktes Empfehlungsmarketing vertreiben. Aber eine solche Vertriebsform hat natürlich überhaupt nichts mehr mit einer soliden Anlage- und Finanzberatung zu tun.

Passive Einkommensquellen sind ein unseriöser Unsinn!

Der Haken dabei ist: Bei Vertriebssystemen wie OneCoin werden Neukunden animiert, sich als Partner für mehrere Tausend Euro einzukaufen für angebliche Schulungspakte und neue Kunden zu vermitteln. Dadurch entsteht ein Pyramidensystem. An jedem neu geworbenen Kunden verdient der Vermittler – der sich häufig auch „Sponsor“ nennt, weil dieser Begriff weit positiver klingt – wiederum mit. Am Ende des Tages sind diese angeblichen Einkaufsgemeinschaften schlicht und einfach organisierte und strukturierte Schneeballsysteme.

crosshair-97971_1280In OneCoin investiert? Stellen Sie jetzt Strafanzeige und verklagen Sie Ihren Vermittler!

Es ist für mich traurig feststellen zu müssen, dass freie Finanzberater aus ihrer eigenen Orientierungslosigkeit heraus nunmehr derart fragwürdige Geldquellen erschließen und ihre Kunden mit scheinbar gigantischen Gewinnversprechen oder sogenannten „passiven Einkommensmöglichkeiten“ ködern. Es gibt kein passives Einkommen, das ist schlicht unseriöser Unsinn! Jedes Einkommen basiert auf einer Aktivität. Selbst ein Lottogewinn basiert auf der Aktivität, der Abgabe eines Scheins.

Deswegen habe ich beim Thema OneCoin vier grundlegende Empfehlungen für Sie:

1. Sollten Sie OneCoin als angebliche Investition im Internet empfohlen, oder über einen Berater bzw. Vermittler/Sponsor angeboten bekommen gilt ausnahmslos: Finger weg!

2. Sollten Sie bereits investiert, oder besser gesagt finanziell betroffen und betrogen sein: Stellen Sie jetzt eine Strafanzeige gegen Ihren Vermittler/Sponsor bei der Staatsanwaltschaft bzw. Ihrer zuständigen Polizeidirektion wegen Betrug.

3. Schalten Sie zusätzlich umgehend einen versierten (Fach)Anwalt ein, so dass Sie parallel zu den strafrechtlichen Schritten auch zivilrechtlich Ihre Ansprüche auf Kapitalwiederherstellung bzw. Schadenersatz gegen Ihren „Sponsor“ und Vermittler von OneCoin sichern!

4. Informieren Sie die Aufsichtsbehörden (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin, FMA (Österreich), FMA (Liechtenstein) oder FINMA (Schweiz).

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Politische und Geopolitische Märchenstunden!

Donald_Trump_Atomkrieg_NordkoreaSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

zu meinem letzten BLOG “Ihre Bank wird zum Glashaus” auf unserem Portal www.geopolitical.biz habe ich enorm viel positives Feedback erhalten. Darauf baue ich heute auf. “Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind”. Das waren einst die Worte Angela Merkels auf dem Höhepunkt der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008. vertrauen Sie auf diese gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro? Falls ja, sollten Sie sich einmal mit den Zahlen im Detail beschäftigen, die hinter den angeblichen Garantieversprechen der Politiker und Banken stehen.

Die politischen Märchenstunden der Angela Merkel benötigen einen Realitäts-Check

Die Bürger werden in der Scheinsicherheit – einem Merkel-Märchen – gewogen, dass ihre Bankeinlagen pro Bank und Kunde bis zum Betrag von 100.000 Euro abgesichert sind. Das gesetzliche Garantieversprechen ist allerdings das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist. Das belegen die erschreckenden aktuellen Zahlen der Europäischen Bankenaufsicht (EBA – European Banking Authority) überdeutlich.

Die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro ist eine Farce

Eine Garantie macht nur dann Sinn, wenn diesem Versprechen auch eine belastbare Sicherheit gegenübersteht. Die EU verlangt, dass bis zum Jahr 2024 die Geldtöpfe, die als Sicherheit für die Einlagengarantie dienen, zu 0,8 Prozent gefüllt sein müssen. Lediglich Banken in Norwegen, Schweden, Finnland, Tschechien, Polen und Rumänien erfüllen dieses eh schon äußerst fragwürdige Ziel bislang.

Spareinlagen bei Deutschen Banken sind nur zu 0,34 Prozent abgesichert!

In Deutschland hingegen sind die Sicherungsfonds der Banken im Verhältnis zu den Spareinlagen nur zu 0,34% gefüllt. Das bedeutet im Klartext der nackten Zahlen: Zur Deckung der angeblichen Einlagengarantie von 100.000 Euro sind gerade einmal 340 Euro vorhanden!

EBA corporate pic 4.JPGWir befinden uns nach wie vor in einer ungelösten Systemkrise der Banken!

Das verdeutlichen nicht nur die Sicherungsdefizite bei den Spareinlagen deutscher Banken, sondern auch eine Vielzahl weiterer, massiv negativer Entwicklungen in der internationalen Bankenbranche. Nur das billige Geld, das die Notenpressen auf Hochtouren drucken, hält unser Banksystem noch am Leben.

Seit 2013 wurden in Russland 338 Banken geschlossen

Mitte Juli kam es zur Pleite einer der größten russischen Banken. Die Jurga Bank wurde unter staatliche Aufsicht gestellt. Das ist der größte Versicherungsfall in der russischen Finanzgeschichte. In den Medien habe ich kaum etwas darüber gelesen. Vielleicht weil – abgesehen von der Größe der Bank – dieser Vorgang nichts Ungewöhnliches mehr ist. Denn seit 2013 wurden in Russland sage und schreibe 338 Banken geschlossen.

Italien und die Europäische Union kaschieren und verschlimmern wieder einmal die EU-Bankenkrise

In Italien gingen mit der Veneto Banca und der Banca Populare di Vicenza zuletzt ebenfalls zwei weitere Banken pleite. Sehr schnell wurden diese seitens der EZB als nicht systemrelevant eingestuft, so dass der italienische Staat – auf Kosten der Steuerzahler – für die Abwicklung bzw. Rettung zuständig ist. So wird die bestehende EU-Bankenkrise einfach wieder einmal kaschiert. Die Banken-Bombe die früher oder später platzen wird quillt dadurch nur noch mehr an.

Vertrauen Sie nicht auf Garantien: Schaffen Sie sich Ihr eigenes Fort Knox!

Angelas Merkels Aussagen im Zusammenhang mit der “Flüchtlingskrise” – die in der realen Wirklichkeit eine massive Krise der Rechtsstaatlichkeit in Deutschland darstellt – ist ein weiteres Kapitel aus “Merkels Märchen”! Die Thematik der unkontrollierten und unqualifizierten Massenmigration ist dagegen ein quantifizierbares und verifizierbares Kapitel in meinem neuen Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt“.

Nationalflagge_GuamSchauen Sie nicht in den Blitz oder Feuerball!

In unserer fragilen Welt gibt es derzeit mit Sicherheit gravierende, geopolitische Krisenherde. Beispielsweise der Umgang mit Nordkorea in Asien, aber auch die Situation in Venezuela in Südamerika. Derzeit wird der Konflikt mit Nordkorea seitens der USA und ihrem Präsidenten Donald Trump hauptsächlich über die Angriffs- und Verteidigungswaffe mit dem Namen „Twitter“ geführt.

Wie ernst die Lage allerdings angeblich ist, zeigen die Entwicklungen auf der Insel Guam (Bild: Nationalflagge). Die Behörden des US-Außengebiets haben der dort lebenden Bevölkerung mittlerweile Verhaltensregeln an die Hand gegeben für den Fall, dass Nordkorea seine Drohungen eines atomaren Angriffs in die reale Tat umsetzen sollte. Eine dieser Empfehlungen – das ist wirklich kein Witz – lautet beispielsweise: „Schauen Sie nicht in den Blitz oder in den Feuerball“.

Empfehlung: Duschen Sie mit sehr viel Seife und Wasser

Ein anderer Hinweis lautet: „Duschen Sie mit sehr viel Seife und Wasser“. Ein weiterer „Legen Sie sich flach auf den Boden und bedecken Sie Ihren Kopf“. Diese behördlichen Hinweise werden die immerhin rund 163.000 Einwohner Guams, dessen Staatsoberhaupt Donald Trump ist, sicherlich nicht sehr beruhigen. Stellen Sie sich einmal vor, unsere Bundesregierung würde derartige Empfehlungen publizieren.

Für mich ist das einfach nur ein gezielter Aktionismus, über den ich fast lachen muss und als eine Art “Comedy” bewerten würde, wäre die geopolitische Situation und die absolute Unberechenbarkeit der handelnden Staatsmänner Kim Jong Un sowie Donald Trump nicht so ernst zu nehmen. Ich beurteile derzeit jedoch einen Angriff Nordkoreas als weit unwahrscheinlicher, als einen möglichen Präventivschlag der USA gegen Nordkorea.

Krieg ist vor allem ein ganz hervorragendes Ablenkungs- aber vor allem auch ein effizientes Konjunkturprogramm. Dennoch: Ich bin Analytiker, kein Prophet, deswegen habe ich auch keine Antworten auf die aktuellen Entwicklungen, sondern warte gespannt auf die kommenden Ereignisse. Vor allem aber habe ich keine Antworten auf Fragen, die sich aus meiner Sicht gar nicht stellen.

Thomas_de_MaiziereDenken Sie immer daran: Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern!

Vor den Antworten des US-Merkblatts das auf der Insel Guam – aus meiner Sicht entweder ganz gezielt für die internationalen Medien, und/oder unverantwortlich gegenüber den auf Guam lebenden Menschen – in Umlauf gebracht wurde, erinnere ich an die Aussage von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (Bild) aus dem November 2015.

De Maizières öffentliche Aussagen waren im Gegensatz zum Merkblatt auf Guam nach meiner Überzeugung vollkommen spontan und unüberlegt. In Folge der Absage des Fußball-Länderspiels Deutschlands gegen die Niederlande – wegen eines möglicherweise drohenden Terroranschlags – antwortete er auf einer Pressekonferenz auf Fragen von Journalisten zur Sicherheitslage in Deutschland: „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“.

Dieselaffäre und Eierskandal: Wie „toll“ sind dagegen unsere typisch deutschen Probleme!

In Deutschland hingegen gibt es auch im Jahr 2017 wieder ein Sommermärchen. Nicht die nach wie vor ungelöste EU-Staatsschuldenkrise, das angeschlagene Bankensystem die in Europa dafür sorgen, dass „Die Welt vor dem Geldinfarkt“ steht, oder der weiterhin ebenfalls ungelöste, gemeinschaftliche europäische Umgang mit der Flüchtlingskrise und der illegalen Einwanderung in die EU stehen in Deutschland derzeit im Mittelpunkt.

Sondern Themen wie die Dieselaffäre oder der Eierskandal. Auch diese wichtigen Themen will ich gar nicht herunterspielen oder gar ins Lächerliche ziehen. Dennoch bin ich mir sicher, dass diese Probleme die Menschen auf Guam sehr gerne hätten. Meine persönliche Einschätzung ist übrigens die, dass das Behörden-Merkblatt auf Guam nicht zum Schutz der der dort lebenden Bevölkerung in Umlauf gebracht wurde – die mögliche Verunsicherung der Bewohner Guams wurde billigend in Kauf genommen, oder auch entsprechend vor Ort wieder schnell relativiert – sondern strategisch für die internationalen Medien als PR-Material.

Warum? Um den Ernst der Lage und mögliche weitere Maßnahmen im Vorfeld bereits zu relativieren bzw. das Verständnis der Bevölkerung im Inland der USA und bei auch im Ausland für bestimmte (Gegen)Maßnahmen gezielt zu fördern. Also eine Gefahrenlage zu schaffen, die vermutlich überhaupt nicht da ist. Auch derartige Strategien kennen wir bereits aus der Vergangenheit zur Genüge, beispielsweise im Vorfeld des 2. Golf-Krieges bzw. des Krieges gegen den Irak.

Sie haben keinen Einfluss auf geopolitische Entwicklungen. Sehr wohl aber auf Ihre Werte. Von Geld über Kapital bis hin zur Lebensqualität die Sie sich mit diesen materiellen Werten kaufen bzw. gestalten können. Werte, die frei von Schulden sind, bleiben eine ganz wichtige Strategie.

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Interview auf n-tv zum Buchstart “Die Welt vor dem Geldinfarkt”

N-TV_Markus_MillerSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

zum 12. Juni 2017 ist mein neues Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt” offizell erschienen. Es freut mich sehr, dass der Nachrichtensender n-tv parallel zur Neuerscheinung bereits einen großen Beitrag – zu einem spezifischen Kapitel und Themenbereich meines neuen Buches – veröffentlicht hat, basierend auf einem Interview mit mir.

Interview mit Markus Miller auf n-tv + Telebörse: Papiergeld überlebt nicht “Die Zukunft gehört den Cryptocoins”

Die Bevölkerung verliert zunehmend das Vertrauen in das Geldsystem

Das Wort “Geldsorgen” verbinden wir in der Regel damit, dass bei einzelnen Personen oder Familien zu wenig Einkommen oder Vermögen vorhanden ist. Mittlerweile hat dieser Begriff aber auch für eigentlich wohlhabende Bürger eine wichtige Bedeutung bekommen. Ich spreche von der Sorge um die grundsätzliche Stabilität unseres Geldes.

Unsere verschuldeten und inflationären Papiergeldwährungen verlieren in immer größeren Teilen der Bevölkerung stark an Vertrauen. Das belegt unter anderem eine Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest sehr deutlich. 46 Prozent aller Deutschen haben mittlerweile Angst, dass ihr Vermögen durch eine kommende Inflation verloren geht. Jeder Dritte Deutsche gibt in der Studie an, seinen Glauben an die Stabilität des Euro verloren zu haben. Am größten ist der Vertrauensverlust in die eigene Währung bei Bürgern zwischen 40 und 59 Jahren. Staatliche Regulierungen und notenbankpolitische Eingriffe führen weltweit zu einem Vertrauensverlust in etablierte Währungen.

Parallel dazu erlebt die weltweit führende, zentralbankfreie Digitalwährung Bitcoin einen wahren Boom. Von Henry Ford (1863–1947) stammt das Zitat: »Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh«. Von 599 Papiergeldsystemen, die in den letzten 1.000 Jahren eingeführt wurden, sind 100 Prozent gescheitert! Die durchschnittliche Lebensdauer einer Währung beträgt dabei lediglich 27 Jahre!

Ludwig_von_MisesDas schuldenbasierte Geldsystem ist ein latentes Risiko

Ich bin mir bewusst, dass ich, genau wie alle anderen, nichts weiß, bis auf den Fakt, dass unser Geldsystem sehr krank ist. Durch künstliche Eingriffe der Notenbanken wird es aber weiter am Leben erhalten. Aber auch hier kann niemand seriös prognostizieren, wie lange das noch gutgehen wird. Die Welt steht nach meiner Überzeugung daher vor dem Geldinfarkt.

Je länger die Fehlsteuerungen andauern, desto größer wird der Schmerz

Der große Ökonom Ludwig von Mises hat bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts nachfolgende Feststellung getroffen, die heute so gültig ist wie selten zuvor.

„Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem“.

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Geld für den Müll!

1_Euro_Cent_MuenzeSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

mit Italien hat ein weiteres Land beschlossen, die Ein- und Zwei-Cent-Münzen abzuschaffen. Finnland und die Niederlande haben diesen Schritt bereits seit langem vollzogen. Italien ist mittlerweile das fünfte Euro-Land, das auf das umgangssprachliche “Klimpergeld” verzichtet. Auf Basis von Statistiken der Europäischen Zentralbank EZB gibt es in der Eurozone rund 122 Milliarden Münzen. Diese haben einen Wert von ungefähr 27 Milliarden Euro. Den größten Anteil machen dabei die Ein- und Zwei-Cent-Münzenn aus. Das verdeutlicht die nachfolgende Grafik von Statista.

1,65 Cent an Kosten für 1 Cent an Wert!

Das Prägen dieser Kupfercent-Münzen ist dabei sehr teuer. Die Prägekosten liegen über dem reinen Materialwert. Es kostet beispielsweise 1,65 Cent, eine 1-Cent-Münze zu produzieren. Zahlreiche dieser Münzen sind darüber hinaus überhaupt nicht im Umlauf. Sie lagern häufig in Spardosen oder sonstigen Gefäßen. Ihr Gesamtwert am Münzumlauf ist zusätzlich sehr gering.

infografik_9657_muenzumlauf_in_den_euro_staaten_nBargeld: Die Abschaffung des Kleingeldes ist längst überfällig und sinnvoll!

Als gebürtigem Schwaben wurde mir einst ein Zitat in die Wiege gelegt, dass ich seit meinen frühesten Kindheitstagen in Erinnerung habe: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“. In diesem Sprichwort steckt die Annahme, dass Menschen die mit kleinen Beträgen achtlos umgehen, es zu keinem Wohlstand bringen werden. In unserer Gesellschaft führt das dazu, dass sich zahlreiche Bürger nach wie vor um jeden Pfennig, beziehungsweise Cent bücken, obwohl eine Coladose oder eine Plastikpfandflasche beispielsweise einen weitaus höheren Wert aufweisen.

Wertemaßstab oder Aberglaube? „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“

Wenn Sie einmal in den USA oder in Kanada waren, werden Sie bestätigen können, dass dieses ausgeprägte Verhalten auf Basis der angeblich so begrüßenswerten Einstellung „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“ dort nicht üblich ist. Ich habe selten so viele US-Centmünzen auf den Straßen gesehen, wie beispielsweise bei meinen Besuchen in New York.

Deswegen muss dieses Verhalten hinterfragt werden. In Deutschland bücken sich viele Menschen nicht wegen dem Wert und der damit verbundenen Kaufkraft nach einer Euro-Centmünze, sondern weil es für viele Bürger eben eine generationenübergreifend überlieferte Tugend ist, das zu tun.

Das wurde mir selbst erst vor wenigen Jahren richtig bewusst. Meine Eltern sind Kriegskinder, ich ein Wohlstandskind, dennoch habe ich mir dieses Verhalten aufgrund meiner prägenden Erziehung in der Kindheit angeeignet. Das ist auch grundsätzlich sehr gut so, nur die Zeiten haben sich auch gewandelt. Mir ist mittlerweile Bewusst geworden, dass dieses Verhalten kein rationaler Wertemaßstab ist, sondern ein innerlicher Aberglaube.

Nach wie vor ist der Aberglaube in der Bevölkerung weit verbreitet, dass ansonsten Armut und Unglück folgen, falls man ein auf dem Boden entdecktes Centstück nicht aufhebt. Ich habe auch Jahrzehnte so gedacht und gehandelt. Heute tue ich das nicht mehr. Ich habe sogar vor kurzem zahlreiche, halbverschimmelte und verrostete Centmünzen die ich seit Jahren oder wahrscheinlich sogar seit Jahrzehnten in einer alten Dose aufbewahrt hatte endlich im Müll entsorgt. Das ist für einen bayerischen Schwaben wie mich ein durchaus bemerkenswerter Vorgang. In anderen Ländern Europas allerdings mehr als üblich.

Finland_FlaggeIn Finnland wandern 1- und 2-Eurocent-Münzen regelmäßig auf den Müll

Die finnische Nationalbank hat die beiden kleinsten Centmünzen beispielsweise nie eingeführt, sondern rein für Sammlerzwecke geprägt. Touristen bringen die Münzen allerdings ins Land und die Geschäfte müssen sie annehmen, weil es gesetzliche Zahlungsmittel in EU-Europa sind. Das führt in der Praxis dazu, dass die importierten Centmünzen in Finnland überwiegend im Abfall landen. Bereits im Jahr 2006 sagte Pertti Rauhio, zum damaligen Zeitpunkt Staatssekretär im Finanzministerium Finnlands, dass 1- und 2-Eurocent-Münzen in Finnland auf den Müll wandern, weil sie keinen Wert haben.

Aufgrund der hohen Verbraucherpreise in Kombination mit den hohen Kosten für die Entgegennahme gibt es in Finnland für die Centmünzen schlicht keine ökonomische Nachfrage. Das führt in Finnland – erfreulicherweise – auch dazu, dass es im Einzelhandel keine 0,99 Euro Preisauszeichnungen gibt.

Auch Italien schafft zum 01.01.2018 die 1- und 2-Eurocent-Münzen ab

Dem Vorbild Finnlands folgt nun zum 01.01.2018 auch Italien. 1- und 2-Eurocent-Münzen werden dann nicht mehr geprägt. Sie werden sukzessive aus dem Verkehr gezogen. Preise für Waren und Dienstleistungen werden zukünftig auf den nächsten Fünf-Cent-Betrag gerundet. Ich begrüße diesen intelligenten Schritt ausdrücklich.

Zahlungsverkehrs-Münzen: Cryptocoins statt Metallcoins!

Den „Metallmüll“ endlich aus unseren Hosentaschen und Geldbörsen zu verbannen ist positiv. Die Münzen des Zahlungsverkehrs-Alltages in der Zukunft werden digital sein, nicht aus Metall. Deswegen rate ich Ihnen: Beschäftigen Sie sich jetzt mit den Funktionsweisen, Möglichkeiten, Chancen aber auch Risiken der digitalen Münzen, den sogenannten Cryptocoins wie beispielsweise dem Bitcoin und Mobile Payments. Das ist die Zukunft unserer Geldsysteme, allerdings ist Deutschland hier noch ein Entwicklungsland.

infografik_9478_laendern_in_denen_apple_pay_verfuegbar_ist_nMobile Payment: Deutschland ist ein Entwicklungsland

Aktuell ist in Deutschland keiner der großen Mobile-Payment-Anbieter nutzbar. Auch international ist es noch ein weiter Weg, bis Verbraucher überall mit dem Smartphone bezahlen können. Apple Pay ist derzeit lediglich in 18 Märkten verfügbar. Gleiches gilt für die Konkurrenz. In Europa ist Apple Pay in sechs Ländern verfügbar. Für den Start von Apple Pay gibt es in Deutschland derzeit noch keinen fixen Termin. Allerdings betonte Apple-Chef Tim Cook auf einer Deutschlandreise Anfang Februar 2017, dass das Unternehmen intensiv an der Einführung arbeitet.

Das Zahlungszeitalter von Papiergeld und Metallmünzen neigt sich dem Ende entgegen!

Die üblichen Dauerpessimisten und Bargeldfanatiker hingegen werden hier selbstverständlich umgehend wieder ein neues Signal für ein kommendes Bargeldverbot erkennen. Erste Berichte und Warnungen habe ich bereits gelesen. Bei allen negativen Entwicklungen der Einschränkung von Bürger- und Freiheitsrechten – über die ich ja auch regelmäßig berichte – sind derartige Schlussfolgerungen und Warnungen für mich schlicht ein nicht belastbarer Unsinn.

Die Diskussion um eine Abschaffung des Bargelds hat zweifelsohne deutlich an Fahrt gewonnen. Dänemark oder Schweden begründen die Abschaffung von Bargeld mit den hohen Produktions-, Zähl- und Bearbeitungskosten. In den nordischen Ländern Europas hat das elektronische Bezahlen das Zahlen mit Bargeld bereits weitestgehend verdrängt. Die Notenbank Dänemarks hat angekündigt, ab 2017 keine neuen Banknoten mehr zu drucken.

Auch Italien begründet die Abschaffung der kleinen Centmünzen berechtigterweise mit den hohen Herstellungskosten. Im Gegensatz zu Skandinavien lehnen in Deutschland nach wie vor drei von vier Bürgern die Abschaffung von Bargeld ab. Der Grund dafür liegt hauptsächlich in der Furcht vor einem absolut gläsernen Menschen. Freiheits- und Eigentumsrechte könnten dann eingeschränkt werden. Ja, richtig!

Geldinfarkt_Markus_Miller_3DDie Abschaffung der kleinen Centmünzen hat NICHTS mit einem staatlichen Bargeldverbot zu tun, sondern ist ökonomisch sinnvoll!

Selbstverständlich sind diese Ängste grundsätzlich berechtigt. Dennoch sehe ich Bargeld in seiner heutigen Form als Auslaufmodell. Ich erwarte allerdings keine vollkommene Abschaffung. Das Geldsystem wird sich aber allein aufgrund der technologischen Entwicklungen massiv verändern.

Wenn ich jetzt allerdings Berichte oder gar Warnungen lese, dass die Abschaffung der Centmünzen in Italien die Vorboten bzw. ein weiterer Mosaikstein des kommenden Bargeldverbotes sein sollen und die Freiheit dadurch eingeschränkt wird, muss ich schlicht laut lachen. In meinem neuen Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt” befasse ich mich im Detail auf 352 Seiten mit den aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungen unserer Geldsystems.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

TV-Interviews mit Markus Miller zu Geldsystem und Bitcoin!

Markus_Miller_GEOPOLITICAL.BIZ_BOERSENTAG_WIEN_INTERVIEWS

Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

im Rahmen des Wiener Börsentages am 20.05.2017 habe ich Börse Stuttgart TV zwei weitere Interviews gegeben. Zur Thematik meines neuen Buches “Die Welt vor dem Geldinfarkt” sowie zur Praxistauglichkeit des Bitcoin.

Auf unserer Welt gibt es derzeit neben den massiv schuldenbeladenen Leitwährungen des US-Dollar und Euro rund 160 offizielle Währungen. Staaten besitzen ein Währungsmonopol und können auf dieser Grundlage im eigenen Hoheitsgebiet gesetzliche Zahlungsmittel einführen. Der Wert der Währung eines Landes ist dabei ein Indikator und Spiegelbild des wirtschaftlichen, sozialen und politischen Status quo. Doch wie stabil und zukunftssicher sind unsere schuldenbasierten Geldsysteme?

Geldinfarkt_Markus_Miller_3DWährungen: Je höher die Schulden desto schwächer die Deckung!

Verantwortlich für die Währungspolitik in den staatlichen Währungsräumen sind die zentralen Notenbanken der jeweiligen Länder. Sie steuern Zinshöhen und Geldmengen. Sie legen die Grundlage dafür, dass die Geschäftsbanken neues Papiergeld schöpfen können, basierend auf Krediten und Schuldscheinen. Alle gesetzlichen Papiergeldwährungen sind rein durch die volkswirtschaftliche Leistung der jeweiligen Länder gedeckt.

Je höher die Schulden, desto schwächer die Deckung. Währungen basieren jedoch nicht ausschließlich auf Zentralbankgeld. Japan als eine der weltweit führenden Volkswirtschaften hat vor kurzem den Bitcoin als offizielle Währung akzeptiert. Auf die Alltagstauglichkeit des Bitcoin – der nicht auf Schulden basiert – gehe ich in meinem zweiten Interview ein.

Interview I – Börsentag Wien: Unser Geldsystem steht vor der Revolution

Interview II – Börsentag Wien: Wie alltagstauglich ist die Digitalwährung Bitcoin?

GEOPOLITICAL.BIZ: KOMMUNIKATION ist die ANTWORT auf KOMPLEXITÄT!

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Blockchain, Cryptocoins und Pseudocoins!

Deloitte_BlockchainSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

aus zahlreichen Gesprächen und Zuschriften weiß ich, dass viele Menschen immer noch denken, dass kryptographische Währungen, die sogenannten Cryptocoins, nur etwas für absolute Internetfreaks sind. Sie gehen nicht davon aus, dass sich Kryptowährungen in der Praxis durchsetzen oder Auswirkungen auf ihr eigenes Leben haben werden. Das ist nach meiner Einschätzung ein Trugschluss, und es gibt gute Gründe dafür, dass ich das denke.

Notenbanken, Geschäftsbanken, aber auch führende Technologie-Unternehmen wie Apple und Amazon erforschen derzeit intensiv die Möglichkeiten von Kryptowährungssystemen, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Die Stadt Zug in der Schweiz akzeptiert bereits seit dem Jahr 2016 weltweit als erste Behörde die Kyptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel.

Die Blockchain-Technologie ersetzt die Banken als Zentralinstanzen des Geldes!

Mittels kryptographisch abgesicherter Protokolle in Kombination mit einer dezentralen Datenspeicherung ermöglichen Kryptowährungen den digitalen Zahlungsverkehr, vollkommen ohne Banken als Zentralinstanzen. Der Besitz eines kryptographischen Schlüssels repräsentiert dabei das Eigentum an einem ebenfalls kryptographisch signierten Guthaben in einer gemeinschaftlichen, sogenannten Blockchain.

Hinter einer Blockchain, was mit „Blockketten-Technik“ übersetzt werden kann, steht einfach ausgedrückt ein Register, in dem alle Transaktionen wie in einem elektronischen Kassenbuch verzeichnet werden. Dieses Register wird von einer Vielzahl von Rechnern dezentral verwaltet. Das macht die Technik fälschungssicher. Im übertragenen Sinne zu herkömmlichen Währungen ersetzt die unabhängige Blockchain somit die Bank.

Die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie gehen weit über das Wirtschaftsleben hinaus

Der Begriff der Blockchain-Technologie ist für viele heute noch sehr abstrakt. Deswegen stelle ich Ihnen einmal 7 Praxisbeispiele vor die ich in einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte entdeckt habe, und die sehr eindrucksvoll die Blockchain-Möglichkeiten und das Zukunftspotential der Blockchain-Anwendungen verdeutlichen.

GEOPOLITICAL.BIZ_7_Blockchain7 Blockchain-Anwendungen in der Praxis!

+  Im Oktober 2014 wurde die erste Heirat in der Blockchain notariell beurkundet, vergleichbar mit einer Eintragung in einem behördlich geführten Personenstandsregister.

+ Die Universität Nicosia zertifiziert die Zeugnisse ihrer Studenten in Form von Transaktionen in der Blockchain.

+ Die britische Regierung erforscht derzeit den Nutzen der Integritätsgarantie der Blockchain.

+ Die Isle of Man betreibt ein Handelsregister für Unternehmen im Kryptowährungsbereich basierend auf der Blockchain.

+ In der Initiative R3 haben sich 30 weltweit agierende Banken zusammengefunden, um eine eigene, private Blockchain zu entwickeln, mit der Zahlungen kostengünstig abgewickelt werden können.

+ Die renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte arbeitet bereits mit der Blockchain-Technologie, um größeres Vertrauen in die Bücher von Firmen zu   schaffen und Prüfungen zu automatisieren.

+ Der Technologiekonzern IBM wagte bereits im Jahr 2015 einen neuen Vorstoß, um die weltweite IoT-Infrastruktur auf ein System umzustellen, das auf einer   Blockchain basiert.

IoT steht für „Internet of Things“. Das „Internet der Dinge“ ist ein gigantischer Zukunftsmarkt. Intelligente Gegenstände werden unseren Alltag zunehmend bestimmen. Auch in diesen Bereichen fern der reinen Finanzwirtschaft und des Geldwesens werden Blockchain-Anwendungen zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen.

Befassen Sie sich mit den Entwicklungen und Vorteilen der Blockchain-Technologie!

Viele Noten- und Geschäftsbanken und zahlreiche neue und bestehende Dienstleister im Zahlungsverkehr testen ausgiebig die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie. Die Deutsche Bundesbank hat bereits eine Kooperation für Blockchain-Anwendungen mit der Deutschen Börse geschlossen. Ich bin der Überzeugung, dass der breite Einsatz der Blockchain-Technologie die gesamte Finanzbranche und das Geldwesen in der nahen Zukunft revolutionieren wird.

Mir geht es so, dass ich die wertvollsten Erfahrungen dann erziele, wenn ich etwas selbst in der Praxis teste. Ich bin sicher, das trifft auch auf Sie zu. Bitcoins sind und bleiben mein Basis-Investment im Bereich der blockchainbasierten Kryptowährungen. Deswegen empfehle ich meinen Leser ganz aktuell: Eröffnen Sie ein kostenloses Online-Bitcoin-Wallet (Elektronische Geldbörse) auf einer der führenden Blockchain-Plattformen, die auch in deutscher Sprache zugänglich sind. Dadurch erfahren Sie die Funktionsweise einer Blockchain in der Praxis!

Finger weg von Pseudo-Kryptowährungen die auf MLM-Vertriebssystemen basieren!

Zu Jahresbeginn saß ich auf Mallorca in meinem Lieblingscafe „Cappuccino“, als mich ein eigentlich solider und gestandener Geschäftsführer einer etablierten Bauträgerfirma auf Kryptowährungen ansprach, weil er meine Berichte sehr schätzt und einiges von mir zum Thema „Bitcoin“ gelesen hatte.

Er sagte mir, er hätte im letzten Jahr auf Empfehlung der hübschen Wirtin seiner Stamm-Kneipe (!) 12.500 US-Dollar (12.000 Euro) in eine neue Kryptowährung namens MyCryptoCoin (MCC) investiert. Er ging davon aus, dass sich der Wert noch in diesem oder spätestens dem nächsten Jahr auf mehr als 5.000.000 Euro vervielfachen werde. Der MCC sei der neue Bitcoin. Grundlage für diese Einschätzung waren ebenfalls die Aussagen der Wirtin, die mir übrigens auch bekannt ist.

Angst und Gier sind die besten Verkäufer und schlechtesten Ratgeber

Selbst wenn ich überhaupt kein Wissen und keine Erfahrungen mit Kryptowährungen hätte, würden bei mir angesichts dieser irrationalen und unrealistischen Aussagen sämtliche Alarmglocken schrillen. Und tatsächlich: Auch MyCryptoCoin wird im pyramidenartigen Strukturvertrieb an den Mann gebracht. In diesem Zusammenhang muss ich immer wieder feststellen, dass derartige Vertriebsstrukturen ähnliche psychologische Auswirkungen auf Menschen haben, wie es bei religiösen Sekten der Fall ist.

Der Erfolg solcher Pseudo-Kryptowährungen wird überhaupt erst durch die Teilnahme von aufgeputschten Menschen möglich, die sich in einer Art kollektivem Wahn befinden. Und die Initiatoren verfügen nicht selten über eine nicht unerhebliche kriminelle Energie. Auch das zeigt die Empirie. Der obige Fall steht stellvertretend für hunderte weitere Zuschriften und Gespräche, die ich in den letzten Monaten und Jahren in ähnlicher Form erhalten und geführt habe.

BAFIN_LOGODie Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht verbietet die Pseudowährung OneCoin in Deutschland

Weitere, mittlerweile spektakuläre Entwicklungen gibt es bei einer angeblichen Digitalwährung mit dem Namen OneCoin. Die Unternehmen OneCoin Ltd, OneLife Network Ltd und One Network Services Ltd stehen in einem ebenso komplexen wie weitestgehend intransparenten Firmenverbund. Unter der Marke OneCoin wird Anlegern und Geschäftspartnern dabei weltweit ein mehrstufiges, pyramidiales Vertriebssystem zur Verfügung gestellt, das angeblich – über den Verkauf von Schulungspaketen mit Schürfrechten (Tokens) – den Zugang zu einer angeblichen Kryptowährung ermöglicht. Dabei wird immer wieder – überwiegend von Vertriebspartnern – damit geworben, dass der OneCoin vergleichbar mit dem BitCoin ist. Gigantische Kurschancen würden noch bevorstehen.

Inzwischen hat die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin (Bild) mehrere, massive Maßnahmen gegen OneCoin bzw. nahestehende oder verbundene Unternehmen eingeleitet. Am 27.04.2017 hat die BaFin auf ihrer Internetseite folgendes veröffentlich:

„Die BaFin hat der Onecoin Ltd. (Dubai) und der OneLife Network Ltd. (Belize) heute untersagt, im Internet ein öffentlich zugängliches System anzubieten, um darüber Geschäfte mit ‚OneCoins’ durchzuführen. Darüber hinaus hat sie die Unternehmen angewiesen, jegliche Werbung für den Vertrieb und Verkauf von ‚OneCoins‘ in Deutschland sofort einzustellen. Die Geschäfte mit ‚OneCoins’ in Deutschland sind nach Auffassung der BaFin als Eigenhandel nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 4 Kreditwesengesetz (KWG …) zu qualifizieren. Die Erlaubnis, die für diese Finanzdienstleistung nach § 32 Abs. 1 KWG für den Betrieb im Inland erforderlich ist, haben die Betreiber nicht. Der One Network Services Ltd: (Sofia/Bulgarien) hat die BaFin unterstützende Tätigkeiten untersagt. Die Verfügungen beruhen auf § 37 Abs. 1 Satz 1 und 4 KWG. Die Maßnahmen sind von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig“.

Ich habe bereits vor über einem Jahr vor Pseudo-Kryptowährungen wie OneCoin ausführlich gewarnt

OneCoin (Bild unten: Pressefoto) ist keine neue Kryptowährung, vergleichbar mit Bitcoin. Ein OneCoin ist im Gegensatz zum Bitcoin zentralisiert, hat keinen offenen Quellcode, keine effiziente Limitierung und es gibt keinen freien Handel. Mir ist im vergangenen Jahr sehr stark negativ aufgefallen, dass zahlreiche freie Finanzdienstleister auf einmal OneCoin als alternative Kapitalanlage empfohlen haben.

Onecoin_PressefotoLesen Sie meine Sonderausgabe Cryptocoins – Kryptowährungen – Blockchain – Pseudocoins!

In der Praxis wurden allerdings lediglich enorm teure Schulungspakete an Anleger verkauft. Die Provisionszahlungen und Prämien dafür waren enorm. In meiner kommenden Sonderausgabe „Cryptocoins“ gehe ich auf diese Thematik ein. Ich kann mich nur immer wiederholen: Finger weg von Pseudo-Kryptowährungen, die auf MLM-Vertriebssystemen basieren!

Cryptocoins: 5 Empfehlungen und 5 Warnungen!

Aufgrund dieser Rahmenbedingungen und Entwicklungen habe ich aktuell eine umfassende Sonderausgabe für Kapitalschutz vertraulich fertiggestellt zu Cryptocoins, verbunden mit einer Empfehlung für 5 Alternative Kryptowährungen neben dem Bitcoin. Ebenso eine Warnung vor 5 MLM-basierten Systemen, den sogenannten Pseudo-Kryptowährungen. Die Dynamik im Segment der – echten – Kryptowährungen, die auf der Blockchain-Technologie mit offenem Quellcode, kryptographischen Schlüsseln und freiem Handel basieren, ist unglaublich hoch.

Das zeigt sich nicht nur am aktuellen Bitcoin-Kurs von rund 1.600 US-Dollar, sondern auch an fast täglich neuen Konzeptionen und Adaptierungen. Sie dürfen gespannt sein auf diese kommende Sonderausgabe! Nutzen Sie jetzt unser Probeabo, dann erhalten Sie automatisch auch meine neue Sonderausgabe Cryptocoins – Kryptowährungen – Blockchain – Pseudocoins.

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Deutsche Steuerfahnder erobern Malta!

Malta_Valletta_2Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

die Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen hat in dieser Woche über ihren umtriebigen Finanzminister Norbert Walter-Borjans bekannt gegeben, dass ein neuer Datenträger aufgetaucht ist, mit rund 70.000 Offshore-Firmen, die ihren Firmensitz auf der EU-Mittelmeerinsel Malta (Bild: Hafen von Valletta) haben. Die nordrhein-westfälischen Steuerfahnder werten jetzt diesen neuen Datenträger, die „Malta-Liste“, systematisch aus.

Rund 2.000 Steuerpflichtige aus Deutschland stehen auf dem USB-Stick aus Malta

Der USB-Stick eines anonymen Informanten soll den Ermittlern zeigen, wie Konzerne und Privatpersonen auf der Mittelmeerinsel Firmengeflechte nutzen, um in Deutschland Steuern im großen Stil zu umgehen. Teilweise geschieht das mit legalen Tricks, oft aber auch mittels Offshore-Gesellschaften, die ausschließlich als Steuerhinterziehungs-Konstrukte dienen.

Der Datenträger gibt Auskunft über 60.000 bis 70.000 maltesische Gesellschaften mit Beziehungen zu Staatsbürgern und Steuerpflichtigen in fast allen Staaten der Welt. 1.700 bis 2.000 dieser Firmen stehen nach einer ersten Auswertung in Verbindung mit deutschen Steuerpflichtigen. Derzeit sind nur ordnungsgemäße Meldungen von 270 deutschen Firmen auf Malta bekannt.

Deutsche Steuerfahnder wurden auf Malta vor Ort tätig

Häufig werden diese Offshore-Gesellschaften gegründet, um am deutschen Fiskus vorbei Gewinne oder Vermögenswerte ins Ausland zu verlagern und in inaktiven Briefkastenfirmen zu verstecken. Immer wieder stoßen die Fahnder auch auf Firmenmodelle, die mit dem Zweck ins Leben gerufen wurden, Körperschaftssteuern in Deutschland zu umgehen.

Wie solche Mechanismen auf Malta funktionieren, haben Wuppertaler Steuerfahnder kürzlich vor Ort erfahren können. Gemeinsam mit maltesischen Ermittlern überprüften sie auf der Insel eine Gesellschaft, die auch im neuen Datenmaterial auftaucht. Die Untersuchungen bestätigten schließlich den Verdacht, dass die Firma zur Steuerhinterziehung genutzt wurde. Die Landesregierung wird die Daten aus der „Malta-Liste“, die ausländische Bürger oder Unternehmen betreffen, an die jeweiligen Länder übermitteln.

Mein steuerlicher und formaljuristischer Grundsatz: Alles was legal ist, ist auch legitim!

Bundesweit sind seit dem Jahr 2010 durch den Erwerb von Steuer-CDs und dadurch ausgelöste Selbstanzeigen und Bußgeldern wegen Beihilfe von Banken geschätzte Mehreinnahmen von mittlerweile sieben Milliarden Euro entstanden. 2,4 Milliarden Euro davon allein in Nordrhein-Westfalen. Ein warmer Geldregen für das hochverschuldete Bundesland. Es gibt so viele legale Mittel und Wege Steuern zu sparen, dass der Weg in die Illegalität überhaupt nicht notwendig ist.

Für mich gilt dabei mein Rechtsgrundsatz der mich in allen steuerlichen und formaljuristischen Bereichen begleitet: Alles was legal ist, ist auch legitim! Dafür sind in vielen Fällen überhaupt keine hochkomplexen Strukturen in angeblichen Steueroasen notwendig. Anders herum gilt der Satz übrigens nicht. Bei weitem nicht Alles was legitim erscheint, ist auch legal.

Ihre Angst vor dem Finanzamt und Steuersystem ist unbegründet!

Nach wie vor beklagen viele Medien und auch zahlreiche Politiker immer wieder die angeblich so hohe Komplexität des Deutschen Steuersystems. Edmund Stoiber oder Guido Westerwelle stützten stellvertretend für viele weitere „Experten“ einst die Behauptung, dass 60% bis 80% der weltweiten Steuerliteratur in Deutsch verfasst sind.

Speziell Steuerberater fördern diesen Mythos ebenfalls. Vermutlich um die Sorge der Steuerbürger vor der Steuerklärung zu bewahren. Ein uninformierter oder verunsicherter Steuerzahler ist nämlich der beste Kunde eines jeden Steuerberaters.

Die angebliche Komplexität des Deutschen Steuerrechts ist ein Mythos!

Fundierte Untersuchungen kamen längst zu dem Ergebnis, dass lediglich rund 10% der Weltsteuerliteratur in Deutsch verfasst sind. Das sind „nur“ rund 200 Regalmeter an Büchern. Ich nehme Ihnen mit meinem Steuerschutz-Report 2017 – den Sie als Abonennt von Kapitalschutz vertraulich exklusiv erhalten – die Angst vor der Komplexität des Steuersystems ebenso, wie die Furcht vor dem Finanzamt.

6_Finanzamts_StrategienDiese 6 Tipps sollten Sie kennen, wenn das Finanzamt bei Ihnen klingelt!

Der legendäre US-Politiker und Wissenschaftler Benjamin Franklin stellte einst über den Staatshaushalt fest: „Nur zwei Dinge auf dieser Welt sind uns sicher: der Tod und die Steuer.“ Dem kann ich mich als Analytiker, der sich an Fakten orientiert, nur anschließen.

Treffen Sie frühzeitig eine Steuerschutz-Vorsorge

Die Staatskassen sind leer und deshalb sind Sie als Bürger immer ein lohnendes Ziel für die Finanzämter. Die Steuererhebungsmöglichkeiten und die Komplexität werden dabei nach meiner Erwartung weiter zunehmen. Zwei Dinge lege ich Ihnen deshalb ans Herz: Informieren Sie sich frühzeitig über steuerliche Änderungen stellen Sie sich gut mit Ihrem Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht und vor allem auch mit Ihrem Finanzbeamten.

Steuerfahndung im Haus? Das sind die 6 wichtigsten Verhaltenstipps

Auch wenn Sie glauben, Sie haben in Sachen Steuern alles richtiggemacht: In unserer eigentlich klar geregelten Steuerwelt kann eine Steuerprüfung dennoch zu bösen Überraschungen führen. Auch im Zusammenhang mit Erbfällen berichten mir meine Leser von Kapitalschutz vertraulich über Hausdurchsuchungen, bei denen die Verfehlungen des Erblassers (Verstorbene Person) oftmals vollkommen unbewusst oder gar unbekannt an die Erben als Rechtsnachfolger „übergegangen“ sind.

Nur 5% aller Fälle von Steuerhinterziehung münden in ein gerichtliches Verfahren. Meistens kann in der Praxis durch einen guten Steueranwalt eine Schadensbegrenzung erreicht werden, indem mit den Finanzbehörden eine außergerichtliche Lösung verhandelt wird. Das ist ein wichtiger Aspekt des Kapitalschutzes. Was also tun, wenn die Steuerfahndung bereits vor der Tür steht? Die nachfolgende Checkliste stellt für Sie eine Art „Steuerschutz-Vorsorge“ für den Ernstfall dar.

6 Verhaltenstipps für den Fall, dass die Steuerfahndung klingelt

1. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!

Bei einer überraschenden Durchsuchung stehen Sie praktisch unter Schock. Deswegen sollten Sie tunlichst keine Aussagen machen. Auch – meist taktische – Versprechungen der Ermittler sollten Sie ignorieren, beispielsweise wenn sie die strafmildernden Auswirkungen von Aussagen anpreisen.

2. Fordern Sie Familienmitglieder oder Mitarbeiter zum Schweigen auf!

Im Falle einer Haus- oder Firmendurchsuchung besteht weder für Sie noch für Ihre Familienmitglieder oder für die Angestellten Ihrer Firma eine Mitwirkungspflicht. Ihr Umfeld und Sie müssen vor der Steuerfahndung nicht aussagen. Ihre Mitwirkungspflicht lebt erst in einem späteren Ermittlungsverfahren gegenüber der Staatsanwaltschaft auf. Lassen Sie sich hier nicht durch anderslautende Weisungen von Fahndern in die Irre führen. Meine Empfehlung ist, Familienmitglieder und Angestellte ganz wegzuschicken.

3. Rufen Sie umgehend Ihren Rechtsbeistand

Sie haben das Recht auf einen Anwalt, machen Sie von diesem Recht unbedingt Gebrauch. Der Ermittler darf allerdings Ihr Gespräch mithören. Sie werden sehen: Sobald ein Experte und Rechtsbeistand vor Ort sind, haben Sie eine ganz andere Position gegenüber den Ermittlern.

4. Machen Sie sich Notizen

Sie sollten sich die Personalien aller anwesenden Personen geben lassen und notieren. Auch die entsprechenden Nummern der Dienstausweise. Lassen Sie sich insbesondere auch den Durchsuchungsbeschluss vorlegen und kopieren Sie diesen bzw. lassen Sie sich ein Exemplar aushändigen.

Im Nachgang können Sie dann beispielsweise auf Empfehlung Ihres Anwaltes den Durchsuchungsbeschluss anfechten. Es ist in der Praxis gar nicht so selten, dass Formfehler vorliegen oder Grenzen des Beschlusses überschritten werden.

5. Folgen Sie den Anweisungen und bleiben Sie sachlich

Provozieren Sie die Ermittler nicht. Sie sollten keinesfalls die Untersuchungen behindern, indem Sie beispielsweise Räume verschließen oder Zugänge verweigern. Die Ermittler haben Zugangs- und Durchsuchungsrechte. Bleiben Sie diszipliniert und schweigen Sie lieber. Lassen Sie sich andererseits auch nicht von den Ermittlern provozieren – das ist auch Teil ihrer Taktik. Versuchen Sie nicht, Belege oder Unterlagen zu vernichten oder beiseitezuschaffen. Auch verschlossene Schränke und Safes müssen Sie auf Anweisung öffnen.

6. Unterschreiben Sie nichts ohne Ihren Anwalt

Prüfen Sie das Abschlussprotokoll genauestens auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Am besten sagen Sie auch hier wieder nichts ohne Ihren Anwalt. Gleiches gilt für Unterschriften. Gehen Sie den Abschlussbericht gemeinsam mit Ihrem Anwalt durch und unterschreiben Sie den Bericht erst nach Rücksprache mit ihm.

Neben dieser Thematik finden Sie in meinem Steuerschutzreport im Rahmen meines Magazins Kapitalschutz vertraulich  die wichtigsten Änderungen in Steuersachen bis ins Jahr 2018 hinein. Ebenso die 6 erfolgreichsten Strategien für Verhandlungen mit Ihrem Finanzamt und einen Weg, wie Sie kinderleicht und kostengünstig Ihre Steuererklärung abgeben. Aus meinem Experten-Netzwerk stelle ich Ihnen darüber hinaus meine Topadressen aus den Bereichen Fachanwälte für Steuerrecht und Steuerberater vor.

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Sicherheit: Deutschland verliert 31 Plätze!

Terror_Political_Risikokarte_2017Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

das World Economic Forum WEF hat aktuell sein in regelmäßigen Abständen veröffentlichtes Ranking der sichersten Reiseländer der Welt erstellt. Die Terroranschläge in Europa, aber auch die zunehmende Kriminalität beeinflussen dabei die gefühlte Sicherheit von Touristen mittlerweile enorm. Das verdeutlicht die neue Studie des Weltwirtschaftsforums ganz eindeutig.

Die aktuelle Analyse des Weltwirtschaftsforums vergleicht die Länder der Welt hinsichtlich ihrer touristischen Wettbewerbsfähigkeit. Die Auswertung legt dabei ein Hauptaugenmerk darauf, wie gefahrlos Urlauber in den jeweiligen Ländern reisen können. Das Sicherheitsranking bewertet dabei neben den Terrorismusauswirkungen wichtige Kriterien wie die Zuverlässigkeit der Polizei, die Anzahl an Tötungsdelikten, sowie die Kosten, die aufgrund von Gewaltdelikten bzw. Kriminalität entstehen.

Sichere Reiseländer: Deutschland auf Rang Nr. 51

Die letzte WEF-Studie datiert aus dem Jahr 2015. Damals – vor dem nachhaltigen Ausbruch der Migrationskrise und den damit verbundenen Folgen – lag Deutschland in diesem Sicherheitsranking des WEF auf dem 20. Platz. Seither hat sich die Sicherheitslage für Touristen – und parallel dazu natürlich auch für die im Inland lebende Bevölkerung – offensichtlich massiv verschärft. Im aktuellen Ranking verliert Deutschland sage und schreibe 31 Plätze und rutscht auf Rang Nr. 51 ab.

Wenn Sie nun denken der Rang Nr. 51 ist ein sehr schlechtes Ergebnis, dann irren Sie sich. Frankreich liegt noch deutlich hinter Deutschland auf Rang 67. Italien auf Rang 70. Großbritannien nur auf Platz 78 und die USA sogar nur auf Platz 84.

Finland_FlaggeDie Nr. 1 der sichersten Reiseländer ist Finnland


Das aktuelle Ranking verdeutlich ebenso, dass Nordeuropäische Länder wie Finnland, Island und Norwegen wiederum sehr stark in den Top 10 vertreten sind. Finnland belegt sogar den ersten Platz. Nachfolgend die besten 10 Länder in Bezug auf die Reisesicherheit: 1. Finnland, 2. Vereinigte Arabische Emirate, 3. Island, 4. Oman, 5. Hongkong, 6. Singapur, 7. Norwegen, 8. Schweiz, 9. Ruanda und 10. Katar.

Die letzten drei Plätze der Studie belegen die Staaten El Salvador, der Jemen und Kolumbien. Ich finde die neue Sicherheitsstudie des WEF ebenso interessant wie auch überwiegend plausibel nachvollziehbar. Der 9. Platz für das zentralafrikanische Land Ruanda hat mich allerdings sehr überrascht. Diese Eingruppierung ist für mich rational nicht nachvollziehbar. Außer, die Sicherheit reisender Touristen ist in Ruanda deswegen so hoch, weil dort gar keine Touristen reisen. Mich bestätigt diese Studie in grundsätzlich auch in meinen Strategien, beispielsweise für Strukturen und Investitionen in Ländern wie Norwegen der Schweiz oder dem Fürstentum Liechtenstein.

Weltkarten: Terror und politische Risiken 2017

Das britische Unternehmen Aon mit Sitz in London ist ein globaler Dienstleister für Risikomanagement, sowie Versicherungs- und Rückversicherungsmakler mit mehr als 72.000 Mitarbeitern in über 120 Ländern. In Deutschland sind an acht Standorten rund 1.700 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. Die Deutschlandzentrale befindet sich in Hamburg.

Terrorismus und Populismus erhöhen weltweit die Risiken für Unternehmen

In regelmäßigen Abständen – meist jährlich – veröffentlicht Aon die Weltkarten der Terrorgefahren und politischen Risiken. So auch für das Jahr 2017. Die Anzahl an Terroranschlägen ist im Jahr 2016 weltweit um 14 Prozent angestiegen. In Kombination mit einem zunehmenden, populistischen Nationalismus erzeugen diese Entwicklungen nach der aktuellen Aon-Studie unberechenbare Rahmenbedingungen für die internationale Wirtschaft.

Die beiden neuen Weltkarten, die Aon aktuell veröffentlich hat dokumentieren auch, dass die Anschläge auf westliche Länder weniger als drei Prozent der terroristischen Gewalt weltweit ausmachen. Und das trotz der deutlichen Zunahme terroristischer Vorfälle im Westen. Die USA hatten im Jahr 2016 sogar die höchste Zahl an terroristischen Anschlägen seit einem Jahrzehnt zu verzeichnen.

Die Bedrohung durch den Islamischen Staat und Al-Kaida nimmt zu

Die aktuellen Auswertungen heben hervor, dass die Terror-Bedrohung vor allem durch den islamischen Staat und Al-Kaida zunimmt. Davon sind immer mehr Bereiche in immer mehr Ländern betroffen, aufgrund der unterschiedlichen Taktiken und Tötungsabsichten der Terroristen. Neben dem persönlichen Leid der Opfer und der Angehörigen haben Terroranschläge auch große Auswirkungen auf Wirtschaftsunternehmen. Von Störungen bei den Lieferketten, bis hin zu Betriebsunterbrechungen.

Politische_Risikolandkarte_2017Deutschland erhält den Status „mittleres Risiko“

Die aktuelle Weltkarte der „Terrorrisiken und politischen Gefahren“ stuft diese in Deutschland als „mittleres Risiko“ ein. Gleiches gilt für Belgien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Großbritannien und Griechenland. Unerhebliche Risiken gibt es dagegen in Grönland, Luxemburg, Island, Liechtenstein, Norwegen, Finnland, Tschechien, Kroatien, Slowenien und der Slowakei. Diese Staaten sind somit nach der Aon-Studie die sichersten Länder in Europa vor diesem Hintergrund. In allen anderen europäischen Ländern werden die Risiken als „niedrig“ eingestuft. Die Türkei, die ebenfalls mit einer kleinen Landfläche auf europäischem Boden liegt, hat hingegen die höchste Risikostufe „Rot“.

Weltweit gibt es immer weniger Länder die als sehr sicher eingestuft werden

Wenn ich mir die aktuelle Weltkarte (1. Karte ganz oben) nach den Farben betrachte (Rot = hohes Risiko bis Grün = unerhebliches Risiko) stelle ich fest, dass die grünen Flecken immer weniger werden. In Asien und Ozeanien gibt außer den kleinen Stadt- und Inselstaaten wie Macau, Vanuatu, Palau, Nauru, Kiribati, Tavalu, Tonga, den Komoren oder den Seychellen nur noch zwei Länder, die grün sind. Das sind Bhutan und Neuseeland.

Auch in Afrika finden sich nur noch zwei „grüne“ Länder. Das sind Namibia und Botswana. In Nordamerika ist kein grüner Bereich mehr zu finden. In Mittel- und Südamerika – abgesehen von zahlreichen Karibikinseln wie Kuba oder Jamaika – noch ein paar wenige Länder wie Belize, Costa Rica, Surinam oder Französisch Guiana. Bezeichnenderweise ist Französisch Guiana somit deutlich sicherer als Frankreich selbst!

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VIDEO: Markus Miller – Die Welt vor dem Geldinfarkt!

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nachfolgend der Videomitschnitt meines Vortrages zum Titelthema meines neuen Buches “Die Welt vor dem Geldinfarkt” vom 07.04.2017 im Rahmen der Invest 2017 in Stuttgart. Die Vortragspräsentation als PDF finden Sie auf unserem Portal im Download-Bereich.

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