Kategorie-Archiv: Medien

Bitcoin: Achtung Bauernfänger!

hacking-2903156_1280Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

die Digitalisierung ist nicht nur ein Schlagwort, sondern hält in immer mehr Bereiche unseres Lebens Einzug. Wir befinden uns derzeit inmitten einer Digitalen Revolution, die ganz grundlegend eine Vielzahl an positiven Veränderungen mit sich bringt. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Ich bin grundsätzlich von der Evolution unseres Geldsystems auf Basis der Blockchain-Technologie absolut überzeugt.

Dennoch stehe ich dem aktuellen Hype basierend auf der – derzeit – wichtigsten Kryptowährung – dem Bitcoin – in Teilbereichen auch sehr kritisch gegenüber. Eine Entwicklung ist dabei nach meiner Einschätzung mit großen Risiken verbunden: Tag für Tag sehe ich in den sozialen Netzwerken wie XING, Facebook, Twitter oder Linkedin Postings von Personen, die mit gigantischen Gewinnversprechen oder vollkommen irrationalen Aussagen und Geschichten die unterschiedlichsten Investitionsmöglichkeiten rund um Bitcoin- und Blockchain-Geschäftsmodelle anpreisen.

Gestern Tupperware, Cremes, Kaffee, Heilsaft oder Nahrungsergänzungsmittel heute Bitcoin!

Dahinter stehen häufig vollkommen unseriöse MLM-Systeme. Dieses Kürzel steht für „Multi Level Marketing“. Der Begriff ist auch unter Network- oder Empfehlungs-Marketing bekannt. Das ist nicht grundsätzlich bzw. pauschal schlecht. Sie kennen sicherlich seriöse Unternehmen wie „Tupperware“, die ihre Kunststoff-Küchenartikel sehr erfolgreich seit Jahren durch ein direktes Empfehlungsmarketing vertreiben.

Zwischen einer Plastikdose für die Küche und einer kryptographischen Digitalwährung für Ihr Geld gibt es allerdings signifikante Unterschiede. Überwiegend werden Sie ebenso auf MLM-Systeme treffen im Zusammenhang mit Gesundheitsprodukten wie beispielsweise Anti-Faltencremes oder Abnehmpillen, Nahrungsmitteln wie – angeblich – besondere Kaffeesorten, Heilsäfte oder die unterschiedlichsten Nahrungsergänzungsmittel.

colorful-pyramid-3d-2253141_1280Hat Sie Ihr Friseur, der Kellner Ihrer Pizzeria oder ein Finanzvermittler auch schon auf Bitcoin-Mining angesprochen?

Teilweise bekomme ich Zuschriften verbunden mit Angeboten von Personengruppen, die vor wenigen Monaten vermutlich noch nicht einmal die Begriffe Bitcoin oder Blockchain kannten, geschweige denn ihre grundlegenden Funktionsweisen verstanden haben. Das wird mir bewusst, wenn ich gelegentlich einmal fachliche Nachfragen stelle. Wenn ich mir dann die Lebensläufe der Personen anschaue muss ich feststellen, dass schlicht keine fundierte Kompetenz außerhalb einer reinen Vertriebsaktivität vorliegt!

Das mag arrogant klingen dessen bin ich mir bewusst. Ich habe großen Respekt vor Quereinsteigern in den unterschiedlichsten Segmenten, aber ein Friseur, ein Bäcker, ein Kellner, ein Automechaniker oder eine Hausfrau die gestern Tupperware oder ein Nahrungsergänzungsmittel verkauft hat und heute in das scheinbar so lukrative Bitcoin-Mining-Geschäft einsteigt ist für mich stark zu hinterfragen. Gleiches gilt für reine Finanzvermittler und Vertriebler die versuchen, in diesem unregulierten Markt Fuß zu fassen und die derzeitige Goldgräberstimmung zu nutzen. Oftmals sind sich diese Menschen in ihrer naiven Gutgläubigkeit überhaupt nicht bewusst, dass Sie Teil eines kaskadenartigen Pyramidensystems werdn das langfristig nur funktioniert, wenn eine ständig wachsende Anzahl an neuen Teilnehmern generiert wird.

Die Geschichte vom „passiven Einkommen“ ist ein aktiver Unsinn!

Es für mich traurig, feststellen zu müssen, dass gerade freie Finanzberater aus ihrer eigenen Orientierungslosigkeit heraus nunmehr derart fragwürdige Geldquellen erschließen und ihre Kunden mit scheinbar gigantischen Gewinnversprechen oder sogenannten „passiven Einkommensmöglichkeiten“ ködern. Es gibt kein passives Einkommen, das ist schlicht unseriöser Unsinn! Jedes Einkommen basiert auf einer Aktivität. Selbst ein Lottogewinn basiert auf der Aktivität, der Abgabe eines Scheins, verbunden mit einem Kapitaleinsatz in Kombination mit einer Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Der größte Haken bei vielen MLM-Systemen, die auf rein virtuellen Produkten basieren ist, dass Neukunden animiert werden, sich als Partner für mehrere Tausend Euro einzukaufen und wiederum neue Kunden zu vermitteln. Am Ende des Tages sind derartige Konzepte eine Mischung aus einer Art „Kapitalanlage“ und einem eigenen „Kapitalanlagevertrieb“, ohne dass aufsichtsrechtliche Regularien beachtet werden müssen. Das ist eine Grauzone, die auch für die nationalen Aufsichtsbehörden (Bafin, FMA, FINMA) zunehmend zu einem Problem wird.

bitcoin-2722391_1280Bitcoin-Mining über Mining-Pools ist überwiegend ineffizient

Im Bitcoin-Markt gibt es hier sogenannte Miningpools, die auch Mining-Farmen genannt werden. Das bedeutet Sie investieren Geld in ein reines, hypothetisches Auszahlungsversprechen eines Unternehmens, das wiederum große Bitcoin-Miningfarmen mit Hochleistungsservern (Bild) betreibt. Im besten Fall erwirtschaften Sie dadurch positive Renditen. Häufig sind aber die Stromkosten des Minings und vor allem die pyramidenartigen Unternehmens- und Vertriebskostenstrukturen so hoch, dass aus der operativen Tätigkeit des Minings überhaupt keine positiven Erträge anfallen.

Im schlechtesten Fall ist das ganze Modell sogar von Anfang an als Schneeballsystem ausgelegt und somit Betrug, der Kapitaleinsatz mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren. Zu einem Unternehmen bekomme ich derzeit zahlreiche Negativberichte, basierend auf realen Erfahrungswerten. Das ist der sogenannte „Bitclub Network“. Vertriebler die sich hier engagieren und versuchen neue Gelder zu akquirieren agieren sehr häufig mit vollkommen irrationalen Argumenten, ohne tiefergehende Fachkompetenz.

“Passive” Vertriebsprovisionen durch MLM-Vermittlung statt operative Mining-Erträge

Erträge entstehen – ganz allgemein in Bezug auf das spezifische MLM-Mining-Marktsegment – nach meiner Einschätzung häufig nicht durch das Mining, sondern durch Provisionen über die MLM-Vermittlung von neuen Kunden. Ab hier ist es dann nicht mehr weit zu einem reinen Schneeballsystem, dass spätestens dann scheitert, wenn der Zufluss an einzahlenden Neukunden abreißt. Lassen Sie die Finger von derartigen Programmen! Fundierte Informationen zu diesen Segmenten rund um Blockchain, Cryptocoins und Fintechs finden Sie auf unserem Themen-Portal KRYPTO-X.BIZ.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

KRYPTO-X: Blockchain, Cryptocoins und Fintechs!

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Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

in der vergangenen Woche habe ich in Aachen einen exklusiven Vortrag gehalten vor Sparkassen-Vorständen, etablierten Unternehmern und jungen Startup-Firmen zum Thema Bitcoin und Blockchain. Auf Einladung des Venture Capital Arms der Sparkassen-Organisation S-UBG. Obwohl von rund 30 Teilnehmern erst einer ein Bitcoin-Konto hatte, war ich sehr überrascht, wie offen meine Zuhörer für die grundlegende Thematik waren. Allen voran die umfassenden Möglichkeiten der Blockchain-Technologie trafen auf ein großes Interesse.

Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial für eine branchenübergreifende Revolution!

Hinter einer Blockchain, was mit „Blockketten-Technik“ übersetzt werden kann, steht einfach ausgedrückt ein Register, in dem alle Transaktionen wie in einem elektronischen Kassenbuch verzeichnet werden. Dieses Register wird von einer Vielzahl von Rechnern dezentral verwaltet. Das macht die Technik fälschungssicher. Im übertragenen Sinne zu herkömmlichen Währungen ersetzt die unabhängige Blockchain somit die Bank, oder auch andere Dienstleister. Beispielsweise einen Notar oder Rechtsanwalt.

Grundlegend sind Blockchains nichts anderes als Software-Architekturen, die Prozesse in einer neuartigen Infrastruktur programmieren und automatisiert verarbeiten. Eine hohe Schnelligkeit, große Transparenz und Sicherheit, sowie niedrige Transaktionskosten sind dabei die großen Pluspunkte. Blockchains werden in Zukunft in Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen Einzug halten. Ebenso in staatliche Behörden, Notenbanken oder den Geschäftsbanken, verbunden mit der Digitalisierung unseres Geldes.

close-1540642_1280Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen: Start von KRYPTO-X

Vor diesen Rahmenbedingungen habe ich seit Monaten intensiv an einem neuen Projekt gearbeitet, für das ich jetzt den Startschuss geben kann. Frei nach Aristoteles “Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen”. Sie dürfen gespannt sein. Gemeinsam mit dem Investor Verlag aus der Verlagsgruppe Norman Rentrop startet zum Ende des Jahres KRYPTO-X.

Ich freue mich sehr, Ihnen die ersten Details heute bereits präsentieren zu dürfen, über die Website www.krypto-x.biz. Hier finden Sie eine kostenlose Registrierungsmöglichkeit für ausführliche Informationen zu den kommenden Entwicklungen! Ebenso lade ich Sie sehr herzlich ein, in unsere neuen KRYPTO-X Community auf XING die Sie ebenfalls über www.krypto-x.biz finden. Für frei zugängliche Informationen und Diskussionen rund um die Themenbereiche Blockchain, Cryptocoins und Fintechs.

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Die 5 wichtigsten Grundlagen zu Cryptocoin-Geldbörsen!

Safe_Trezor_WalletSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

der Bitcoin und weitere virtuelle Währungen erfahren derzeit eine stark ansteigende Akzeptanz bei Bürgern und Unternehmen, aber auch bei Behörden. Entsprechend erhalte ich auch immer mehr Fragen zu dieser Thematik. Im letzten Monat haben mich die meisten Zuschriften zur sicheren Verwahrung von Kryptowährungen erreicht.

Wallets: Die 5 wichtigsten Grundlagen zu Cryptocoin-Geldbörsen

So wie Sie für die Verwahrung Ihres Bargeldes eine Geldbörse nutzen und für Ihr Buchgeld ein Bankkonto benötigen, oder für Ihre Aktien und Investmentfonds ein Wertpapierdepot, so ist für die Verwahrung Ihrer Cryptocoins eine spezielle Cryptocoin-Geldbörse nötig, die sogenannte Wallet. Das ist das englische Wort für Geldbörse. Grundsätzlich lassen sich 5 Arten von Cryptocoin-Wallets unterscheiden. Nachfolgend habe ich Ihnen die 5 wichtigsten Wallet-Arten auf einen Blick übersichtlich zusammengefasst.

1. Desktop Wallets

Das sind Programme für Ihren Rechner, mit denen Sie Cryptocoins verschicken und empfangen können. Außerdem unterstützen diese Programme oft auch das Netzwerk der jeweiligen Kryptowährung und speichern die Blockchain, das digitale Orderbuch.

2. Mobile Wallets

Diese auch als Wallet Apps bezeichneten Programme sind vergleichbar mit den Desktop Wallets, aber eben für den Einsatz auf Ihrem Smartphone geeignet. In erster Linie werden Mobile Wallets für direkte Zahlungen verwendet. Beispielsweise in einem Geschäft das Bitcoins akzeptiert. Dadurch ist die Mobile Wallet das Pendant zur klassischen Geldbörse.

3. Online Wallets

Die Online Wallet ist eine digitale Geldbörse, die bei einem Drittanbieter im Internet liegt. Hier verwalten Sie Ihren Public und Private Key nicht selbst, sondern überlassen die Sicherheit Ihrer Cryptocoins dem jeweiligen Dienstleister. Mithilfe von Online Wallets bei Cryptobörsen die ich empfehle ist es für Sie sehr einfach möglich, ein Cryptocoin-Depot anzulegen. Diese Wallet-Art ist daher am ehesten mit Ihrem Konto bei einer Bank vergleichbar.

4. Hardware Wallets

Eine Hardware Wallet ist häufig ein spezieller USB-Stick, mit dem Sie Ihre Cryptocoins offline verwalten können. Der große Vorteil von Hardware Wallets liegt in der hohen Sicherheit. Eine Hardware Wallet müssen Sie nur bei Bedarf an den Rechner anschließen. Die übrige Zeit können Sie den USB Stick sicher in Ihrem Tresor oder einem Schließfach verwahren. Ihre Zugangsschlüssel sind dann vor einem möglichen Online-Zugriff durch Dritte geschützt. Hardware Wallets eignen sich sowohl für die sichere Aufbewahrung Ihrer Cryptocoins als auch für den Zahlungsverkehr. (Bild: Multicurrency Hardware-Wallet von Trezor)

5. Paper Wallets

Ein Paper Wallet ist einfach, weil es sich dabei um ein Blatt Papier handelt, auf dem Ihr Private Key und Public Key stehen. Verwahren Sie dieses Blatt Papier in einem Safe, ist die Sicherheit ebenso hoch wie bei einer Hardware Wallet. Paper Wallets dienen primär der langfristigen Investition und Wertaufbewahrung Ihrer Cryptocoins.

BlockchainDie Blockchain-Technologie wird unser Geldsystem der Zukunft revolutionieren und evolutionieren

Die Probleme unseres kranken Geldsystems zu analysieren und zu erkennen, ist die eine Seite. Gesunde Alternativen aufzuzeigen ist jedoch viel wichtiger.

Praktische Lösungsansätze liegen dabei zusätzlich in der enorm hohen Dynamik des technologischen Fortschritts. Diese beiden Seiten beleuchte ich in meinem Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt“.

Ich bin davon Überzeugt, dass unser Geldsystem der Zukunft auf der technologischen Basis kryptographischer Währungen und der Blockchain-Technologie basieren wird. Der Bitcoin (BTC) ist dabei heute der uneingeschränkte Marktführer und auch mein Basis-Investment. Der Blick auf weitere Kryptowährungen macht dennoch Sinn, weil es gerade auch in diesem hochinnovativen Segment nicht sicher ist, dass der First Mover sich monopolartig durchsetzt.

industry-2496194_1280Meine Kapitalschutz-Konzepte basieren auf einer breiten Diversifikation von Anlageklassen, Anlageländern, Rechtsräumen und auch Anlagestrategien.

Kryptographische Währungen wie der Bitcoin sind für mich längst eine eigenständige Anlageklasse und die dahinterstehende Blockchain-Technologie wird unser Geldsystem der Zukunft revolutionieren und evolutionieren. Ebenso lassen sich Blockchain-Anwendungen auch mit realen Sachwerten kombinieren, derartige Möglichkeiten habe ich Ihnen als meinen Lesern ebenfalls schon frühzeitig und ausführlich vorgestellt. Beispielsweise das Alternative Geldsystem von GoldMoney basierend auf der BitGold-Technologie.

Mit GoldMoney, Bitcoin.de und BITPANDA  befinden sich in diesem Segement bereits wichtige FinTech-Vertreter unter unseren GEOPOLITICAL.BIZ PREMIUM PARTNERN

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Ein Haus in Italien für 1 Euro!

Svillage-259315_1280ehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

hinter einer scheinbar reißerischen Überschrift verbirgt sich ja häufig etwas ganz anders. In diesem Fall ist es aber in der Tat so, dass Sie derzeit in Italien Häuser kaufen können, für den Preis von einem Euro. Das hört sich zunächst einmal vollkommen verrückt an, hat aber seine berechtigten Gründe. Sie kennen derartige Angebote und Prozesse vermutlich von Unternehmen, die in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind.

Auch hier finden häufig Verkäufe zum symbolischen Preis von einem Euro statt. Dafür müssen aber Verpflichtungen übernommen werden. Beispielsweise bestehende Schulden, oder aber auch Arbeitsplatzgarantien für Menschen, die wiederum zukünftige Ausgaben und auch unternehmerische Risiken mit sich bringen. Gleichzeitig sind aber die Chancen natürlich sehr attraktiv.

italy-1157369_1280Was hat es mit den Ein-Euro-Häusern in Italien auf sich?

Gangi ist ein Ort in Italien mit rund 7.000 Einwohnern. Gelegen auf der Insel Sizilien zwischen den bekannten Städten Catania und Palermo. In diesem Bergdorf mit Blick auf den weltberühmten Vulkan Ätna ist eine ähnliche Bevölkerungs- und Gesellschaftsentwicklung zu beobachten, wie in zahlreichen Dörfern Ostdeutschlands. Das Dorf überaltert, weil junge Menschen wegziehen in die großen Metropolen oder ins Ausland. Immer mehr alte Steinhäuser stehen leer und sind dem Verfall preisgegeben. Dadurch entsteht eine Abwärtsspirale. Die Alten sterben mit der Zeit weg, junge Menschen kommen nicht mehr nach. Wird diese Entwicklung nicht gestoppt, entsteht auf absehbare Zeit eine Geisterstadt. Daher geht die Gemeinde Gangi einen interessanten Weg um diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Das Angebot der Gemeinde Gangi: 1 Euro Kaufpreis + Renovierungsverpflichtung

In den letzten Jahren wurden in Gangi rund 100 Häuser für den Preis von jeweils einem Euro verkauft. Das Ziel des Bürgermeisters bzw. der Gemeindevertreter ist es, das Dorf wiederzubeleben, sowie der Abwanderung und dem Verfall Einhalt zu gebieten. Verbunden mit dem Kaufpreis von einem Euro ist die Verpflichtung, das erworbene Haus innerhalb eines Zeitraums von 3 Jahren zu renovieren.

Dafür muss beim Hauskauf eine Bürgschaft in Höhe von 5.000 Euro hinterlegt werden. Das ist aus meiner Sicht vollkommen akzeptabel und ein ebenso fairer, wie für alle Seiten attraktiver Deal. Gangi ist nicht die einzige Gemeinde in Italien die diesen Weg geht. Ähnlich Entwicklungen und Angebote gibt es auch in Dörfern der Toskana und im Latium. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir derartige Angebote und Maßnahmen auch in Ostdeutschland in Zukunft bekommen werden.

Sie sehen Immobilien bringen auch Ausgaben und Pflichten mit sich. Nicht nur für Ein-Euro-Häuser in Italien gilt: Eigentum verpflichtet! Eine Immobilie ist ein Wert, aber gleichzeitig auch ein Risiko. Nicht nur im Hinblick auf die Marktpreisrisiken, sondern auch vor dem Hintergrund steigender, rechtlicher Haftungsrisiken für die Eigentümer von Immobilien. Mit einem konkreten Tipp einer soliden Immobilie für 1 Euro kann ich Ihnen jetzt nicht dienen, aber eine Investmentmöglichkeit ab 500 Euro + 50 Euro-Gutschein.

architecture-107598_1280Immobilienmarkt Deutschland: Viele Bürger haben entweder Klumpenrisiken oder sind unterinvestiert  

Bei den Bürgern, die in der eigenen Immobilie wohnen, ist der Großteil ihres zur Verfügung stehenden Kapitalvermögens in der Immobilie gebunden. Auf der anderen Seite ist die andere Hälfte der Bundesbürger in die grundlegend zuverlässige Anlageklasse der Immobilien meist überhaupt nicht investiert.

Diese Bevölkerungsgruppe konnte daher auch nicht an den enormen Preissteigerungen von Wohnimmobilien in den letzten Jahren partizipieren. Im Gegenteil: Teilweise enorme Mietpreissteigerungen haben in den letzten Jahren zu erheblichen Ausgabensteigerungen für Mieter geführt. Vor allem die Einwohner der Stadtstaaten Berlin und Hamburg bekommen diese Entwicklung zu spüren. Rund 70 bis 80  % der dort lebenden Menschen wohnen zur Miete.

ExporoEine Immobilie für 500 Euro: PropTech macht einzelne Immobilien-Investments für Kleinanleger zugänglich!

Speziell Geringverdiener und Kleinanleger haben bislang keine Möglichkeit, mit überschaubarem Investitionsbudget gezielt in einzelne Immobilien zu investieren. Meist muss notgedrungen der mittelbare Weg über breit gestreute Immobilienfonds oder eine geschlossene Beteiligung gewählt werden. Nach den neuen Finanz- und Versicherungsdienstleistern, den sogenannten FinTechs und InsurTechs, gibt es nun aber auch im Immobilienbereich eine ebenso innovative wie attraktive Möglichkeit namens PropTechs. Der Name steht für Porperty Technology und damit für moderne technologische Entwicklungen im Bereich der Immobilienbranche.

EXPORO_50_EURONutzen Sie unseren 50-Euro-Gutschein für Ihr Erstinvestment!

Für mich das interessanteste Unternehmen in diesem noch jungen Segment ist das Unternehmen Exporo aus Hamburg, das im Jahr 2013 gegründet wurde. Als Investor haben Sie die Möglichkeit, über die OnlinePlattform von Exporo gemeinsam mit anderen Privatanlegern in hochwertige Einzelimmobilien zu investieren. Die Mindestinvestitionssumme beträgt dabei lediglich 500 Euro. Dadurch können Sie sich direkt und einfach an attraktiven Immobilienprojekten beteiligen, die bisher lediglich institutionellen und anderen finanzstarken Investoren vorbehalten waren.

Exporo bietet Vorteile für Eigentümer und Mieter

Als Eigentürmer haben Sie über Exporo die Möglichkeit, das Klumpenrisiko Ihres Immobilienbesitzes in andere Objekte und Regionen zu diversifizieren. Als Mieter erhalten Sie die Chance, zumindest kleinere Anlagebeträge in werthaltige Immobilienprojekte zu investieren. Nutzen Sie diese einzigartigen Möglichkeiten. Bislang konnten Sie bereits in unterschiedliche Immobilienprojekte investieren.

Mit Standorten in Hamburg, Chemnitz, Köln, Berlin, Potsdam, Gifhorn, Schwalbach, Dresden, Lübeck, Karlsruhe, Malchow, Koblenz, Schwerin, Ransbach-Baumbach, Zingst, Trier, Bad Nauheim, Mannheim, Wiesbaden, München, Bergisch Gladbach, Frankfurt, Pinneberg, Pulheim, Bensheim, Georgsmarienhütte, Langen, Mühltal, Hepberg, Geretsried, Halle, Obertshausen, Pfaffenhofen, Germering, Kiel, Krefeld und Bad Doberan.

Bei Interesse erhalten Sie mit dem nachfolgenden Gutscheincode eine Gutschrift in Höhe von 50 Euro auf Ihre erste! Investition: 2017MMEXPORO50 – Einzulösen über: EXPORO.

Nachfolgend finden Sie die aktuellen INVESTITIONSOBJEKTE:

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GoldMoney führt Cryptocoins ein!

Y14BuIM5Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

das – seit dem Merger mit BitGold – börsennotierte Unternehmen GoldMoney (ISIN: CA38149A1093) aus Kanada ist einer unserer langjährigen PREMIUM PARTNER. Am 28.09.2017 kam eine Meldung über den Ticker, auf die ich schon sehr lange – fast sehnsüchtig – gewartet habe.

Ich spreche vom Meilenstein der Einführung von Cryptocurrencies bzw. Cryptocoins wie Bitcoin und Ethereum bei GoldMoney. Einen ausführlichen Bericht zu den grundlegenden Funktionen und Möglichkeiten von GoldMoney – mit direkter Eröffnungsmöglichkeit einer GoldMoney-Holding – finden Sie auf unserem Portal: Das Alternative Geldsystem von GoldMoney und BitGold!

Nachfolgend habe ich Ihnen die wichtigsten Innovationen, Revolutionen und Evolutionen, die GoldMoney aktuell bekanntgegeben hat – komprimiert und übersichtlich – zusammengefasst.

GOLDMONEY_APP_GEOPOLITICAL.BIZDigitale Vermögenswerte: Die neuen Möglichkeiten bei GoldMoney auf einen Blick!

+ Mit BlockVault Inc. gibt es jetzt eine neue Tochtergesellschaft, über die digitale Vermögenswerte (Cryptoassets) verwaltet werden.

+ Dadurch wird jetzt der Kauf und Verkauf von digitalen Vermögenswerten, mit sicherer Verwahrung in separierten bzw. segregierten Wallets (Online Geldbörsen) möglich.  

+ Die handelbaren  Cryptocurrencies zum Start sind die beiden führenden Cryptocoins Bitcoin und Ethereum. Im Laufe der nächsten Zeit werden weitere Cryptocoins hinzugefügt.

+ Ab sofort können Sie Ihre Goldmoney Holding bereits mit 50 unterschiedlichen Cryptocoins befüllen. Ebenso stehen Ihnen 9 konventionelle Fremdwährungen (Fiat Money-Währungen) zur Verfügung. Details hierzu auf unserem Portal unter: Das Alternative Geldsystem von GoldMoney und BitGold!

+ Auf Basis einer strategischen Partnerschaft mit Lend and Borrow Trust entstehen sogenannte Peer-to-Peer (“P2P”) Kreditvergabemöglichkeiten. Das bedeutet Sie können auch bankenunabhängig Kredite in Anspruch nehmen, oder selbst vergeben.

+ Zum Jahresende soll darüber hinaus ColdBlocks (TM) von BlockVault gestartet werden. Das ist eine kryptografische Innovation für die Verdinglichung von Blockchain-Kryptowährungen in institutionell eingestufte Vermögenswerte. Das ist derzeit einzigartig!

Konventionelle Währungen (Fiat Money), physische Edelmetalle (Gold Money) und digitale Währungen (Crypto Money) aus einer Hand!: Eröffnen Sie jetzt – kostenlos – eine GoldMoney-Holding

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Rechtsruck? Deutschland erhält seine blaue Quittung!

Bundestagswahl_2017Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Sie kennen den Blauen Brief aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Beginnend in der Schule. Hier steht der Blaue Brief umgangssprachlich für eine Benachrichtigung, dass die Versetzung gefährdet ist. Also quasi eine Frühwarnung. Im Berufsleben werden Kündigungsschreiben derart tituliert. Die Bezeichnung der blauen Briefe stammt ursprünglich aus dem 18. Jahrhundert, die in dieser Zeit preußisch Blau waren.

infografik_11220_so_hat_deutschland_gewaehlt_nDie blaue AFD wird drittstärkste Kraft im Deutschen Bundestag

Am 24.09.2017 gab es im Rahmen der Wahl zum Deutschen Bundestag nun keinen blauen Brief, aber eine blaue Quittung des Deutschen Volkes für die Politik in Deutschland und eine Frühwarnung für die Gesellschaft.

Die Alternative für Deutschland AFD zieht in großer Fraktionsstärke als drittstärkste Kraft in den Bundestag im Reichstagsgebäude ein.

Warum wurde die AFD drittstärkste Kraft in Deutschland?

infografik_11222_warum_die_afd_drittstaerkste_kraft_wurde_nDieses Ergebnis ist vor allem die Quittung für die unbefriedigende Zusammenarbeit der Großen Koalition in den letzten Jahren. Die unqualifizierte und verantwortungslose Flüchtlingspolitik – unter maßgeblicher Führung Angela Merkels – war und ist dabei für mich der bestimmende Faktor dieser blauen Quittung.

Im Zuge der Bundestagswahl 2017 kam es bereits am Wahlabend zu ebenso interessanten, teilweise überraschenden aber auch bedenklichen Entwicklungen. Die SPD unter ihrem blassen, phrasendreschenden EX-EU-Bürokraten Martin Schulz liefert dabei einen Tiefpunkt für die Parteien-Demokratie in Deutschland. Vor wenigen Tagen noch posaunte Martin Schulz – bereits relativ unglaubwürdig – seine angebliche Überzeugung von seiner kommenden Kanzlerschaft über diverse Marktplätze und TV-Mikrofone in Deutschland.

SPDDie SPD setzt ihr existenzielles Eigeninteresse vor Deutschland

Demokratie bedeute vor allem auch Verantwortung für das Land zu übernehmen, in dem man antritt. So wie im Fußball der Verein immer größer ist als der einzelne Spieler, so ist in der Politik stets die Partei wichtiger als die einzelne Person. Aber das Land muss gleichzeitig stets wichtiger sein als eine einzelne Partei.

Diese wichtigen Leitplanken und Werte einer demokratischen Kultur tritt die Schulz-SPD aus parteipolitischen Gründen nun mit Füßen. Ohne jegliche Verhandlungen geben die SPD-Parteifunktionäre wenige Minuten nach dem Schließen der Wahllokale bekannt, dass die SPD für eine neue Regierung, bzw. eine neue Große Koalition nicht mehr zur Verfügung steht. Die SPD stellt ihre existenziellen Parteiinteressen somit vor das Deutsch Volk und die Interessen des Landes.

JamaicaDie Alternativlosigkeit geht weiter: Deutschland wird in eine Jamaika-Koalition genötigt

Es gibt somit nur noch eine realistische Koalitionsmöglichkeit. Die Zusammenarbeit von CDU/CSU mit der FDP und den Grünen. Hier einen gemeinsamen Nenner zu finden – und sei er auch noch so klein – wird eine enorme Herausforderung. Martin Schulz hat sich für mich bereits demaskiert und in der großen Fernsehrunde am Wahlabend um Kopf und Kragen geredet.

Er weiß, dass sich die SPD in der Opposition neu sammeln kann, gleichzeitig erwartet er ein mittel- bis langfristiges Scheitern der Jamaika-Koalition, so dass dann die SPD scheinbar wieder wie der berühmte Phönix aus der Asche steigen kann. Dieser berechnende Weg ist charakterlos, weil verantwortungslos gegenüber Deutschland. Das Kommunikationsverhalten von Schulz ist aber auch gleichzeitig unfassbar dumm. Der Bundespolitiker Martin Schulz ist für mich jetzt bereits endgültig verbrannt und gescheitert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Mann jemals für Deutschland eine politische Verantwortung übernehmen kann und wird. Für die EU hingegen schon.

bundestag-2463236_1280Nicht „Rechtsruck“ ist die Hauptgefahr für Deutschland sondern „Stillstand“!

In zahlreichen Medien ist nun von einem angeblichen „Rechtsruck“ in Deutschland zu lesen. Das ist für mich rational nicht nachvollziehbar. Die CDU unter Angela Merkel hat in den letzten Jahren zahlreiche Themen der SPD bzw. der Linken und Grünen schlicht übernommen. Vom Atomausstieg bis hin zur „Ehe für Alle“. Es kam daher zu einer sukzessiven Linksverschiebung der Merkel-Union. Das Vakuum, dass hier entstanden ist, hat nun die AFD, aber natürlich auch die wiedererstarkte FDP, aufgefüllt. Es gibt somit gar keinen signifikanten Rechtsruck in Deutschland und daher auch keine neue Gefahr von rechts.

Franz_Josef_StraussDie CSU wird ihr rechtskonservatives Profil massiv schärfen

Das große Risiko, dass auf Deutschland jetzt zukommt ist ein Stillstand basierend auf den eingeschränkten, alternativlosen Koalitionsmöglichkeiten in Kombination mit der großen thematischen Unterschiedlichkeit des Jamaika-Bündnisses aus CDU, CSU, FDP und den Grünen. Allein der massive Absturz der CSU in Bayern wird – ein Jahr vor der bayerischen Landtagswahl – dazu führen, dass diese ihr rechtskonservatives Profil durch Maßnahmen und Taten stärken muss. Aktuell hat die AFD diese Postionen sogar in der Wahlkampwerbung (Bild) übernommen. Dieses Profil wird aus meiner Sicht in wesentlichen Punkten kaum kompatibel sein, mit den Positionen der Grünen. “Rechts von uns darf Nichts mehr sein” waren einst die Worte des CSU-Übervaters Franz Josef Strauß. Darauf wird sich die CSU wieder rückbesinnen müssen. Seehofers Ende ist längst eingeläutet.

Jamaika ist für mich ein traumhaftes Urlaubsland, aber kein Vorbild für Deutschland. Auch nicht rein farblich. Die Gefahr ist sehr groß, dass diese exotische Koalition Deutschland in endlose Debatten und Flügelkämpfe führen wird. In einer außenpolitischen Welt aus den Fugen ist ein innenpolitisches Jamaika-Experiment für mich zwar spannend zu analysieren, aber gefährlich für Deutschland.

Gruene_Logo_RGB_aufTransparent_hellesBlau_aufGruenGrüne in der Regierung = Weniger Rechts- und Planungssicherheit!

Durch die Beteiligung der Grünen an einer neuen Regierung im Rahmen eines Jamaika-Bündnisses sinkt für mich darüber hinaus die Rechts- und Planungssicherheit in Deutschland signifikant. Auch Neuwahlen sind im Bereich des Möglichen. Hier würde die blaue Quittung allerdings nach meiner Überzeugung noch deutlicher ausfallen. Das können die Altparteien nicht wollen.

Meine feste Überzeugung ist es, dass die Flüchtlingskrise die EU- und Euro-Krise massiv verschärfen wird. Ausgetragen wird dieser Konflikt überwiegend bzw. überproportional auf dem Rücken der deutschen Steuerzahler. Schützen Sie sich selbstbestimmt und eigenverantwortlich vor diesen Entwicklungen durch eine finanzielle Selbstverteidigung.

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Der Bitcoin steht mal wieder vor dem Ende!

BitcoinSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

der Kurs der führenden Kryptowährung Bitcoin stand zuletzt relativ stark unter Abgabedruck. Das ist ganz grundlegend überhaupt nicht überraschend, weil der Anstieg der letzten Wochen und Monate schlicht enorm war. Eine Konsolidierung, auch ein massiver Kursrücksetzer ist somit vollkommen normal. Ich beurteile eine derartige Entwicklung sogar als wichtig, weil gesund.

Jede Zukunftsentwicklung bringt auch eine Hochkonjunktur der Bedenkenträger mit sich

Auch beim letzten großen Kursrücksetzer vor dem „Hard Fork“, also der Aufspaltung des Bitcoin in den klassischen Bitcoin und den neuen Bitcoin Cash, war eine massive Untergangsstimmung zu verzeichnen. Alle möglichen Dauerbedenkenträger und technologischen Skeptiker kommen in diesen Phasen dann aus ihren destruktiven Löchern gekrochen, ohne dass sie je das Potential und die Zukunftstechnologie für unser Geldsystem und auch für die gesamte Geschäftswelt verstanden haben. Oder zumindest bereit sind, sich mit den Grundlagen und Fakten im Detail zu befassen.

In Bezug auf die aktuellen Kursrückgänge werden drei wesentliche Gründe herangezogen. Das Verbot von ICOs in China, die angebliche Schließung von Bitcoin-Handelsplattformen sowie die Aussagen des Chefs der US-Investmentbank JPMorgan, der den Bitcoin als Betrug bezeichnet.

China1. China hat ICOs verboten – Geht deswegen der Bitcoin unter? NEIN!

China hat vor Kurzem ICOs, also Initial Coin Offerings verboten. Das sind Neuemissionen von Cryptocoins. Dieser Schritt ist wichtig und richtig, da die Auswüchse in Asien vollkommen aus dem Ruder gelaufen sind. Der Bitcoin ist aber kein ICO sondern ihn gibt es schon. Warum sollte eine Aktie an der Börse fallen, wenn das IPO (Aktien-Neuemission) einer anderen Aktie verboten wird? Meine Einschätzung: Dieser Schritt ist langfristig sogar positiv, weil reinigend für den Bitcoin!

2. China schließt alle Bitcoin-Börsen? Würde mich sehr überraschen!

Das Sack-Reis-Zitat erspare ich Ihnen jetzt. In deutschsprachigen Medien gibt es zahlreiche Berichte, die offensichtlich identische Quellen heranziehen – oder schlicht voneinander abschreiben – mit der bedrohlichen Grundaussage: China verbietet bzw. schließt Bitcoin-Börsen. Meine Einordnung: China ist ein kommunistischer Staat mit kapitalistischem Opportunismus!

Staatliche Repressionen sollten hier nicht überraschen. Dass die beiden großen chinesischen Bitcoin-Handelsplattformen BTCChina und ViaBTC angekündigt haben, zum 30. September ihren Handel einzustellen ist für mich allerdings rein strategischer bzw. taktischer Natur. Um die Aufsichtsbehörden gnädig zu stimmen in Bezug auf die Regulierung. Natürlich kann ich es nicht ausschließen, dass es in China zu einem Totalverbot kommt. Kommunisten und Sozialisten sind grundlegend Gegner freier Systeme wie dem Bitcoin. Aber die Chinesen werden nach meiner Einschätzung bald merken, dass es keine intelligente Lösung sein kann mit Totalverboten zu arbeiten, sondern mit verbesserten Regulierungsmaßnahmen. Ansonsten werden wichtige Zukunftsentwicklungen verhindert und es droht die Gefahr, dass das Volk schlicht Auslandsanbieter nutzt. Die Flucht ins Ausland wollen Kommunisten stets noch weniger!

1200px-Jamie_Dimon,_CEO_of_JPMorgan_Chase3. Der Chef einer wegen massiven Betrugs verurteilten US-Investmentbank warnt vor Betrug? JA!

Jamie Dimon (Bild) der Chef der US-Investmentbank JPMorgan hat den Bitcoin als Betrug bezeichnet. JPMorgan ist eine Bank, die vielfach wegen Betruges verurteilt ist. Von dubiosen Immobiliengeschäften über Handelsvergehen und Diskriminierung bis hin zu Geldwäscheverfehlungen. Allein für die Betrügereien im Immobilienbereich musste JP Morgan 13 Milliarden US-Dollar Strafe zahlen. Jamie Dimon kennt sich also aus mit Betrug. Ich würde ihn aber deswegen nicht als seriösen Ratgeber in Bezug auf den Bitcoin bezeichnen, weil JPMorgan offensichtlich – im Gegensatz zu Goldman Sachs – gerade eine Entwicklung verschläft. Wobei auch das nur bedingt zutrifft, da JPMorgan selbst zahlreiche Blockchain-Projekte verfolgt und Blockchain-Patente hält. Vielleicht weiß das Jamie Dimon noch gar nicht.

Die Probleme unseres kranken Geldsystems zu analysieren und zu erkennen, ist die eine Seite. Gesunde Alternativen aufzuzeigen ist jedoch viel wichtiger. Praktische Lösungsansätze liegen dabei zusätzlich in der enorm hohen Dynamik des technologischen Fortschritts. Diese beiden Seiten beleuchte ich in meinem Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt“.

Die Blockchain-Technologie wird unser Geldsystem der Zukunft revolutionieren und evolutionieren

Meine Kapitalschutz-Konzepte basieren auf einer breiten Diversifikation von Anlageklassen, Anlageländern, Rechtsräumen und auch Anlagestrategien. Kryptographische Währungen wie der Bitcoin sind für mich längst eine eigenständige Anlageklasse und die dahinterstehende Blockchain-Technologie wird unser Geldsystem der Zukunft revolutionieren und evolutionieren.

Das ist meine feste Überzeugung. Ebenso lassen sich Blockchain-Anwendungen auch mit realen Sachwerten kombinieren, derartige Möglichkeiten habe ich Ihnen als meinen Lesern ebenfalls schon frühzeitig und ausführlich vorgestellt. Beispielsweise das Alternative Geldsystem von GoldMoney basierend auf der BitGold-Technologie.

Ich bin davon Überzeugt, dass unser Geldsystem der Zukunft auf der technologischen Basis kryptographischer Währungen und der Blockchain-Technologie basieren wird. Der Bitcoin (BTC) ist dabei heute der uneingeschränkte Marktführer und auch mein Basis-Investment. Der Blick auf weitere Kryptowährungen macht dennoch Sinn, weil es gerade auch in diesem hochinnovativen Segment nicht sicher ist, dass der First Mover sich monopolartig durchsetzt.

Mit GoldMoney, Bitcoin.de und BITPANDA befinden sich in diesem Segement bereits drei wichtige FinTech-Vertreter unter unseren GEOPOLITICAL.BIZ PREMIUM PARTNERN

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Die Geopolitik ist der neue Risikofaktor Nr. 1

GEOPOLITIK_GEOPOLITICAL.BIZSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

aktuell wurden in einer fundierten Auswertung von Allianz Global Investors 755 institutionelle Investoren mit einem Gesamtanlagevermögen von 34,2 Billionen US-Dollar zu Ihrer Risikoeinschätzung befragt. Die Ergebnisse finden sich im Risk-Monitor 2017.

Die Risikolandkarte für Anleger hat sich weltweit verändert  

Interessant ist dabei, dass jetzt nicht mehr mögliche Zinserhöhungen oder eine globale Abschwächung der Konjunktur als größte Risiken bzw. Herausforderungen eingestuft werden. Sondern „Geopolitische Spannungen“ sind der neue Risikofaktor Nr. 1. Im Mittelpunkt stehen der Nordkoreakonflikt und generell die neue US-Außenpolitik unter US-Präsident Donald Trump. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Entwicklungen in der Geopolitik heute einen größeren Einfluss auf das Anlageverhalten von Investoren haben, als jemals zuvor.

Global-risk-monitor-2017Das Ereignisrisiko steht über dem Zins-, Wechselkurs- oder Kreditrisiko

Für Kapitalanleger lassen sich daraus zwei große Gefahren ableiten. Das Ereignisrisiko und das Marktrisiko. Zinsrisiken, Wechselkursrisiken und Kreditrisiken werden hingegen als nicht mehr so relevant eingestuft, wie das noch im Vorjahr der Fall war. Für mich sehr interessant ist auch der Blick auf die drei am häufigsten eingesetzten Risikomanagementstrategien

1. Die Diversifikation über unterschiedliche Anlageklassen (Asset Allocation)

2. Die geografische Diversifikation

3. Das Durationsmanagement

Anleihen sind ein renditeloses Risiko

Die Duration ist die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer in einer festverzinslichen Anlage. Die Punkte 1 und 2 sind ohne Frage wichtig. Festverzinsliche Wertpapiere hingegen stellen für mich nur noch ein renditeloses Risiko dar. Portfolio-Strategien, die einen Schutz gegen abrupte Abwärtsbewegungen bieten, werden für 62 Prozent der Befragten immer wichtiger. Ich teile diese Einschätzung. Deswegen finden Sie ein derartiges Investment das auch an fallenden Kursen partizipiert in meiner Best-Buy-Strategie-Empfehlungsliste meines Wirtschaftsdienstes Kapitalschutz vertraulich.

ruv-aengste-2017-uebersicht-platz-1-10Die Angst vor dem Massenzuzug von Ausländern steigt!

Islamistische Anschläge in Berlin, London und Barcelona, steigender politischer Extremismus – wie uns der letzte G20 Gipfel in Hamburg in erschreckender Art und Weise vor Augen geführt hat – und der nicht enden wollende Strom von Flüchtlingen nach Europa lösen bei den Deutschen große Ängste aus.

Das ist das Ergebnis der repräsentativen Umfrage „Die Ängste der Deutschen 2017“, die jährlich durch die R+V Versicherung veröffentlicht wird. Mittlerweile bereits seit 26 Jahren. Die Angst vor Terroranschlägen liegt mittlerweile mit einem deutlichen Abstand auf Platz eins. Die Terrorangst erreicht dabei mit über 70 Prozent einen der höchsten Werte, der jemals in der Langzeitstudie gemessen wurde.

61 Prozent der Deutschen haben jetzt Angst vor Spannungen aufgrund des Zuzugs von Ausländern!

In der Studie wurden 2.400 Bürger zu ihren größten Sorgen rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie und Gesundheit befragt. Wie im vergangenen Jahr belegen die Ängste vor Terror (71 Prozent) und politischem Extremismus (62 Prozent) die Spitzenplätze. 61 Prozent der Bundesbürger befürchten, dass es durch den weiteren Zuzug von Ausländern zu Spannungen zwischen den Deutschen und den bereits hier lebenden Bürgern und Ausländern kommen könnte. Das ist Platz drei der aktuellen Studie. Für mich gibt es dabei eine ganz klare Korrelation zwischen Terrorangst und Flüchtlingen, die sich auch in den Sorgen der Bevölkerung manifestiert.

ruv-aengste-2017-langzeitvergleichDer Angstindex ist insgesamt zurückgegangen

Interessanterweise sind die meisten Ängste gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Das hat zur Folge, dass der aktuelle Angstindex im Vergleich zu 2016 um 6 Prozentpunkte auf 46 Prozent abgesunken ist. Das ist umso erstaunlicher, da die beschriebenen Hauptängste Terror, politischer Extremismus und Ausländer weiter angestiegen sind.

Vier Ängste erreichen dabei den zweithöchsten Wert seit Beginn der Umfrage. Zusätzlich zu den bereits beschriebenen drei Ängsten trifft dieser Wert noch auf die Angst vor Schadstoffen in Nahrungsmitteln zu. Ebenso ist die Sorge vor Naturkatastrophen relativ hoch. Dazu gehört beispielsweise die Angst vor vermehrten Wetterextremen wie Stürme, Starkregen, Hagel und Überschwemmungen.

ruv-aengste-2017-euro-schuldenkrise2011Die Euro- und EU-Schuldenkrise ist kostspielig für deutsche Steuerzahler

Erhebliche Sorgen bereitet den Deutschen weiterhin die Schuldenkrise in etlichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Trotzdem dass – beispielsweise – die nach wie vor ungelösten Schuldenprobleme Griechenlands nicht kaum mehr in den breiten Medien thematisiert werden. Die Befürchtung, dass die deutschen Steuerzahler für überschuldete Länder zur Kasse gebeten werden, bleibt mit 58 Prozent und dem 4. Rang im Ranking sehr hoch. Diese Sorge ist für mich absolut berechtigt. Für mich steht außer Frage: Die Welt steht vor dem Geldinfarkt!

Fakt ist: Die Bundesrepublik Deutschland und die Steuerzahler Deutschlands haften überproportional hoch für alle Probleme und Schieflagen der EU-Staaten. Die Angst vor einem Kontrollverlust des Staates ist nach wie vor groß und manifestiert sich auch in der kritischen Beurteilung der Politiker.

ruv-aengste-2017-arbeitslosigkeit-1996-2017Die wirtschaftlichen Sorgen der Deutschen sind auf einem Rekordtief

Geringer als je zuvor im Verlauf der Langzeitstudie sind hingegen die Ängste vor Arbeitslosigkeit und einer Verschlechterung der Wirtschaftslage. Mit 17 Prozentpunkten am stärksten gesunken ist die Befürchtung, dass die Arbeitslosenzahlen in Deutschland ansteigen könnten. Sie liegt mit 26 Prozent auf dem vorletzten Platz. Fast ebenso gering ist die Angst vor dem Verlust des eigenen Jobs (minus 11 Prozentpunkte auf 27 Prozent). Die Furcht vor einem Abwärtstrend der Wirtschaft ist um 15 Prozentpunkte auf 37 Prozent abgesackt – und damit ebenfalls auf Rekordtief.

Eine schwere Krankheit und ein Pflegefall sind weit wahrscheinlicher als ein Terroranschlag!

Für mich mit am interessantesten an der aktuellen Studie ist der Aspekt, dass Angst vor einem Pflegefall im Alter immer stärker zunimmt. Das ist eine vollkommen berechtigte Sorge. Eine schwere Krankheit zu erleiden wie Alzheimer-Demenz, Hirnschlag, Herzinfarkt oder Krebs sind weit wahrscheinlichere Schicksalsschläge, als das Opfer eines Terroranschlages zu werden. Das Schlusslicht im Angstindex der Deutschen ist übrigens die Furcht vor dem Zerbrechen der Partnerschaft. Diese Sorge rangiert mit 17 Prozent deutlich hinter allen anderen Ängsten.

Die Flüchtlingskrise wird die EU- und EURO-Krise weiter massiv verschärfen!

Meine feste Überzeugung ist es, dass die Flüchtlingskrise die EU- und Euro-Krise massiv verschärfen wird. Ausgetragen wird dieser Konflikt überwiegend bzw. überproportional auf dem Rücken der deutschen Steuerzahler. Schützen Sie sich selbstbestimmt und eigenverantwortlich vor diesen Entwicklungen durch eine finanzielle Selbstverteidigung.

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Digitale Nomaden, Digipigi und USC!

Digitaler_NomadeSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

über das Wochenende habe ich wieder eine sehr interessante Studie gelesen zum neuen Berufsbild des „Digitalen Nomaden“. Ich bin im Jahr 1998 aus Deutschland ausgewandert, zunächst nach Österreich und in die Schweiz. Im Jahr 2005 bin ich dann weitergezogen nach Spanien. Auf die Insel Mallorca, auf der sich auch heute noch mein Wohn- und Geschäftssitz, also mein Lebensmittelpunkt befindet.

Neue Arbeitswelten: Vom Bankbüro zum Strandlokal!

Vom einstigen Private Banker habe ich mich längst gewandelt zum Medien-Unternehmer, Analysten und Journalisten. Bereits seit dem Jahr 2006 verantworte ich als Chefanalyst und Chefredakteur den Elite-Informationsdienst „Kapitalschutz vertraulich“. Im Gegensatz zu meinen Bankzeiten – oder auch meinem Businessfoto weiter unten – gehe ich heute frühmorgens nicht mehr mit Anzug, Krawatte und Lederschuhen in ein Büro, sondern häufig mit Badehose, Flip-Flops, Laptop und Smartphone in ein Hotel, Strandlokal oder einen Beachclub. Erfreulicherweise gibt es auf Mallorca fast überall freies W-Lan.

Auf meiner Facebook-Seite poste ich regelmäßig Fotos von meinen jeweils aktuellen Arbeitsplätzen am Strand bzw. Meer. Dabei stelle ich fest, dass viele Menschen – die mich nicht so gut kennen – häufig denken, ich würde den ganzen Tag nur am Meer liegen. Meine Bilder erwecken diesen Eindruck durchaus, keine Frage. Ich kann Ihnen aber versichern, dass ich als selbständiger Unternehmer heute mehr arbeite, als früher als angestellter Banker.

Raus aus dem Hamsterrad oder Work-Life-Balance

Ebenso ist eine viel höhere Selbstdisziplin notwendig am Strand effizient zu arbeiten, als in einem Büro. Der Gegenwert den ich dafür erhalte ist allerdings eine weit höhere Freiheit und Kreativität, mehr Effizienz und vor allem ein Mehr an Lebensqualität. Hierfür gibt es mittlerweile soger den etablierten Fachbegriff der „Work-Life-Balance“.

Die Work-Life-Balance beschreibt den Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang stehen. Für mich bedeutet meine heutige Arbeitswelt: Ich habe das Hamsterrad in dem sich ein Bankangestellter – systembedingt und automatisch – befindet erfolgreich verlassen!

MARKUS_MILLERMein Berufsbild von heute ist das eines Digitalen Nomaden

Viele Firmen bieten heute die Möglichkeit eines Heimarbeitsplatzes, dem sogenannten „Home Office“. In Deutschland bietet – zumindest teilweise – jedes Dritte Unternehmen die Möglichkeit eines Heimarbeitsplatzes. Zunehmend kommt hier ein weiterer, neuer Begriff ins Spiel, nämlich der des „Digitalen Nomaden“. Ein digitaler Nomade der auch als Internet-Nomade, Büronomade oder urban nomad bezeichnet wird ist ein Unternehmer oder auch Arbeitnehmer, der fast ausschließlich digitale Technologien anwendet. (Bild: Markus Miller Business)

Auf mich trifft dieser Begriff perfekt zu. Wie ein Nomade ziehe ich mit meinem Laptop und meinem Smartphone an den Arbeitsort, an dem ich mich für den jeweiligen Tag wohlfühle. Das ist Freiheit und Lebensqualität. Lebensqualität ist die höchste Rendite die Sie erzielen können.

Die Digitalisierung betrifft nicht nur unser Arbeitsleben, sondern auch unser Geld. Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere Währungen vor der kompletten Digitalisierung stehen. Blockchain, Cryptocoins und Bitcoin werden hier weiter stark zunehmend Begriffe der Gegenwart und Zukunft sein.

Digipigi_Credit_SuisseDigipigi: Das digitale Sparschwein aus der Schweiz!

Als Kind habe ich – wie viele unter Ihnen vermutlich auch – meine Spardose bzw. mein Sparschwein regelmäßig befüllt und spätestens zum Weltspartag regelmäßig zur Bank gebracht. Der Weltspartag findet Jahr für Jahr in der letzten Oktoberwoche statt. Der Weltspartag ist ein Jahrzehntelanges Ritual, dass in absehbarer Zeit vor dem Aus steht. Oder wie unser bestehendes Geldsystem vor der totalen Digitalisierung.

Der erste Weltspartag fand am 31. Oktober 1924 statt

Die Idee des Weltspartags wurde im Jahr 1924 begründet. Die europäischen Sparkassen veranstalten anschließend den ersten offiziellen Weltspartag am 31. Oktober 1925. In den letzten Jahren hat diese einst so sinnvolle Initiative massiv an Bedeutung verloren. Das liegt natürlich auch daran, dass Sparbücher an Attraktivität verloren haben.

Gleichzeitig erscheint es für Kinder und Jugendliche heute im Zeitalter der Digitalisierung nicht mehr zeitgemäß, Münzen oder Scheine in Blech-, Plastik- oder Keramikgefäße zu stecken, um diese dann bei einer Bankfiliale einzuzahlen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Weltspartag in einigen Ländern bereits in der Bedeutungslosigkeit angekommen, oder gar komplett verschwunden ist. Dafür gibt es neue Entwicklungen, beispielsweise ein digitales Sparschwein.

Zukunftsweisend: Die Credit Suisse führt ein digitales Sparschwein für Kinder ein

Die Credit Suisse geht aktuell aus meiner Sicht einen ebenso sinnvollen wie zukunftsweisenden Weg. Die Bank aus der Schweiz hat jetzt ein digitales Sparschwein mit dem Namen „Digipigi“ (Bild) eingeführt. In Kombination mit Smartphone-Apps werden Kindern dadurch spielerisch Finanzkompetenzen vermittelt. Ich habe auch zwei kleine Kinder und begrüße diese Entwicklung sehr.

Digipigi ist die nächste Generation des Sparschweins. Die guten alten Tugenden als Bargeldsammelbüchse werden um die wichtigen Entwicklungen in der digitalen Welt erweitert. Kinder lernen dadurch nicht nur mit Bargeld umzugehen, sondern gleichzeitig auch Buchgeld zu verstehen im Hinblick auf Online- und Mobile Banking. Ich bin mir sicher, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das erste bitcoinfähige Sparschwein auf den Markt kommt. Und das ist auch gut so!

PrintUSC: Die Utility Settlement Coin kommt!

Nach wie vor muss ich leider sehr viele Berichte und Einschätzungen zu Cryptowährungen lesen, die fachlich schlicht inkompetent sind. Ich bin grundsätzlich auch der Ansicht, dass der gigantische Bitcoin-Boom derzeit große Gefahren mit sich bringt, auf einen massiven Kursrückgang. Aber das ist vollkommen normal und wäre aus meiner Sicht sogar begrüßenswert, weil Konsolidierungen wichtig sind für die Entwicklung einer Aktie, wie auch einer Kryptowährung. Das Dauerwarnen mancher Dauerbedenkenträger – vor einer Zukunftstechnologie – ist für mich hingegen nicht nachvollziehbar.

Daneben lese ich sehr oft die Einschätzung, dass Notenbanken und Geschäftsbanken ebenso wie Regierungen sich angeblich mit Händen und Füßen gegen die Entwicklung und den Erfolg von Bitcoin & Co. wehren würden. Das ist ebenfalls ein vollkommen unqualifizierter Unsinn, der nicht den Fakten entspricht. Alle etablierten Notenbanken haben längst eigene Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Blockchain-Technologie implementiert, um die Grundlagen zu schaffen, bei Bedarf eigene Cryptocoins einzuführen.

Immer mehr Banken schließen sich dem Cryptocoin-Projekt der UBS an

Auch Geschäftsbanken forschen intensiv an der Einführung eigener Kryptowährungen. Allen voran ist hier die Schweizer UBS zu nennen. Seit mittlerweile zwei Jahren forscht die UBS gemeinsam mit weiteren Großbanken an einer digitalen Währung unter dem Projektnamen Utility Settlement Coin (USC).

Hinter diesem noch sehr komplexen Namen verbirgt sich eine digitale Währung, die Ende des Jahres 2018 auf den Markt gebracht werden soll. Ich verfolge dieses Projekt mit großem Interesse. Weil sich – weltweit – sehr bedeutende Banken dem USC-Projekt mittlerweile angeschlossen haben. Beispielsweise die Credit Suisse, die Barclays Bank, die Canadian Imperial Bank of Commerce, die HSBC, die japanische Mitsubishi UFJ Financial Group sowie der amerikanische Finanzdienstleister State Street.

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Geld gedeckt durch mineralische Rohstoffe!

industry-2023592_1280Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Sie kennen sicherlich aus dem Chemieunterricht noch das Periodensystem der Elemente. Unter den 118 Elementen gibt es neben den Gasen nur wenige feste Elemente, die keine Metalle sind. Hierzu zählen lediglich Kohlenstoff, Phosphor, Schwefel und Brom sowie das Halbmetall Selen. Die mineralischen Rohstoffe, die Metalle, Industrieminerale, Steine und Erden sind dabei eine essenzielle Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand einer modernen Volkswirtschaft.

Alle weiteren Elemente zählen zu den Metallen, von Alkalimetallen über Metalloide bis hin zu Übergangsmetallen. Übergangsmetalle sind beispielsweise Eisen, Kupfer, Zink, Zinn oder Chrom. Ebenso zählen die Anlagemetalle Gold und Silber dazu. Bekannt sind im Kapitalanlagebereich die Begriffe Ag für Argentum (Silber) oder Au für Aurum (Gold).

Rohstoff-Investoren müssen weder Chemiker noch Physiker sein

Aber es gibt natürlich auch eine Vielzahl von weiteren Metallen. In meinen ausführlichen, jahrelangen Recherchen und Erfahrungen bin ich auf die unterschiedlichsten Einordnungsmöglichkeiten und Unterscheidungsmerkmale gestoßen. Viele scheinbare „Kapitalanlage-Experten“ streiten sich häufig um die richtige Zuordnung, ob nun ein bestimmtes Metall ein strategisches Metall ist, ein seltenes Erdmetall, ein Industriemetall oder ein seltenes Sondermetall.

Ich kann Ihnen nur raten, all diese Grundsatzdiskussionen zu vergessen bzw. gezielt und bewusst zu vernachlässigen. Die genaue Zuordnung oder Definition mag für Chemiker oder Physiker wichtig sein. Für Investoren sind diese Feinheiten absolut zweitrangig oder sogar unwichtig. Vor allem deshalb, weil viele Begrifflichkeiten in die Irre führen. So sind zahlreiche Seltene Erden gar nicht so selten vorhanden oder kommen weit häufiger vor, als beispielsweise viele strategische Metalle.

Die 4 grundlegenden Anlageklassen der Metalle auf einen Blick

Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Vielfalt dieser Anlageklasse und ihre grundlegende – klassische – Einordnung. Für mich sind all diese Metalle strategischer, nicht chemischer Natur. Sie lassen sich in 4 grundlegende Bereiche bzw. Segmente einteilen:

Edelmetalle: 4 Anlagemetalle

Buntmetalle: 6 Industrie- oder Basismetalle

Seltene Erdmetalle: 17 Seltene Erden

Strategische Metalle: 28 Sondermetalle

banner-01-wismutMineralische Rohstoffe bieten jetzt attraktive Chancen!

Für Investoren in metallische Rohstoffe bieten die aktuellen Preisniveaus attraktive Chancen. Das verdeutlicht die aktuelle Liste der kritischen, mineralischen Rohstoffe. Die deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) veröffentlicht in bestimmten Abständen eine Studie und Liste zu potenziell kritischen Rohstoffen. Beleuchtet werden dabei Metalle, Industriemineralien und daraus hergestellte Handelsprodukte. Weiterführende Informationen zu Investments in Strategische Metalle finden Sie auf unserm Portal unter STRATEGISCHE METALLE: Investieren Sie in die Welt der echten Werte.

Mineralische Rohstoffe stehen am Anfang der industriellen Wertschöpfung

Mineralische Rohstoffe sind die Basis einer modernen Industrieproduktion. Von der Grundstoff- bis hin zur Hightech-Industrie. Der Zugang zu den benötigten Rohstoffen ist somit eine wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes als Technologiestandort. Die aktuelle Studie kommt zu interessanten Schlussfolgerungen.

In der aktuellen Studie wurden die Angebotskonzentration und die Länderrisiken von 61 Metallen und Industriemineralen sowie von 213 Handelsprodukten verschiedener Wertschöpfungsstufen untersucht. Rund 40 Prozent der untersuchten Rohstoffe und Zwischenprodukte weisen aktuell hohe potenzielle Beschaffungsrisiken auf. Daran haben auch die gesunkenen Rohstoffpreise nichts verändert. Für Investoren in metallische Rohstoffe bieten die aktuellen Preisniveaus daher attraktive Chancen.

Die neue Liste der kritischen mineralischen Rohstoffe

Die aktuelle Studie zeigt zudem, dass China beabsichtigt, weite Teile der höheren Wertschöpfung mineralischer Rohstoffe im eigenen Land aufzubauen. Insbesondere bei der Weiterverarbeitung von zahlreichen Metallen gelang es China im vergangenen Jahrzehnt, weitere Marktanteile zu gewinnen. Als Beispiele sind hier Gallium, Indium und Magnesium zu nennen, bei denen China seinen Marktanteil kontinuierlich ausgebaut hat und zum Teil deutlich mehr als 70 % des Marktes kontrolliert.

Für den Produktions- und Technologiestandort Deutschland hingegen bergen gerade die kleinen, stark konzentrierten Rohstoffmärkte erhöhte Risiken. Zu den Rohstoffen mit hohen Preis- und Lieferrisiken zählen beispielsweise Hochtechnologiemetalle wie Seltene Erden, Germanium, Platinmetalle und Gallium. Aber auch Stahlveredler wie Niob, Vanadium und Wolfram.

Es gib Geld das durch mineralische Rohstoffe gedeckt ist!

Y14BuIM5Von den physisch greifbaren Realwerten jetzt einmal der Blick auf neue Entwicklungen bei digitalen Werten, im Blockchain-Segement der Cryptocoins. Ein ganz massiver Kritikpunkt, den ich im Zusammenhang mit digitalen Währungen sehr häufig höre und lese, ist: „Da steht ja nichts dahinter, das sind nur Zahlen im Computer.“ Klar, das stimmt schon irgendwie, dennoch ist diese Aussage viel zu pauschal. Denn auch hinter Kryptowährungen „steht etwas“, nämlich ein Algorithmus, der meist eine strenge Limitierung der jeweiligen Kryptowährung beinhaltet. Beispielsweise beim Bitcoin die mathematische Limitierung auf 21 Millionen Coins.

Aber natürlich steht keine reale Deckung durch einen Sachwert, ein Wirtschaftsgut oder eine Produktivitätsleistung hinter einer klassischen Kryptowährung. Hier gibt es allerdings Entwicklungen, die ich meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich ebenfalls bereits sehr frühzeitig vorgestellt habe, beispielsweise das goldgedeckte Digitalwährungssystem von GoldMoney und BitGold:

APA7157.tmp_1493787309492995_v0_lBilur ist die erste Digitalwährung auf Blockchain-Basis, die durch Öl gedeckt ist

Seit kurzem gibt es eine weitere, sehr interessante Entwicklung aus meiner Wahlheimat Spanien. Ein sogenanntes Fintech-Unternehmen hat eine Digitalwährung entwickelt, die an den Ölpreis gekoppelt ist. Der Wert dieser Kryptowährung namens Bilur wurde auf den Preis von 6,48 Barrel der Nordseesorte Brent festgesetzt. Diese Cryptocoins verbriefen dadurch gespeicherte Energie in Form von Öl auf einer Blockchain-Basis.

Befassen Sie sich mit mineralischen Rohstoffen ebenso wie mit den Geldsystemen der Zukunft die heute schon Gegenwart sind! Falls Sie Berührungsprobleme mit dem Blockchain-System haben, schauen Sie sich einmal das GoldMoney-System basierend auf BitGold an!

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