Kategorie-Archiv: Mallorca

Ihr Recht! Kennen Sie E-Justice?

european-e-justiceSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

nach einer Statistik der Europäischen Union sind jedes Jahr mehr als zehn Millionen Menschen an grenzübergreifenden Gerichtsverfahren beteiligt! Ein relativ neues – von der EU konzipiertes – Online-Portal, das in 23 Sprachen verfügbar ist, unterstützt in der gesamten Europäischen Union betroffene Bürger mit Rechtsinformationen und schneller Hilfe bei Rechtsfragen.

Das Europäisches Justizportal „European Justice“ (E-Justice) ist als zentrale elektronische Anlaufstelle für den Justizbereich gedacht. Ich habe diese Dienstleistungen erstmalig im Jahr 2010 meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich vorgestellt und mittlerweile sehr umfangreiche, positive Erfahrungen gesammelt.

Bürgern bietet das E-Justiz-Portal umfassende Informationen zu zahlreichen Rechtsgebieten

In den letzten Jahren wurde das Portal sukzessive um neue Informationen, Instrumente und Funktionen ergänzt. Mittlerweile wurden beispielsweise Informationen über die Rechte von Opfern und Beklagten in allen EU-Mitgliedstaaten eingestellt. Darunter auch Informationen über den Umgang mit Verkehrsdelikten in den einzelnen Ländern. Diese Informationen dienen Juristen und Bürgern gleichermaßen als Referenz.

Dadurch können Sie als Urlauber oder auch als international tätiger Geschäftsmann im EU-Ausland mit wenigen Klicks einen geeigneten Anwalt oder Notar finden. Ebenso können Sie sich über die geltenden Bestimmungen in den jeweiligen Ländern zu unterschiedlichen Rechtsgebieten informieren.

Themenbereiche: Scheidung, Tod, Rechtsstreitigkeiten oder Wohnsitzverlagerungen

Als Bürger können Sie sich in Ihrer Sprache über die Rechtssysteme der – derzeit noch – 28 EU-Staaten informieren. Das Portal kann Ihnen bei Themen wie Scheidung, Tod, Rechtsstreitigkeiten oder Wohnsitzverlagerungen sehr schnell Auskunft geben. Sie finden beispielsweise Antworten darauf, ob ein meist sehr kostspieliges Gerichtsverfahren mit Hilfe einer Mediation (außergerichtliche Vermittlung) vermieden werden kann.

Ebenso bei welcher Stelle Sie bei Streitigkeiten Klage einreichen müssen, welches Recht in Ihrem Fall zur Anwendung kommt oder unter welchen Umständen Sie Anspruch auf Prozesskostenhilfe haben. Eine fundierte Suchfunktion nach Rechtsanwälten oder Notaren im EU-Ausland komplettiert das Angebot.

Die Berufsgruppen der Rechtsanwälte, Notare und Richter können über das E-Justice-Portal darüber hinaus Rechtsdatenbanken konsultieren, Kollegen über dieses Netzwerk kontaktieren oder auch Informationen zu Schulungs- und Fortbildungsmöglichkeiten abrufen. Ferner bietet die Plattform eine Unterstützung bei Videokonferenzen.

logo_EuropEjust_2Mein Fazit: Eine einzigartige Anlaufstelle für Online-Informationen zu internationalen Rechtsfragen

Für mich sind die umfassenden Dienstleistungen von E-Justice in der Tat eine tragende Säule eines modernen, gemeinschaftlichen, europäischen Rechtswesens. Dieses Internet-Justizportal ist dabei der praktische und absolut offene Eingang für jeden einzelnen Bürger. Aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlenswert. Das sehr übersichtlich gestaltete Online-Portal Inhalt finden Sie im Internet unter: e-justice.europa.eu

Als Abonnent und Leser meines Magazins Kapitalschutz vertraulich erhalten Sie exklusiv meinen „Rechtsreport 2016“ mit umfassenden Informationen, Empfehlungen und Kontaktadressen aus meinem einzigartigen Experten-Netzwerk.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

 

Auswanderungskrise: Millionäre verlassen die EU!

Is.amisierung_EuropaSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

ich bin bereits im Jahre 1998 aus Deutschland ausgewandert. Zunächst nach Österreich, dann in die Schweiz, danach für ein halbes Jahr in die Vereinigten Arabischen Emirate nach Dubai. Mittlerweile ist seit über zehn Jahren die spanische Baleareninsel Mallorca mein Lebensmittelpunkt und somit auch mein Wohn-, Geschäfts- und Steuersitz. Spanien ist allerdings kein Steuerparadies, im Gegenteil.

Das Land ist wie viele südeuropäische Saaten hochverschuldet, hat große strukturelle Probleme. Die Planungs- und Rechtssicherheit als Unternehmer und Vermögensinhaber beurteile ich sogar als relativ schlecht. Es gibt beispielsweise eine Vermögensteuer, die in der Spitze 3,45 Prozent jährlich beträgt. Bei den derzeitigen Zinsniveaus ist das eine Art der Enteignung. Dennoch überwiegen für mich persönlich die Vorteile.

Erhalt oder Steigerung von Lebensqualität ist der wichtigste Aspekt bei einer Auswanderung

Die Lebensqualität auf Mallorca ist enorm hoch. Die gesamte Infrastruktur sowie die übrigen Rahmenbedingungen wie Wetter, Meer und Strände, Berge, Golfplätze, Schulen, ärztliche Versorgung, oder die zahlreichen Flug- und Schiffsverbindungen sind in Europa relativ einzigartig. Die grundlegenden derzeitigen Rahmenbedingungen für Unternehmer sind ebenfalls sehr gut.

Mittlerweile kommt für mich der Sicherheitsaspekt dazu. Allen voran in Bezug auf die negativen Entwicklungen in der Flüchtlingskrise, die ich auf Mallorca – anders als bei meinen vielen Terminen in Deutschland und den zahlreichen besorgten Berichten von Lesern – nicht wahrnehme. In meiner Einschätzung bestärkt mich auch der aktuelle Bericht des New World Wealth Instituts.

Religiöse Spannungen sind der Hauptauswanderungsgrund in Frankreich

Der bekannteste Franzose der in den letzten Jahren ausgewandert ist, war Gérard Depardieu. Seine Motivation war die unter François Hollande eingeführte Reichensteuer in Höhe von 75 Prozent. Französische Millionäre verlassen aktuell nicht wegen der Steuerbelastungen, sondern wegen ethnischer Spannungen und ansteigender Kriminalität sowie aus Angst vor den Folgen der zunehmenden Islamisierung ihre Heimat und auch meist Europa.

In Südeuropa beginnt eine zunehmende Auswanderungskrise!

Derzeit beherrschen Europa die enormen Herausforderungen der Masseneinwanderung. Die gerechte Verteilung von Flüchtlingen spaltet dabei die EU. Die nationalkonservative Regierung Polens verweigert beispielsweise nach den Terroranschlägen von Brüssel grundsätzlich die Aufnahme von Flüchtlingen. Österreich hat sein Asylrecht durch einen Notstands-Artikel massiv verschärft. Dadurch können Flüchtlinge bei Bedarf an der Grenze direkt abgewiesen werden.

Die Schuldenprobleme und strukturellen Defizite zahlreicher EU-Staaten werden durch die Flüchtlingskrise massiv verschärft. Zusätzlich kommt nun eine weitere, sehr bedenkliche Entwicklung dazu: Die Flucht von leistungsstarken Millionären aus EU-Staaten. Frankreich hat im letzten Jahr 10.000 Millionäre verloren.

In Italien haben 6.000, in Griechenland 3.000 und in Spanien 2.000 Millionäre im selben Zeitraum ihren Wohnort aufgegeben und somit auch ihren Steuersitz. Diese leistungsstarken Menschen fallen dadurch auch als wichtige Beitrags- und Steuerzahler für die betroffenen Staaten weg. Das ist eine weitere, ebenso bedenkliche, wie auch gefährliche Entwicklung für das gesamte System der Europäischen Union.

Deutschland haftet über den ESM und die Bankenunion für EU-Staaten wie Frankreich, Italien oder Spanien. Wandern dort die Millionäre aus, bedeutet das weiter steigende Haftungsrisiken für deutsche Bankkunden und Steuerzahler!

Paris, Rom und Athen haben 2015 tausende Millionäre verloren

Die europäischen Städte, die 2015 am meisten Millionäre verloren haben, sind Paris, Rom und Athen. Französische Millionäre zieht es überwiegend nach Großbritannien, in die USA, nach Kanada, Australien oder Israel. Die beliebtesten Zuzugsstädte für Millionäre weltweit sind Sydney, Melbourne, Tel Aviv, Dubai, San Francisco, Vancouver, Seattle und Perth.

Aus Sicht der Analytiker des New World Wealth Instituts gehören zu den nächsten Ländern, die vor gravierenden religiösen Spannungen durch Muslime und Auswanderungen einheimischer Millionäre stehen, vor allem europäische Länder wie Deutschland, Belgien und Schweden. Außerhalb Europas sind die Türkei und Nigeria am gefährdetsten. Das Pew Research Center (Washington D.C.) hat im Jahr 2011 den Anstieg des muslimischen Bevölkerungsanteils bis in das Jahr 2030 umfassend prognostiziert. Allerdings weit vor den Entwicklungen der Migrationswelle. Die Grafik dazu finden Sie oben. Ich beurteile die Zahlen aufgrund der aktuellen  Entwicklungen und der Dynamik der muslimischen Einwanderung längst als überholt und viel zu niedrig.

Australien_MasseneinwanderungEmpfehlenswerte Auswanderungsländer schützen Ihre Grenzen vor illegaler Einwanderung!

Meine favorisierten Auswanderungsländer außerhalb Europas sind Australien und Kanada. Allen voran deswegen, weil Australien und Kanada solide Rahmenbedingungen in Kombination mit sehr strengen Einwanderungsgesetzen haben. Das Bild zeigt ein offizielles “Werbeplakat” der Australischen Regierung zur Warnung gegenüber illegalen Einwanderern. Das ist für mich ein vorbildlicher Weg! In dieser Einschätzung bestätigt mich die aktuelle Analyse des New World Wealth Instituts.

Auch die USA werte ich in Bezug auf die rechtsstaatliche Sicherung der Grenzen des Landes vor illegaler Einwanderung als positiv für eine mögliche Auswanderung außerhalb Europas. Sollte Donald Trump der nächste US-Präsident werden, was mittlerweile nicht mehr unwahrscheinlich ist, dann dürfte die zurzeit nur noch sehr geringe Einwanderung von Muslimen in die USA faktisch zum Erliegen kommen.

Ausblick: Themenspezial-Sonderausgabe „Auswandern”

Aufgrund der Entwicklungen werde ich in den kommenden Monaten eine Sonderausgabe zur Thematik „Auswandern“ für meine Leser erstellen. Sollten Sie hierzu bestimmte Fragen ganz besonders interessieren, gehe ich sehr gerne darauf ein. Lassen Sie mir Ihre Fragen unter dem Schlagwort „Auswandern“ gerne zukommen.

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Belastungen für Immobilien voraus!

ImmobilieSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Staaten versuchen den Abbau ihrer Schuldenberge und werden dabei immer ungenierter. Über Steuererhöhungen, Inflation, kalte Progression und finanzielle Repression durch neue Steuern und Sonderbelastungen auf bestimmte Kapitalvermögen wird sich der Fiskus auch einen Teil Ihrer Vermögenswerte holen. Dazu werden auch Ihre Immobilien gehören. Die Hälfte des Vermögens deutscher Bürger steckt in Immobilien, das ist zu verlockend für den Fiskus. Immobilieneigentümer sind zudem über die Grundbücher absolut eindeutig erfasst, dadurch leicht zuordenbar und belastbar.

Immobilien können weder rechtlich auswandern noch steuerlich verlagert werden

Das Wort Immobil bedeutet „nicht beweglich“. Eben weil sie nicht mobil sind, können Immobilien wie Häuser oder Grundstücke auch nicht auswandern. Sie können physisch nicht ins Ausland verlagert werden, allenfalls indirekt, indem man seine Immobilie im Inland verkauft und im Gegenzug eine Auslandsimmobilie erwirbt.

Steuerrechtlich gilt bei Immobilienvermögen das so genannte Belegenheitsprinzip. Das bedeutet, das Besteuerungsrecht hat der Staat, in dem die Immobilie liegt. Das ist ein ganz großer Nachteil gegenüber mobilen Sachwerten.

Zwangshypotheken: 1923 und 1948 müssen für Immobilieneigentümer eine Warnung sein

Bei Aktien werden sehr häufig die großen Crashs von 1929 und 1987 als warnende Beispiele herangezogen. Für private Immobilienbesitzer gibt es auch zwei einschneidende Jahreszahlen aus der jüngeren Geschichte. Sowohl 1923 als auch 1948 kam es nach den Währungsreformen zu staatlichen Zwangshypotheken. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass man auch in Deutschland noch einmal auf diese Geldbeschaffungsmaßnahme zurückgreift.

Die Zwangshypothek am Beispiel von 1948

Die Auswirkungen einer Zwangshypothek erläutere ich Ihnen an einem Beispiel aus der jüngeren Geschichte Deutschlands. Die Währungsreform von 1948 führte zur Deutschen Mark als alleinigem gesetzlichem Zahlungsmittel. Im Zuge dieser Währungsreform wurde die Geldmenge durch die Umstellung wirkungsvoll zu Lasten der Bürger verringert. Genau dieser Effekt wird auch in der Zukunft eines Tages wieder notwendig sein.

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Bild: 100 Deutsche Mark Banknote der Serie des Jahres 1948

Die neue D-Mark wurde um 90 % abgewertet!

Die ersten Notierungen in Deutscher Mark lagen um mehr als 90 Prozent unter den letzten Reichsmark-Kursen. Immobilienbesitzer erhielten Zwangshypotheken eingetragen. Die Hälfte des ermittelten Immobilienwertes musste verteilt auf 30 Jahre in 120 vierteljährlichen Raten in einen neu eingerichteten Lastenausgleichsfonds einbezahlt werden. Bei einem Immobilienwert von 150.000 Mark mussten also monatlich 625 D-Mark über 30 Jahre zurückbezahlt werden, auf ein einst lastenfreies Vermögen!

Immobilieneigentümer stehen vor zunehmenden Steuerbelastungen

Aktuell gibt es in Deutschland bereits sehr bedenkliche Entwicklungen, Immobilieneigentümer finanziell zu schröpfen. Allein in den letzten anderthalb Jahren hat die Hälfte der deutschen Bundesländer die Grunderwerbsteuer teilweise massiv erhöht. Auch die Grundsteuern können bei Bedarf sehr schnell und sehr deutlich angehoben werden, ohne dass eine generelle Vermögensteuer oder Zwangsabgabe eingeführt werden muss. Durch den Zensus 2011 ist der Immobilienbesitz in Deutschland zusätzlich zu den Grundbüchern noch ein Stück transparenter geworden für den Staat.

In der Vergangenheit wurden Vermieter von Immobilien in Krisenphasen durch den Staat wiederholt mit Mietpreisfestschreibungen belastet. Dadurch war ein Inflationsausgleich nicht mehr realisierbar. Wie schnell eine solche Mietpreisfestschreibung eingeführt werden kann, zeigt die neu eingeführte Mietpreisbremse. Das ist für mich ein weiteres Warnsignal.

Seit dem 01.01.2015 gibt es ein neues EU-Immobilienmeldegesetz

Neben diesen Entwicklungen aus Deutschland gibt es in der EU ein derzeit noch vollkommen unbekanntes neues Gesetz, das alle EU-Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, Daten von Immobilien und ihren Eigentümern automatisch untereinander auszutauschen. Das Gesetz mit dem Namen EUAHiG ist bereits seit dem 01.01.2015 in Kraft. Die relevanten Informationen – wie beispielsweise Eigentum an unbeweglichem Vermögen und Einkünfte daraus (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 EUAHiG) – werden ohne vorheriges Ersuchen automatisch übermittelt. Betroffen sind natürliche wie juristische Personen.

ssb_rechtsschutzreport_coverBelasten Sie Ihre Immobilienwerte vorsorglich selbst, bevor es andere tun!

Feuer lässt sich bekanntermaßen nicht nur mit Wasser bekämpfen, sondern auch mit einem Gegenfeuer. Gleiches gilt auch für Belastungen. Wenn Sie die Sorge haben, dass Ihre unbelasteten Immobilien durch Dritte mit einer Zwangs- oder Sicherungshypothek belastet werden könnten, dann ist es überlegenswert, Ihr Eigentum vorsorglich einfach selbst durch eine erstrangige Hypothek mit Schulden zu belegen. Vor allem in der derzeitigen Niedrigzinsphase ist das sinnvoll.

Das frei werdende Kapital können Sie dann wiederum anderweitig veranlagen, beispielsweise in Immobilien im Ausland oder in mobile Sachwerte wie Aktien, Edelmetalle oder Diamanten, die Sie wiederum außerhalb der EU verwahren. Dadurch bleiben Sie in einem Krisenfall flexibler. Im Rahmen meines Magazins Kapitalschutz vertraulich habe ich einen Sonderreport erstellt mit dem Titel: Die 6 besten Kapitalschutzstrategien für Immobilien! Diesen können Sie als bestehender oder neuer Abonnent von Kapitalschutz vertraulich sehr gerne anfordern.

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Globale Briefkästen? Die Fakten zu Panama Papers!

Flag_of_Panama.svgSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

die sogenannten Panama Papers sind ein Thema, das flächendeckend in allen Zeitungen sowie zahlreichen TV-Sendungen behandelt wird.

200.000 Briefkastenfirmen sind aufgeflogen

Ein anonymer Informant hat der Süddeutschen Zeitung Dokumente zu über 200.000 Briefkastenfirmen zur Verfügung gestellt. Diese Briefkastenfirmen wurden von der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama in Zusammenarbeit mit Banken, Rechtsanwälten und Finanzberatern gegründet, verkauft und verwaltet. Die Kunden erhielten durch die Zwischenschaltung von Offshore-Gesellschaften anonyme Konten und Aktiendepots.

Panama Papers hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Begriff entwickelt der derzeit durch alle Medien getrieben wird. Bezeichnenderweise ist allerdings selbst diese Begrifflichkeit schon falsch.

Was steht hinter den Panama Papers?

Bei den Dokumenten handelt es sich um E-Mails, Briefe, Faxnachrichten, Gründungsurkunden, Kreditverträge, Rechnungen und Bankauszüge als PDF- und Textdateien sowie Bilder aus den Jahren 1977 bis 2016. Von „Papers“, also Papierdokumenten ist in der Praxis nichts zu sehen.

Die 11,5 Millionen Dokumente in den Panama Papers sind keine Papierseiten, sondern Dateien mit einer Größe von 2,6 Terabyte. „Panama Bytes“ oder „Panama PDFs“ wäre daher viel zutreffender.

12961239_255040851496973_236583282160662548_oWas ist eine Offshore-Gesellschaft?

Offshore bedeutet frei übersetzt „vor der Küste“. Der Name kommt vor allem daher, dass diese Firmen als juristische Personen gegründet werden – außerhalb der Gerichtsbarkeit des steuerlichen Heimatlandes.

Eine weitere, aus meiner Sicht noch treffendere Bezeichnung für derartige Gesellschaften ist der Begriff „Briefkastenfirma“. Derartige Gesellschaften werden lediglich in das Firmen- oder Handelsregister des Staates eingetragen, in dem diese gegründet werden. Darüber hinaus wird meist lediglich eine Anschriftenadresse „Briefkasten“ bei einer Anwaltskanzlei oder einem Treuhänder im Gründungsland unterhalten.

Derartige Firmen und Gesellschaften sind rein rechtlich Auslandsbeteiligungen

Gemäß § 138 Abgabenordnung (AO) ist ein Steuerpflichtiger in Deutschland zur steuerlichen Erfassung von Auslandsbeteiligungen verpflichtet. Eine entsprechende Mitteilung muss somit nach geltendem Recht an das deutsche Finanzamt gesendet werden.

Die Meldung ist auf einem amtlichen Formular, das Sie von Ihrem Heimatfinanzamt erhalten, innerhalb eines Monats nach Eintritt des meldepflichtigen Ereignisses zu erstatten. Sollten Sie hier „Altlasten“ haben in der Form, dass Sie Auslandsfirmen als Offshore-Gesellschaften bzw. Briefkastenfirmen in der Vergangenheit gegründet haben, ohne dass diese Meldungen erfolgt sind, rate ich Ihnen dazu, diesen Sachverhalt frühzeitig mit einem Fachanwalt für Steuerrecht zu besprechen. Nehmen Sie bitte weder eine Meldung noch eine Nachmeldung im Alleingang vor.

Die Panama Papers betreffen selbst Deutsche auf Mallorca

Von Christoph Albeck, dem Geschäftsführer einer Steuerberatungskanzlei mit Sitz auf meiner Heimatinsel Mallorca habe ich aktuell in diesem Kontext ebenfalls sehr interessante Informationen erhalten. Die von der Süddeutschen Zeitung recherchierten Panama Papers sorgen mittlerweile selbst für vereinzelte Panik auf Mallorca.

Betroffen sind nämlich auch Deutsche, und zwar sowohl Residenten als auch Nicht-Residenten auf Mallorca, die vor Jahren Immobiliengeschäfte mit Panama Gesellschaften getätigt haben und dabei Firmenmäntel der Kanzlei Mossack Fonseca verwendeten.

Im großen Stil wurde in den Zeiten der DM-Euro-Umstellung Schwarzgeld in Immobilien gesteckt

Und zwar über Gesellschafts-Konstruktionen, bei denen ein Gesellschafter – die berüchtigte Panama Gesellschaft – Kapital in eine spanische GmbH einbringt. Die spanische Sociedad Limitada wurde mit dem notwendigen Kapital ausgestattet und kaufte dann ganz legal die Finca auf Mallorca.

Und das Ganze blieb anonym, da zur damaligen Zeit sogenannte Shelf-Companies ein beliebtes Geschäftsmodell in Spanien waren: der Kunde kaufte sich eine speziell zu diesem Zweck von Spaniern vorgegründete GmbH und blieb als eintretender Gesellschafter damit anonym. Eine Nennung erfolgte nur beim Notar in der Escritura.

28 Deutsche Banken hatten Geschäftsverbindungen zu Mossack Fonseca

Steuer- und Strafbehörden verschiedener Länder haben mittlerweile angekündigt, die Geschäfte von Briefkastenfirmen mit Sitz u.a. in Panama und Niue sowie auf den britischen Jungferninseln zu prüfen. Die erhobenen Vorwürfe beziehen sich auf Steuerhinterziehung und Geldwäsche sowie auf die Beihilfe zu diesen Taten.

Mindestens 28 deutsche Banken haben beispielsweise mit der Wirtschaftskanzlei Mossack Fonseca aus Panama kooperiert. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin wird ebenfalls Ermittlungen einleiten. Gleichzeitig haben zahlreiche Banken bereits diskret Bußgelder für ihre Verfehlungen bezahlt.

Mossack Fonseca tauchte bereits bei den Luxemburg-Leaks auf

Der Name von Mossack Fonseca den viele offensichtlich noch nie gehört hatten ist für mich keine unbekannte Kanzlei. Der Name tauchte bereits im Frühjahr 2015 im Zusammenhang mit der Durchsuchung der Commerzbank in Frankfurt am Main auf. Diese Ermittlungen gingen auf Enthüllungen im Rahmen der „Luxemburg-Leaks“ zurück.

Die USA gehen seit längerer Zeit massiv gegen europäische Banken vor. Der Vorwurf ist die Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Ausländische Banken aus der Schweiz oder auch aus Deutschland mussten mittlerweile Milliardensummen an Geldbußen bezahlen. Doch was passiert in den USA?

delawareGlobale Briefkästen: Delaware ist die Mutter aller Steueroasen

Auf den Cayman Islands in der Karibik gibt es vergleichbar mit der Kanzlei Mossack Fonseca aus Panama ein lediglich viergeschossiges Gebäude, dessen einziger Mieter eine Anwaltskanzlei ist.

Das kleine Haus ist der Unternehmenssitz von 18.000 Firmen, oder besser gesagt von 18.000 Briefkästen. Wenn Sie nun glauben, das muss einer der größten Unternehmenssitze der Welt sein, dann ist das bei Weitem nicht zutreffend.

Delaware ist ein kleiner US-amerikanischer Bundesstaat (Bild: Flagge von Delaware) mit 950.000 Einwohnern. Delaware hat vollkommen autarke, liberale und progressive Steuergesetze. Das hat dazu geführt, dass mittlerweile auf jeden Einwohner ein registriertes Unternehmen kommt. In Delaware gibt es ein eingeschossiges Gebäude. In diesem sind derzeit 285.000 Firmen registriert mit ihrem offiziellen Unternehmenssitz. Einfach unglaublich!

US-Präsident Barack Obama hat einmal über dieses Gebäude gesagt “Entweder ist es das größte Gebäude der Welt oder der größte Steuerbetrug der Welt”. Aber was tut er dagegen? Die größte Steueroase der Welt liegt somit nicht in der Schweiz, Liechtenstein, Asien oder in der Karibik, sondern direkt in den USA.

Bürgerrechte und Privatsphäre müssen auch in Zukunft ihre Berechtigung haben!

Kampf den Steueroasen und Kampf gegen das Bankgeheimnis anderer Länder. Derartige Aussagen haben Sie in den letzten Jahren wiederholt in den breiten Medien gelesen. Ich halte diesen meist undifferenzierten Weg für sehr bedenklich für eine freiheitlich, liberale Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

Für mich ist die Kapitalanlage im Ausland, also eine gezielte Streuung von Vermögenswerten bei ausländischen Banken gerade jetzt ein wichtiger Beitrag zu einem professionellen privaten Vermögens- und Risikomanagement.

Entgegen der derzeitigen, teilweise sehr polemisch geführten Diskussionen um die Steueroasenthematik, hat dies in Keiner Weise mit der immer wieder angesprochenen Steuerhinterziehungsthematik zu tun!

s-l1000Freiheit und Bürgerrechte: 8 reale Privatsphären-Schutz-Fälle aus meiner Praxis

Steuerhinterziehung oder Schwarzgeld stehen bei vielen Auslandskapitalanlegern schon lange nicht mehr im Vordergrund. Nicht einmal mehr die vollkommen legale Steueroptimierung.

Vielmehr der verständliche und absolut legitime Wunsch nach Diskretion und Wahrung der Privatsphäre.

Ich möchte Ihnen aus diesem Grunde einmal einige Praxisbeispiele aufzeigen, welche belegen, dass der Wunsch nach Privatsphäre eben nichts mit der Steuer zu tun hat, sondern mit der Steuerung von Vermögenswerten, getreu meinem Motto: „Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!“.

8 reale Privatsphären-Schutz-Fälle aus meiner Praxis

1. Uneheliche “verschwiegene” Kinder

Sie haben ein uneheliches Kind, von dem Ihre Familie nichts weiß und auch nach Ihrem Tod nichts wissen soll. Über eine Vermögensstrukturierung – gerade beispielsweise über Ausländische Versicherungspolicen aus dem Fürstentum Liechtenstein – können Sie hier eine flexible Begünstigung vornehmen, auch für Ihren Todesfall.

Vermögenswerte können somit außerhalb des Nachlasses, diskret übertragen werden. Nicht diskret gegenüber dem Staat, sondern diskret gegenüber Ihrer Familie.

2. Geliebte/r

Sie haben eine Geliebte (oder einen Geliebten), von dem Ihre Familie nichts weiß. Sie möchten dieser Person nach Ihrem Tod etwas zukommen lassen. Sie wollen allerdings auch nach Ihrem Tod dieses Geheimnis bewahren und können somit natürlich keine testamentarische Verfügung vornehmen.

3. Probleme im Familienkreis

Sie haben Probleme im Familienkreis, beispielsweise mit Ihrer Ex-Frau (oder Ihrem Ex-Mann), mit Ihren Kindern, mit Ihrer Schwiegertochter oder Ihrem Schwiegersohn. Mir sind hier Fälle aus der Praxis bekannt, in denen beispielsweise drogenabhängige oder charakterlich noch nicht gefestigte Kinder vor dem Geld „geschützt“ werden sollen, bis sie beispielsweise einen Weg aus ihrer Lebenskrise gefunden haben.

Ebenso gibt es immer wieder den Fall, dass Eltern diskret bestimmte Kinder besser stellen wollen, beispielsweise weil diese ihnen aus den unterschiedlichsten Gründen (Pflege im Alter, Verhalten, Wertschätzung) näher stehen als die anderen Geschwister.

4. Sie sind Homosexuell – Gegenseitige Absicherung

Sie sind homosexuell und möchten sich und Ihren Lebenspartner absichern. Hier stoßen Sie bei der Vermögensübertragung auf erhebliche Nachteile und Hürden, vor allem, wenn Sie sich nicht für die sogenannte eingetragene Lebenspartnerschaft (Homo-Ehe) entscheiden.

Vielleicht haben Sie in diesem Fall auch einen hohen Diskretionsbedarf, wenn Sie Ihre Neigungen nicht öffentlich gemacht haben. Das ist immer noch häufig der Fall. Denn gerade Unternehmer oder Personen im öffentlichen Fokus haben weiterhin Nachteile zu befürchten, wenn sie sich „outen“.

6. Diskretionsbedarf innerhalb der Familie

Sie wollen nicht, dass Ihre Kinder oder Ihre zukünftige Ehefrau/Ehemann frühzeitig wissen, wie viel Geld Sie wirklich haben. Geld kann ja bekanntlich den Charakter verderben, und viele Eltern oder Partner möchten nicht, dass Kinder zu früh von großen Vermögenswerten erfahren.

Sie können in solchen Fällen eine sogenannte Begünstigtenregelung auf einen Zeitpunkt legen, zu welchem Sie davon ausgehen, dass Ihre Erben die nötige menschliche wie fachliche Reife haben.

6. Individuelle, flexible Vermögensübertragungen

Gerade Großeltern übertragen gerne Vermögenswerte direkt auf ihre „Lieblingsenkel“ und wollen die gesetzliche Erbfolge für bestimmte Vermögensbestandteile umgehen. Dies ist ebenfalls durch Strukturen möglich, welche auch diskret vor den eigenen Kindern umgesetzt werden können. Auch der Schwiegersohn oder die Schwiegertochter sollen manchmal „ausgeschlossen“ und stattdessen direkt die Enkel bedacht werden.

7. Vermögens- und Haftungsschutz

Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet ist der Haftungsschutz für Unternehmer: Sie sind beispielsweise Geschäftsführer einer GmbH und gehen somit in Ihrem operativen Geschäft unternehmerische Risiken ein.

Wenn Sie nun auch ein Haus und ein Wertpapierdepot haben, ist es nicht zwangsläufig so, dass Sie bei einer Schieflage Ihrer GmbH nur mit Ihrem Stammkapital haften. In Deutschland gibt es unter Umständen auch eine Durchgriffshaftung auf den Geschäftsführer. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn Sie eine Schieflage Ihrer Gesellschaft falsch beurteilen. Dann können – bei entsprechendem Gerichtsurteil – auch Ihr Eigenheim und Ihr Wertpapierdepot in die Konkursmasse mit einfließen.

Viele GmbH-Geschäftsführer haben aus diesem Grunde beispielsweise ihr Eigenheim auf ihre Ehefrau überschrieben, um dieses Haftungsrisiko zu minimieren. Allerdings gehen Sie mit diesem Transfer des Eigentums auf Ihre Frau natürlich ein neues Risiko ein, nämlich das einer Scheidung.

Nicht selten passiert es gerade im Falle einer Insolvenz, dass die daraus auch immer resultierenden psychischen Anspannungen auch Auswirkungen auf Ihr Privatleben haben. Und wenn Ihre Frau Sie dann eventuell verlässt – dieses Risiko ist in Deutschland rein statistisch nun mal sehr hoch, da jede 2. Ehe geschieden wird –, haben Sie Ihr Eigenheim, rein vom rationalen Risikomanagementgedanken her, eben nicht abgesichert.

Ich weiß, dass bei diesem Thema oft viele Emotionen vorhanden sind und die Rationalität ausgeblendet wird, aber auch hier kann ich aus meiner Praxiserfahrung sagen, dass viele ehemals verliebte Paare nur wenige Jahre später die erbittertsten gerichtlichen Auseinandersetzungen geführt haben. Wenn man frühzeitig und gemeinsam die richtigen Strukturen schafft, ist dies aus meiner Sicht der sehr viel intelligentere Weg.

Jedenfalls immer für den Ehepartner, der entweder das Hauptvermögen mitbringt oder den Zugewinn erwirtschaftet, und das muss natürlich nicht zwangsläufig immer der Ehemann sein! Hier müssen Sie übrigens auch gerade in guten Zeiten (also Ihre Firma ist wirtschaftlich erfolgreich und Ihre Ehe intakt) die entsprechenden Strukturen schaffen. Nicht erst dann wenn Sie kurz vor der Insolvenz stehen und Ihre Ehe kurz vor dem Aus steht. Dann ist es zu spät.

Schutz der Familie bei gleichzeitigem Schutz vor der Familie

Das bedeutet, Sie müssen zum einen für Ihre Familie vorsorgen, falls die Firma in Schieflage gerät, und zum anderen Ihre Firma schützen – also sie vor Ihrer „Familie“ schützen –, falls Ihre Ehe in die Brüche geht. Ebenso ist die Wahrscheinlichkeit für Streitigkeiten mit anderen Familienangehörigen wie Kindern, Eltern oder Geschwistern in der heutigen Zeit ja auch sehr hoch, mit teilweise gravierenden finanziellen Folgen, gerade bei Erbstreitigkeiten.

8. Risikomanagement: Rechtliche Diversifikation und geografische Streuung

Ausländische Versicherungspolicen, beispielsweise aus Liechtenstein sind rechtlich eine eigenständige „juristische Person“. Sie schaffen also durch Abschluss einer Versicherungsstruktur eine eigenständige, rechtlich isolierte Gesellschaftsform für Teile Ihrer Vermögenswerte.

Das ist über Ausländische Lebensversicherungen bereits ab 20.000 Euro möglich. Im Falle von Sparverträgen sogar bei bestimmten Anbietern bereits ab 50 Euro. Für andere Gesellschaftsformen wie Stiftungen oder Trusts beispielsweise würden Sie das 10-fache Anlagevolumen benötigen.

Sie schaffen somit eine rechtliche Streuung Ihres Vermögens und durch Nutzung ausländischer Anbieter, Bankplätze und Rechtsräume zusätzlich noch eine geografische Verteilung Ihrer Werte. Das bedeutet in der Praxis ein besseres Anlage- und Risikomanagement auch über das reine Verwalten Ihrer Wertpapiere hinaus.

Eine ausländische Versicherungspolice beispielsweise wird somit zu einer eigenständigen und isolierten Gesellschaft, die den Schutz Ihrer Vermögenswerte deutlich verbessert.

So wie Sie aus Diversifikationsüberlegungen Aktien aus unterschiedlichen Branchen oder Ländern kaufen, sollten Sie auch – je nach Höhe Ihrer Vermögenswerte – überlegen, Ihre Vermögensstrukturen in unterschiedlichen Rechtsräumen und bei verschiedenen Banken zu verteilen. Grundlagen für all diese Modelle sind für mich jedoch intakte Bankgeheimnisse. Außerhalb von steuerlichen Angelegenheiten!

2000px-Flag_of_Liechtenstein.svgEmpfehlungen: Die aktuellen Entwicklungen bestätigen mich in meiner langjährigen Strategie!

Die aktuellen Entwicklungen rund um Panama Papers bestätigen mich in meiner langjährigen Strategie.

Nach zahlreichen Recherchen und daraus resultierenden Empfehlungen habe ich wiederholt darauf hingewiesen, dass sogenannte Offshore-Gesellschaften für Kapitalanleger oder auch unternehmerisch tätige Personen mit Steuerwohnsitz in Deutschland erhebliche Risiken bergen.

Meine ersten Warnungen zu Panama-Gesellschaften datieren aus dem Jahr 2007

Ich habe beispielsweise bereits im Jahr 2007 in einem Beitrag für mein Magazin Kapitalschutz vertraulich aktiv davon abgeraten, als „Lösungsansatz“ im Hinblick auf die kommende Abgeltungsteuer sogenannte International Business Companies (IBCs) wie Panama-Gesellschaften, Singapur-Trusts, US Incorporations, beispielsweise im Bundesstaat Delaware, oder sonstige „Steueroasen“-Auslandsfirmen als Vermögensverwaltungsgesellschaften (Besitzgesellschaften) oder operativ tätige Firmen (Betriebsgesellschaften) ohne steuerrechtlichen Beistand zu gründen.

Besteht die Gefahr, dass Sie derartige Offshore-Dienstleistungen in Anspruch genommen haben und dass hierbei Steuer in Deutschland verkürzt worden ist, so stehen Ihnen auf internationales Steuerstrafrecht spezialisierten Steuerberater und Rechtsanwälte aus unserem einzigartigen Experten-Netzwerk von Kapitalschutz vertraulich als Ansprechpartner für eine Beratung sehr gerne zur Verfügung.

Vorbildlich: Meine Empfehlung ist das Fürstentum Liechtenstein

Das Fürstentum Liechtenstein hat seine Datendiebstahl und seine Enthüllungen schon viele Jahre hinter sich. Seither hat sich das Land vorbildlich entwickelt. Heute gilt der Finanzplatz Liechtenstein (Bild: Flagge Fürstentum Liechtenstein) als weitestgehend sauber und weiß. Vor einigen Jahren gab es noch rund 80.000 Gesellschaften im Fürstentum Liechtenstein. Heute sind es noch weit weniger als 40.000 aufgrund verschärfter Regularien.

Mein Fazit: Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!

Durch die Verteilung von Vermögenswerten auf mehrere Länder mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen und geografischen Lagen, differierenden Gesetzgebungen sowie verschiedenen Banken und Vermögensverwaltern streuen Sie operative und strategische Risiken, ohne dass grenzüberschreitende Querverbindungen der einzelnen Anbieter negative Einflüsse haben.

Nicht zu vergessen bleibt, dass Sie auf diese Weise auch von den besseren Rahmenbedingungen im Ausland profitieren, zum Beispiel in Form von höher Beratungskompetenz, einem besseren Produktangebot oder flexibleren Anlagemodellen. Das alles schlägt sich schließlich in Ihrer Rendite nieder, was in der Praxis einen höheren Vermögensschutz bedeutet.

Wenn Sie dann noch Teile Ihres Vermögens in eine juristische Person einbringen reduzieren Sie vor allem Risiken, die beispielsweise durch Streitigkeiten, Scheidung, Erbfolgen, Schenkungen oder im allgemeinen negativen Rechtsprechungen und höherer Gewalt entstehen können.

Liechtenstein bietet beispielsweise die einzigartige Kombination: Keine EU-Mitgliedschaft, keinen EURO, keine ESM-Haftungsrisiken, keine EU-Bankenunion aber EWR-Vorteile!

Beichtgeheimnis, Ärztliche Schweigepflicht, Schweigepflicht eines Anwaltes

Das alles hat mit einer möglichen Steuerhinterziehung nichts, aber absolut gar nichts zu tun! Deswegen gehört für mich das Bankgeheimnis bzw. die finanzielle Privatsphäre in meinem Demokratieverständnis genauso geschützt und anerkannt, wie das Beichtgeheimnis, die Ärztliche Schweigepflicht oder die Schweigepflicht eines Anwaltes!

Das Arztgeheimnis beispielsweise stellt eine wesentliche Grundlage des Vertrauens des Patienten in den Arzt dar. Das Arztgeheimnis ist damit die Grundlage der rückhaltlosen Offenbarungsmöglichkeit für den Patienten gegenüber seinem Arzt. Diese rückhaltlose Offenbarungsmöglichkeit ist aber aus meiner Sicht auch gerade gegenüber dem Vermögensberater des Vertrauens dringend notwendig. Die absolut legitime Grundlage dafür ist ein funktionierendes Bankgeheimnis beziehungsweise der Schutz der finanziellen Privatsphäre.

Das Fürstentum Liechtenstein bietet dafür ebenso legale wie legitime Möglichkeiten!: 10 Gründe für Ihr sicheres Standbein in Liechtenstein!

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EU-Europa wird untergehen!

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Markus Miller – Gründer von www.geopolitical.biz

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

heute präsentiere ich Ihnen ein persönliches Interview mit mir zu aktuellen Fragen und Themen. Von der Verschuldungsproblematik über die Situation der Rechtssicherheit in Deutschland, die Flüchtlingskrise bis hin zu Fragen von Auswanderung und Vermögensstrukturierung.

Es ist still um die Verschuldungsproblematik geworden, wie ist der aktuelle Stand?

Markus Miller: Das Thema wurde in den letzten Monaten durch die Flüchtlingskrise überlagert. Dabei steckt gerade auch darin eine besondere Schuldenproblematik, die momentan kaum beachtet wird. Bereits die Bundesregierung kalkuliert in ihrem Haushalt 2016 mit „Flüchtlingskosten“ von 7,6 Milliarden Euro. Mein früherer Professor, Bernd Raffelhüschen aus Freiburg, rechnet mit 17 Milliarden Euro – falls es gut geht, also die Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden. Die Gesamtkosten auf Sicht der nächsten sechs Jahre werden sich – wiederum falls es gut geht – auf 900 Milliarden Euro belaufen.

Wie schätzen Sie ansonsten die Situation in Deutschland ein?

Markus Miller: Die beurteile ich sehr kritisch, besonders den Rückzug von Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit. Beim schlechten Management der Flüchtlingskrise wurden erneut Verträge wie das Schengen- und die Dublin-Abkommen verletzt. Auch unser Asylrecht wird nicht in der vorgesehenen Form angewendet. Zudem gibt es sehr bedenkliche Entwicklungen in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg. Hier wurden erste Beschlagnahmungsgesetze für private Wohnimmobilien verabschiedet.

Leider halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass die Flüchtlinge, die derzeit ankommen, unsere Probleme in Bezug auf die Demographie und den Fachkräftemangel lösen werden können. Eher sieht es mir so aus, dass viele Flüchtlinge mit niedrigem Bildungsniveau nicht in den Arbeitsmarkt einwandern, wo sie dringend benötigen würden, sondern in die schon angeschlagenen Sozialsysteme.

Notenbanken können nur Zeit kaufen

Eine weitere politische Baustelle ist die Geld- und Reformpolitik. Die internationalen Notenbanken haben durch ihre künstliche Geldpolitik niedriger Zinsen dafür gesorgt, dass die Wirtschaft durch billiges Geld gestützt wurde. Diese Maßnahmen bleiben nach wie vor ein noch nie dagewesenes Experiment mit absolut offenem Ausgang.

Sie müssen sich bewusst sein, dass die Macht der Notenbanken darauf begrenzt ist, Zeit zu kaufen. Zeit dafür, dass die Politik Strukturreformen umsetzt. Für die Zeit, in der die Zentralbanken wieder zu einer soliden Geldpolitik zurückfinden müssen. Ansonsten wird das Währungssystem scheitern und Geld entwertet sein.

Die Politik hat die gekaufte Zeit nicht genutzt

Aus meiner Sicht hat es die Politik in den letzten Jahren seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 nicht geschafft, diese gekaufte Zeit zu nutzen. Die Ursachen der damaligen Finanzkrise wurden nicht genügend durch konsequente Strukturreformen beseitigt. Es wurde vielmehr an Einzelsymptomen gearbeitet, durch rechtliche Überregulierungen. Ebenso durch kaschierende, planwirtschaftliche Rettungsmaßnahmen die uns am Beispiel Griechenlands oder in der Flüchtlingskrise in erschreckender Weise vor Augen führen, wie begrenzt die Politik in ihren Möglichkeiten und Maßnahmen ist.

Wenn die Rechtssicherheit auf dem Rückzug ist, soll man dann überhaupt noch in Deutschland wirtschaften?

Markus Miller: Johann Wolfgang von Goethe hat gesagt: „Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.“ Aber nicht jeder wird auswandern können oder mögen. Zum anderen ist die Rechtssicherheit in Deutschland nach wie vor relativ hoch, auch wenn die Planungssicherheit nicht mehr so gut ist wie in der Vergangenheit.

Wer sich generell um die Rechtssicherheit in der Europäischen Union sorgt, sollte Standbeine außerhalb der EU in Erwägung ziehen, etwa in der Schweiz oder in Liechtenstein. Liechtenstein muss einerseits die Nachteile der Europäischen Union nicht tragen, weil es kein EU-Mitglied ist. Andererseits ist es aber Mitglied im Europäischen Wirtschaftsraum EWR und darf damit alle Vorteile des EU-Binnenmarktes in Anspruch nehmen – auch mit seinen Banken und Versicherungsgesellschaften.

Ist so ein kleines Land nicht erpressbar? Ein früherer deutscher Finanzminister wollte sogar schon die Kavallerie Richtung Schweiz schicken.

Markus Miller: Absolut richtig. Die kleinen Länder können natürlich stark unter außenpolitischen Druck kommen. So waren die USA dafür verantwortlich, dass das Schweizer Bankgeheimnis gefallen ist. Liechtenstein und die Schweiz sind aber heute keine Steueroasen mehr, die dann angegriffen wurden, sondern rechtstaatliche Haftungsschutzoasen. Das ist etwas ganz anderes. Diese Rechtstaatlichkeit ist aus meiner Sicht derzeit gut abgesichert.

Der Blick auf die berühmte Waterfront von Halifax

Die Region rund um Halifax in Kanada (Nova Scotia)  ist der Top-Standort von Markus Miller außerhalb Europas!

Wie sieht es denn außerhalb Europas aus?

Markus Miller: In Übersee ist Kanada mein Favorit – ein Land, rohstoffreich, gigantisch groß, mit intakter Demographie und ohne Migrationsprobleme. Das Land hat ideale Rahmenbedingen – sowohl von der rechtlichen Struktur als auch von den wirtschaftlichen Voraussetzungen. Von Frankfurt aus kann die Ostküste zudem innerhalb von nur 6,5 Flugstunden erreicht werden. Natürlich gibt es auch andere attraktive Länder – z.B. Paraguay in Südamerika oder Singapur in Asien –, aber die sind doch sehr weit weg von Deutschland.

Sie selbst leben auf Mallorca. Ist das auch eine Alternative?

Markus Miller: Nein, ich würde keinen Quadratmeter Grund auf Mallorca kaufen. Hier gibt es eine Partei – Podemos – vergleichbar der Syriza in Griechenland. Auf Mallorca bin ich wegen der Lebensqualität – Wetter, Meer, Berge, Infrastruktur, Flugverbindungen, die gesamten Rahmenbedingungen. Aber wenn sich hier die politischen Rahmenbedingungen verschlechtern sollten, dann stöpsle ich halt übermorgen meinen Laptop in Kanada ein.

Flexibilität ist das höchste Gut. Mallorca ist ein idealer Standort zum Leben, aber nicht zum Investieren. Sie sehen, man kann die Lebensentscheidungen durchaus von den Investitionsentscheidungen trennen. Sollte die EU in welcher Art und Weise auch immer untergehen, gibt es dennoch auch zukünftig attraktive Alternativen!

Welche Alternativen für ein zweites Standbein gibt es, ohne gleich die Zelte komplett abbrechen zu müssen?

Markus Miller: Der ESM und die Europäische Bankenunion führen dazu, dass die EU zur Haftungs- und Umverteilungsgemeinschaft wird. Hier muss sich jeder deutsche Bankkunde fragen: „Will ich das überhaupt?“ Zukünftig haftet nicht mehr der Steuerzahler für Banken – was positiv ist –, sondern der Aktionär, aber auch der Bankkunde und Kontoinhaber.

Um diesen Teufelskreislauf zu durchbrechen, sollte aus meiner Sicht jeder Bürger ein Konto und/oder Wertpapierdepot außerhalb der Europäischen Bankenunion haben – z. B. in der Schweiz oder in Liechtenstein. Das geht ganz einfach und man muss auch keine großen Anlagesummen mehr mitbringen wie in der Vergangenheit.

Neben diesen bekannten Entwicklungen gibt es ja auch neue restriktive Gesetze unterhalb der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle. Können Sie dazu etwas sagen?

Markus Miller: Ja, da gibt es z.B. das Kulturschutzgesetz, das bei enger Auslegung gravierende Konsequenzen haben könnte – etwa, dass Münzsammlungen meldepflichtig würden. Es gibt auch Tendenzen zu einer Meldepflicht für Schmuck. Die Zielrichtung des Staates ist klar: Er erweitert die Bemessungsgrundlage in Richtung mobile Sachwerte.

Zudem erwarte ich die Abschaffung der Abgeltungssteuer zugunsten einer Rückkehr zur Progressionsbesteuerung oder eine drastische Erhöhung des Steuersatzes – deutliche Steuererhöhungen also für Vermögensbesitzer und Kapitalanleger. Daneben besteht die Finanzielle Repression fort.

Marus_Miller

Markus Miller: Chefanalyst und Chefredakteur von www.kapitalschutz.me

Kommen wir zu konkreten Anlagen. Worauf achten Sie besonders?

Markus Miller: Das Wichtigste ist heute Diversifikation. Wir leben in einer hochkomplexen Welt, in der es immer schwieriger wird, risikoadjustierte Erträge zu erwirtschaften. Ein wichtiger Baustein sind reale Anlagen, die sowohl einen inneren Wert als auch eine große Zukunftsfähigkeit aufweisen. Dazu zählen Aktien und Edelmetalle, aber auch mobile Sachwerte wie Diamanten oder ausgesuchte Anlageuhren. In jedem Fall muss der Anleger sein individuelles Risikoprofil kennen – passt die Vermögensstruktur zur Risikotragfähigkeit?

Können Sie unabhängig von diesen individuellen Kriterien eine allgemeine Richtschnur geben?

Markus Miller: Die allgemeine Richtschnur ist, dass man ein ausgewogenes Verhältnis seiner Kapitalanlagen anstreben sollte. Das hört sich relativ einfach an, in der Praxis stellt sich aber heraus, dass viele Menschen ihre Sachwerte und Geldwerte völlig falsch beurteilen, weil sie beispielsweise bei den Sachwerten ihr Immobilienvermögen und bei den Geldwerten ihre Rentenanwartschaften nicht berücksichtigen. Zur Diversifikation gehört auch eine geographische und eine rechtliche Streuung – also etwa Aktien im Schweizer Depot und Edelmetalle in Liechtenstein.

Zur individuellen Situation gehören auch die persönlichen Risiken. Was ist hier Ihre Einschätzung?

Markus Miller: Ich stelle immer wieder fest, dass viele Menschen Sorge vor globalen Risiken wie Euro-Krise oder Terror haben. Die wesentlich wahrscheinlicheren Risiken, die jeder Mensch hat, werden jedoch vernachlässigt – Krebs, Herzinfarkt oder Alzheimer-Demenz. Solche Langlebigkeitsrisiken lassen ich beispielsweise über „Dread Disease“-Versicherungen abdecken. So hat man in schwerer Zeit eine Sorge weniger.

Haben sie trotz solcher bedrückenden Themen einen positiven Ausblick?

Markus Miller: Selbstverständlich. Ich bin weder ein Schwarzseher noch ein Weltuntergangsprophet, sondern ein rationaler Analytiker der das Leben liebt. Lebensqualität ist die höchste Rendite, die ein Mensch erzielen kann und sollte auch für Anleger das oberste Ziel sein. Alles andere sind nur Bausteine, um dieses Ziel zu erreichen

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Staatliche Kontrolle: Stromrechnung statt Bankkontoauszug!

Markus Miller - Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. - www.geopolitical.biz

Markus Miller – Gründer und Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. – www.geopolitical.biz

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist definitiv sinnvoll, die Existenz von höchst unwahrscheinlichen Ereignissen, den so genannten „schwarzen Schwänen“ zu thematisieren.

Wenn zahlreiche Medien oder Experten allerdings von möglichen „schwarzen Schwänen“ schreiben, sollten Sie Ihren Blick ganz bewusst auch auf Entwicklungen richten, die eine hohe Wahrscheinlichkeit haben. Die so wichtigen „weißen Schwäne“ werden nach meiner Einschätzung derzeit zunehmend aus den Augen verloren.

Vergessen Sie die weißen Schwäne nicht!

Allen voran die Chancen und Risiken, die sich aus der Steuer- und Abgabenbelastung, der nationalen Gesetzgebung und Rechtsprechung oder internationalen politischen Einflussnahmen (EU) ergeben. Hierzu zählen für mich gerade die zunehmenden Kontrollen und Einschränkungen der Privatsphäre im Hinblick auf mögliche Umverteilungen. Machen Sie sich bewusst, dass derartige Belastungen für Ihr Kapital weit wahrscheinlicher sind als Atomunfälle, Naturkatastrophen oder Terroranschläge. Eine beispielhafte Entwicklung aus meiner langjährigen Wahlheimat Spanien führt Ihnen hier sehr deutlich vor Augen, wohin die Richtung auch in Deutschland oder Gesamteuropa gehen könnte.

Staatliche Kontrolle: Stromabrechnungen statt Bankauszüge

Ein weißer Schwan wird Vermögensinhaber, vor allem Immobilienbesitzer in der Zukunft treffen. Bei allen Vorteilen, welche Immobilien haben, bergen sie einen enormen Nachteil. Sie sind nicht flexibel und mobil. Sie können im Gegensatz zu Steuerbürgern oder Wertpapierdepots weder auswandern noch verlagert werden. Die Immobilienbesteuerung ist somit eine der einfachsten Möglichkeiten, Steuereinnahmen zu erhöhen. Das zeigt sich auch in Deutschland mit der teilweise deutlichen Erhöhung der Grunderwerbsteuern in vielen Bundesländern.

Auslandsimmobilien als Kapitalanlage, Feriendomizile, Zweitwohnsitze oder Altersruhesitze sind auch bei Deutschen sehr beliebte Sachwert- und Lebenswert-Investitionen. Vielleicht besitzen auch Sie bereits eine Immobilie im Ausland oder planen eine derartige Auslandskapitalanlage. Im beliebtesten deutschen Auslandsimmobilienland Spanien gibt es aktuell eine weitestgehend noch unbeachtete Entwicklung. Diese wird jedoch gerade für ausländische Immobilieneigentümer in Spanien erhebliche Auswirkungen haben.

Leere Kassen: Spanien muss dringend neue Geldquellen erschließen

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat südeuropäische Länder wie Spanien, Portugal, Italien oder Griechenland am härtesten getroffen. Früher konnten diese Länder ihre weichen Währungen abwerten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren und den Staatshaushalt zu sanieren. Seit der Euro-Einführung ist dieser Weg verbaut. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Immobilienbesitzer in Zukunft erheblich stärker kontrolliert werden, um hier zusätzliche Einnahmen für die Staatskasse zu erzielen. Dieser Trend beginnt für mich in Spanien. Weitere Länder werden der Entwicklung aus meiner Sicht folgen. Gerade die deutsche Volkszählung mit dem Auskunftsformular für Immobilieneigentümer ist hier ein deutliches Signal in diese Richtung.

Spanisches Kontrollsystem: Steuerfahndung über die Stromrechnung

Der Trend zu Kontrollmitteilungen und einem Informationsaustausch betrifft längst nicht nur Banken. Strom- und Wasserrechnungen könnten beispielsweise über eine Bank erfragt werden. Jedoch ist das nicht unbedingt effizient, weil einer bestimmten Immobilie nicht direkt ein Bankkonto zugeordnet werden kann. Der Immobilieninhaber muss auch nicht identisch sein mit dem Immobiliennutzer. Über einen Energieversorger, der eine Immobilie mit Strom, Gas und Wasser direkt „beliefert“, ist eine derartige Zuordnung jedoch sehr einfach möglich. Spanische Energieversorgungsunternehmen sind mittlerweile dazu verpflichtet, umfassende Informationen ihrer Kunden an die spanischen Finanzämter weiterzuleiten.

Jeder bestehende Stromvertrag in Spanien wird mit folgenden Daten gemeldet:

+ Name des Vertragsinhabers

+ Steuernummer beziehungsweise Ausweisnummer des Anschlussinhabers

+ Anschrift des Stromkunden + Katasternummer der Immobilie, die mit Strom versorgt wird

+ Bankverbindung des Stromkunden

+ und ganz entscheidend: der jährliche Stromverbrauch

Diese Daten werden für jede Immobilie in Spanien an den Fiskus gemeldet. Das Finanzamt kann dann aufgrund dieser Daten sehr einfach einen Abgleich vornehmen, ob möglicherweise Steuern hinterzogen wurden. In Spanien ist es Gesetz, dass Sie als Immobilienbesitzer den sogenannten Nutzungsvorteil Ihrer Immobilie in der spanischen Einkommensteuererklärung als „fiktive Miete“ versteuern müssen. Meiner Erfahrung nach kommen dieser Regelung vor allem viele ausländische Immobilienbesitzer, die in Spanien nicht als Residenten (Hauptwohnsitz) gemeldet sind, nicht nach. Ebenso werden gerade Ferienimmobilien oftmals vermietet. Diese Einkünfte müssen ebenfalls in der spanischen Einkommensteuererklärung angegeben werden. Auch das passiert meist nicht – weil bislang keine effizienten Kontrollmöglichkeiten vorhanden waren.

Was macht das spanische Finanzamt mit den Daten?

Der spanische Fiskus hat durch die Informationsverpflichtung der Energieversorger zwei ganz grundlegende Kontrollmöglichkeiten:

1. Verschwiegene Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung?

Wenn der Eigentümer einer spanischen Immobilie nicht identisch ist mit dem Anschlussinhaber des Stromvertrags, wird – berechtigterweise – davon ausgegangen, dass nicht deklarierte Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung vorliegen müssten. Hier wird es dann mit Sicherheit zu Nachfragen und Problemen kommen.

2. Spanische Steuerpflicht durch Hauptwohnsitz?

Wenn Sie eine Immobilie in Spanien haben, dort aber als sogenannter „Nicht-Residente“ nicht gemeldet sind, wird Ihr Energieverbrauch genau kontrolliert werden. Haben Sie beispielsweise einen sehr hohen Stromverbrauch, wird der Staat davon ausgehen, dass Sie sich mehr als 183 Tage im Jahr in Spanien aufhalten beziehungsweise dort Ihren Lebensmittelpunkt unterhalten. Das hat wiederum erhebliche Folgen: Sie sind dann mit Ihrem gesamten Welteinkommen in Spanien steuerpflichtig. Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Spanien regelt dabei, dass Sie nicht doppelt besteuert werden, sondern rein in dem Land, in welchem Sie den Mittelpunkt Ihres Lebensinteresses haben.

Ich habe bereits mehrere Praxisfälle gesehen, in denen deutsche Steuerbürger auf ihre spanische Immobilie eine Zwangshypothek seitens des spanischen Staates eingetragen bekamen. Diese Bürger zahlen in Deutschland ganz regulär ihre Steuern. Dennoch erhebt Spanien Anspruch darauf aufgrund der Kontrolle von Strom-, Wasser, Gas- und Telefonrechnungen. Derartige Steuerkonflikte werden in Zukunft weiter zunehmen.

Überprüfen Sie bei Auslandsimmobilien Ihre steuerlichen Rahmenbedingungen

Überprüfen Sie bei Auslandsimmobilien Ihre steuerlichen Rahmenbedingungen. Aus meiner Erfahrung sind sich sehr viele Auslands-Immobilienbesitzer der jeweils aktuellen steuerlichen Rahmenbedingungen überhaupt nicht bewusst. In der Vergangenheit hatte die Nichtbeachtung der Steuergesetze kaum Auswirkungen. Das hat sich aber seit einiger Zeit dramatisch verändert. Es können aber auch positive Effekte entstehen. Anstatt Gefahr zu laufen, bei einem häufigen oder dauerhaften Aufenthalt im Ausland eine Steuerhinterziehung zu begehen, kann durch eine gezielte steuerrechtliche Wohnsitzverlagerung nicht selten sogar ein Steuerspareffekt genutzt werden.

Kapitalschutz durch Vermögensstrukturierung und Steueroptimierung

Ein weiteres Damoklesschwert in Spanien – wie in Deutschland auch – ist die Vermögensteuer. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Vermögensteuern europaweit in naher Zukunft vor einer Wiedereinführung stehen werden. Ich möchte Sie vor allem auch dafür sensibilisieren, dass Einschränkungen in den Bereichen Privatsphäre und Diskretion auch in Deutschland nicht nur durch das fehlende Bankgeheimnis drohen, sondern vor allem auch von den – teilweise staatlichen – Energieversorgern oder den Telekommunikationsanbietern.

Nicht nur die Banken werden in Zukunft Daten liefern, sondern Strom-, Gas-, Wasser- und Telefonrechnungen werden den Staaten wichtige Informationsquellen für die Kontrolle und Besteuerung ihrer Bürger sein. Kapitalschutz bedeutet in diesem Zusammenhang gerade auch, Sachwertkapital im Hinblick auf Steuern und Abgaben intelligent zu strukturieren und frühzeitig zu optimieren.

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Port_Adriano_Hotel

Immobilienmarkt Mallorca – Der Mythos von den Traumrenditen!

Die Baleareninsel Mallorca ist aufgrund ihrer guten Erreichbarkeit mit hervorragenden Flugverbindungen, dem milden Klima mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr, einer vielseitigen Landschaft und seines kristallklaren Meeres seit vielen Jahrzehnten eines der beliebtesten Feriendomizile in Europa. Gleiches gilt für Mallorca-Immobilien als Investitionsobjekte zur Kapitalanlage, für Zweitwohnsitze oder als Altersruhesitz für den Lebensabend im Süden.

Mallorca wird geprägt von einer medialen Maklertraumwelt

Der Immobilienmarkt auf Mallorca wird allen voran geprägt von werblichen Emotionen fern der Vernunft und Rationalität. Unzählige Immobilienmakler preisen in ihren Hochglanzprospekten Häuser und Wohnungen auf Mallorca als ein Stück Lebensqualität in Kombination mit einer pauschalen Werthaltigkeit und einem angeblich relativ sicheren Wertsteigerungspotential an.

Die Bandbreite an angebotenen Immobilien ist dabei sehr groß. Verkauft werden sowohl einfache Wohnungen und schlichte Häuser bis hin zu exklusiven Luxusvillen mit Preisen im höheren siebenstelligen Bereich. Nicht selten werden dabei in den Medien auf Initiative der Immobilienunternehmen vollkommen irrational bewertete Objekte hervorgehoben. Das Luxus-Anwesen des ehemaligen AWD-Chefs Carsten Maschmeyer in Port Andratx ist dafür ein Musterbeispiel.

38 Millionen Euro für 1.200 Quadratmeter Wohnfläche

Sieben Schlafzimmer, sieben Badezimmer, vier Garagen, 7.500 Quadratmeter Grundstück, 1.200 Quadratmeter Wohnfläche bei 300 Quadratmeter Terrasse mit einem eigenen Meerzugang steht hier ein vollkommen irrationaler Verkaufspreis von sage und schreibe 38 Millionen Euro gegenüber. Von derart fiktiven Wertentwicklungen sollten sich aber gerade Privatanleger nicht blenden lassen. Der Immobilienerwerb auf Mallorca bringt zahlreiche Besonderheiten und Fallstricke rechtlicher Natur mit sich.

Den Immobiliengesetzen in Spanien fehlt die Rechtssicherheit

Spanien hat seine eigenen Immobiliengesetze, bei denen die jüngere Geschichte zeigt, dass diese eine absolut unzureichende Planungssicherheit für Immobilieninvestoren bieten. Immobilien haben für einen klammen Staat mit Geldbedarf den Vorteil, dass sie bei einer Verschlechterung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch zusätzliche Steuern und Abgaben eben nicht einfach auswandern können. Eine Privatperson kann ihren Wohnsitz verlegen in ein attraktives Land. Selbst ein Unternehmen kann seinen Firmensitz relativ schnell verlagern an einen alternativen Standort mit attraktiven Rahmenbedingungen. Immobilien und deren Eigentümer haben diese Flexibilität nicht.

Ausschlaggebend für eine Immobilieninvestition auf Mallorca sollten nicht die blumigen Aussagen der Makler mit Ihren Versprechen von Traumhäusern und Traumrenditen sein, sondern rein die rationale Berechnung der Nettomietrendite. Auf Grundlage der vorliegenden steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, in Kombination mit den wirtschaftlichen Fakten.

Überprüfen Sie immer die Nettomietrendite eines möglichen Kaufobjektes

Ich habe in meiner langen Zeit auf Mallorca schon zahlreiche Immobilienmakler getroffen, die den Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrenditen nicht kennen. Dadurch ist jede Immobilienempfehlung seitens eines solchen Maklers aus meiner Sicht ein inkompetentes bis unseriöses Raten mit Zahlen.

Die Kaufnebenkosten auf Mallorca sind doppelt so hoch wie in Deutschland

Die Bruttomietrendite ist das Verhältnis der erzielbaren Jahresmieteinnahmen in Relation zum Kaufpreis einer Immobilie. Bei der Nettomietrendite werden zusätzlich die ursprünglichen Kaufnebenkosten wie auch die laufenden Kosten berücksichtigt.

Dadurch wird der Jahresreinertrag über die Nettomietrendite bereinigt um oftmals vollkommen unterschätzte Kostenblöcke wie die enormen Kaufnebenkosten für Notare, Anwälte, Maklergebühren oder Grunderwerbsteuern. Die Grunderwerbsteuern auf Mallorca betragen zwischen 8 und 10 Prozent. Breits ab einem Kaufpreis von 600.000 Euro beträgt allein die Grunderwerbsteuer 10 Prozent.

Auch fortlaufende gemeindliche Steuern auf Grund und Boden oder Müll, sowie allen voran die Instandhaltungskosten werden meist vollkommen unterschätzt. Ein Haus am Meer verbunden mit dementsprechenden Witterungseinflüssen hat einen Instandhaltungsaufwand, der signifikant höher liegt als ein vergleichbares Objekt in Deutschland.

Die Nettomietrenditen auf Mallorca bewegen sich zwischen 1,5 bis 2,5 Prozent vor Steuern!

Nach zahlreichen Analysen in den unterschiedlichsten Vermietungsobjekten auf Mallorca im Bereich von Kaufpreisniveaus zwischen 500.000 Euro und 1,5 Millionen Euro liegen die realistischen Nettomietrenditen vor Steuern nach meiner Einschätzung überwiegend im Bereich zwischen 1,5 Prozent und 2,5 Prozent.

Seitens der Bauträger, Makler oder allgemein der Immobilienverkäufer werden dagegen überwiegend die weit schöner zu verkaufenden Bruttomietrenditen für Investitionsobjekte ausgewiesen. Diese gehen nicht selten zusätzlich noch von vollkommen realitätsfernen Wunschannahmen und viel zu positiven Phantasieeinnahmen bei gleichzeitig viel zu geringen laufenden Kosten aus, die in der Praxis schlicht nicht erzielbar sind.

Meine Empfehlung für Mallorca: Mieten statt kaufen

Selbstverständlich gibt es auf Mallorca auch attraktive Objekte, die ein hohes Wertsteigerungspotential haben. Um diese zu finden, dürfen Sie sich aber nicht auf das Marketinggeschwätz der Makler verlassen. Ich rate dazu, eine rationale und realistische Renditebetrachtung zu erstellen. Kaufinteressenten sollten dabei absolut konservativ rechnen. Das bedeutet ein mögliches Wertsteigerungspotential basierend auf Vergangenheitswerten sollte in der Berechnung erst gar nicht berücksichtigt werden.

Die Renditeberechnung als Grundlage der Kaufpreisbeurteilung sollte darüber hinaus rein auf der Nettomietrendite liegen. Niedrige Nettomietrenditen sind schlecht für Käufer und Hausbesitzer. Im Umkehrschluss führt diese einfache Beurteilung dazu, dass in den allermeisten Fällen die Miete einer Mallorca-Immobilie weit empfehlenswerter ist als der Kauf. Alternativ finden Sie weit effizientere Anlageklassen für Ihr Kapital, aus denen Sie als Kapitalanleger dann ganz bequem ihre niedrigen Mietzahlungen für ihre Mallorca-Immobilie bestreiten können. Auch rechtlich und steuerlich ergeben sich so massive Vorteile. Ein Mietvertrag ist sehr schnell beendet im Bedarfsfall. Sei es aus wirtschaftlichen, steuerlichen, rechtlichen oder rein persönlichen Gründen.

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MALLORCA 2.0: Auswandern, Leben, Arbeiten, Kapital, Recht, Steuern, Immobilien

Mallorca liegt mitten in Europa und ist mit einer Fläche von circa 3.600 Quadratkilometern die größte der insgesamt fünf Baleareninseln. Hauptstadt der Insel ist Palma de Mallorca, politisches und wirtschaftliches sowie kulturelles Zentrum nicht nur von Mallorca, sondern auch der vier weiteren Inseln Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera.

Palma de Mallorca ist eine Stadt mit zwei Gesichtern: auf der einen Seite die pulsierende, moderne Großstadt mit internationalem Flair und auf der anderen Seite die sehr gut erhaltene Altstadt, welche Denkmäler des Weltkulturerbes beherbergt und in der die Mallorquiner ihre Traditionen und Bräuche pflegen als sei die Zeit dort stehen geblieben. Genau das ist es auch, was Palma de Mallorca seit einigen Jahren immer beliebter und interessanter gemacht hat mit den Vorzügen der Baleareninsel wie Klima, Landschaft (Meer bis Berge), Flugverbindungen, Infrastruktur oder der hohen Lebensqualität ganz allgemein.

BUSINESS: Auswandern, Leben, Arbeiten, Kapital, Recht, Steuern, Immobilien

Gerade für Auswanderer oder auch Investoren bietet Mallorca Feriendomizile, Altersruhesitze, Immobilien als Renditeobjekt, ein Leben und Arbeiten im Ausland, Existenz- und Firmengründungen bis hin zum Steuerwohnsitz. Palma de Mallorca ist aufgrund seiner guten Erreichbarkeit aus ganz Europa, seines milden, subtropischen Klimas mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr, seiner bezaubernden Landschaft und seines kristallklaren Meeres – um nur einige Gründe zu nennen – seit vielen Jahrzehnten eines der beliebtesten Ferienziele in Europa.

Das Netzwerk von GEOPOLITICAL.BIZ auf Mallorca

Die GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. hat Ihren Unternehmenssitz auf Mallorca. GEOPOLITICAL.BIZ verfügt auf Mallorca über ein einzigartiges Experten-, Informations- und Kommunikations-Netzwerk! In einer globalen Welt, in welcher die Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse immer komplexer werden stellt sich vor allem für Vermögensinhaber und Immobilienbesitzer fortlaufend die Frage nach einer effizienten Gestaltung, Strukturierung und Sicherung. Nicht nur Kapitalanlagetechnisch, sondern vor allem im Hinblick auf Recht und Steuern. Zu dieser Thematik veranstaltet GEOPOLITICAL.BIZ exklusive Fachseminare und Social-Events gemeinsam mit ausgesuchten Kooperations-Partnern.

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Auswandern nach Mallorca – Steuern sparen mit einem Insel-Wohnsitz?

Ich möchte zunächst einen kurzen Blick zurückwerfen auf Aussagen unseres ehemaligen Bundesfinanzministers Peer Steinbrück. Gerade weil ich diese Zitate für enorm wichtig und aussagekräftig für die Zukunft erachte. Egal wie auch immer die Bundesfinanzminister der Zukunft heißen mögen. Nehmen Sie die Worte Peer Steinbrücks zumindest als Warnung, wenn nicht gar als Drohung für die Leistungsfähigen und Leistungswilligen unserer Gesellschaft. Ich persönlich halte es Mit Johann Wolfgang von Goethe: “Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, muss die Gegend verlassen, in denen sie gelten!“.

“Ich kann die Eliten nur warnen!”

„Ich kann die Eliten nur warnen!“ titelt (Originalzitat von Peer Steinbrück) die ehrwürdige Frankfurter Allgemeine Zeitung am 12. April 2009. Peer Steinbrück lobt die Deutschen für die positive, rationale und emotionsfreie Reaktion auf die Krise. An die Leistungsträger der deutschen Wirtschaft gerichtet sagt er: „Ich kann die Eliten jedoch nur warnen: Ihr Verhalten ist dafür maßgeblich, dass es so bleibt. Das marktwirtschaftliche System wird nicht von seinen Gegnern in Frage gestellt, sondern von seinen Protagonisten“. Wenn man weiterhin den Generalverdacht der Steuerhinterziehung einerseits gegenüber den Eliten und andererseits jede wirtschaftliche Tätigkeit mit der Schweiz im „Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetzes“ sieht, kann man das Gruseln bekommen.

Aus dem Memorandum: Auswandern nach Mallorca

Im Rahmen der politischen Forderung einer Erhöhung der „Reichensteuer“ und der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns, um die Finanzkrise zu bewältigen, wird die Belastungsfähigkeit der Eliten, wozu der Mittelstand in Deutschland unzweifelhaft gehört, existenzbedrohend ausgetestet.

So stellt sich der Konflikt für viele Politiker dar: Die Schuld liegt bei den Republikflüchtigen und den Eliten – die wenigen Mobilen stehen in Gegnerschaft zur großen Mehrheit der Inmobilen. Wir (die Autoren) empfinden dieses Verhalten als fortgesetzte Verantwortungslosigkeit einer Europapolitik, die sich über Schlussfolgerungen aus den von ihnen selbst gesetzten Regeln entrüstet.

Wenn wir uns mit diesem Memorandum dem Thema „Auswandern“ stellen, müssen wir zwingend auch auf das Thema der Weltwirtschaftskrise eingehen. Die derzeitigen Verwerfungen führen bei sehr vielen Menschen dazu, dass sie ihr gesamtes Lebenskonzept auf den Prüfstand stellen. Nicht selten gehören die Gedanken über das „Auswandern“ mit dazu, insbesondere bei den Eliten. Im Frankfurter Bahnhofsviertel steht auf einem Plakat mit großen roten Buchstaben: „So will man Sie betrügen“; Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass hier vor Glücksspielen gewarnt werden soll, dem „Hütchenspielen“ genau genommen, welches zwischen Bordellen und Billigläden floriert. Wie die Dinge derzeit stehen, könnten solche kleinkriminellen Aktivitäten bald als folkloristisch wertvolles Kunsthandwerk unter den Schutz der UNESCO gestellt werden. Was ist schon so ein „Hütchenspiel“ gegen die Spiele der gut ausgebildeten Investmentbanker, die die gesamte Weltwirtschaftsordnung systemisch bedrohen.

Wir haben große Sorge, dass aus den folgenden Gründen eine nachhaltige Unruhe in den politischen Systemen – unabhängig von den gewaltigen wirtschaftlichen Herausforderungen – Schäden verursacht. Einerseits ist die derzeitige Bewältigung der Krise zutiefst unfair. Das Risiko der Spekulationen tragen nicht die, die von ihrem Gewinn profitiert hätten. Das Geld ist futsch, das Risiko für das System akut, es bleibt nichts übrig als zu zahlen. Damit alles schnell wieder so wird, wie es war.

Andererseits kommt ein zweiter Faktor hinzu, der es schwer macht, zur Tagesordnung zurückzukehren. Die Bürger in Europa fühlen sich ihrem jeweiligen Land auch deshalb zugehörig, weil sie daraufvertrauen, dass es einigermaßen rational zugeht, weil sie den Gang der Dinge, die Verteilung der Lasten und der Macht einsehen. In dieser Krise werden aber die Gesetze der Logik außer Kraft gesetzt: Fehler bleiben (bisher) ohne Folgen. Der Crash war absehbar, und doch wurde den guten Argumenten der Warner kein Glauben geschenkt, die Ideologie der Finanzmärkte triumphierte in jedem Fall. In diesen Fällen wurde der Staat zur Beute der Interessen und war nicht mehr in der Lage, das allgemeine Interesse zu vertreten. Die unfaire Krisenbewältigung und die Abschaffung der Logik zum Zwecke der persönlichen Bereicherung sind schwere Angriffe gegen das politische Betriebssystem. Die Krise muss moralische und finanzielle Folgen für ihre Verursacher haben. Anders lässt sich der Zusammenhalt der Gesellschaft nicht wahren. Das ist unserer Meinung nach eine wesentliche politische Seite der Krise. Das Problem dabei ist nur, dass in Deutschland die staatlich kontrollierten Banken den größten Schaden hervorgerufen haben. Dass die Politiker sich selber bestrafen, oder sich selbst reumütig zeigen, ist nicht erkennbar, wie man an den Äußerungen des deutschen Finanzministers erkennen kann. Vertrauen in den Standort Deutschland schaffen solche populistischen Sprüche eines Peer Steinbrück nicht, im Gegenteil.

Wer so denkt, handelt und redet, verkennt, wie sehr sich die Welt und auch die Wertvorstellungen verändert haben. Die Grenzen sind offen; innerhalb Europas herrscht Niederlassungsfreiheit; die jüngere Generation gut Ausgebildeter ist international erzogen und geprägt. Die ältere Generation entflieht häufig auch wegen der „Grausamkeiten des Wetters“. Wie sagte doch Napoleon einmal: „Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer.“

Eine stetig wachsende Zahl von Deutschen empfindet Heimat nicht mehr als unentrinnbares Schicksal, sondern als Willensentscheidung – für sie ist die Wahl des Wohnortes das Ergebnis einer rationalen Kalkulation, in die neben kulturellen und privaten Bindungen eben auch nackte wirtschaftliche Aspekte eingehen. Dazu gehört eben auch die Steuerbelastung.

Auswandern? Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, muss die Gegend verlassen, in denen sie gelten!

Wer mit dem Verhältnis von Steuerlast und staatlicher Gegenleistung unzufrieden ist, hat zwei Möglichkeiten: Er kann in seinem Heimatland auf niedrigere Steuern hinwirken oder seinen Standort in einen Staat verlagern, wo ihm das Verhältnis besser gefällt. Einen dritten Weg – der Weg über Steueroasen – soll es nach einheitlicher Meinung der sogenannten „G20“ nicht mehr geben.

Umgekehrt hat kein Land das Recht, seinen Nachbarn vorzuschreiben, wie hoch sie ihre Bürger und Unternehmen besteuern sollen. Dass ein fairer Steuerwettbewerb zum Motor des wirtschaftlichen Fortschritts geworden ist, dürfte unzweifelhaft sein. Das Memorandum ► Auswandern nach Mallorca – Steuern sparen mit einem Insel-Wohnsitz? soll demjenigen, der in beiden Staaten entweder tätig ist oder beabsichtigt tätig zu werden, einen Überblick über die derzeitigen steuerrechtlichen Regelungen in Deutschland und in Spanien vermitteln. Unser Beratungsbeitrag für Sie ist darauf ausgerichtet, proaktiv zu handeln, um den Steueranfall – auch bei der Erbschaftsteuer mit internationalen Aspekten – umfänglich zu betrachten und legal zu optimieren.

Die geschilderten Unterschiede lassen schon den Schluss zu, dass es sich um eine Chance handelt, die bei solider Vorbereitung und Planung, auch durch einen signifikanten Steuervorteil, begleitet wird. Die Autoren legen besonderen Wert auf die vergleichende Darstellung der Steuerbelastung im jeweiligen Land. So werden die Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und die Erbschaftsteuer beleuchtet. Da dieses Memorandum für Praktiker sein soll, wurde ein Praxisteil beigefügt, der eine Vielzahl von Sachverhalten, mit denen die Autoren täglich konfrontiert sind, beschreibt und auch entsprechende Entscheidungsgrundlagen liefert. Weiterhin gibt es auch eine Antwort auf folgenden Lebenssachverhalt, der in Spanien, insbesondere auf den Balearen, häufig anzutreffen ist.

Der Praxisfall des GmbH Geschäftsführers Herrn Sonnenschein

Herr Sonnenschein hat in Deutschland eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft und dem Ehepaar gehören noch einige Grundstücke, bzw. Immobilien die einerseits selber genutzt, bzw. fremd vermietet sind. Herr Sonnenschein bezieht als Geschäftsführer ein Geschäftsführergehalt aus einer deutschen GmbH. Die Ehefrau wohnt mit dem gemeinsamen Kind / Kinder auf Mallorca in einem Haus, welches dem Ehepaar gemeinsam gehört. Die Kinder gehen auf eine internationale Schule. Ohne großes Unrechtsbewusstsein geben die Eheleute Sonnenschein ihre Einkommensteuererklärung – mit ihrem Welteinkommen – weiterhin in Deutschland ab. Häufig ist zu hören: „Ich bezahle in Deutschland meine Steuern, wenn die Spanier auch etwas haben wollen, sollen sie sich mit den Deutschen rumschlagen.“

Das Autorenteam – Top Steuerberater

Das Autorenteam Prof. Dr. Günther Strunk, Willi Plattes und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in Deutschland und in Spanien mit Unternehmen, Unternehmern, Familien und Persönlichkeiten langjährige geschäftliche Kontakte, die wesentlich durch einen hohen Individualisierungsgrad der Partner geprägt sind.

In Gesprächen konnten sie feststellen, das viele der Leistungsträger in Deutschland der Meinung sind, dass derzeit in Deutschland steuerpolitisches Gift in Bonbonpapier verpackt wird. Einkommen aus Arbeit muss viel attraktiver sein als Einkommen, das aus Umverteilung stammt. Das Verhältnis zwischen Eigenleistung und Umverteilung gerät aus der Balance. Bei den derzeitigen Gegebenheiten dürfte sich das Wachstum künftig auf den Export von Arbeitsplätzen und den Exodus von Leistungsträgern beschränken. Die Politik ist neugierig auf die Grenze des Ertragbaren.

Diese Menschen, die sich mit den oben geschilderten Vorgängen in Deutschland auseinanderzusetzen haben, suchen in Spanien Alternativen für ihre wirtschaftliche und persönliche Zukunft. Es ist häufig nicht nur der Wunsch, ein Refugium zu haben, um die Seele in einem angenehmen Klima mit herausragender Infrastruktur baumeln zu lassen. Diese Suche nach sinngebender Konfliktlösung ist begleitet von umfangreichen Fragen darüber, wie man unternehmerische Tätigkeiten, steuerliche Restriktionen, familiäre und schulische Problemkreise einbinden kann. Man könnte den Themenkomplex auch „Suche nach einem neuen Lebenskonzept“ nennen. Um dieses komplexe Thema einer entsprechenden individuellen Lösungsstruktur zuzuführen, bedarf es nicht nur der Kenntnis von derartigen Dienstleistungen, sondern auch der Integration eines gesamten Netzwerkes, welches langjährig und solide aufgebaut wurde.

Fazit: Der Erfolg liegt in der professionellen Planung und individuellen Ausgestaltung!

Die langjährige berufliche Tätigkeit und Erfahrung der Autoren hat diesem Buch nicht nur einen sehr hohen Praxisbezug gegeben, sondern es sind auch Fragen gestellt und beantwortet worden, die nicht mit Gesetzestexten, Richtlinien oder Verwaltungsanweisungen, beantwortet werden können. Die Stellungnahmen, Analysen, Hinweise und Ratschläge werden aus meiner Sicht das Interesse vieler wecken und bei der Planung von Auswanderungsgedanken unterstützen.

Buch: Auswandern nach Mallorca – Steuern sparen mit einem Insel-Wohnsitz?

(c) Markus Miller, Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

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