Kategorie-Archiv: Immobilien

Charles Ponzi ist der Vater aller Schneeballsysteme!

MLM_Marketing

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Schneeball-, Lawinen- oder Pyramidensysteme sind nach wie vor gängige Betrugsmaschen, bei denen Jahr für Jahr – allein in Deutschland – Milliarden an Anlegergeldern veruntreut werden. Hinter einem Schneeballsystem, dem klassischen Kapitalanlagebetrugsmodell, verbirgt sich ganz grundlegend ein betrügerisches Geschäftskonzept. Getarnt als scheinbar lukrative Lizenz zum Reichwerden.

Die Gier ist eine der wichtigsten Säulen von Schneeballsystemen

Die Initiatoren von Schneeballsystemen bauen darauf, dass eine wachsende Anzahl an neuen Kunden Investitionen tätigt, aufgrund irrational hoher Gewinnversprechen. Durch die neuen Einzahlungen können dann Gewinne an bestehende Teilnehmer wieder ausbezahlt werden. Signifikante Erträge aus einer operativen Tätigkeit werden hingegen überhaupt nicht erwirtschaftet. Schneeballsysteme fliegen in der Regel erst dann auf, wenn bereits sehr viele Teilnehmer zu Schaden kommen.

Bei einem Pyramidensystem (Multi-Level-Marketing-System – MLM) das als Schneeballsystem konzipiert wird, werden hohe Vermittlungsprovisionen ausgeschüttet für die Anwerbung neuer Mitglieder. Dadurch profitieren nicht nur die Initiatoren, sondern auch jene Mitglieder, die schon besonders lange dabei sind. Früher oder später reicht die Anzahl der neu geworbenen Mitglieder aber nicht mehr aus, um die Gewinnversprechen an die besehenden Altmitglieder aufrecht zu erhalten. Dann bricht das gesamte System in sich zusammen. Investierte Gelder sind überwiegend verloren.

EsoterikSchneeballsysteme und MLM-Vertriebe verfolgen häufig esoterische und sektenähnliche Ansätze

Bernie Cornfeld mit seiner Investors Overseas Services (IOS), der European Kings Club oder auch der ehemals milliardenschwere Börsenmakler Bernard Madoff – dem selbst Family Offices Gelder anvertraut haben – sind bekannte Beispiele für sehr große Zusammenbrüche von Schneeballsystemen aus der Vergangenheit. Vor dem digitalen Zeitalter gab es bereits Schneeballsysteme die unter dem Begriff “Schenkkreise” ebenso berühmt wie berüchtigt wurden.

Diese Schenkkreise nutzten häufig den damals schenkungsteuerlichen Freibetrag in Höhe von umgerechnet 5.200 Euro als dubioses Geschäftsmodell. Zahlreiche damaligen Schenkkreise, aber auch heutige MLM-Konzepte – besonders jene Frauen ansprechen sollen – haben einen esoterischen, ja sektenähnlichen Ansatz.

Aktuell gibt es nach meiner Einschätzung eine Vielzahl an Schneeballsystemen, allen voran rund um die boomenden Kryptowährungen. Im Windschatten des Bitcoin läuft eine gigantische Herde an schwarzen Schafen mit. Diese Schneeballsysteme basieren überwiegend auf MLM-Vertriebsmodellen. Nach Onecoin ist jetzt mit Optioment ein weiteres Kryptowährungs-Anlagesystem zusammengebrochen. Mittlerweile gehen die ermittelnden Behörden allein im Optioment-Fall von einer Schadenssumme in Höhe von 100 Millionen Euro aus.

Eines der international bekanntesten Schneeballsysteme ist das Ponzi-Schema!

Aber auch bei klassischen Kapitalanlagen gibt es zahlreiche Vorfälle. Aktuell ist in der Schweiz rund um die PICCOR AG ein großer Schneeballsystem-Betrugsfall sehr wahrscheinlich, mit einem möglichen Schadensvolumen von über 300 Millionen Euro. In der Literatur gibt es mittlerweile fast schon eine eigene Wissenschaft zur Abgrenzung von Schneeballsystemen, Pyramiden-Systemen oder dem hierzulande relativ unbekannten Ponzi-System, das auch als Ponzi-Schema bezeichnet wird. Die kriminelle Energie und die Betrugsabsicht der Initiatoren ist eine große Gemeinsamkeit die alle Ausprägungen von Schneeballsystemen gemeinsam haben. Daher läuft für mich auch das hierzulande von der Begrifflichkeit nicht so bekannte Ponzi-Schema unter dem Oberbegriff des Schneeballsystems.

Charles_PonziDer italienische Auswanderer Charles Ponzi war der Vater aller Schneeballsysteme

Charles Ponzi (1882 – 1949) war ein gebürtiger Italiener aus Parma, der im Jahre 1903 – bettelarm – in die USA ausgewandert ist. Dort arbeitete er zunächst als Kellner in Restaurants und begann erste kriminelle Handlungen, beispielsweise im Bereich des Scheckbetrugs.

Nach dem 1. Weltkrieg gründete er Ende des Jahres 1919 in Boston eine Firma mit dem Namen Securities Exchange Company. Diese handelte mit internationalen Antwortscheinen. Einer Art Briefmarkenersatz zu jener Zeit, für den es nur einen ganz kleinen Markt gab. Ponzi versprach den Anlegern gigantische Renditen in Höhe von 400 Prozent. Durch aggressive Werbemaßnahmen machte er sein „Geschäftsmodell“ einem breiten Publikum bekannt.

Immer mehr Anleger wollten an dieser „Gelddruckmaschine“ teilhaben, so dass Ponzi gigantische Kapitalzuflüsse verzeichnete, durch die er wiederum seinen bestehenden Investoren die versprochenen Renditen auszahlen konnte. Es erfolgte nie ein Handel mit internationalen Antwortscheinen, sondern rein eine Umverteilung zwischen den Kunden.

Der Name und der Geist von Charles Ponzi lebt in zahlreichen Betrugsmodellen weiter

Rund 40.000 Kunden vertrauten Ponzi ungefähr 15 Millionen US-Dollar an. Zur damaligen Zeit war das ein gigantisches Vermögen. Als Ponzi einem ersten Kunden bereits Mitte 1920 kein Geld mehr zurückzahlen konnte, brach das System in sich zusammen. Lediglich 1,5 Millionen US-Dollar konnten noch sichergestellt werden. Ponzi musste für mehrere Jahre ins Gefängnis. Nach seiner Haftentlassung baute Ponzi in Florida ein neues Schneeballsystem mit Immobilien auf. Daraufhin folgten weitere Jahre im Gefängnis.

Im Jahr 1934 wurde Ponzi auf dem Seeweg nach Italien ausgewiesen. Nach dem Krieg folgte eine erneute Auswanderung nach Südamerika. Dort starb Charles Ponzi in Armut und Krankheit im Jahr 1949 in Brasilien an einem Hirnschlag. Der Geist von Charles Poinzi hat jedoch überlebt. Er ist nach meiner Überzeugung heute so aktiv wie selten zuvor.

Bezeichnenderweise wurde und wird Charles Ponzi von vielen Italienern heute noch als Held verehrt. Für jeden Kapitalanleger – oder an einem bestimmte Vertriebs- und Geschäftskonzept interessierten Menschen – muss die Geschichte von Charles Ponzi hingegen eine Warnung und Sensibilisierung sein. Ich erhalte derzeit soviele Zuschriften mit Fragen in diesem Kontext wie nie zuvor.

Es gibt kein funktionierndes System das auf unendlichem Wachstum unter endlichen Rahmenbedingungen basiert!

Weitere Unternehmen aus diesem Krypto-Segment, deren Geschäfskonzepte ich aktuell – auf Basis zahlreicher Zuschriften, Recherchen und Erfahrungen – zumindest als stark fragwürdig einstufe sind beispielsweise USI-Tech, Bitclub Network, Bitcoin Code, Platincoin, Plan-C oder Infinity Economics. Ich führe eine umfassende Datenbank, die nicht nur empfehlenswerte Experten beinhaltet, sondern auch eine Warnliste.

Fazit: Kein Geschäftsmodell und kein System das auf einem unendlichen Wachstum unter endlichen Rahmenbedingungen basiert wird überleben. Das gilt übrigens auch für unser derzeitiges Fiat-Geldsystem!

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOKommunikation ist die Antwort auf Komplexität!

Über unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren – freien – Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

Kapitalschutz_Vertraulich_Markus_Miller_GEOPOLITICAL.BIZWerden Sie jetzt Mitglied in einem einzigartigen Netzwerk!

Mein Anspruch ist es, Ihnen auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit meinem Team und meinen Kooperationspartnern ein verlässlicher Ratgeber und zuverlässiger Partner zu sein. Dabei werden auch die Themen Privatsphäre und Diskretion wieder eine große Rolle spielen. Nicht nur im Hinblick auf die zunehmende staatliche Überwachung, sondern generell durch Dritte!

KRYPTO-XBitcoin, Blockchain, Cryptocoins und Fintechs: Die Kryptographie ist die Lehre von der Verschlüsselung von Daten und Botschaften jeglicher Art. Der Begriff FinTech (Financial Technologies) umfasst Technologien, die den Financial Services Sektor (Banken, Versicherungen, Kreditkartenanbieter, Zahlungsverkehrsdienstleister, Finanzdienstleister, Vermögensberater, Vermögensverwalter usw.) evolutionieren werden und revolutionieren können. Nutzen Sie KRYPTO-X.BIZ unser Themen-Portal rund um Bitcoin, Blockchain, Cryptocoins und Fintechs.

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

2018: Digitalisierung, Geopolitik, Ökologie und Ökonomie!


new-years-day-2566661_1280Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

wenn ich aus analytischer Sicht zurückblicke auf das Jahr 2017, dann war es für mich – mit Blick auf die politische und ökonomische Welt – ein weiteres Übergangsjahr voller ungelöster Probleme. Nur die Symptome wurden – seit dem vorläufigen Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2008 – seitens der Politik und der Notenbanken weiter kaschiert und in die Zukunft verschoben. Gleichzeitig werden die Problemlösungen immer stärkere Anstrengungen und Opfer erfordern, allen voran von den steuerzahlenden Bürgern und Vermögensinhabern.

Innenpolitische Herausforderungen 2018: Demographie, Migration und Staatsverschuldung

Rund 3 Monate nach der Bundestagswahl ist Deutschland relativ orientierungslos, ohne gewählte Regierung, in das neue Jahr 2018 gegangen. In diesem Jahr werden die bestehenden, innenpolitischen Probleme der Demographie, der Migration und der Staatsverschuldung nicht weniger. Zusätzlich gibt es außenpolitisch zahlreiche geopolitische Krisenherde.

Außenpolitische Herausforderungen: Brexit und Geopolitik

Der bevorstehende Brexit und die weitere Politik der USA unter Donald Trump werden die globale Welt, und somit auch Sie als Bürger, Steuerzahler und Kapitalanleger auch im Jahr 2018 vor große Herausforderungen stellen. Dennoch liegen essentielle Probleme unserer Welt in ganz anderen Bereichen. Neben großen Chancen, beispielsweise rund um die Themenbereiche Bitcoin, Blockchain, Cryptocoins und Fintechs habe ich auch im Jahr 2017 wieder zahlreiche kritische Beiträge verfasst zu einer Welt, die in vielen Bereichen aus den Fugen geraten ist.

IRAN_GEOPOLITIK_GEOPOLITICAL.BIZNaher Osten: Quo Vadis Iran?

Von den explodierenden, weltweiten Staatsschulden über die System- und Strukturkrise in EU-Europa, die Auswirkungen der ungelösten Flüchtlingskrise, die nach meiner Überzeugung die Euro-Krise noch weiter verstärken wird und die Wahl Donald Trumps mit den damit verbundenen geopolitischen Auswirkungen und Risiken, bis hin zum beschlossenen und geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU. Gerade die aktuellen Entwicklungen im Iran sind mit großer Aufmerksamkeit zu verfolgen. Der Iran ist auf dem geopolitischen Schachfeld dieser Welt bereits seit Jahrzehnten eine wichtige Schlüsselfigur.

Was ist schlimmer: Strafzinsen, Schulden, Trump, Brexit oder Glyphosat?

Vor kurzem gab Deutschlands Agrarminister Christian Schmidt vor der EU-Kommission seine Zustimmung für den weiteren Einsatz des Unkrautgifts Glyphosat. Die Nutzung dieser fragwürdigen Chemikalie in der konventionellen bzw. industriellen Landwirtschaft ist für viele Experten mit ein Grund für den dramatischen Rückgang in der Artenvielfalt.

Das Artensterben ist eine der größten Katastrophen unserer Zeit

Das Artensterben ist für unsere Welt und für nachkommende Generationen – auch nach meiner Überzeugung – weit gravierender als beispielsweise die Euro-Krise oder die weltweiten Staatsschuldenkrisen. Reale Entwicklungen wie das Bienensterben, der Verlust wertvoller Böden aufgrund von Überdüngung und die Zunahme pestizidbelasteter Nahrung werden uns noch lange Zeit begleiten, als Verbraucher, aber auch als Kapitalanleger.

Oekologie_GEOPOLITICAL.BIZDie Permakultur ist eine ökologisch sinnvolle Antwort auf industrielle Monokulturen

Dennoch hat jeder einzelne von uns die Möglichkeit, einen kleinen Teil zur Veränderung – auch im eigenen Sinne und dem nachfolgender Generationen – beizutragen. Beispielsweise durch Kapitalanlagen die ökonomisch und ökologisch sinnvoll sind. Zu den Themenbereichen „Grund und Boden“ in Kombination mit einer landwirtschaftlichen Nutzung in Form von Ackerland habe ich in den letzten Jahren zahlreiche Anfragen bekommen. Von den Beteiligungsmöglichkeiten hat mich allerdings kaum ein Konzept überzeugt.

Jetzt bin ich auf ein neues Genossenschaftsmodell aus Deutschland gestoßen. Solide Genossenschaftsanteile können dabei bereits ab einer Investitionssumme von 50 Euro gezeichnet werden zum Erwerb von Agrarflächen in ganz Europa für den Anbau von Bio-Lebensmitteln in Permakultur, also einer dauerhaften Garten- und Landwirtschaft.

Landwirtschaftlichen Produkte in Form unbelasteter Lebensmittel – die gänzlich ohne künstliche Dünger und Pestizide auskommen – fördern die Artenvielfalt. Beispielsweise durch den Aufbau neuer Humusschichten, die das Grundwasser schonen und für die Bindung von CO2 aus unserer Atmosphäre sorgen. Nutzen Sie diese ökonomisch wie ökologisch lukrativen Möglichkeiten, die ich meinen Lesern im Rahmen von Kapitalschutz vertraulich vorstelle.

Unternehmen wissen was Sie klicken, was Sie lesen, was Sie suchen, was Sie kaufen und wie Sie bezahlen!

Im Zusammenhang mit der Überwachung durch Dritte haben mich die nachfolgenden Zahlen nicht wirklich überrascht, aber dennoch sehr stark beeindruckt und weiter sensibilisiert. Google kontrolliert und dokumentiert nach einer Analyse des Unternehmens Ghostery fast zwei Drittel des gesamten Web-Traffics. Das belegt nach einer Meldung von Ghostery eine aktuelle Analyse von über 144 Millionen geladenen Internetseiten. Das verdeutlicht die nachfolgende Grafik auf einen Blick.

infografik_12252_tracking_reichweite_von_internet_unternehmen_nAmazon oder Google kennen Ihr digitales Leben!

Bei 77,4 Prozent aller geladenen Webseiten (engl. page loads) sind laut Ghostery, einem Anbieter von Anti-Tracking-Software, Tracker (z.B. Google Analytics) involviert. Die Analyse basiert auf über 144 Millionen durch 850.000 Ghostery-Nutzer (in mehr als 20 Ländern) geladenen Seiten.

Mitunter werden Onliner von neugierigen Skripten durch weite Teile des Internets verfolgt. Googles Tracking-Tools erfassen sogar 64,4 Prozent aller page loads. Die größte Reichweite hat Google Analytics gefolgt von Facebook Connect. Daneben sind noch weitere Google-Dienste, darunter etwa der Tag Manager oder das Werbenetzwerk DoubleClick, weit verbreitet. Ich zeige Ihnen im Rahmen von Kapitalschutz vertraulich und KRYPTO-X wie Sie sich vor diesen Entwicklungen wirkungsvoll schützen können, ohne dass Sie Ihr Internet “abmelden” müssen.

Der Verlust von Steuervorteilen ist ein Risiko für die Aktienmärkte

Die Themen Kapital, Recht und Steuern korrelieren stark zueinander. Die Paradise Papers haben zuletzt erneut verdeutlicht, dass internationale Großkonzerne und Superreiche kaum Steuern bezahlen. Diese Steuerungsmöglichkeiten ermöglichen es Aktiengesellschaften wie Apple und Google, aber auch der Allianz, Bayer und Siemens – um nur einige wenige beispielhaft zu nennen –, ihre Gewinne zu maximieren. Das strahlt wiederum positiv auf die Aktienkursentwicklungen an der Börse aus.

infografik_5610_apples_barreserven_nUS-Konzerne erwirtschaften 40% ihrer Gewinne in Steueroasen

Apple unterhält mittlerweile 250 Milliarden US-Dollar seines Konzernvermögens in Steueroasen. Im Jahr 2016 waren es noch rund 215 Milliarden US-Dollar wie die Grafik veranschaulicht. 40% aller Unternehmensgewinne erwirtschaften US-Großkonzerne in Steueroasen. Nike bezahlte auf seine milliardenschweren Auslandsgewinne beispielsweise nur 1,4% Steuern.

Ein deutscher Steuerzahler gilt ab einem zu versteuernden Einkommen von 53.666 Euro bereits als Spitzenverdiener und bezahlt 42% Steuern. In Europa spart Amazon hingegen dank der vorteilhaften Bedingungen im EU-Land Luxemburg jährlich über 250 Millionen Euro an Steuern. Das passt schlicht nicht zusammen.

Die Paradise Papers erhöhen den Steuerdruck auf Unternehmensgewinne und Börsenkurse

Die vorteilhaften Bedingungen, die sich für die internationalen Großkonzerne nur noch verschlechtern können, relativieren natürlich die guten Unternehmensgewinne und Kurssteigerungen an den Börsen. Neben den geopolitischen Risiken und konjunkturellen Gefahren ist der Verlust der Steuervorteile daher ein weiteres Damoklesschwert für die Aktienmärkte in der Zukunft. Alternative Anlagestrategien werden vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen daher immer wichtiger.

Kapitalschutz_Vertraulich_Markus_Miller_GEOPOLITICAL.BIZWerden Sie jetzt Mitglied in einem einzigartigen Netzwerk!

Mein Anspruch ist es, Ihnen auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit meinem Team und meinen Kooperationspartnern ein verlässlicher Ratgeber und zuverlässiger Partner zu sein. Dabei werden auch die Themen Privatsphäre und Diskretion wieder eine große Rolle spielen. Nicht nur im Hinblick auf die zunehmende staatliche Überwachung, sondern generell durch Dritte!

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOÜber unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren – freien – Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

KRYPTO-XBitcoin, Blockchain, Cryptocoins und Fintechs: Die Kryptographie ist die Lehre von der Verschlüsselung von Daten und Botschaften jeglicher Art.  Der Begriff FinTech (Financial Technologies) umfasst Technologien, die den Financial Services Sektor (Banken, Versicherungen, Kreditkartenanbieter, Zahlungsverkehrsdienstleister, Finanzdienstleister, Vermögensberater, Vermögensverwalter usw.) evolutionieren werden und revolutionieren können. Nutzen Sie KRYPTO-X.BIZ unser Themen-Portal rund um Bitcoin, Blockchain, Cryptocoins und Fintechs.

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Fürstentum: Liechtenstein versus Monaco!

crown-2024423_1280Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

das Fürstentum Liechtenstein ist der viertkleinste Staat in Europa. Mit einer Landesfläche von lediglich 160 km² Fläche liegt das Fürstentum in der Liste der kleinsten Staaten der Welt auf dem sechsten Platz. Mit seinen 38.000 Einwohnern ist Liechtenstein vergleichbar mit einer deutschen Kleinstadt. Die Hauptstadt Vaduz ist mit seinen rund 5.500 Einwohnern eher vergleichbar mit einem Dorf.

Liechtenstein ist eines der reichsten Länder und ökonomisch stärksten Länder der Welt

Den dörflichen Einwohnerzahlen steht allerdings eine beeindruckende Wirtschaftsbilanz gegenüber. Durchaus kurios ist dabei der Fakt, dass Liechtenstein genauso viel Arbeitsplätze bietet wie Einwohner. Viele davon sind somit Pendler aus den Nachbarländern der Schweiz und Österreich, aber auch aus Deutschland. In den vergangenen 20 Jahren hat sich das Bruttoinlandsprodukt aufgrund der nachhaltigen Vollbeschäftigung auf rund 5,3 Milliarden Schweizer Franken verdoppelt. Das ist beeindruckend.

Unter den rund 4.500 im Fürstentum domizilierten Unternehmen finden sich weltbekannte Namen. Beispielsweise der Bautechnologiekonzern Hilti, der Automobilzulieferer thyssenkrupp Presta, oder der Industriekonzern Oerlikon Balzers. Liechtenstein ist der wahre Exportweltmeister, da fast alle produzierten Güter für den Export bestimmt sind. Waren im Wert von rund 3 Milliarden Schweizer Franken werden Jahr für Jahr ausgeführt. Die Güter die in die Schweiz gehen sind dabei gar nicht mitgezählt, da zwischen beiden Ländern bereits seit 1923 eine Zoll- und Währungsunion besteht.

Map-Europe-big-de1861 wurde die erste Bank im Fürstentum Liechtenstein gegründet

Nach wie vor sind viele Menschen der Ansicht, dass der Bankensektor einen großen Teil der volkswirtschaftlichen Leistung ausmacht. Das ist ein Trugschluss. Finanzdienstleistungen haben nur noch einen Anteil von 24% am Bruttoinlandsprodukt. 40% hingegen die Industrie und das warenproduzierendes Gewerbe. Selbst der allgemeine Dienstleistungssektor liegt mit 28% noch vor der Bruttowertschöpfung aller Finanzdienstleistungen.

Dennoch ist der Finanzdienstleistungsbereich eine der drei tragende Säule der Volkswirtschaft in Liechtenstein. Verbunden mit einer langen Tradition und einer hohen Stabilität. Die erste Bank in Liechtenstein wurde bereits im Jahr 1861 gegründet. Heute schätzen Banken, Versicherungen, Treuhänder, Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter und gemeinnützige Stiftungen den liechtensteinischen Finanzplatz gleichermaßen. Das Fürstentum Liechtenstein ist stabil und souverän, sein Finanzplatz transparent, sicher und professionell. Auch Sie als ausländischer Bürger können diese Vorteile – absolut rechts- und steuerkonform – nutzen. Das muss ich offensichtlich in Zeiten von Luxemburg-Leaks, Panama- oder Paradise Papers – leider – nach wie vor dazuschreiben.

Liechtenstein hat den Status den Großbritannien nach dem Brexit gerne hätte

Absolut rechts- und steuerkonfrom deswegen, weil Liechtenstein seit 1995 Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) ist. Dadurch kann das Fürstentum alle Vorteile des EU-Binnenmarktes nutzen, ohne die Haftungs- und Umverteilungsnachteile des EURO- und des ESM-Systems tragen zu müssen. Das ist genau der Status, den Großbritannien nach dem Brexit gerne hätte. In Liechtenstein finden Sie diese vorteilhaften Rahmenbedingungen!

monaco-1758837_1280Ist das Fürstentum Monaco eine Alternative zum Fürstentum Liechtenstein?

Ich bekomme häufiger die Frage gestellt, ob das Fürstentum Monaco eine Alternative zum Fürstentum Liechtenstein wäre? Beide Länder bzw. Fürstenhäuser haben durchaus einige Gemeinsamkeiten. Beispielsweise die Einwohnerzahl mit rund 38.000 Bürgern. Dennoch ist Liechtenstein flächenmäßig weit größer.

160 km² Staatsfläche in Liechtenstein stehen lediglich 2 km² in Monaco gegenüber. Auch in Monaco gibt es den Mythos vom Kasino- und Finanzplatz. Der Finanz- und Bankensektor ist zwar der größte Ertragspfeiler des Landes, aber dennoch liegt dieser nur bei 16% des Bruttoinlandsproduktes BIP. Der Kasinosektor trägt lediglich 1% zum BIP bei.

In Liechtenstein gibt es 14 Banken, in Monaco hingegen 31 und zusätzlich 53 Vermögensverwaltungsgesellschaften sowie 40 Treuhandfirmen. Unter den Banken befinden sich führende Schweizer Adressen wie UBS, Julius Bär, J. Safra Sarasin, EFG International, Edmond de Rothschild oder die Union Bancaire Privée (UBP). Auch zahlreiche französische Banken sind im Fürstentum vertreten.

Nur für Multimillionäre ist Monaco eine interessante Alternative

Als einzige lokale Bank gilt die Compagnie Monégasque de Banque (CMB) die ausschließlich in Monaco tätig ist. Diese verwaltet sogar einen Teil des Staatsvermögens. Ist nun das Fürstentum Monaco eine Alternative zum Fürstentum Liechtenstein? Ja, wenn Sie ein liquides Vermögen von mindestens 5 bis 10 Millionen Euro haben.

Umfassende Dienstleistungen für kleinere Vermögenswerte, wie diese im EWR-Staat Liechtenstein – in unterschiedlichen Formen – möglich sind gibt es im Fürstentum Monaco aber schlicht nicht. Im Umkehrschluss ist allerdings das Fürstentum Liechtenstein auch für Multimillionäre aus Monaco eine attraktive Alternative und Ergänzung mit seinem Banken- und Versicherungssystem.

flag-map-40467_1280Der kurze Blick auf das fast schon vergessene 3. Fürstentum in Europa!

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass es in Europa noch ein weiteres Fürstentum gibt. Das einzige Land der Welt, in dem zwei ausländische Amtsträger zusammen die Funktion des Staatsoberhauptes wahrnehmen. Diese Doppelherrschaft führen der Bischof von Urgell und der Präsident von Frankreich.

Ich spreche dabei vom Fürstentum Andorra, dem mit 468 km² und rund 80.000 Einwohnern größten unter den 6 europäischen Zwergstaaten. Als Finanzplatz hat Andorra heute aus meiner Sicht – nach einem gigantischen Geldwäscheskandal und  einem massiven Konflikt mit den USA –  überhaupt keine Reputation und Relevanz mehr. Der Tourismus und der Wintersport sind in Andorra heute der mit Abstand wichtigste Wirtschaftsfaktor.

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOÜber unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

KRYPTO-X: Blockchain, Cryptocoins und Fintechs!

bitcoin-2567609_1280

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

in der vergangenen Woche habe ich in Aachen einen exklusiven Vortrag gehalten vor Sparkassen-Vorständen, etablierten Unternehmern und jungen Startup-Firmen zum Thema Bitcoin und Blockchain. Auf Einladung des Venture Capital Arms der Sparkassen-Organisation S-UBG. Obwohl von rund 30 Teilnehmern erst einer ein Bitcoin-Konto hatte, war ich sehr überrascht, wie offen meine Zuhörer für die grundlegende Thematik waren. Allen voran die umfassenden Möglichkeiten der Blockchain-Technologie trafen auf ein großes Interesse.

Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial für eine branchenübergreifende Revolution!

Hinter einer Blockchain, was mit „Blockketten-Technik“ übersetzt werden kann, steht einfach ausgedrückt ein Register, in dem alle Transaktionen wie in einem elektronischen Kassenbuch verzeichnet werden. Dieses Register wird von einer Vielzahl von Rechnern dezentral verwaltet. Das macht die Technik fälschungssicher. Im übertragenen Sinne zu herkömmlichen Währungen ersetzt die unabhängige Blockchain somit die Bank, oder auch andere Dienstleister. Beispielsweise einen Notar oder Rechtsanwalt.

Grundlegend sind Blockchains nichts anderes als Software-Architekturen, die Prozesse in einer neuartigen Infrastruktur programmieren und automatisiert verarbeiten. Eine hohe Schnelligkeit, große Transparenz und Sicherheit, sowie niedrige Transaktionskosten sind dabei die großen Pluspunkte. Blockchains werden in Zukunft in Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen Einzug halten. Ebenso in staatliche Behörden, Notenbanken oder den Geschäftsbanken, verbunden mit der Digitalisierung unseres Geldes.

close-1540642_1280Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen: Start von KRYPTO-X

Vor diesen Rahmenbedingungen habe ich seit Monaten intensiv an einem neuen Projekt gearbeitet, für das ich jetzt den Startschuss geben kann. Frei nach Aristoteles “Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen”. Sie dürfen gespannt sein. Gemeinsam mit dem Investor Verlag aus der Verlagsgruppe Norman Rentrop startet zum Ende des Jahres KRYPTO-X.

Ich freue mich sehr, Ihnen die ersten Details heute bereits präsentieren zu dürfen, über die Website www.krypto-x.biz. Hier finden Sie eine kostenlose Registrierungsmöglichkeit für ausführliche Informationen zu den kommenden Entwicklungen! Ebenso lade ich Sie sehr herzlich ein, in unsere neuen KRYPTO-X Community auf XING die Sie ebenfalls über www.krypto-x.biz finden. Für frei zugängliche Informationen und Diskussionen rund um die Themenbereiche Blockchain, Cryptocoins und Fintechs.

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOÜber unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Ein Haus in Italien für 1 Euro!

Svillage-259315_1280ehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

hinter einer scheinbar reißerischen Überschrift verbirgt sich ja häufig etwas ganz anders. In diesem Fall ist es aber in der Tat so, dass Sie derzeit in Italien Häuser kaufen können, für den Preis von einem Euro. Das hört sich zunächst einmal vollkommen verrückt an, hat aber seine berechtigten Gründe. Sie kennen derartige Angebote und Prozesse vermutlich von Unternehmen, die in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind.

Auch hier finden häufig Verkäufe zum symbolischen Preis von einem Euro statt. Dafür müssen aber Verpflichtungen übernommen werden. Beispielsweise bestehende Schulden, oder aber auch Arbeitsplatzgarantien für Menschen, die wiederum zukünftige Ausgaben und auch unternehmerische Risiken mit sich bringen. Gleichzeitig sind aber die Chancen natürlich sehr attraktiv.

italy-1157369_1280Was hat es mit den Ein-Euro-Häusern in Italien auf sich?

Gangi ist ein Ort in Italien mit rund 7.000 Einwohnern. Gelegen auf der Insel Sizilien zwischen den bekannten Städten Catania und Palermo. In diesem Bergdorf mit Blick auf den weltberühmten Vulkan Ätna ist eine ähnliche Bevölkerungs- und Gesellschaftsentwicklung zu beobachten, wie in zahlreichen Dörfern Ostdeutschlands. Das Dorf überaltert, weil junge Menschen wegziehen in die großen Metropolen oder ins Ausland. Immer mehr alte Steinhäuser stehen leer und sind dem Verfall preisgegeben. Dadurch entsteht eine Abwärtsspirale. Die Alten sterben mit der Zeit weg, junge Menschen kommen nicht mehr nach. Wird diese Entwicklung nicht gestoppt, entsteht auf absehbare Zeit eine Geisterstadt. Daher geht die Gemeinde Gangi einen interessanten Weg um diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Das Angebot der Gemeinde Gangi: 1 Euro Kaufpreis + Renovierungsverpflichtung

In den letzten Jahren wurden in Gangi rund 100 Häuser für den Preis von jeweils einem Euro verkauft. Das Ziel des Bürgermeisters bzw. der Gemeindevertreter ist es, das Dorf wiederzubeleben, sowie der Abwanderung und dem Verfall Einhalt zu gebieten. Verbunden mit dem Kaufpreis von einem Euro ist die Verpflichtung, das erworbene Haus innerhalb eines Zeitraums von 3 Jahren zu renovieren.

Dafür muss beim Hauskauf eine Bürgschaft in Höhe von 5.000 Euro hinterlegt werden. Das ist aus meiner Sicht vollkommen akzeptabel und ein ebenso fairer, wie für alle Seiten attraktiver Deal. Gangi ist nicht die einzige Gemeinde in Italien die diesen Weg geht. Ähnlich Entwicklungen und Angebote gibt es auch in Dörfern der Toskana und im Latium. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir derartige Angebote und Maßnahmen auch in Ostdeutschland in Zukunft bekommen werden.

Sie sehen Immobilien bringen auch Ausgaben und Pflichten mit sich. Nicht nur für Ein-Euro-Häuser in Italien gilt: Eigentum verpflichtet! Eine Immobilie ist ein Wert, aber gleichzeitig auch ein Risiko. Nicht nur im Hinblick auf die Marktpreisrisiken, sondern auch vor dem Hintergrund steigender, rechtlicher Haftungsrisiken für die Eigentümer von Immobilien. Mit einem konkreten Tipp einer soliden Immobilie für 1 Euro kann ich Ihnen jetzt nicht dienen, aber eine Investmentmöglichkeit ab 500 Euro + 50 Euro-Gutschein.

architecture-107598_1280Immobilienmarkt Deutschland: Viele Bürger haben entweder Klumpenrisiken oder sind unterinvestiert  

Bei den Bürgern, die in der eigenen Immobilie wohnen, ist der Großteil ihres zur Verfügung stehenden Kapitalvermögens in der Immobilie gebunden. Auf der anderen Seite ist die andere Hälfte der Bundesbürger in die grundlegend zuverlässige Anlageklasse der Immobilien meist überhaupt nicht investiert.

Diese Bevölkerungsgruppe konnte daher auch nicht an den enormen Preissteigerungen von Wohnimmobilien in den letzten Jahren partizipieren. Im Gegenteil: Teilweise enorme Mietpreissteigerungen haben in den letzten Jahren zu erheblichen Ausgabensteigerungen für Mieter geführt. Vor allem die Einwohner der Stadtstaaten Berlin und Hamburg bekommen diese Entwicklung zu spüren. Rund 70 bis 80  % der dort lebenden Menschen wohnen zur Miete.

ExporoEine Immobilie für 500 Euro: PropTech macht einzelne Immobilien-Investments für Kleinanleger zugänglich!

Speziell Geringverdiener und Kleinanleger haben bislang keine Möglichkeit, mit überschaubarem Investitionsbudget gezielt in einzelne Immobilien zu investieren. Meist muss notgedrungen der mittelbare Weg über breit gestreute Immobilienfonds oder eine geschlossene Beteiligung gewählt werden. Nach den neuen Finanz- und Versicherungsdienstleistern, den sogenannten FinTechs und InsurTechs, gibt es nun aber auch im Immobilienbereich eine ebenso innovative wie attraktive Möglichkeit namens PropTechs. Der Name steht für Porperty Technology und damit für moderne technologische Entwicklungen im Bereich der Immobilienbranche.

EXPORO_50_EURONutzen Sie unseren 50-Euro-Gutschein für Ihr Erstinvestment!

Für mich das interessanteste Unternehmen in diesem noch jungen Segment ist das Unternehmen Exporo aus Hamburg, das im Jahr 2013 gegründet wurde. Als Investor haben Sie die Möglichkeit, über die OnlinePlattform von Exporo gemeinsam mit anderen Privatanlegern in hochwertige Einzelimmobilien zu investieren. Die Mindestinvestitionssumme beträgt dabei lediglich 500 Euro. Dadurch können Sie sich direkt und einfach an attraktiven Immobilienprojekten beteiligen, die bisher lediglich institutionellen und anderen finanzstarken Investoren vorbehalten waren.

Exporo bietet Vorteile für Eigentümer und Mieter

Als Eigentürmer haben Sie über Exporo die Möglichkeit, das Klumpenrisiko Ihres Immobilienbesitzes in andere Objekte und Regionen zu diversifizieren. Als Mieter erhalten Sie die Chance, zumindest kleinere Anlagebeträge in werthaltige Immobilienprojekte zu investieren. Nutzen Sie diese einzigartigen Möglichkeiten. Bislang konnten Sie bereits in unterschiedliche Immobilienprojekte investieren.

Mit Standorten in Hamburg, Chemnitz, Köln, Berlin, Potsdam, Gifhorn, Schwalbach, Dresden, Lübeck, Karlsruhe, Malchow, Koblenz, Schwerin, Ransbach-Baumbach, Zingst, Trier, Bad Nauheim, Mannheim, Wiesbaden, München, Bergisch Gladbach, Frankfurt, Pinneberg, Pulheim, Bensheim, Georgsmarienhütte, Langen, Mühltal, Hepberg, Geretsried, Halle, Obertshausen, Pfaffenhofen, Germering, Kiel, Krefeld und Bad Doberan.

Bei Interesse erhalten Sie mit dem nachfolgenden Gutscheincode eine Gutschrift in Höhe von 50 Euro auf Ihre erste! Investition: 2017MMEXPORO50 – Einzulösen über: EXPORO.

Nachfolgend finden Sie die aktuellen INVESTITIONSOBJEKTE:

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOÜber unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Rechtsruck? Deutschland erhält seine blaue Quittung!

Bundestagswahl_2017Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Sie kennen den Blauen Brief aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Beginnend in der Schule. Hier steht der Blaue Brief umgangssprachlich für eine Benachrichtigung, dass die Versetzung gefährdet ist. Also quasi eine Frühwarnung. Im Berufsleben werden Kündigungsschreiben derart tituliert. Die Bezeichnung der blauen Briefe stammt ursprünglich aus dem 18. Jahrhundert, die in dieser Zeit preußisch Blau waren.

infografik_11220_so_hat_deutschland_gewaehlt_nDie blaue AFD wird drittstärkste Kraft im Deutschen Bundestag

Am 24.09.2017 gab es im Rahmen der Wahl zum Deutschen Bundestag nun keinen blauen Brief, aber eine blaue Quittung des Deutschen Volkes für die Politik in Deutschland und eine Frühwarnung für die Gesellschaft.

Die Alternative für Deutschland AFD zieht in großer Fraktionsstärke als drittstärkste Kraft in den Bundestag im Reichstagsgebäude ein.

Warum wurde die AFD drittstärkste Kraft in Deutschland?

infografik_11222_warum_die_afd_drittstaerkste_kraft_wurde_nDieses Ergebnis ist vor allem die Quittung für die unbefriedigende Zusammenarbeit der Großen Koalition in den letzten Jahren. Die unqualifizierte und verantwortungslose Flüchtlingspolitik – unter maßgeblicher Führung Angela Merkels – war und ist dabei für mich der bestimmende Faktor dieser blauen Quittung.

Im Zuge der Bundestagswahl 2017 kam es bereits am Wahlabend zu ebenso interessanten, teilweise überraschenden aber auch bedenklichen Entwicklungen. Die SPD unter ihrem blassen, phrasendreschenden EX-EU-Bürokraten Martin Schulz liefert dabei einen Tiefpunkt für die Parteien-Demokratie in Deutschland. Vor wenigen Tagen noch posaunte Martin Schulz – bereits relativ unglaubwürdig – seine angebliche Überzeugung von seiner kommenden Kanzlerschaft über diverse Marktplätze und TV-Mikrofone in Deutschland.

SPDDie SPD setzt ihr existenzielles Eigeninteresse vor Deutschland

Demokratie bedeute vor allem auch Verantwortung für das Land zu übernehmen, in dem man antritt. So wie im Fußball der Verein immer größer ist als der einzelne Spieler, so ist in der Politik stets die Partei wichtiger als die einzelne Person. Aber das Land muss gleichzeitig stets wichtiger sein als eine einzelne Partei.

Diese wichtigen Leitplanken und Werte einer demokratischen Kultur tritt die Schulz-SPD aus parteipolitischen Gründen nun mit Füßen. Ohne jegliche Verhandlungen geben die SPD-Parteifunktionäre wenige Minuten nach dem Schließen der Wahllokale bekannt, dass die SPD für eine neue Regierung, bzw. eine neue Große Koalition nicht mehr zur Verfügung steht. Die SPD stellt ihre existenziellen Parteiinteressen somit vor das Deutsch Volk und die Interessen des Landes.

JamaicaDie Alternativlosigkeit geht weiter: Deutschland wird in eine Jamaika-Koalition genötigt

Es gibt somit nur noch eine realistische Koalitionsmöglichkeit. Die Zusammenarbeit von CDU/CSU mit der FDP und den Grünen. Hier einen gemeinsamen Nenner zu finden – und sei er auch noch so klein – wird eine enorme Herausforderung. Martin Schulz hat sich für mich bereits demaskiert und in der großen Fernsehrunde am Wahlabend um Kopf und Kragen geredet.

Er weiß, dass sich die SPD in der Opposition neu sammeln kann, gleichzeitig erwartet er ein mittel- bis langfristiges Scheitern der Jamaika-Koalition, so dass dann die SPD scheinbar wieder wie der berühmte Phönix aus der Asche steigen kann. Dieser berechnende Weg ist charakterlos, weil verantwortungslos gegenüber Deutschland. Das Kommunikationsverhalten von Schulz ist aber auch gleichzeitig unfassbar dumm. Der Bundespolitiker Martin Schulz ist für mich jetzt bereits endgültig verbrannt und gescheitert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Mann jemals für Deutschland eine politische Verantwortung übernehmen kann und wird. Für die EU hingegen schon.

bundestag-2463236_1280Nicht „Rechtsruck“ ist die Hauptgefahr für Deutschland sondern „Stillstand“!

In zahlreichen Medien ist nun von einem angeblichen „Rechtsruck“ in Deutschland zu lesen. Das ist für mich rational nicht nachvollziehbar. Die CDU unter Angela Merkel hat in den letzten Jahren zahlreiche Themen der SPD bzw. der Linken und Grünen schlicht übernommen. Vom Atomausstieg bis hin zur „Ehe für Alle“. Es kam daher zu einer sukzessiven Linksverschiebung der Merkel-Union. Das Vakuum, dass hier entstanden ist, hat nun die AFD, aber natürlich auch die wiedererstarkte FDP, aufgefüllt. Es gibt somit gar keinen signifikanten Rechtsruck in Deutschland und daher auch keine neue Gefahr von rechts.

Franz_Josef_StraussDie CSU wird ihr rechtskonservatives Profil massiv schärfen

Das große Risiko, dass auf Deutschland jetzt zukommt ist ein Stillstand basierend auf den eingeschränkten, alternativlosen Koalitionsmöglichkeiten in Kombination mit der großen thematischen Unterschiedlichkeit des Jamaika-Bündnisses aus CDU, CSU, FDP und den Grünen. Allein der massive Absturz der CSU in Bayern wird – ein Jahr vor der bayerischen Landtagswahl – dazu führen, dass diese ihr rechtskonservatives Profil durch Maßnahmen und Taten stärken muss. Aktuell hat die AFD diese Postionen sogar in der Wahlkampwerbung (Bild) übernommen. Dieses Profil wird aus meiner Sicht in wesentlichen Punkten kaum kompatibel sein, mit den Positionen der Grünen. “Rechts von uns darf Nichts mehr sein” waren einst die Worte des CSU-Übervaters Franz Josef Strauß. Darauf wird sich die CSU wieder rückbesinnen müssen. Seehofers Ende ist längst eingeläutet.

Jamaika ist für mich ein traumhaftes Urlaubsland, aber kein Vorbild für Deutschland. Auch nicht rein farblich. Die Gefahr ist sehr groß, dass diese exotische Koalition Deutschland in endlose Debatten und Flügelkämpfe führen wird. In einer außenpolitischen Welt aus den Fugen ist ein innenpolitisches Jamaika-Experiment für mich zwar spannend zu analysieren, aber gefährlich für Deutschland.

Gruene_Logo_RGB_aufTransparent_hellesBlau_aufGruenGrüne in der Regierung = Weniger Rechts- und Planungssicherheit!

Durch die Beteiligung der Grünen an einer neuen Regierung im Rahmen eines Jamaika-Bündnisses sinkt für mich darüber hinaus die Rechts- und Planungssicherheit in Deutschland signifikant. Auch Neuwahlen sind im Bereich des Möglichen. Hier würde die blaue Quittung allerdings nach meiner Überzeugung noch deutlicher ausfallen. Das können die Altparteien nicht wollen.

Meine feste Überzeugung ist es, dass die Flüchtlingskrise die EU- und Euro-Krise massiv verschärfen wird. Ausgetragen wird dieser Konflikt überwiegend bzw. überproportional auf dem Rücken der deutschen Steuerzahler. Schützen Sie sich selbstbestimmt und eigenverantwortlich vor diesen Entwicklungen durch eine finanzielle Selbstverteidigung.

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOÜber unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Interview auf n-tv zum Buchstart “Die Welt vor dem Geldinfarkt”

N-TV_Markus_MillerSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

zum 12. Juni 2017 ist mein neues Buch “Die Welt vor dem Geldinfarkt” offizell erschienen. Es freut mich sehr, dass der Nachrichtensender n-tv parallel zur Neuerscheinung bereits einen großen Beitrag – zu einem spezifischen Kapitel und Themenbereich meines neuen Buches – veröffentlicht hat, basierend auf einem Interview mit mir.

Interview mit Markus Miller auf n-tv + Telebörse: Papiergeld überlebt nicht “Die Zukunft gehört den Cryptocoins”

Die Bevölkerung verliert zunehmend das Vertrauen in das Geldsystem

Das Wort “Geldsorgen” verbinden wir in der Regel damit, dass bei einzelnen Personen oder Familien zu wenig Einkommen oder Vermögen vorhanden ist. Mittlerweile hat dieser Begriff aber auch für eigentlich wohlhabende Bürger eine wichtige Bedeutung bekommen. Ich spreche von der Sorge um die grundsätzliche Stabilität unseres Geldes.

Unsere verschuldeten und inflationären Papiergeldwährungen verlieren in immer größeren Teilen der Bevölkerung stark an Vertrauen. Das belegt unter anderem eine Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest sehr deutlich. 46 Prozent aller Deutschen haben mittlerweile Angst, dass ihr Vermögen durch eine kommende Inflation verloren geht. Jeder Dritte Deutsche gibt in der Studie an, seinen Glauben an die Stabilität des Euro verloren zu haben. Am größten ist der Vertrauensverlust in die eigene Währung bei Bürgern zwischen 40 und 59 Jahren. Staatliche Regulierungen und notenbankpolitische Eingriffe führen weltweit zu einem Vertrauensverlust in etablierte Währungen.

Parallel dazu erlebt die weltweit führende, zentralbankfreie Digitalwährung Bitcoin einen wahren Boom. Von Henry Ford (1863–1947) stammt das Zitat: »Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh«. Von 599 Papiergeldsystemen, die in den letzten 1.000 Jahren eingeführt wurden, sind 100 Prozent gescheitert! Die durchschnittliche Lebensdauer einer Währung beträgt dabei lediglich 27 Jahre!

Ludwig_von_MisesDas schuldenbasierte Geldsystem ist ein latentes Risiko

Ich bin mir bewusst, dass ich, genau wie alle anderen, nichts weiß, bis auf den Fakt, dass unser Geldsystem sehr krank ist. Durch künstliche Eingriffe der Notenbanken wird es aber weiter am Leben erhalten. Aber auch hier kann niemand seriös prognostizieren, wie lange das noch gutgehen wird. Die Welt steht nach meiner Überzeugung daher vor dem Geldinfarkt.

Je länger die Fehlsteuerungen andauern, desto größer wird der Schmerz

Der große Ökonom Ludwig von Mises hat bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts nachfolgende Feststellung getroffen, die heute so gültig ist wie selten zuvor.

„Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem“.

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOÜber unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

Sicherheit: Deutschland verliert 31 Plätze!

Terror_Political_Risikokarte_2017Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

das World Economic Forum WEF hat aktuell sein in regelmäßigen Abständen veröffentlichtes Ranking der sichersten Reiseländer der Welt erstellt. Die Terroranschläge in Europa, aber auch die zunehmende Kriminalität beeinflussen dabei die gefühlte Sicherheit von Touristen mittlerweile enorm. Das verdeutlicht die neue Studie des Weltwirtschaftsforums ganz eindeutig.

Die aktuelle Analyse des Weltwirtschaftsforums vergleicht die Länder der Welt hinsichtlich ihrer touristischen Wettbewerbsfähigkeit. Die Auswertung legt dabei ein Hauptaugenmerk darauf, wie gefahrlos Urlauber in den jeweiligen Ländern reisen können. Das Sicherheitsranking bewertet dabei neben den Terrorismusauswirkungen wichtige Kriterien wie die Zuverlässigkeit der Polizei, die Anzahl an Tötungsdelikten, sowie die Kosten, die aufgrund von Gewaltdelikten bzw. Kriminalität entstehen.

Sichere Reiseländer: Deutschland auf Rang Nr. 51

Die letzte WEF-Studie datiert aus dem Jahr 2015. Damals – vor dem nachhaltigen Ausbruch der Migrationskrise und den damit verbundenen Folgen – lag Deutschland in diesem Sicherheitsranking des WEF auf dem 20. Platz. Seither hat sich die Sicherheitslage für Touristen – und parallel dazu natürlich auch für die im Inland lebende Bevölkerung – offensichtlich massiv verschärft. Im aktuellen Ranking verliert Deutschland sage und schreibe 31 Plätze und rutscht auf Rang Nr. 51 ab.

Wenn Sie nun denken der Rang Nr. 51 ist ein sehr schlechtes Ergebnis, dann irren Sie sich. Frankreich liegt noch deutlich hinter Deutschland auf Rang 67. Italien auf Rang 70. Großbritannien nur auf Platz 78 und die USA sogar nur auf Platz 84.

Finland_FlaggeDie Nr. 1 der sichersten Reiseländer ist Finnland


Das aktuelle Ranking verdeutlich ebenso, dass Nordeuropäische Länder wie Finnland, Island und Norwegen wiederum sehr stark in den Top 10 vertreten sind. Finnland belegt sogar den ersten Platz. Nachfolgend die besten 10 Länder in Bezug auf die Reisesicherheit: 1. Finnland, 2. Vereinigte Arabische Emirate, 3. Island, 4. Oman, 5. Hongkong, 6. Singapur, 7. Norwegen, 8. Schweiz, 9. Ruanda und 10. Katar.

Die letzten drei Plätze der Studie belegen die Staaten El Salvador, der Jemen und Kolumbien. Ich finde die neue Sicherheitsstudie des WEF ebenso interessant wie auch überwiegend plausibel nachvollziehbar. Der 9. Platz für das zentralafrikanische Land Ruanda hat mich allerdings sehr überrascht. Diese Eingruppierung ist für mich rational nicht nachvollziehbar. Außer, die Sicherheit reisender Touristen ist in Ruanda deswegen so hoch, weil dort gar keine Touristen reisen. Mich bestätigt diese Studie in grundsätzlich auch in meinen Strategien, beispielsweise für Strukturen und Investitionen in Ländern wie Norwegen der Schweiz oder dem Fürstentum Liechtenstein.

Weltkarten: Terror und politische Risiken 2017

Das britische Unternehmen Aon mit Sitz in London ist ein globaler Dienstleister für Risikomanagement, sowie Versicherungs- und Rückversicherungsmakler mit mehr als 72.000 Mitarbeitern in über 120 Ländern. In Deutschland sind an acht Standorten rund 1.700 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. Die Deutschlandzentrale befindet sich in Hamburg.

Terrorismus und Populismus erhöhen weltweit die Risiken für Unternehmen

In regelmäßigen Abständen – meist jährlich – veröffentlicht Aon die Weltkarten der Terrorgefahren und politischen Risiken. So auch für das Jahr 2017. Die Anzahl an Terroranschlägen ist im Jahr 2016 weltweit um 14 Prozent angestiegen. In Kombination mit einem zunehmenden, populistischen Nationalismus erzeugen diese Entwicklungen nach der aktuellen Aon-Studie unberechenbare Rahmenbedingungen für die internationale Wirtschaft.

Die beiden neuen Weltkarten, die Aon aktuell veröffentlich hat dokumentieren auch, dass die Anschläge auf westliche Länder weniger als drei Prozent der terroristischen Gewalt weltweit ausmachen. Und das trotz der deutlichen Zunahme terroristischer Vorfälle im Westen. Die USA hatten im Jahr 2016 sogar die höchste Zahl an terroristischen Anschlägen seit einem Jahrzehnt zu verzeichnen.

Die Bedrohung durch den Islamischen Staat und Al-Kaida nimmt zu

Die aktuellen Auswertungen heben hervor, dass die Terror-Bedrohung vor allem durch den islamischen Staat und Al-Kaida zunimmt. Davon sind immer mehr Bereiche in immer mehr Ländern betroffen, aufgrund der unterschiedlichen Taktiken und Tötungsabsichten der Terroristen. Neben dem persönlichen Leid der Opfer und der Angehörigen haben Terroranschläge auch große Auswirkungen auf Wirtschaftsunternehmen. Von Störungen bei den Lieferketten, bis hin zu Betriebsunterbrechungen.

Politische_Risikolandkarte_2017Deutschland erhält den Status „mittleres Risiko“

Die aktuelle Weltkarte der „Terrorrisiken und politischen Gefahren“ stuft diese in Deutschland als „mittleres Risiko“ ein. Gleiches gilt für Belgien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Großbritannien und Griechenland. Unerhebliche Risiken gibt es dagegen in Grönland, Luxemburg, Island, Liechtenstein, Norwegen, Finnland, Tschechien, Kroatien, Slowenien und der Slowakei. Diese Staaten sind somit nach der Aon-Studie die sichersten Länder in Europa vor diesem Hintergrund. In allen anderen europäischen Ländern werden die Risiken als „niedrig“ eingestuft. Die Türkei, die ebenfalls mit einer kleinen Landfläche auf europäischem Boden liegt, hat hingegen die höchste Risikostufe „Rot“.

Weltweit gibt es immer weniger Länder die als sehr sicher eingestuft werden

Wenn ich mir die aktuelle Weltkarte (1. Karte ganz oben) nach den Farben betrachte (Rot = hohes Risiko bis Grün = unerhebliches Risiko) stelle ich fest, dass die grünen Flecken immer weniger werden. In Asien und Ozeanien gibt außer den kleinen Stadt- und Inselstaaten wie Macau, Vanuatu, Palau, Nauru, Kiribati, Tavalu, Tonga, den Komoren oder den Seychellen nur noch zwei Länder, die grün sind. Das sind Bhutan und Neuseeland.

Auch in Afrika finden sich nur noch zwei „grüne“ Länder. Das sind Namibia und Botswana. In Nordamerika ist kein grüner Bereich mehr zu finden. In Mittel- und Südamerika – abgesehen von zahlreichen Karibikinseln wie Kuba oder Jamaika – noch ein paar wenige Länder wie Belize, Costa Rica, Surinam oder Französisch Guiana. Bezeichnenderweise ist Französisch Guiana somit deutlich sicherer als Frankreich selbst!

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOÜber unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

VIDEO: Markus Miller – Die Welt vor dem Geldinfarkt!

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

nachfolgend der Videomitschnitt meines Vortrages zum Titelthema meines neuen Buches “Die Welt vor dem Geldinfarkt” vom 07.04.2017 im Rahmen der Invest 2017 in Stuttgart. Die Vortragspräsentation als PDF finden Sie auf unserem Portal im Download-Bereich.

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOÜber unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

 

Bradley Birkenfeld: Des Teufels Banker!

Des Teufels BankerSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

auf der Finanzmesse Invest 2017 in Stuttgart hatte ich erstmalig die Möglichkeit, Bradly Birkenfeld (Bild unten) persönlich zu treffen. Wir haben intensive Gespräche geführt und durchaus – bei vielem was uns trennt – auch Gemeinsamkeiten entdeckt.

Allen Voran unsere berufliche Historie, dass wir beide einst für Offshore-Banken gearbeitet haben, die Kunden aktiv – durch die unterschiedlichsten Konzepte, Modelle und Strukturen von Nummernkonten bis hin zu Stiftungen – geholfen haben, systematisch Steuern zu hinterziehen und Schwarzgelder illegal zu veranlagen.

Bradley Birkenfeld war für große Banken in der Schweiz in den USA tätig, allen voran für die UBS. Ich für weit kleinere Institute bzw. Privatbanken aus Reutte, Jungholz und Riezlern im Kleinwalsertal in Österreich, Vaduz im Fürstentum Liechtenstein und St. Gallen in der Schweiz. Diese Vergangenheit ist ein wesentlicher Teil meines Berufslebens als Banker, den ich in meiner Vita nicht ausblende. Im Gegenteil, ich habe enorm viel daraus gelernt und längst meine Konsequenzen gezogen.

Markus_Miller_Bradley_BirkenfeldHeute bin ich sehr stolz darauf, dass ich sehr frühzeitig den damaligen Offshore-Banken den Rücken gekehrt habe und in den Medien- und bankenunabhängigen Beratungsbereich gewechselt bin. Durch Gründung meines eigenen Medien- und Consultingunternehmens GEOPOLITICAL.BIZ im Jahr 2005 auf Mallorca, sowie meiner journalistischen Tätigkeit als Chefredakteur und Chefanalyst für Kapitalschutz vertraulich seit dem Jahr 2006.

Wer ist Bradley C. Birkenfeld?

Vielleicht fragen Sie sich, wer denn Bradley Birkenfeld überhaupt ist? Bradley C. Birkenfeld wurde am 26. Februar 1965, in Brookline, Massachusetts, einem Vorort von Boston, geboren. Er ist nach wie vor glühender Fan des Eishockey-Teams Boston Bruins. Die Unterstützung für das Engagement der Bruins für benachteiligte Kinder steht auf der Liste seiner wohltätigen Aktivitäten weit oben.

Birkenfeld ist heute ein Finanzexperte im Ruhestand. Seinen Wohnsitz hat er mittlerweile nach Malta verlegt. Er ist als wichtigster Whistleblower der Finanzbranche eine Legende. Durchaus vergleichbar mit Edward Snowden für die IT-Branche. Seine Karriere als Banker begann Birkenfeld in Bosten. Später zog er nach Europa, wo er erfolgreich als Privatbanker bei der Credit Suisse, der Barclays Bank und der UBS arbeitete.

James Bond, Robin Hood oder doch nur ein geldgieriger Judas?

Bradley Birkenfeld war Meister im Spiel um Millionen, die er für vermögende Kunden in den Untiefen des Schweizer Bankensystems versteckte. Für die Schweizer Großbank UBS jettete er um die Welt, traf sich mit den Schönen und Reichen und half, deren Vermögen vor den Steuerbehörden oder den Ehe- und Geschäftspartnern zu verbergen. Ein Leben wie in einem James-Bond-Film, mit schnellen Autos, attraktiven Frauen und mehr Geld, als man in einem Leben ausgeben kann.

Bradley Birkenfeld sieht sich selbst als eine Art Mischung aus James Bond und Robin Hood. Für zahlreiche Kritiker oder auch direkt Betroffene seines Weges und seiner Aktivitäten ist er jedoch schlicht ein Judas, weil Datendieb, Denunziant und verurteilter Verbrecher. Vor allem die Schweizer Medien schreiben derzeit relativ häufig zu Birkenfelds Buch Des Teufels Banker – Wie ich das Schweizer Bankgeheimnis zu Fall brachte von einem “Rachefeldzug”. Ich habe für beide Sichtweisen Verständnis.

UBS_Bradley_Birkenfeld

Bild: Birkenfelds einstige Original-Visitenkarte von der UBS

Bradley Birkenfeld brachte das Schweizer Bankgeheimnis zu Fall

Im Jahr 2005 – dem Jahr in dem auch ich „meine“ letzte Offshore Bank im Kleinwalsertal verlassen habe – protestierte Bradley Birkenfeld bei der UBS gegen illegale Praktiken, weil Mitarbeiter amerikanische Kunden mit hohem Vermögen beim Hinterziehen von Steuern unterstütze.

Er stieß auf eine interne Anweisung die ihm verdeutlichte, dass die UBS die großen rechtlichen Risiken der illegalen Geschäftspraktiken mit US-Kunden ganz einfach auf die Kundenberater abwälzte im Notfall. Als er Wind davon bekam, dass ihn die UBS für genau jene so lukrativen Tätigkeiten als Sündenbock opfern wollte, brach er sein Schweigen und wandte sich als Whistleblower an die US-Regierung.

Aber anstatt auf offene Ohren zu stoßen, wurde er als Verschwörungstheoretiker abgestempelt, das Justizministerium versuchte, ihn mundtot zu machen. Doch Birkenfeld ließ sich nicht einschüchtern und gab seine Informationen an den US-Senat sowie die Aufsichts- und Steuerbehörden weiter.

104 Millionen US-Dollar Belohnung!

Daraus resultierten nicht nur der Fall des Schweizer Bankgeheimnisses, sondern auch mehr als 15 Milliarden US-Dollar an Steuernachzahlungen, Bußgeldern und Strafen für amerikanische Banken. Allein die UBS musste 780 Millionen US-Dollar Strafe bezahlen und 4.500 Kundendaten an die USA übermitteln. Birkenfeld wurde hingegen in den USA wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung verurteilt und saß 30 Monate im Gefängnis. Später wurde er für seinen mutigen Einsatz rehabilitiert und auch finanziell mehr als fürstlich entschädigt.

Bradley_Birkenfeld_Scheck_RSA

Bild: Kopie des Original-Schecks der US-Steuerbehörde an Bradley Birkenfeld

Als Belohnung bekam er seitens der US-Steuerbehörden einen Scheck – nach Abzug aller Abgaben und Steuern – in Höhe von 75.816.958,40 US-Dollar. Weil diese Summe so unglaublich ist nochmals in Worten: Rund 76 Millionen US-Dollar – netto – als Belohnung vom Staat! Die Zahlung vor Steuern betrug – brutto – übrigens 104 Millionen US-Dollar!

9783959720502.jpg.800x0_q85Lucifers Banker – Des Teufels Banker

Heute widmet sich Bradley Birkenfeld der Unterstützung von Whistleblower-Initiativen, die betrügerische Machenschaften aufdecken und bekämpfen sollen. Die New York Daily News schrieben vor einiger Zeit: „Der UBS-Whistleblower Bradley Birkenfeld verdient keine Gefängnisstrafe, sondern ein Denkmal an der Wall Street“.

Ein hoher Beamter der mächtigen US-Steuerbehörde IRS ließ auf die Frage „Hat Birkenfeld die Belohnung von 104 Millionen US-Dollar verdient“ verlauten: „Jeden Cent davon!“. Selbst das US-Justizministerium hat seine Meinung längst geändert. Ein Beamter dieser Behörde lies unlängst verlauten: „Ich bin nicht sicher, ob die US-Regierung dieses massive Betrugsprogramm heute schon aufgedeckt hätte, wenn Birkenfeld nicht im Sommer 2007 zum Justizministerium gekommen wäre“.

Seine einzigartige Geschichte hat Bradley Birkenfeld mittlerweile niedergeschrieben in seinem englischsprachigen Buch „Lucifers Banker“. Erfreulicherweise hat der FinanzBuchVerlag aus München – hier erscheint auch mein neues Buch „Die Welt vor dem Geldinfarkt“ – sein Werk ganz aktuell auf Deutsch verlegt mit dem Titel: „Des Teufels Banker – Wie ich das Schweizer Bankgeheimnis zu Fall brachte“. In Kürze wird das Buch auch in Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Polen, Rumänien, Russland, Spanien und Thailand erscheinen.

GEOPOLTICAL.BIZ_LOGOÜber unser Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit unseren Publikationen ganz einfach über das Medium oder Netzwerk Ihrer Wahl zu folgen. Allen voran über unseren kostenlosen NEWSLETTER, unseren TWITTER- oder RSS-Datafeed oder die Sozialen Netzwerke XING, FACEBOOK, LINKEDIN und GOOGLE+. Sehr gerne können Sie diesen Beitrag direkt hier im BLOG unten kommentieren!​​​ Bitte beachten Sie die Dienstleistungen unserer PREMIUM PARTNER!

100_Twitter     100_rss     100_Xing     100_Facebook     100_Linkedin     100_Google+

© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.