Kategorie-Archiv: Auswandern

Der mächtigste Staat der Welt!

OECD_Powerful_Staate_Welt_MachtSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

kennen Sie José Angel Gurria? Dieser Mann stammt aus Mexico, war einst Finanzminister und Außenminister Mexicos und zählt für mich heute zu den einflussreichsten Menschen dieser Welt.

Breits seit dem Jahr 2006 ist er der Chef der OECD. Die OECD ist die mächtige Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die OECD ist ein eigener Staat mit 1,3 Milliarden Menschen

Die OECD (Bildquelle OECD) ist im Prinzip ein eigener Staat mit Hauptsitz in Paris, dem 34 wirtschaftsstarke Mitgliedsländer angehören. Rund 1,3 Milliarden Menschen werden hier zwischenstaatlich vertreten in einer Art dauerhaft tagenden Konferenz. Die Macht der OECD wird auch dadurch verdeutlicht, dass ihre Beschlüsse völkerrechtlich bindend sind.

9914997804_5a2e1e8576_mDaher ist es erstaunlich, dass der OECD-Generalsekretär José Angel Gurria (Bild) in der breiten Öffentlichkeit vielen Bürgern überhaupt kein Begriff ist.

Ein Bereich bei dem die OECD einen massiven Einfluss nimmt ist der Automatische Informationsaustausch bei Bankkontodaten.

Automatischer Informationsaustausch: Rund 100 Staaten sind mittlerweile dabei

Am 29.10.2014 wurden durch das OECD-Abkommen die Grundlagen für den Automatischen Informationsaustausch (AIA) gelegt. Mittlerweile haben sich aufgrund des massiven internationalen Drucks rund 100 Länder bereit erklärt, den Automatischen Informationsaustausch von Bankkontodaten umzusetzen.

Darunter befinden sich einst beliebte Anlageländer für diskrete Bankkonten und Wertpapierdepots wie die Schweiz, das Fürstentum Liechtenstein, Österreich oder Luxemburg. Ebenso zahlreiche Steueroasen in Übersee wie die British Virgin Islands, die Cayman Islands, Saint Kitts and Nevis oder die Isle of Man.

Eingeknickt: Auch Panama wird am Meldeverfahren teilnehmen

Panama hat sich lange geweigert, am Automatischen Informationsaustausch teilzunehmen. Wenige Wochen nach den Panama Papers ist auch hier der Druck offensichtlich zu groß geworden. Mitte April hat Panama der OECD mitgeteilt, dass es am Automatischen Informationsaustausch teilnehmen wird. Darüber hinaus sollen nationale Steuerregister miteinander vernetzt werden, um mehr Transparenz über Offshore-Firmen, deren handelnden Personen und Eigentümer zu schaffen.

Bye Bye Bankgeheimnis: Österreich hat neue Meldegesetze eingeführt

Österreich hat längst sein einst verfassungsrechtlich verankertes Bankgeheimnis aufgegeben. Kaum bekannt ist aber, dass zum 01.01.2016 eine umfassende Reform des Bankwesens umgesetzt wurde, mit unter Umständen gravierenden Folgen für deutsche Kapitalanleger, die in Österreich noch Konten haben oder hatten. Österreich hat zu Jahresbeginn ein zentrales Kontenregister eingeführt. Alle wirtschaftlichen Beziehungen (Kontoinhaber, Bevollmächtigte, wirtschaftlich Berechtigte) die zum 01.03.2015 bestanden haben, müssen an das österreichische Bundesfinanzministerium gemeldet werden.

Ausländische Staaten erhalten mittels Gruppenanfragen Zugriff auf Kundendaten

Auch in der Schweiz gibt es für diese Entwicklungen einen aktuellen Beleg. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat einer Gruppenanfrage aus den Niederlanden zugestimmt. Die betroffene Bank ist die UBS. Der Niederländische Fiskus wollte von der UBS mittels einer pauschalen Gruppenanfrage wissen, welche holländischen Staatsbürger Konten oder Depots mit mindestens 1.500 Euro (!) bei der UBS unterhalten. Allerdings hat das Schweizer Bundesverwaltungsgericht die Zustimmung der ESTV vorerst wieder gekippt.

Die Abgeltungsteuer war die bisherige Antwort auf Steueroasen

Die Abgeltungsteuer wurde im Jahr 2009 eingeführt, und zwar als Anreiz für Kapitalanleger, ihre Vermögenswerte aus dem Ausland zurückzuholen und ordnungsgemäß zu versteuern. Durch den Automatischen Informationsaustausch ist dieser Anreiz nicht mehr nötig.

Deswegen wird es hier aller Wahrscheinlichkeit nach zu Änderungen und somit zu Steuererhöhungen für Kapitalanleger kommen. Ich rechne zukünftig mit einer Abgeltungsteuer von 35 %. Oder der Abschaffung und Rückkehr zur Progressionsbesteuerung mit Spitzensteuersätzen von 45 %.

Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!

Dennoch gibt es nach wie vor zahlreiche, ebenso attraktive wie legitime, internationale Handlungsalternativen für gut informierte Bürger und Investoren. Für meine Leser von Kapitalschutz vertraulich habe ich aktuell zu dieser Thematik einen „Steuerschutzreport 2016“ erstellt. Ganz nach meinem grundlegenden Prinzip: Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

 

Ihr Recht! Kennen Sie E-Justice?

european-e-justiceSehr geehrte Damen und Herren, geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

nach einer Statistik der Europäischen Union sind jedes Jahr mehr als zehn Millionen Menschen an grenzübergreifenden Gerichtsverfahren beteiligt! Ein relativ neues – von der EU konzipiertes – Online-Portal, das in 23 Sprachen verfügbar ist, unterstützt in der gesamten Europäischen Union betroffene Bürger mit Rechtsinformationen und schneller Hilfe bei Rechtsfragen.

Das Europäisches Justizportal „European Justice“ (E-Justice) ist als zentrale elektronische Anlaufstelle für den Justizbereich gedacht. Ich habe diese Dienstleistungen erstmalig im Jahr 2010 meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich vorgestellt und mittlerweile sehr umfangreiche, positive Erfahrungen gesammelt.

Bürgern bietet das E-Justiz-Portal umfassende Informationen zu zahlreichen Rechtsgebieten

In den letzten Jahren wurde das Portal sukzessive um neue Informationen, Instrumente und Funktionen ergänzt. Mittlerweile wurden beispielsweise Informationen über die Rechte von Opfern und Beklagten in allen EU-Mitgliedstaaten eingestellt. Darunter auch Informationen über den Umgang mit Verkehrsdelikten in den einzelnen Ländern. Diese Informationen dienen Juristen und Bürgern gleichermaßen als Referenz.

Dadurch können Sie als Urlauber oder auch als international tätiger Geschäftsmann im EU-Ausland mit wenigen Klicks einen geeigneten Anwalt oder Notar finden. Ebenso können Sie sich über die geltenden Bestimmungen in den jeweiligen Ländern zu unterschiedlichen Rechtsgebieten informieren.

Themenbereiche: Scheidung, Tod, Rechtsstreitigkeiten oder Wohnsitzverlagerungen

Als Bürger können Sie sich in Ihrer Sprache über die Rechtssysteme der – derzeit noch – 28 EU-Staaten informieren. Das Portal kann Ihnen bei Themen wie Scheidung, Tod, Rechtsstreitigkeiten oder Wohnsitzverlagerungen sehr schnell Auskunft geben. Sie finden beispielsweise Antworten darauf, ob ein meist sehr kostspieliges Gerichtsverfahren mit Hilfe einer Mediation (außergerichtliche Vermittlung) vermieden werden kann.

Ebenso bei welcher Stelle Sie bei Streitigkeiten Klage einreichen müssen, welches Recht in Ihrem Fall zur Anwendung kommt oder unter welchen Umständen Sie Anspruch auf Prozesskostenhilfe haben. Eine fundierte Suchfunktion nach Rechtsanwälten oder Notaren im EU-Ausland komplettiert das Angebot.

Die Berufsgruppen der Rechtsanwälte, Notare und Richter können über das E-Justice-Portal darüber hinaus Rechtsdatenbanken konsultieren, Kollegen über dieses Netzwerk kontaktieren oder auch Informationen zu Schulungs- und Fortbildungsmöglichkeiten abrufen. Ferner bietet die Plattform eine Unterstützung bei Videokonferenzen.

logo_EuropEjust_2Mein Fazit: Eine einzigartige Anlaufstelle für Online-Informationen zu internationalen Rechtsfragen

Für mich sind die umfassenden Dienstleistungen von E-Justice in der Tat eine tragende Säule eines modernen, gemeinschaftlichen, europäischen Rechtswesens. Dieses Internet-Justizportal ist dabei der praktische und absolut offene Eingang für jeden einzelnen Bürger. Aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlenswert. Das sehr übersichtlich gestaltete Online-Portal Inhalt finden Sie im Internet unter: e-justice.europa.eu

Als Abonnent und Leser meines Magazins Kapitalschutz vertraulich erhalten Sie exklusiv meinen „Rechtsreport 2016“ mit umfassenden Informationen, Empfehlungen und Kontaktadressen aus meinem einzigartigen Experten-Netzwerk.

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Steuern: 5 wichtige Prinzipien!

Doppelbesteuerungsabkommen_abkommen-im-steuerbereich

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

der Rechtsbereich von Doppelbesteuerungsabkommen ist ein Gebiet des internationalen Steuerrechts. Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) sind völkerrechtliche Verträge, die Vorrang vor dem nationalen Recht haben. Sie verfolgen das Ziel, eine Doppelbesteuerung derjenigen Steuerbürger zu vermeiden, die beispielsweise im Ausland ihre Konten führen, im Ausland berufstätig sind, eine Auslandsimmobilie vererben oder anderweitige grenzüberschreitende Aktivitäten entwickelt haben.

Eine Doppelbesteuerung liegt vor, wenn Sie als Steuerpflichtiger wegen des gleichen Steuertatbestandes für den gleichen Zeitraum eine gleichartige Steuer an verschiedene Staaten entrichten müssen.

Wann kommt es zu einer Doppelbesteuerung?

Eine internationale Doppelbesteuerung kommt vor allem dadurch zustande, dass Staaten nach ihrem nationalen Steuerrecht neben inländischen Wirtschaftsvorgängen und Vermögenswerten (Quellenprinzip) auch im Ausland geschehene Wirtschaftsvorgänge und gegebenenfalls im Ausland liegende Vermögenswerte besteuern, falls deren Ergebnisse einer inländischen natürlichen oder juristischen Person zu gute kommen (Wohnsitzprinzip oder Welteinkommensprinzip).

Das würde zu einer Kumulation von steuerlichen Belastungen führen, die Wettbewerbsverzerrungen hervorrufen und die Freizügigkeit des Waren- und Dienstleistungsverkehrs sowie des Einsatzes von Kapital und Arbeit erschweren. Inwieweit Doppelbesteuerungen vermieden werden können, wird in dem jeweiligen DBA geregelt. Somit ist ein gut ausgebautes und funktionierendes Netz von Doppelbesteuerungsabkommen eine wesentliche Voraussetzung für einen attraktiven Wirtschafts- und Investitionsstandort.

Nach welchen Prinzipien kann sich eine Doppelbesteuerung grundsätzlich richten?

In Deutschland gilt für Inländer das Wohnsitzland- und Welteinkommensprinzip, für Nicht-Inländer gilt das Quellenland- und Territorialitätsprinzip. Nach dem deutschen Einkommensteuergesetz wird beispielsweise die Person, die ihren Wohnsitz in Deutschland und ein Wertpapierdepot im Ausland hat, mit Einkünften aus dieser Kapitalanlage grundsätzlich in Deutschland steuerpflichtig.

Das DBA in dem betreffenden ausländischen Staat legt dann fest, ob Einkunftsarten wie beispielsweise Dividendenzahlungen von Deutschland oder dem ausländischen Staat besteuert werden dürfen. Nachfolgend habe ich Ihnen einmal fünf grundlegende, internationale Besteuerungsprinzipien zusammengefasst.


5 Internationale Besteuerungsprinzipien im Überblick

1. Wohnsitzlandprinzip: Eine Person ist in dem Staat steuerpflichtig, in dem sie ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.

2. Quellenlandprinzip: Eine Person ist in dem Staat steuerpflichtig, aus dem das Einkommen stammt.

3. Welteinkommensprinzip: Der Steuerpflichtige wird mit seinem gesamten Welteinkommen besteuert.

4. Territorialitätsprinzip: Der Steuerpflichtige wird nur mit dem Einkommen veranlagt, das er auf dem Territorium des betreffenden Staates erwirtschaftet hat.

5. Belegenheitsprinzip: Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen (Mieteinkünfte bei Immobilien) und das unbewegliche Vermögen selbst (bei den Substanzsteuern) müssen weiterhin in dem Land besteuert werden, in welchem die Immobilie „liegt“.


Das Steuern ist wichtiger als die Steuern

Deutschland hat im Laufe der Jahre ein umfangreiches Netz an Doppelbesteuerungsabkommen geschaffen zu weit mehr als 100 Staaten. Gleichzeitig hat Deutschland aber auch Doppelbesteuerungsabkommen in bestimmten Segmenten gekündigt, um Einnahmeausfälle durch steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten zu unterbinden und Steuerschlupflöcher zu schließen.

Dennoch gibt es nach wie vor zahlreiche, ebenso attraktive wie legitime, internationale Handlungsalternativen für gut informierte Bürger und Investoren. Für meine Leser von Kapitalschutz vertraulich habe ich aktuell zu dieser Thematik einen „Steuerschutzreport 2016“ erstellt. Ganz nach meinem grundlegenden Prinzip: Das Steuern ist wichtiger als die Steuern!

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Workshop: Finanzielle Selbstverteidigung!

Druck

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

ich freue mich sehr, dass ich mit der kurs plus GmbH aus München einen neuen Kooperationspartner für GEOPOLITICAL.BIZ für den Event-Bereich gewinnen konnte. Dadurch können und werden wir in Zukunft gemeinsam qualitativ hochwertige Workshops und Seminare anbieten, in ausgesuchten Städten und an attraktiven Standorten.

Die kurs plus GmbH wurde 2008 als Spin-off der Münchner Verlagsgruppe gegründet. Mit deutschlandweiten Veranstaltungen rund um die Themen Wirtschaft und Finanzen ergänzt kurs plus das Buchangebot des FinanzBuch Verlages sowie der Schwesterverlage mi-Wirtschaftsbuch und Redline.

Kapitalschutz Workshop – Finanzielle Selbstverteidigung

BörseMünchen

Start in München am 07.11.2016 

Starten werden wir mit einem Workshop am 07. November 2016 in den exklusiven Räumlichkeiten der Bayerischen Börse in München.

Die Themenübersicht des Workshops mit Markus Miller am 07.11.2016 in München:

Mobile Sachwerte: Die besten Strategien für Investments in Gold, Silber, Diamanten und/oder edle Anlageuhren

Ausland: Die besten Märkte und Strategien für Immobilieninvestments im Ausland

Internationale Bankkonten: So eröffnen Sie am besten ein Konto in Kanada, der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen oder der Karibik

Bauen Sie Ihr persönliches Fort Knox: So einfach nutzen Sie Zollfreilager in Kanada, Liechtenstein, der Schweiz oder Singapur

• Die besten Kapitalschutz-Strategien …

– … für Wertpapierdepots – Die besten Zukunftstrends für Investments
– … am Finanzplatz des Fürstentums Liechtenstein
– … für Immobilieneigentümer

Liechtenstein_Kanada Kanada: Bankkonto, Aktien-ETF, Geldmarktfonds, Immobilien und Grundstücke

Bargeldabschaffung: Die besten Gegenstrategien für Ihr Geld

Fremdwährungen: So bauen Sie Ihr eigenes Bargeld-Portfolio auf

Alternative Geldsysteme: Mit diesen acht Bausteinen schaffen Sie Ihr eigenes Geldsystem

• Risiko-Analyse: So prüfen Sie professionell und unabhängig Ihre persönliche finanzielle Risikobereitschaft

Rechtsschutz: Fünf bewährte Grundregeln bei rechtlichen Konflikten

Ablaufdetails zum Workshop mit Markus Miller

Senden Sie im Vorfeld all Ihre Fragen per E-Mail an seminare@kursplus.de, damit diese nach Möglichkeit in den Workshop integriert werden können.

Veranstaltungsort: Bayerische Börse – Börse München

Einlass: ab 13:30 Uhr mit Kaffee und Tee

Start: 14:00 Uhr

Ende: 18:00 Uhr

Seminarkosten: 195 Euro

MARKUS_MILLERAnschließend haben Sie Zeit für persönliche Fragen an Herrn Miller:

  • Die ersten 10 Anmeldungen / Teilnehmer, erhalten die Möglichkeit für ein kurzes Vier-Augen-Gespräch mit Markus Miller im Anschluss an die Veranstaltung.
  • Für die restlichen Teilnehmer sind im Anschluss an die Vier-Augen-Gespräche noch 30 Minuten für Fragen in der Gruppe eingeplant. Zudem hat jeder Teilnehmer hat die Chance, uns im Nachhinein eine E-Mail mit Fragen zuzusenden. Diese werden von Markus Miller persönlich beantwortet.

ZUR WORKSHOP-ANMELDUNG: Kapitalschutz Workshop – Finanzielle Selbstverteidigung

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3 tickende EU-Zeitbomben!

European_UnionSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

in Nizza kam es am 14. Juli zu einem weiteren, islamistischen Terroranschlag mit weit über 80 Toten. Ich habe Ihnen vor einigen Monaten geschrieben, dass rund 10.000 Millionäre, aufgrund der sozialen Spannungen, Frankreich verlassen haben. Allein 7.000 Millionäre haben Paris den Rücken gekehrt.

Dieser Trend wird weitergehen. Frankreichs finanzielle und soziale Probleme werden dadurch weiter verstärkt. Diese Entwicklungen sind eine große Gefahr für die gesamte EU und Europa. Nach dem Brexit wäre ein Zusammenbruch Frankreichs nicht verkraftbar für die EU-Systeme und den Euro. Ein weiteres Land mit gigantischen Problemen, allen voran im maroden Bankensektor ist derzeit Italien.

Rentner und Kleinsparer wurden in Italien enteignet

Ist Ihnen bekannt, dass es auch in Italien viele Tote in den letzten Wochen und Monaten gibt, aufgrund sozialer Fehlentwicklungen? Nicht durch medienwirksame Terroranschläge, sondern von der breiten Öffentlichkeit relativ unbeachtet, durch Suizide. Mehrere Bankkunden, darunter zahlreiche Rentner und Kleinsparer, die aufgrund der aktuellen Bankenkrise in Italien ihre gesamten Ersparnisse und ihre Altersvorsorge verloren, haben sich aus Verzweiflung umgebracht.

Ich kann Ihnen leider keine genauen Zahlen liefern. Das liegt daran, dass das italienische Statistikinstitut „Istituto Nazionale di Statistica“ seit drei Jahren keine Wirtschaftsselbstmorde mehr gesondert ausweist. Hier wird nach meiner Einschätzung ganz gezielt ein soziales Spannungsfeld mit dramatischen Folgen vor der Öffentlichkeit verborgen.

Fakt ist, dass der Anstieg der Selbstmorde in Italien derzeit so hoch ist, wie letztmalig im Zweiten Weltkrieg. Ein nicht unerheblicher Anteil dürfte dabei – ähnlich übrigens wie in Griechenland – auf Selbstmorde zurückzuführen sein, die aus finanzieller und wirtschaftlicher Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung heraus erfolgen.

Italienische FlaggeItalien: Der Beginn des Flächenbrandes für das EU-Banksystem und den Euro

In den letzten Wochen hat der Brexit viele weitere negative Entwicklungen für die Staaten und Banken in Europa überlagert. Eine davon ist die immer schneller tickende Bankenzeitbombe in Italien, wo es derzeit eine nie dagewesene Bankenkrise gibt.

Diese wurde durch den Brexit noch verschlimmert, da die italienischen Banken auf gigantischen Bergen fauler Schulden sitzen. Die positivsten Zahlen gehen dabei von einem Kapitalbedarf von 40 Milliarden Euro aus, die zur Rettung des italienischen Banksystems benötigt werden.

Die Bank als Selbstmordgrund 

Ich habe bereits im Februar 2016 meine Leser vor den bedenklichen Entwicklungen in Italien gewarnt. Damals stand jedoch die Flüchtlingskrise im Mittelpunkt des Medieninteresses. Im Dezember 2015 musste der Italienische Staat vier Banken retten. Das Wort „retten“ ist dabei allerdings für betroffene Sparer ein Hohn.

Zahlreiche Rentner und Kleinsparer mussten nämlich einspringen und haben 750 Millionen Euro verloren. In Folge dessen kam es unter den verzweifelten Bankkunden, die teilweise ihre gesamten Ersparnisse und Altersrücklagen verloren haben, zu einer Selbstmordwelle. Nachfolgend finden Sie mein Editorial aus dem Februar 2016 zu diesen dramatischen Entwicklungen, die sich nun massiv verschärfen werden.

Mein Editorial der Kapitalschutz vertraulich-Februar-Ausgabe 2016  

EURO-Bankensystem: Die Einschläge kommen näher! 

Liebe Leserin, lieber Leser,

in Italien kam es aktuell bei scheinbar sicheren Regionalbanken zu einer Entwicklung, die Vorbildcharakter für Banksparer in anderen EU-Ländern haben wird. Bedenklich finde ich, dass in Deutschland keine nennenswerte Berichterstattung über diese Ereignisse erfolgte.  

Neue EU-Gesetze führen zu massiven Bankpleiten in Italien  

Seit dem 1. Januar kommt die europäische Bankenregulierung zur Anwendung, vor der ich Sie seit Jahren intensiv warne. Banken müssen nun nicht mehr auf Steuerzahlerkosten gerettet werden, sondern können auf Kosten der Eigentümer und Kunden einfach abgewickelt werden.

12.500 Kunden von vier italienischen Regionalbanken und Sparkassen, darunter zahlreiche Rentner, haben jetzt über Nacht die gigantische Summe von 430 Millionen Euro verloren. Teilweise ihre gesamten Ersparnisse. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass derartiges in Italien geschieht. 

PS: Immer mehr Länder fahren Kampagnen gegen Bargeld. Barzahlungsgrenzen von 1.000 Euro haben Italien und Frankreich. In Schweden gibt es eine Initiative zur kompletten Bargeldabschaffung. In der Schweiz hingegen gilt seit 01.01.2016 ein neues Gesetz für Bargeldkäufe mit einer hohen Grenze von 100.000 Franken!  

Achtung! Die EU ist eine Haftungs- und Umverteilungsunion 

Wenn Sie nun in der Annahme sind, die gigantische Bankenkrise in Italien – die seitens der Politik und der Medien heruntergespielt wird um keinen direkten Flächenbrand entstehen zu lassen – betrifft deutsche oder österreichische Bankkunden oder Steuerzahler nicht, dann ist das ein Trugschluss!

Die EU ist längst eine Haftungs- und Umverteilungsunion. Durch die EU-Verträge, den ESM-Vertrag in Kombination mit seit diesem Jahr in Kraft getretenen EU-Bankenunion haften die Steuerzahler untereinander ebenso wie die Bankkunden.

Die italienische Regierung hat zur Bewältigung der aktuellen Bankenkrise nur zwei Möglichkeiten. Entweder die Steuerzahler müssen einspringen, oder die Sparer und Anleger werden wie im Dezember 2015 bluten müssen.

Das würde allerdings in Italien zu massive politischen Spannungen und gesellschaftlichen Verwerfungen führen, so dass es sehr gut möglich ist, dass der Rest EU-Europas, deren Steuerzahler und Bankkunden für die italienischen Versäumnisse mitbezahlen müssen.

Die Europäische Bankenunion ist ein latentes Damoklesschwert

Denn sie beruht auf dem Haftungsprinzip des Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM. Das rechtliche Klumpenrisiko, das sich aus der Kombination vom automatischen Informationsaustausch AIA mit dem Umverteilungssystem des ESM und der EU-Bankenunion ergibt, sollten Sie unbedingt reduzieren.

Nicht nur das EU-Banksystem ist gefährdet, auch Ihr Geld ist direkt von diesen Entwicklungen betroffen. Die Risiken für die Stabilität und den Bestandes des Euros als Gemeinschaftswährung sind in den letzten Monaten massiv angestiegen. Sie müssen sich bewusst sein: Die Bankenkrise in Italien betrifft auch Ihr Geld und Ihre Bank in Deutschland!

Schweden_FlaggeSchweden: Ein weiteres, krankes Land in EU-Europa

Zahlreiche Anleger und Bürger sind nach meinen Erfahrungen der Ansicht, dass die Probleme EU-Europas hauptsächlich im Süden liegen. Nordeuropa, allen voran Skandinavien ist hingegen solide und stabil.

Im Prinzip ist das grundsätzlich sogar richtig, allerdings gibt es in Nordeuropa ein Land, das ich als absolut „krank“ bewerte. Ich spreche von Schweden. Schweden hat – neben zahlreichen, politischen Fehlsteuerungen – vor allem in den letzten 40 Jahren eine vollkommen irrational-tolerante, großzügige Einwanderungspolitik verfolgt.

Das schwedische Sozialexperiment sollte eine Warnung für Deutschland sein!

Schweden hat damit ein Sozialexperiment mit einem gigantischen Ausmaß in Gang gesetzt. Das Land hat sich gravierend verändert. Heute gehen allein 58 Prozent aller Sozialleistungen an Migranten. Fast die Hälfte, nämlich 42 Prozent der Langzeitarbeitslosen sind ebenfalls Einwanderer. Schwedens weltberühmter Sozialstaat steht dadurch vor dem Kollaps. 26 Prozent aller Gefängnisinsassen und 50 Prozent aller Häftlinge in Schweden, die Strafen von mehr als fünf Jahren absitzen, sind ebenfalls Einwanderer.

Die größte Immobilienblase Europas liegt in Schweden 

Weder in Spanien, noch in Großbritannien gibt es die größte Immobilienblase in Europa, sondern in Schweden. Schweden hat den größten Immobilienboom in Europa in den letzten Jahren zu verzeichnen. Gleichzeitig ist die Erschwinglichkeit für Immobilieneigentum in Schweden für die Bevölkerung am schlechtesten. Mein Fazit: Würde es eine Put-Option auf ein einzelnes Land geben, würde ich Schweden Short gehen! Frankreich, Italien und Schweden sind daher für mich derzeit die größten, tickenden EU-Zeitbomben.

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Die Insel der Anlage-Roboter!

UK_UNION_JACKSehr geehrte Damen und Herren,
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nein, ich spreche nicht von meiner Wahlheimat Mallorca, sondern von einer deutlich größeren Insel, dem Vereinigten Königreich. In Großbritannien gibt es bereits seit dem 1. Januar 2013 ein Provisionsverbot. Das bedeutet, dass Anlage- und Vermögensberater für die Beratung oder Vermittlung von Vorsorgeprodukten wie beispielsweise Investmentfonds oder Lebensversicherungen keine Provisionen mehr entgegennehmen dürfen.

Für die Finanzindustrie in Großbritannien hat diese Regelung bereits massive Auswirkungen. Das Gesetz, dass eigentlich zum Schutz der Bürger gedacht ist bringt für viele Privatanleger massive Nachteile mit sich. Wegen der relativ hohen Honorare, die für eine Vermögensberatung anfallen, werden Anlageberatungen für Kleinanleger kaum noch in Anspruch genommen.

Die Anzahl der Versicherungsmakler hat sich mehr als halbiert

Professionelle Vermögensberatungen sind daher in der Praxis nur noch Vermögenden Kreisen vorbehalten. Normalverdiener bleiben außen vor. Die Anzahl der Versicherungsmakler hat sich innerhalb von 3 Jahren weit mehr als halbiert.

Die Versorgung der Bürger mit eigentlich wichtigen und sinnvollen Versicherungen hat deutlich abgenommen. Online-Broker, die keine Beratung anbieten sondern rein Aufträge ausführen, profitieren hingegen stark von diesen Entwicklungen.

Die Beratungslücke soll durch Anlage-Roboter geschlossen werden

Die massive Kritik an dem strengen Provisionsverbot in Großbritannien hat dazu geführt, dass der Gesetzgeber sich mit Lockerungen der Vorgaben befasst hat. Dazu wird es allerdings nicht kommen. Das Finanzministerium weist in einem aktuellen Bericht darauf hin, dass Kleinanleger die hohen Honorare ja auch in Raten bezahlen können.

Gleichzeitig soll das Angebot an den sogenannten Robo-Advisors, das sind automatisierte Computermodelle die einen menschlichen Anlageberater ersetzen, weiter gefördert werden. Großbritannien ist somit im wahrsten Sinne auf dem besten Weg ein Land von Roboter-Beratungen zu werden.

Versicherungen: 7 InsurTechs, die Sie heute schon ausprobieren sollte

Im Rahmen meines Magazins Kapitalschutz vertraulich habe ich meinen Lesern bereits vor Jahren die ersten Roboter-Berater vorgestellt. Sogenannte FinTechs. Seither verfolge ich die Entwicklungen intensiv und veröffentliche regemäßig Berichte zu empfehlenswerten Dienstleistern. Zuletzt habe ich meinen Lesern 7 empfehlenswerte Unternehmen aus dem Versicherungsbereich vorgestellt, die mittlerweile unter dem Namen InsurTechs zusammengefasst werden.

EARDEX_THE_EARTH_INDEXKennen Sie den Earth-Index der weltweiten Lebenshaltungskosten?

Werfen wir einen weiteren, noch globaleren Blick auf die internationalen Märkte. Einer meiner langjährig bewährten Grundsätze in Bezug auf Recht und Steuern ist die intelligente Aussage Johann Wolfgang von Goethe: „Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, muss die Gegend verlassen, in der diese gelten“. Sein Ratschlag hat nichts an seiner Bedeutung verloren. Im Gegenteil. Menschen und auch Unternehmen gehen heutzutage dorthin, wo sie die besten Rahmenbedingungen vorfinden.

Die Wohnsitzverlagerung ist die effizienteste Steuerstrategie

Für Multimillionäre mag bei der Auswahl des neuen Domizils die Höhe der Lebenshaltungskosten vernachlässigbar sein. Für zahlreiche Auswanderer sind die Preise an einem möglichen neuen Wohnort, neben den Steuern, hingegen eine sehr wichtige Entscheidungsgrundlage. Unter meinen Lesern habe ich einen Trader, der ausschließlich durch seine täglichen Börsengeschäfte seinen Lebensunterhalt bestreitet. Offensichtlich sehr erfolgreich.

Ihn stört dabei seit langem die Abgeltungsteuer, obwohl diese mit lediglich 25% in Relation zum Spitzensteuersatz für Arbeitseinkommen mit 45% sehr vorteilhaft ist. Da mein Leser keine nennenswerten sozialen Bindungen unterhält und den Tag überwiegend vor seinen Bildschirmen verbringt, möchte er in ein Land auswandern, in dem keine Steuern auf Wertpapiergeschäfte anfallen.

Zusätzlich ist ihm wichtig, dass gleichzeitig die Lebenshaltungskosten, wie Mieten oder Preise für Lebensmittel, relativ günstig sind. Hierfür habe ich ihm eine Analysemöglichkeit empfohlen, von der er mittlerweile regen Gebrauch macht, wie er mir in unserem letzten Gespräch ausführlich berichtete.

Eardex: So vergleichen Sie die weltweiten Lebenshaltungskosten

Kennen Sie die Preise für eine Taxifahrt in Australien, Zigaretten in Neuseeland, ein Bier in Paraguay, einen Restaurantbesuch auf den Philippinen, einen Big Mac in Peru oder eine Tankfüllung Benzin in Südafrika?

Das Internetportal Eardex (The Earth Index) bietet einen kostenlosen Service der auch in deutscher Sprache zur Verfügung steht: Hier werden das Preisniveau und die Lebenshaltungskosten in den Städten, Regionen und Ländern dieser Welt anhand der Preise von rund 45 international vergleichbaren, populären Produkten und Dienstleistungen übersichtlich dargestellt.

Tipp: Auswandern, Wohnsitz- und Staatsbürgerschaftswechsel

In meiner aktuellen Ausgabe von Kapitalschutz vertraulich stelle ich – neben den 7 InsurTechs und weiteren interessanten Anlage-, Rechts- und Steuerthemen – langjährig bewährte Dienst- und Serviceleistungen für Auswanderer vor. Ebenso für Bürger, die Ihren Wohnsitz gezielt in ein attraktives Land verlagern, oder gar Ihre Staatsbürgerschaft aufgeben und in eine neue Staatsangehörigkeit wechseln möchten.

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© Markus Miller – Geschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.

 

Auswanderungskrise: Millionäre verlassen die EU!

Is.amisierung_EuropaSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

ich bin bereits im Jahre 1998 aus Deutschland ausgewandert. Zunächst nach Österreich, dann in die Schweiz, danach für ein halbes Jahr in die Vereinigten Arabischen Emirate nach Dubai. Mittlerweile ist seit über zehn Jahren die spanische Baleareninsel Mallorca mein Lebensmittelpunkt und somit auch mein Wohn-, Geschäfts- und Steuersitz. Spanien ist allerdings kein Steuerparadies, im Gegenteil.

Das Land ist wie viele südeuropäische Saaten hochverschuldet, hat große strukturelle Probleme. Die Planungs- und Rechtssicherheit als Unternehmer und Vermögensinhaber beurteile ich sogar als relativ schlecht. Es gibt beispielsweise eine Vermögensteuer, die in der Spitze 3,45 Prozent jährlich beträgt. Bei den derzeitigen Zinsniveaus ist das eine Art der Enteignung. Dennoch überwiegen für mich persönlich die Vorteile.

Erhalt oder Steigerung von Lebensqualität ist der wichtigste Aspekt bei einer Auswanderung

Die Lebensqualität auf Mallorca ist enorm hoch. Die gesamte Infrastruktur sowie die übrigen Rahmenbedingungen wie Wetter, Meer und Strände, Berge, Golfplätze, Schulen, ärztliche Versorgung, oder die zahlreichen Flug- und Schiffsverbindungen sind in Europa relativ einzigartig. Die grundlegenden derzeitigen Rahmenbedingungen für Unternehmer sind ebenfalls sehr gut.

Mittlerweile kommt für mich der Sicherheitsaspekt dazu. Allen voran in Bezug auf die negativen Entwicklungen in der Flüchtlingskrise, die ich auf Mallorca – anders als bei meinen vielen Terminen in Deutschland und den zahlreichen besorgten Berichten von Lesern – nicht wahrnehme. In meiner Einschätzung bestärkt mich auch der aktuelle Bericht des New World Wealth Instituts.

Religiöse Spannungen sind der Hauptauswanderungsgrund in Frankreich

Der bekannteste Franzose der in den letzten Jahren ausgewandert ist, war Gérard Depardieu. Seine Motivation war die unter François Hollande eingeführte Reichensteuer in Höhe von 75 Prozent. Französische Millionäre verlassen aktuell nicht wegen der Steuerbelastungen, sondern wegen ethnischer Spannungen und ansteigender Kriminalität sowie aus Angst vor den Folgen der zunehmenden Islamisierung ihre Heimat und auch meist Europa.

In Südeuropa beginnt eine zunehmende Auswanderungskrise!

Derzeit beherrschen Europa die enormen Herausforderungen der Masseneinwanderung. Die gerechte Verteilung von Flüchtlingen spaltet dabei die EU. Die nationalkonservative Regierung Polens verweigert beispielsweise nach den Terroranschlägen von Brüssel grundsätzlich die Aufnahme von Flüchtlingen. Österreich hat sein Asylrecht durch einen Notstands-Artikel massiv verschärft. Dadurch können Flüchtlinge bei Bedarf an der Grenze direkt abgewiesen werden.

Die Schuldenprobleme und strukturellen Defizite zahlreicher EU-Staaten werden durch die Flüchtlingskrise massiv verschärft. Zusätzlich kommt nun eine weitere, sehr bedenkliche Entwicklung dazu: Die Flucht von leistungsstarken Millionären aus EU-Staaten. Frankreich hat im letzten Jahr 10.000 Millionäre verloren.

In Italien haben 6.000, in Griechenland 3.000 und in Spanien 2.000 Millionäre im selben Zeitraum ihren Wohnort aufgegeben und somit auch ihren Steuersitz. Diese leistungsstarken Menschen fallen dadurch auch als wichtige Beitrags- und Steuerzahler für die betroffenen Staaten weg. Das ist eine weitere, ebenso bedenkliche, wie auch gefährliche Entwicklung für das gesamte System der Europäischen Union.

Deutschland haftet über den ESM und die Bankenunion für EU-Staaten wie Frankreich, Italien oder Spanien. Wandern dort die Millionäre aus, bedeutet das weiter steigende Haftungsrisiken für deutsche Bankkunden und Steuerzahler!

Paris, Rom und Athen haben 2015 tausende Millionäre verloren

Die europäischen Städte, die 2015 am meisten Millionäre verloren haben, sind Paris, Rom und Athen. Französische Millionäre zieht es überwiegend nach Großbritannien, in die USA, nach Kanada, Australien oder Israel. Die beliebtesten Zuzugsstädte für Millionäre weltweit sind Sydney, Melbourne, Tel Aviv, Dubai, San Francisco, Vancouver, Seattle und Perth.

Aus Sicht der Analytiker des New World Wealth Instituts gehören zu den nächsten Ländern, die vor gravierenden religiösen Spannungen durch Muslime und Auswanderungen einheimischer Millionäre stehen, vor allem europäische Länder wie Deutschland, Belgien und Schweden. Außerhalb Europas sind die Türkei und Nigeria am gefährdetsten. Das Pew Research Center (Washington D.C.) hat im Jahr 2011 den Anstieg des muslimischen Bevölkerungsanteils bis in das Jahr 2030 umfassend prognostiziert. Allerdings weit vor den Entwicklungen der Migrationswelle. Die Grafik dazu finden Sie oben. Ich beurteile die Zahlen aufgrund der aktuellen  Entwicklungen und der Dynamik der muslimischen Einwanderung längst als überholt und viel zu niedrig.

Australien_MasseneinwanderungEmpfehlenswerte Auswanderungsländer schützen Ihre Grenzen vor illegaler Einwanderung!

Meine favorisierten Auswanderungsländer außerhalb Europas sind Australien und Kanada. Allen voran deswegen, weil Australien und Kanada solide Rahmenbedingungen in Kombination mit sehr strengen Einwanderungsgesetzen haben. Das Bild zeigt ein offizielles “Werbeplakat” der Australischen Regierung zur Warnung gegenüber illegalen Einwanderern. Das ist für mich ein vorbildlicher Weg! In dieser Einschätzung bestätigt mich die aktuelle Analyse des New World Wealth Instituts.

Auch die USA werte ich in Bezug auf die rechtsstaatliche Sicherung der Grenzen des Landes vor illegaler Einwanderung als positiv für eine mögliche Auswanderung außerhalb Europas. Sollte Donald Trump der nächste US-Präsident werden, was mittlerweile nicht mehr unwahrscheinlich ist, dann dürfte die zurzeit nur noch sehr geringe Einwanderung von Muslimen in die USA faktisch zum Erliegen kommen.

Ausblick: Themenspezial-Sonderausgabe „Auswandern”

Aufgrund der Entwicklungen werde ich in den kommenden Monaten eine Sonderausgabe zur Thematik „Auswandern“ für meine Leser erstellen. Sollten Sie hierzu bestimmte Fragen ganz besonders interessieren, gehe ich sehr gerne darauf ein. Lassen Sie mir Ihre Fragen unter dem Schlagwort „Auswandern“ gerne zukommen.

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Top Finanzplätze: Liechtenstein und Halifax!

Liechtenstein_KanadaSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

vor Ostern war ich auf Geschäftsreise im Fürstentum Liechtenstein. Ich hatte Termine bei mehreren Banken, Vermögensverwaltern, Edelmetallhändlern, Zollfreilagern, Rechtsanwälten, Treuhändern und Versicherungsgesellschaften. Ebenso habe ich auch am 2. Finance Forum in Liechtenstein wieder teilgenommen. In diesem Jahr war der Hauptredner Dr. Jens Weidmann, der Präsident der Deutschen Bundesbank.

Weitere Dozenten waren Luc Frieden (Vorstand Deutsche Bank), Urs Rüegsegger (Vorstandsvorsitzender Schweizer Börse), S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein (Vorstandsvorsitzender LGT Group), Reto Lipp (Schweizer Wirtschaftsjournalist, Moderator), Adrian Hasler (Regierungschef Fürstentum Liechtenstein) sowie Professor Markus Hengstschläger (Wissenschaftler, Genetikforscher).

Notenbanken werden zukünftig digitale Währungen nutzen

Der deutsche Bundesbankpräsident sieht in der Blockchain-Technologie und in Kryptowährungen eine Schlüsselrolle für die Zukunft. Zentralbanken wie die Deutsche Bundesbank erforschen derzeit bereits sehr intensiv die Einsatzmöglichkeiten für die Praxis.

Weidmann vertritt die Auffassung, dass es bald möglich sein könnte, digitale Währungen wie Bitcoin zu nutzen, um mit finanziellen Produkten in dezentralen Systemen (Börsen) zu handeln. Urs Rüegsegger, der Chef der Schweizer Börse bestätigte dabei die Aussagen von Dr. Jens Weidmann durch seine Ausführungen bezüglich der Zukunft der Wertpapierhandelsbörsen.

S.D. (Seine Durchlaucht) Prinz Max von und zu Liechtenstein, der Vorstandsvorsitzende der LGT Group sieht ebenso wie Adrian Hasler, der Regierungschef im Fürstentum Liechtenstein einen ganz wesentlichen Zukunftspfeiler des Finanzplatzes Liechtenstein im Bereich der sogenannten FinTechs. Das Wort FinTech ist ein Sammelbegriff für moderne Technologien im Bereich der Finanzdienstleistungen.

Liechtenstein ist mein Finanzplatz Nr. 1 in Europa

Ich begrüße diese Pläne und Entwicklungen sehr. Das Fürstentum Liechtenstein ist mein Finanzplatz und Rechtsraum Nr. 1 in Europa. In dieser Einschätzung hat mich die aktuelle Experten-Tagung in Liechtenstein wiederum bestätigt. Die politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Liechtenstein sind und bleiben absolut solide.

Das Fürstentum ist frei von Staatsschulden

Das Fürstentum ist frei von Staatsschulden und legt aktuell aus meiner Sicht sehr intelligent die Weichen für die großen Herausforderungen der Zukunft. Innerhalb eines zunehmend instabilen Europas beurteile ich daher Liechtenstein als wohltuend stabile Oase. Einen zukunftsträchtigen Bereich den Liechtenstein weiter ausbauen wird ist die Steigerung der Attraktivität für FinTech-Unternehmen. Also neue, innovative Finanzdienstleister. Das bewerte ich als sehr wichtig.

Apple_PayBereits vor 40 Jahren wurde ein wichtiger FinTech-Grundstein gelegt

Im Zusammenhang mit den neuen FinTech-Entwicklungen in der Finanzbranche ist es mir auch ein großes Anliegen auf ein Jubiläum hinzuweisen, dass vielen gar nicht bewusst ist. Vor 40 Jahren gründeten Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne in einer Garage in den USA ein Unternehmen namens Apple.

Apple ist für mich heute die Ikone des digitalen Zeitalters. Das iPhone ist dabei der wichtigste Grund dafür, dass Apple 40 Jahre nach seiner Gründung das wertvollste Unternehmen der Welt ist. Ein Gigant mit rund 234 Milliarden US-Dollar Umsatz der die Finanzbranche in der Zukunft mit revolutionieren wird, da bin ich mir sicher!

Das Fürstentum Liechtenstein fördert FinTech-Unternehmen

Ich bin jetzt schon gespannt auf das dritte Finance Forum Liechtenstein im Jahr 2017. Ich bin mir ebenfalls sehr sicher, dass ich meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich bereits sehr bald das erste FinTech-Unternehmen mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein vorstellen und empfehlen kann!

Kennen Sie den Finanzplatz Halifax?

Mein Top-Finanzplatz außerhalb Europas ist Halifax in Kanada. Kanada ist nach Russland der zweitgrößte Staat der Welt mit einer gigantischen Fläche von rund 10 Millionen Quadratkilometern. Kanada ist damit flächenmäßig 28-mal größer als Deutschland. Dennoch leben in dem dünnbesiedelten Land lediglich 35 Millionen Einwohner.

Kanada ist ein Land mit stabilen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Das Land ist dünn besiedelt und rohstoffreich. Von Bodenschätzen über Holz bis hin zu sauberen Trinkwasser. Kanada hat eine solide gesellschaftliche und demografische Basis. Diese Fakten sind aus meiner Sicht ideale Grundvoraussetzungen, die auch Sie nutzen können.

FL_Karte_888x360pxWussten Sie das Kanada an Dänemark und Frankreich grenzt?

Wussten Sie, dass Kanada sogar an unsere Nachbarländer Dänemark und Frankreich grenzt? Das liegt daran, dass Kanada eine Grenze zu Grönland hat, das wiederum zu Dänemark gehört. Ebenso liegt unweit der Provinz Neuschottland das französische Überseegebiet Saint-Pierre et Miquelon. Ein Überbleibsel der Kolonie „Neufrankreich“, in der heute noch rund 6.000 Einwohner leben.

Nova Scotia ist schnell und kostengünstig erreichbar

Vorgelagert im Atlantik, ist die Halbinsel Nova Scotia das am schnellsten erreichbare kanadische Reiseziel für Europäer. Von Frankfurt aus dauert der Flug etwa sieben Stunden. Die Zeitverschiebung beträgt dabei ebenfalls noch recht moderate fünf Stunden. Hin- und Rückflüge von Frankfurt nach Halifax gibt es bei der Fluglinie Condor bereits ab rund 400 Euro. Sehr gute Hotelzimmer bekommen Sie ab rund 100 Euro pro Tag, teilweise bei speziellen Angeboten je nach Zeitraum sogar noch deutlich günstiger.

Halifax ist ein idealer Standort für Europäer

Die Provinz Nova Scotia (Neuschottland) mit ihrer Hauptstadt Halifax ist mein Favorit in Kanada.

Nova Scotia kann ich Ihnen für Erholungsurlaube oder Erlebnisreisen ebenso empfehlen wie für Grundstücks- und Immobilieninvestitionen oder für die Eröffnung eines Bankkontos außerhalb von Europa. Neben einem Bankkonto in Halifax habe ich mittlerweile selbst zwei wunderschöne Seegrundstücke in der näheren Umgebung von Halifax erworben.

Meinen Lesern von Kapitalschutz vertraulich habe ich vor kurzem eine Top-Bank in Halifax vorgestellt zur Eröffnung eines Bankkontos in Kanada. Bei dieser Bank habe ich selbst persönlich vor Ort ein Konto eröffnet. 8 weitere Banken am Finanzplatz Halifax habe ich dabei vor Ort selbst getestet. Weiterführende Details finden meine Leser in meinem Sonderreport “Kanada: Investieren Sie in das beste Land der Welt!“.

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Das Bankschließfachgeheimnis wird abgeschafft!

schliessfach_21x9Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

das Bankgeheimnis gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Das gilt auch für Ihre Bankverbindungen im Ausland. Spätestens ab dem Jahr 2018 wird weltweit ein automatischer Austausch von Kontodaten erfolgen. Gleichzeitig wird die Anonymität von Bargeld zunehmend eingeschränkt: durch gesetzliche Barzahlungsbegrenzungen oder sogar Bargeldverbote. Selbst die Abschaffung des 500-Euro-Scheins wird mittlerweile geprüft. Die Sparzinsen in Europa wurden schon abgeschafft, erste Negativzinsen eingeführt

Inhalte von Bankschließfächern sind heute das letzte noch bestehende Bankgeheimnis!

Inhalte von Bankschließfächern sind bislang noch geheim. Das wird sich aber ebenfalls ändern. Der Staat plant für die Zukunft eine zentrale Abrufstelle als Sammeldatenbank für Bankschließfächer. Griechenland hat uns vor Augen geführt, wie schnell Schließfächer bei Banken blockiert werden können.

Eine zunehmende Anzahl von Bürgern hat seit der Finanzkrise in mobile Wertgegenstände investiert wie beispielsweise Goldbarren, Münzen, Diamanten, Schmuck oder edle Anlageuhren. Ebenso werden zunehmend Bargeldbestände und Fremdwährungen in physischer Form zu Hause oder in Bankschließfächern verwahrt.

Rekordwert: 167.000 Wohnungseinbrüche im Jahr 2015

Eine aktuelle Umfrage unter Banken und Sparkassen in Deutschland verdeutlicht, dass die Nachfrage nach Bankschließfächern so groß ist wie selten zuvor. Dafür gibt es zwei ganz wesentliche Hauptgründe: der Vertrauensverlust in die Stabilität der Banken und in das bestehende Finanzsystem in Kombination mit der aktuellen Nullzinspolitik der EZB sowie die massiv steigenden Zahlen von Wohnungseinbrüchen.

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche ist im abgelaufen Jahr erneut deutlich angestiegen und hat einen neuen Rekordwert erreicht. Sie erhöhten sich nach den Erhebungen der Polizeilichen Kriminalstatistik im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf rund 167.000 Delikte.

Deutsche Bankschließfächer sind bereits eingeschränkt im Schutz der Privatsphäre

Bankschließfächer werden in Deutschland derzeit noch relativ diskret behandelt. Dennoch muss Ihnen bewusst sein, dass Sie sich auch mit Ihrem privaten Schließfach im EU-Bankensystem befinden.

Bereits heute besteht bei Deutschen Banken eine Buchführung über bestehende Schließfächer. Zahlreiche Banken erheben beispielsweise Daten über jeden Besuch des Schließfachs. Dabei werden die berechtigte Person, das Datum, die Uhrzeit und die Besuchsdauer festgehalten. Darüber hinaus gibt es gesetzliche Meldepflichten für Schließfächer im Todesfall. Stirbt der Inhaber eines Schließfachs, sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, die Existenz an das Finanzamt zu melden.

Bankschließfächer werden zukünftig zentral erfasst und gemeldet

Deutsche Behörden planen die Einführung einer zentralen Meldestelle für Bankschließfächer. Analog zu deutschen Bankkonten wären dann bestehende Bankschließfächer und Zugangsberechtigungen, also Schließfachvollmachten, auf Knopfdruck elektronisch abrufbar.

Ein weiterer denkbarer Schritt wäre die Deklaration und Erfassung von Schließfachinhalten, was den Schutz der Privatsphäre zusätzlich ganz erheblich einschränken würde. Aus diesem Grunde müssen Sie heute bereits Alternativen zu deutschen Bankschließfächern suchen.

Kapitalschutz_Vertraulich_Markus_MillerNutzen Sie Schließfachanbieter in der Schweiz und in Liechtenstein

Die Vereinbarungen zwischen der Schweiz, Liechtenstein und anderen Ländern bezüglich des automatischen Informationsaustausches beziehen sich auf Kontoinformationen. Nicht auf die Gegenstände in Ihren Schließfächern. Setzen Sie deswegen jetzt auf bankenunabhängige Anbieter und Schließfächer außerhalb des EU-Raumes.

In meiner aktuellen Monatsausgabe (Mai 2016) von Kapitalschutz vertraulich stelle ich meinen Lesern einen absolut unbekannten, bankenunabhängigen Schließfachanbieter aus dem Fürstentum Liechtenstein vor. Ebenso jeweils drei empfehlenswerte Banken und drei bankenunabhängige Anbieter für private Hochsicherheitsschließfächer mit Sitz in der Schweiz.

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Belastungen für Immobilien voraus!

ImmobilieSehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte GEOPOLITICAL.BIZ Community,

Staaten versuchen den Abbau ihrer Schuldenberge und werden dabei immer ungenierter. Über Steuererhöhungen, Inflation, kalte Progression und finanzielle Repression durch neue Steuern und Sonderbelastungen auf bestimmte Kapitalvermögen wird sich der Fiskus auch einen Teil Ihrer Vermögenswerte holen. Dazu werden auch Ihre Immobilien gehören. Die Hälfte des Vermögens deutscher Bürger steckt in Immobilien, das ist zu verlockend für den Fiskus. Immobilieneigentümer sind zudem über die Grundbücher absolut eindeutig erfasst, dadurch leicht zuordenbar und belastbar.

Immobilien können weder rechtlich auswandern noch steuerlich verlagert werden

Das Wort Immobil bedeutet „nicht beweglich“. Eben weil sie nicht mobil sind, können Immobilien wie Häuser oder Grundstücke auch nicht auswandern. Sie können physisch nicht ins Ausland verlagert werden, allenfalls indirekt, indem man seine Immobilie im Inland verkauft und im Gegenzug eine Auslandsimmobilie erwirbt.

Steuerrechtlich gilt bei Immobilienvermögen das so genannte Belegenheitsprinzip. Das bedeutet, das Besteuerungsrecht hat der Staat, in dem die Immobilie liegt. Das ist ein ganz großer Nachteil gegenüber mobilen Sachwerten.

Zwangshypotheken: 1923 und 1948 müssen für Immobilieneigentümer eine Warnung sein

Bei Aktien werden sehr häufig die großen Crashs von 1929 und 1987 als warnende Beispiele herangezogen. Für private Immobilienbesitzer gibt es auch zwei einschneidende Jahreszahlen aus der jüngeren Geschichte. Sowohl 1923 als auch 1948 kam es nach den Währungsreformen zu staatlichen Zwangshypotheken. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass man auch in Deutschland noch einmal auf diese Geldbeschaffungsmaßnahme zurückgreift.

Die Zwangshypothek am Beispiel von 1948

Die Auswirkungen einer Zwangshypothek erläutere ich Ihnen an einem Beispiel aus der jüngeren Geschichte Deutschlands. Die Währungsreform von 1948 führte zur Deutschen Mark als alleinigem gesetzlichem Zahlungsmittel. Im Zuge dieser Währungsreform wurde die Geldmenge durch die Umstellung wirkungsvoll zu Lasten der Bürger verringert. Genau dieser Effekt wird auch in der Zukunft eines Tages wieder notwendig sein.

100_Deutsche_Mark_Serie_1948

Bild: 100 Deutsche Mark Banknote der Serie des Jahres 1948

Die neue D-Mark wurde um 90 % abgewertet!

Die ersten Notierungen in Deutscher Mark lagen um mehr als 90 Prozent unter den letzten Reichsmark-Kursen. Immobilienbesitzer erhielten Zwangshypotheken eingetragen. Die Hälfte des ermittelten Immobilienwertes musste verteilt auf 30 Jahre in 120 vierteljährlichen Raten in einen neu eingerichteten Lastenausgleichsfonds einbezahlt werden. Bei einem Immobilienwert von 150.000 Mark mussten also monatlich 625 D-Mark über 30 Jahre zurückbezahlt werden, auf ein einst lastenfreies Vermögen!

Immobilieneigentümer stehen vor zunehmenden Steuerbelastungen

Aktuell gibt es in Deutschland bereits sehr bedenkliche Entwicklungen, Immobilieneigentümer finanziell zu schröpfen. Allein in den letzten anderthalb Jahren hat die Hälfte der deutschen Bundesländer die Grunderwerbsteuer teilweise massiv erhöht. Auch die Grundsteuern können bei Bedarf sehr schnell und sehr deutlich angehoben werden, ohne dass eine generelle Vermögensteuer oder Zwangsabgabe eingeführt werden muss. Durch den Zensus 2011 ist der Immobilienbesitz in Deutschland zusätzlich zu den Grundbüchern noch ein Stück transparenter geworden für den Staat.

In der Vergangenheit wurden Vermieter von Immobilien in Krisenphasen durch den Staat wiederholt mit Mietpreisfestschreibungen belastet. Dadurch war ein Inflationsausgleich nicht mehr realisierbar. Wie schnell eine solche Mietpreisfestschreibung eingeführt werden kann, zeigt die neu eingeführte Mietpreisbremse. Das ist für mich ein weiteres Warnsignal.

Seit dem 01.01.2015 gibt es ein neues EU-Immobilienmeldegesetz

Neben diesen Entwicklungen aus Deutschland gibt es in der EU ein derzeit noch vollkommen unbekanntes neues Gesetz, das alle EU-Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, Daten von Immobilien und ihren Eigentümern automatisch untereinander auszutauschen. Das Gesetz mit dem Namen EUAHiG ist bereits seit dem 01.01.2015 in Kraft. Die relevanten Informationen – wie beispielsweise Eigentum an unbeweglichem Vermögen und Einkünfte daraus (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 EUAHiG) – werden ohne vorheriges Ersuchen automatisch übermittelt. Betroffen sind natürliche wie juristische Personen.

ssb_rechtsschutzreport_coverBelasten Sie Ihre Immobilienwerte vorsorglich selbst, bevor es andere tun!

Feuer lässt sich bekanntermaßen nicht nur mit Wasser bekämpfen, sondern auch mit einem Gegenfeuer. Gleiches gilt auch für Belastungen. Wenn Sie die Sorge haben, dass Ihre unbelasteten Immobilien durch Dritte mit einer Zwangs- oder Sicherungshypothek belastet werden könnten, dann ist es überlegenswert, Ihr Eigentum vorsorglich einfach selbst durch eine erstrangige Hypothek mit Schulden zu belegen. Vor allem in der derzeitigen Niedrigzinsphase ist das sinnvoll.

Das frei werdende Kapital können Sie dann wiederum anderweitig veranlagen, beispielsweise in Immobilien im Ausland oder in mobile Sachwerte wie Aktien, Edelmetalle oder Diamanten, die Sie wiederum außerhalb der EU verwahren. Dadurch bleiben Sie in einem Krisenfall flexibler. Im Rahmen meines Magazins Kapitalschutz vertraulich habe ich einen Sonderreport erstellt mit dem Titel: Die 6 besten Kapitalschutzstrategien für Immobilien! Diesen können Sie als bestehender oder neuer Abonnent von Kapitalschutz vertraulich sehr gerne anfordern.

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